Warum gibt es entartete Kunst auch in den Kirchen?
Daß die sogenannt moderne Kunst entartet und lächerlich ist, kann niemand abstreiten. Aber deshalb ist Kardinal Meisner noch nicht im Recht. Ein Kommentar.
Kapelle in der ‘Katholischen Akademie Berlin’
(kreuz.net, Köln) Das Zitat, das dem Erzbischof von Köln kürzlich so viele unverhoffte Wortspenden
einbrachte, lautet:
„Vergessen wir nicht, daß es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und
Kult gibt.
Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult
im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“
Daß sich die „Kunst“ der Gegenwart
und ihr Establishment nach dieser Aussage auf den Schlips getreten fühlten, kann niemanden verwundern.
Die von Schmierfinken produzierte Pseudokunst von heute weiß zwar, daß sie entartet ist. Sie lebt aber
davon, daß sie der Öffentlichkeit aufzwingen kann, das nicht zu sagen.
So spaziert der nackte Kaiser
durch die Gassen. Die Gleichgeschalteten schauen ihm den Hintern hinauf und nicken sich dabei gegenseitig
mit selbstzufriedener Miene zu.
Es ist leider so, daß auch die Kirche längst Teil dieser Komödie geworden
ist.
Man braucht nur die sakralen architektonischen Produktionen der letzten Jahrzehnte zu betrachten –
oder das Meßgewand, in dem der Papst jüngst durch Mariazell spazierte und das jeder Verkleidung auf
einer Homo-Parade Ehre gemacht hätte.
Spätestens seit ‘Gaudium et Spes’ hat sich die Kirche mit der entarteten Kunst
arrangiert und bemüht sich nicht ohne Krampf, Tanzpartner der Moderne zu sein.
Wenn sie es ausnahmsweise
einmal nicht ist – siehe Kardinal Meisner –, dann wird dieses Abweichlertum mit unerbittlichen, endlosen
und irrationalen Empörungsritualen bestraft.
Dabei blieb eine inhaltliche Debatte über die eigentliche
Aussage des Kardinals auf der Strecke:
Stimmt dessen Feststellung, daß der Kult dort, wo er von der
Kultur abgekoppelt wird, zu einem Ritualismus erstarrt?
Sie stimmt nicht.
In Wahrheit erstarrt der Kult
zum Ritualismus, wenn er sich von Glauben, Religion und Frömmigkeit abwendet.
Dann wird er zu einer
hohlen Form, die mit Kinderauftritten, Faschingskostümen, Clownnasen, Musikproduktionen, Applausen oder
Hochseilakten seine eigene und die Leere in den Herzen überspielt.
Nicht die Kultur macht den Kult zum
echten Kult, sondern der Heilige Geist.
Ritualismus ist Form ohne Inhalt. Der Inhalt des Kultes ist nicht
die Kultur sondern Gott.
Gottlose Kulte und gottlose Kultdiener gibt es heute mehr, als die Kirche vertragen
kann (auch im Alten Ritus).
Ein Beweis dafür ist – um zum Thema der entarteten Kunst zurückzukehren –
die gottlose, dekadente Kunst, die zeitgenössische Kirchenräume beherrscht.
Wären
Kult und geistliches Leben der Kirche in Ordnung, dann wäre der Gottesdienst für die Künste noch heute
eine Quelle der Inspiration.
Eine gottlose und entartete „Kunst“ gäbe es dann wohl immer noch – aber
zumindest nicht in der Kirche.
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121 Lesermeinungen
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#123 Florian Geyer 23:02:26 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Die „Scheinwelt“ der Katholiken ist die Erkenntnis der Gesamtrealität. Die wahren Scheinwelten sind die
auf dem Reißbrett geplanten disneyland – Menschenparadiese der ungläubigen Leugner geistiger Realitäten
welche immer in der Tyrannei enden. Paradiese auf Erden ohne Gott wird es nie geben auch wenn dies die
törichten Eliten immer aufs neue versuchen. Die atheistische weltsicht des Marxismus verbreitet unter
anderem die Lüge dass Realität das ist was die Masse als Realität erachtet was einer leugnng einer
objektiv unabhängigen Realität gleichkommt und die Vertreter einer solchen als geisteskrank erachtet.
#122 Rudolfus 22:48:14 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ Die „Schein-Parallel-Welt“ gläubiger Katholiken ist keine „Schein-Parallel-Welt“, sondern sie leben
auch in der unsichtbaren, tatsächlichen vorhandenen Welt, die die hl. Kirche mit höchster und göttlicher
Autorität lehrt. Christus lehrt außerdem im Evangelium des hl. Johannes durchgehend, „die Welt“, die
die göttliche Welt leugnet, zu hassen, so wie auch „die Welt“ Gott, Christus und die Kirche haßt. Nach
dem Vaticanum-II-Pastoralkonzil hat eine verblendete Kirchenführergeneration den Ungeist der Welt, den
Christus haßt, auch in die Kirche hineingelassen, und preist das Pastoralkonzil auch noch dafür, obwohl
die Kirche seitdem in der größten Krise seit dem Spätmittelalter ist.
#120 Defensor Fidei 22:32:52 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ gotthard aber in einer Schein-Parallel-Welt Auch das ist nicht zutreffend. Man macht nicht alles so
wie die anderen, aber ich Frage nochmal was denn daran so schlimm sein soll. Das haben die Urchristen
auch nicht getan. Nicht die Kultur soll den Glauben prägen, sondern der Glauben die Kultur. Das ist heute
nötiger denn je. In einer Scheinwelt würden die Traditionellen nur leben, wenn sie die Welt um sie herum
nicht wahrnehmen würden. Aber genau das tun sie. Sie tun eben gerade nicht so, als wenn alle so leben
würden wie sie. Von Scheinwelt kann somit gar keine Rede sein.
#118 Defensor Fidei 21:59:33 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Ritualismus Diese Feststellung des Kardinals stimmt absolut, wie an den Pius-Hanseln und deren Freunden
unschwer abzulesen ist. Deren Kult hat mit der heutigen Kultur keinerlei Berührung mehr So ein Schwachsinn.
Als wie wenn die Anhänger der FSSPX in einem Ghetto leben würden. Die Einheitskultur von der hier ausgegangen
wird, gibt es heutzutage außerdem sowieso nicht. Höchstens eine mehrheitliche gelebte Kultur. Nun frage
ich mich aber, wo geschrieben steht, daß sich die Kirche in allen Bereichen immer der gerade herrschenden
Kultur anpassen muß. Das ist doch vollkommen abwegig. Haben die Urchristen in Palästina oder im Römischen
Reich etwa in der damaligen Kultur gelebt? Waren die damaligen Christen immer mittendrin? Hat sich die
Urkirche der herrschenden Kultur angepaßt? Die Antwort lautet immer: NEIN! Und das war auch gut so. Entscheidend
ist doch nicht, ob etwas modern oder unmodern ist. Das ist doch überhaupt kein Maßstab für einen Katholiken.
Das entscheidende ist, ob etwas gut oder schlecht ist. Die hiesigen Kult-Tradis leben vom Heute abgekoppelt –
ähnlich wie die Amisch in den USA. Nochmal Unfug. Die „Kult-Tradis“ sind in ALLEN gesellschaftlichen
Bereichen und Schichten zu finden und wirken Mitten in der Gesellschaft. Sie haben darum auch keinerlei
Einfluss Schon klar! Deshalb fürchten die Liberalen die Tradition so sehr wie der Teufel des Weihwasser.
Die Stunde ist gekommen,sich vom schlaf zu erheben… … Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der
Zeit, da wir Gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum laßt uns ablegen die
Weke der Finsterniß und anlegen die Waffen des Lichts! Laßt uns ehrenhaft Leben wie am Tage. (Röm.
13,11b-13a)
#116 santo domingo 21:23:20 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ martin becker Ihrer Einschätzung der vorliegenden Seite als „katholisch“ (wie es die Titelleiste auch
nahelegt) darf ich doch entnehmen, daß Sie noch nicht lange hier registriert sind? Daher: Herzlich willkommen
bei kreuz.net! :(3 Motto: Es gibt nichts, was es nicht gint.
#115 Gotthard 21:23:17 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Ritualismus Stimmt dessen Feststellung, daß der Kult dort, wo er von der Kultur abgekoppelt wird, zu
einem Ritualismus erstarrt? Diese Feststellung des Kardinals stimmt absolut, wie an den Pius-Hanseln und
deren Freunden unschwer abzulesen ist. Deren Kult hat mit der heutigen Kultur keinerlei Berührung mehr –
und ist zu einem reinen Ritualismus erstarrt. Die hiesigen Kult-Tradis leben vom Heute abgekoppelt – ähnlich
wie die Amisch in den USA. Sie haben darum auch keinerlei Einfluss auf das Heute – und kultivieren die
reine Erinnerung. Der Papst hat sie durch sein MP endgültig in die offene Bedeutungslosigkeit verwiesen.
#114 martin becker 21:06:56 | Dienstag, 9. Oktober 2007
wortwahl bei kreuz.net Artikel über „entartete Kunst“ Mit einiger Verwunderung habe ich Ihren Artikel
über die sogenannte entartete Kunst gelesen. Auch wenn es für mich genug an der zeitgenössischen Kunst
zu kritisieren gibt, macht es doch keinen Sinn, sich derart in der Wortwahl zu vergreifen, wie Sie das
tun. Und dass Sie sich dabei noch so nebenbei über die Kleidung des Papstes derart mokieren, und sogar
noch von „Tuntenball“ sprechen, das steht Ihnen als Katholiken nicht an. Außerdem haben Sie Kardinal
Meissner falsch zitiert, Sie haben ihm damit eine Aussage unterstellt, die er nicht gemacht hat. Meissner
zitiert seinerseits aus Sedlmayrs „Verlust der Mitte“, (die eigentlich jedem Katholiken, der über Kunst
schreibt, geläufig sein sollte), oder jemanden, der von diesem abgeschrieben hat. Es ist Ihre Sache,
inwieweit Sie sich einer derartigen hetzerischen und abfälligen Sprache denen gegenüber befleißigen,
die anders denken und anders handeln als Sie. Nur, Ihre Glaubwürdigkeit geht dabei flöten. Mich stößt
diese Art der Meinungsäußerung ab, und dann frage ich auch nicht mehr, ob jemand recht hat oder nicht,
dann nehme ich ihn einfach nicht mehr ernst. Mich stört auch vieles, was sich heute so als Kunst bezeichnet,
aber im Gegensatz zu Ihnen kann ich es begründen und mich kultiviert darüber äußern, anstatt noch
die Bild_Zeitung an sprachlichem Niveau und demagogischer Hetze zu unterbieten. Mit freundlichen Grüßen
Martin Becker
#113 Bokrug † 19:01:20 | Dienstag, 25. September 2007
Der Teufel… …ist Melkart-Mammon-Moloch…der verworfene Gross-Engel! www.vergessene-buecher.de Aus
Tyrus…wo der Wucher zu Zeiten Salomos von den Juden von den phönizischen Kaufleuten übernommen wurde.
Das talmudische Judentum bzw. die grosse Hure Babylon als seine Schechinah Ashtarte-Erikagal betreibt
Zinswucher mit dem Dämon Mammon…es vergötzt den eigenen National-Geist Jsrael um ein „Volk wie kein
anderes“ zu sein. Rothschild, Goldmann-Sachs und diverse Privat Banken in London. Chicago, New York und
hinter der Federal Reserve Bank FED der USA sind Beweise dafür. Auch de Beers usw. George Soros, Rothschild,
Sulzberger… Das Judentum ist auch nicht mehr gerecht wie zu Zeiten Moses…es ist pervertiert durch
den babylonischen Talmud, und dreht sich das Gesetz (das sich zwischen Gott und Mensch schiebt) nach menschlichen
Maßstäben zurecht’! Pardes – eine Studie der Kabbalah von Israel Shamir www.israelshamir.net/…mir/PardesGerman.pdf www.zeit-fragen.ch/…CHIV/ZF_123c/T01.HTM Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.45 vom 22.11.2004 Zitat: Der Welt-Geldbetrug
von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover
#112 GerdEric 18:45:46 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug Dem Teufel war in der Zeit des AT eine gewisse Zeitspanne der Freiheit durch Gott zugestanden
worden, ob der Sünden der Menschen konnte er als Ankläger auftreten – doch Christus hatt ihn endgültig
gestürzt. Nun geht er umher wie ein brüllender Löwe…und wirkt leider auch im talmudischen Judentum
und den Kaufmanns-Logen der Freimaurerei, etwa des schottischen Ritus. Endgültig gestürzt heißt: aus-vorbei!
Ich aber kann nicht erkenne, dass Teufel gestürzt ist, denn an Ihnen erkenne ich, dass Teufel weiter
Macht hat.
#110 GerdEric 18:21:58 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug Im AT tritt der Satan, der Fürst dieser Welt, als Diener und Knecht JHWHs auf…Christus aber
hat den Ankläger seiner Brüder gestürzt. Und das Liebesgebot und Wucherverbot auf die gesamte Menschheit
ausgeweitet. Christus zitierte das AT – mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker. Vom Gesetz
des Todes hat Christus befreit. Sollte Jesus Teufel befreit haben, dass er ihn von der Vorherrschaft G’TTES
befreite? oder Wollen Sie erklären, dass G’TT der HERR keine Gewalt hat über Teufel? Ist Ihnen Teufel
ein, wenn auch negativer, „Gott“? G’TT der HERR gibt das Gute wie das Böse, und wie Sie Ihrem Gott Jesus
unterstellen, kann ja auch er „böse“ werden… also ist Ihr jesus selbst Teufel? Teufel tritt gegenüber
Jesus als Diener und Knecht JHWHS auf, um Jesus zu prüfen, wie ER jeden Menschen prüft, Hiob oder mich,
und bei Ihnen als Taran oder Echsenmensch… Gerechter Gott ist nicht dasselbe wie liebevoller und barmherziger
Gott. Abba – EL bzw. ELOHIM. Christus als Anthropos und Anthropus, Metathron, Herr des Kosmos. und doch
ist G’TT der HERR Gerechter und Barmherziger, ER ist Rettung allein, und ER bedarf keines Menschen an
SEINER Seite. Sie unterscheiden derart stark zwischen El, EL Schaddai oder sonstigen G’TTES-Begriffen,
dass man unterstellen kann, dass Sie es mit einem ganzen „Pantheon“ zu tun hat. Sehr wohl soll SEIN HAUS
ein Bethaus sein für alle Völker, aber das ist durch Jesus nix Neues gworden, das war schon zuvor so!
Verdreh es nicht, Talmud-Jude. SO NICHT!!
#109 Bokrug † 17:58:54 | Dienstag, 25. September 2007
Lesen… @Samurai: Lesen: Marxistisch-reichistisch (nach Wilhelm Reich ausgerichtet)…aber deshalb nicht
unbedingt falsch: www.artfond.de/geldseite @gerderic: Christus kommt im AT als Wort Gottes vor…LOGOS.
Der Ahasveros wurde von Friedrich Schiller in „Die Räuber“ äußerst treffend charakterisiert: In der
Figur des Spiegelmann. Christus hat frei gemacht vom Gesetz des Alten Bundes – hin zum Gesetz des Neuen
Bundes. Grüsse Bokrug
#108 Samurai 17:49:57 | Dienstag, 25. September 2007
„entartete“ Kunst? Ob man – wie ich – den Begriff „entartet“ in der sonst überwiegend guten Predigt des
Papstes für einen Fehler hält (er hätte wissen müssen, welche berechtigte Reaktion erfolgt), ist ein
Punkt. Eine andere Frage ist, was denn „entartete Kunst“ sein soll. Nach Meinung der kreuz.net-Autoren
scheint dazu moderne,zeitgenössische Kunst per se zu gehören. Ironie der Geschichte: Für die Nazi-Ideologen
gehörten die Werke Rodins, Mackes, Monets, Renoirs, Picassos und anderer Künstler zur „entarteten“ Kunst,
ebenso Werke von Brecht etc. Kurz: Vieles aus der damaligen zeitgenössischen Kunst galt den Nazis als
„entartet“. Warum ? Ich verstehe es im Grunde bis heute nicht! Samurai
#107 Bokrug † 17:47:31 | Dienstag, 25. September 2007
@GerdEric: Verdreh es nicht, Talmud-Jude. Ich habe mehrfach die Trinität im AT nachgewiesen – in der
Genesis angefangen. Beim früheren Gottesnamen: EL! Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Christus
verkündete. Ruach Elohim als dessen Heiliger Geist. Christus kann als GERECHTER RICHTER und zorniger
GOTT JHWH auftreten. Der Zorn des Christentums als gerechter Zorn Gottes findet im jenseitigen Gericht
statt. Das ist ein Wandel vom alttestamentarischen mosaischen Gottesbild. Die Christen sind NICHT mehr
an die mosaischen Gesetze gebunden, von den Christus sie durch seine Vollständige Erfüllug losgekauft
hat. Christus kommt im AT als WORT Gottes vor…Christus der Logos. Im AT tritt der Satan, der Fürst
dieser Welt, als Diener und Knecht JHWHs auf…Christus aber hat den Ankläger seiner Brüder gestürzt.
Und das Liebesgebot und Wucherverbot auf die gesamte Menschheit ausgeweitet. Christus zitierte das AT –
mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker. Vom Gesetz des Todes hat Christus befreit. Gerechter
Gott ist nicht dasselbe wie liebevoller und barmherziger Gott. Abba – EL bzw. ELOHIM. Christus als Anthropos
und Anthropus, Metathron, Herr des Kosmos. „Der Judaismus ist von einem sehr tiefen Haß auf das Christentum,
verbunden mit Unkenntnis über es, durchtränkt. Diese Haltung wurde durch die christlichen Verfolgungen
der Juden natürlich verschärft, ist jedoch großenteils unabhängig von ihnen.“ Prof. Israel Shahak
in „Jewish History, Jewish Religion“, 3. Aufl., London 1995, S. 97…
#106 GerdEric 17:38:20 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug Nochmals!!! Bokrug: Genau genommen… (Teufel als Fürst dieser Welt – Christus aber als ihr
König:Melchesidek und LOGOS)…steht dort JHWH oder Adonai beim Jahwisten. Das Tetragrammaton schrieben
die Juden niemals aus – sie setzten Adonai bzw. die entommenen Vokale drüber. Es steht dort JHWH, und
wenn Vokalisiert wird, dann werden über dem JHWH die Vokale für Adonai gesetzt, dann weiss jeder (hebräisch)
Leser, dass er Adonai sagt, nichts anderes, der NAME G’TT des HERRN wird nie ausgesprochen, jedenfalls
nie von Juden. Auch habe ich Ihnen schon mal geschrieben, dass Juden auch Abba zu G’TT dem HERRN sagen,
das ist üblich und ganz normal, da hat Jesus nix Neues gesagt. Der Rest Ihres Schreibens ist wohl die
totale Rolle Rückwärts, denn nun ist JHWH doch nicht so schlimm, IHM haben Sie aber bei jeder Gelegenheit
gelästert, nun aber ist es G’TT der HERR, dem sie unter SEINER NENNUNG EL Schaddai, G’TT der ALLMÄCHTIGE
(ich denke, dieser Name steht in Beziehung zu Isaak) lästern. PS.: Lesen Sie nicht immer Quatschseiten…
#105 Bokrug † 17:10:10 | Dienstag, 25. September 2007
Genau genommen… (Teufel als Fürst dieser Welt – Christus aber als ihr König:Melchesidek und LOGOS)
…steht dort JHWH oder Adonai beim Jahwisten. Das Tetragrammaton schrieben die Juden niemals aus – sie
setzten Adonai bzw. die entommenen Vokale drüber. Primär ist und bleibt der Gottesname El bzw. Elohim,
der zweifelsfrei der frühere und ursprünglichere Gottesname ist. EL und RUACH ELOHIM als der Heilige
Geist steht bereits in der Genesis!!! Der Gottesname bzw. das Gottesbild Abrahams, Isaaks und Jakobs wurde
durch Christus verkündet. Und der Gottesname bei Abraham, Isaak und Jakob lautet EL! Nicht JHWH – nein
EL. Christus hat das Gesetz auf sich genommen und durch sien Kommen erfüllt. Christi hat den Gott verkündet,
der Geist, Licht, Liebe und Wahrheit ist. Der gütige Vater, zu dem er am Kreuz rief. Abba – EL. Dennoch
kann auch Christus als JHWH auftreten – als zorniger Gott. Als gerechter Richter mit dem heiligen Zorn
Gottes kann Christus im Jenseits als JHWH erscheinen. Das Christentum hat den Zorn auf das Jenseits verlagert
und sich zum Neuen Testament mit dem bereits im AT angelegten trinitarischen Gottesbild weiterentwickelt.
Christus als Metathron und Anthropos bzw. Anthropus und König der Welt, als Herr des Kosmos. Ruach Elohim
und die Sophia als Heiliger Geist – Christus als JHWH, gerechter Richter und gerechter Zorn Gottes…nicht
aber als verlogen sich alles nach menschlichen Maßstäben zurechtdrehender Talmudist, der Zinswucher
betreibt uns Jsrael als eigene Nation vergötzt. Die Juden dienen eher El-Schaddai, dem verworfenen Großengel,
im AT auch Knecht JHWHs…!
#104 GerdEric 05:40:18 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug Ich will Ihnen nochmal antworten. All die Sprüche sagen nicht über Jesus, da ist jeder Einzelne
aufgerufen G’TTES WORT zu tun. aber zu Jesaja 9:6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens
kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und
Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth. Da, wo HERRN steht,
steht in der hebräischen Bibel JHWH, also genau der Name, den Sie hier ständig in Ihrer „Unwissenheit“
diffamieren und lästern. Die Schreibung HERR ist eine Umschreibung, ähnilch der meinen G’TT. In den
Bibeln, in denen es so steht, steht in der hebräischen immer JHWH, es ist die gleiche Demut vor G’TT
dem HERRN.
#103 Bokrug † 00:29:26 | Dienstag, 25. September 2007
@GerdEric: Werden beispielsweise im sogenannten Alten Testament wirklich keine Aussagen über Jesus gemacht?
(Genesis 1:26, Sprüche 8, Jesaja 9:6, Daniel 7:13, 14) Grüsse Bokrug
#102 Artois † 21:58:38 | Montag, 24. September 2007
@Benedikt Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel …
Die von Ihnen verfemte BRD erteilt dem Rechtspositivismus übrigens in Art 20 III GG eine Absage. Ja,
das weiß ich, insoferne ist sie immerhin besser als der braune Pseudotradi Heger.
#101 Benedikt 19:16:43 | Montag, 24. September 2007
@ Artois Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel …
Die von Ihnen verfemte BRD erteilt dem Rechtspositivismus übrigens in Art 20 III GG eine Absage.
#100 Artois † 19:10:14 | Montag, 24. September 2007
@Bokrug das ist weitestgehend richtig. Nur in der Schweiz – das war einmal – die sind inzwischen gleichgeschaltet –
„Heim ins Reich“, die Schmach von 1648 ist getilgt!!
#99 Bokrug † 19:04:36 | Montag, 24. September 2007
@Artois: @Artois: Wir haben in Deutschland nicht mal ne richtige Demokratie…wir haben eine republikanische
Plutokratie und kleptokratische Oligarchie u.a. der Dresdener Bank und auch von Bertelsmann und der Familie
Mohn. Eine richtige Demokratie hat nur die Schweiz! Plebiszite und direkte Volksabstimmungen! www.zeit-fragen.ch
Wer hat die Nazis denn finanziert!?’ John D. Rockefeller und seine Chase Manhattan Bank sowie Standard
Oil. Stanley Morgan als weiterer Anteilseigener der Federal Reserve Bank FED der USA! Ferner Prescott
Bush und der Stahlkönig Carnegie. Finanziert wurden sie über den Freimaurer Hjalmar Schacht, Hitlers
Finanzminister! So war es!!! Die Freimaurer des schottischen Ritus nach Albert Pike…die haben doch bereits
auf Albert Pike und seinen schottischen Ritus zurückgehend den Ku-Klux-Clan gegründet! www.bilderberg.org www.vergessene-buecher.de Grüsse Bokrug
#98 GerdEric 18:13:17 | Montag, 24. September 2007
@alle Wer wie Schleyer freiwillig in die SS eintrat, hat sich die Ziele und Ideen des Nationalsozialismus
zu Eigenen gemacht. Da Deutschland und die deutschen Kirchen mit diesen Verbrechern nicht reinen Tisch
machten, ist der Niedergang des deutschen Volkes und der deutschen Kirchen nur folgerichtig.
#96 Artois † 17:26:22 | Montag, 24. September 2007
Armer verwirrter Heinrich, mir graust vor dir … @Kurtl: Eine sehr „katholische“ Auffassung, der „Dr.
Heger“ bestimmt wie aus der Pistole geschossen zustimmen wird!
Armer verwirrter Artois, Da ich als guter Katholik den Rechstpositivismus ablehne – im Gegensatz zu Ihnen –
brauche ich überhaupt nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem öffentlichen Recht zu differenzieren.
… sagen wir mal so: Sie sind wohl nicht in der Lage den Unterschied zu realisieren.
#93 Artois † 17:12:03 | Montag, 24. September 2007
Da haben sich ja die beiden richtigen gefunden … Nulla poena sine lege: Rechtsgrundsatz von Paul Johann
Anselm von Feuerbach. Lehrbuch des gemeinen in Deutschland gültigen peinlichen Rechts. 1801. (1775-1833)
Jurist (1801/02 Prof. für Rechtswissenschaft; Begründer der modernen deutschen Strafrechtslehre… [Ein
masonistischer Kirchenfeind übrigens] Da ich als guter Katholik den Rechstpositivismus ablehne – im Gegensatz
zu Ihnen – brauche ich überhaupt nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem öffentlichen Recht zu differenzieren.
Insoferne hätte ich nicht die geringsten Schwierigkeiten damit, die Royal Airforce zu einer verbrecherischen
Organisation zu erklären. Über Ihren lahmen Einwand mit den ang. „offiziellen Teil der Streitkräfte
des Deutschen Reichs“ kann ich nur lachen. Wenn die Heere der Hölle mal bei Ihnen aufmarschieren werden,
dann auch selbstverständlich unter Kombattantenstatus. Sie können schlicht und einfach nicht zwischen
Recht und Unrecht unterscheiden. Ist mir und anderen hier im Forum schon öfters aufgefallen.
@ Dr. Heger: seltene Zustimmung! Es passiert selten genug, dass ich ihnen zustimmen kann – aber hierbei
ists so. Gesetzesgrundlage de.wikipedia.org/…ulla_poena_sine_lege
@Artois: Ein Grundsatz schon des Römischen Rechts Ich übergehe Ihren ungehörigen Ton und erlaube mir
nur in folgendem zu widersprechen: Es bin nicht ich, der sich verheddert, sondern Sie. Sie unterscheiden
nämlich beim „Rechtspositivismus“ nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem Öffentlichen Recht. Ihre
Vermutung, der Rechtssatz „Nulla poena sine lege“ stamme von dem kirchenfeindlichen Aufklärungsjuristen
Feuerbach, ist unzutreffend. Er stammt aus der Antike und ist ein Rechtssatz des Römischen Rechts, der
schon von Ulpian zitiert wird. Er ist heute in Artikel 103 Absatz 2 des Grundgesetzes (GG) und §1 des
Strafgesetzbuches (StGB) verankert. Zur nachträglichen Kriminalisierung der SS: Die Waffen-SS war offiziell
Teil der Streitkräfte des Deutschen Reichs, hatte also Kombattantenstatus. Ihre nachträgliche pauschale
Kriminalisierung, die auf eine theoretische und weitgehend auch praktische Vorenthaltung des Kriegsgefangenenstatus
hinauslief, ist kaum mit dem Kriegsvölkerrecht in Einklang zu bringen. Sonst müßte man ja wohl auch
z.B. die Royal Airforce zu einer verbrecherische Organisation erklären. MfG Christoph Heger
#89 Artois † 15:56:31 | Montag, 24. September 2007
@Kurt_K Die SS war bereits bei ihrer Gründung eine kriminelle Vereinigung, eine solche braucht nicht
„verboten“ zu werden, sondern sie steht als kriminelle Vereinigung per se außerhalb des Rechts. @Heger
Es ist wirklich lächerlich, wie Sie sich in ihren verdrehten aufklärerisch-liberalen Netzen verheddern
und gleichzeitig behaupten auf dem Boden katholischer Auffassungen zu stehen. Die Auffassung man könne
ein Gesellschaft gründen mit dem Ziel, Freiheit und Recht zu zerstören oder meinetwegen die Ungeborenen
zu töten und diese Gesellschaft wäre „legal“ bis sie von irgend einem Gesetzgeber oder Behörde verboten
würde, ist albern und affig – ebenso wie ihre ständigen Verteidigungen von NS-Verbrechertum, das ja
auch zum großen Teil auf pseudo-gesetzlicher Grundlage stand. „Nulla poena sine lege“, – stammt das nicht
von dem kirchenfeindlichen Aufklärungsjuristen Feuerbach?
Nullum crimen sine lege; nulla poena sine lege. Artois: Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen
Sozial- und Staatsauffassung kompatibel … Das bestreite ich. Kurt K. hat schon die richtige Begründung
geliefert: „Keine Strafe ohne Gesetz“ Und das, nämlich der Rechtspositivismus im Strafrecht hat mit modernem
Liberalismus nichts zu tun. Das wußten schon die alten Römer: Nullum crimen sine lege; nulla poena sine
lege. Es würde mich wundern, wenn ein so nüchterner Mann wie der hl. Thomas von Aquin – oder sonst jemand
von diesem katholischen Urgestein – das anders gesehen hätte. MfG Christoph Heger
@ GerdEric „Keine Strafe ohne Gesetz“ heissts aber auch. Und wenn Sie oder ich heute bei Al Quaida eintreten,
dann ist das eine verbotene Organisation. Die SS hingegen war zum Zeitpunkt des Eintrittes Schleyers nicht
verboten.
@Artois: Mit keiner Rechtsstaatlichkeit kompatibel Ihre mit keiner Rechtsstaatlichkeit kompatible Auffassung
ist Gott sei Dank nicht maßgebend für das GG der BR Deutschland geworden. Im übrigen: Die Abtrennung
des Sudetenlands von der seinerzeitigen ČSR war rechtlich nicht zu beanstanden und ist durch einen völkerrechtlich
gültigen Vertrag erfolgt. MfG Christoph Heger
@ Artois: Einserseits… aber Andererseits… Einerseits haben Sie natürlich Recht: Es ist eine Schande,
dass ein solcherart vorbelasteter Mensch so schnell wieder in eine Spitzenposition der BRD kommen konnte.
Andererseits: Um jemanden zu verurteilen, müssen diesem zum Glück konkrete persönliche Verbrechen nachgewiesen
werden. Man kann nicht einfach jemanden aufgrund der „Kollektivschuld“ einer Vereinigung deren Mitglied
er war, verurteilen. Anders gehts nicht.
#81 Artois † 13:37:18 | Montag, 24. September 2007
Die nationalsozialistische Verwaltung Tschechiens muß als kriminelles Komplott, als verbrecherische Banditenregierung
betrachtet werden. Letztendlich wäre es völlig legal gewesen, jeden SS-Offizier nach Kriegsende einfach
an die Wand zu stellen. Im Übrigen wurde die SS, der Schleyer ja angehörte, zu Recht als verbrecherische
Organisation, als Komplott gegen die Menschlichkeit verurteilt. Es kann nicht sein, daß so ein „Mensch“
jemals wieder ein öffentliches Amt bekleiden darf, es ist typisch für die kriminelle brd, daß ein Krimineller
wie Schleyer in kürzester Zeit wieder in Spitzenstellungen der Gesellschaft aufsteigt.
#80 Don Camillo 13:34:25 | Montag, 24. September 2007
und jetzt was zur Auflockerung der ach so wissenschaftlichen Gesellschaft: Es war einmal ein Schnegg,
der kroch um ein Egg, da kam ein Igel und es machte zegg und weg war der Depp, fragt sich nur wo bleibt
denn da der Gegg, das weiss nur der Schnegg und der ischt weg.
@Kurt K.: Schleyer, RAF Schleyer war ein überzeugter Nazi, das ist gar keine Frage mehr heutzutage. Das
mag ja sein, hätte aber nie zu rechtlichen Beschränkungen führen können, solange er nicht wegen einer
Straftat verurteilt gewesen wäre. Obendrein verbietet das GG, jemanden wegen seiner (politischen, weltanschaulichen
usw.) Überzeugung zu benachteiligen – erst recht im Nachhinein. …der von Verbrecherkreisen ermordet
wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen galten.
Da schneiden Sie einen Punkt an, den ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann. Natürlich kann
ich nachvollziehen, dass man mit den Zielen der RAF konform gehen konnte – aber spätestens nach den ersten
Gewalttaten verstehe ich Sympathien für die RAF nicht mehr. In der Tat! Ich erinnere mich an einen Vortrag
des damaligen Bundespräsidenten (Name fällt mir gerade nicht ein. Der Sänger „hoch auf dem gelben Wagen“)
vor Schriftstellern und sonstigen Intellektuellen, in dem er aufforderte, von allen Zeichen solcher Sympathie
für die RAF Abstand zu nehmen – und auf eisiges Schweigen stieß. MfG Christoph Heger
@Kurt K.: Dass er Nazi war, hat er ja auch selbst zugegeben. Die Frage ist eher, inwieweit er selbst an
Verbrechen als SS-Offizier und Industriefunktionär in Tschechien unmittelbar beteiligt war. Wenn GerdEric
es so genau weiß, dann kann er ja die Fakten nennen.
@ Dr. Heger Schleyer war ein überzeugter Nazi, das ist gar keine Frage mehr heutzutage. …der von Verbrecherkreisen
ermordet wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen
galten. Da schneiden Sie einen Punkt an, den ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann. Natürlich
kann ich nachvollziehen, dass man mit den Zielen der RAF konform gehen konnte – aber spätestens nach
den ersten Gewalttaten verstehe ich Sympathien für die RAF nicht mehr.
@GerdEric: Typische Gratis-Beschuldigung Das Herr Schleyer nicht mal angeklagt wurde, zeigt schon, wie
gut die braunen Seilschaften schon wieder funktionierten… Das ist nun mal wieder so eine Gratis-Beschuldigung,
wie sie leider für die ganze Antifa typisch sind. Mit genau so viel oder wenig Berechtigung könnte ich
sagen, daß es andere Seilschaften gegeben hat, die in Nachkriegsprozessen ein gut geschmiertes Zeugenbeschaffungsprogramm
unterhielten und die Wiedergutmachungsbereitschaft der BR Deutschland schamlos betrogen haben. Hans Martin
Schleyer ist der Öffentlichkeit bekannt als verdienstvoller Wirtschaftsmann, der von Verbrecherkreisen
ermordet wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen
galten. MfG Christoph Heger
@Artois Die Frage „Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein?“ war eher ironisch gemeint.
Ihre Katholizität stelle ich natürlich nicht in Frage, damit das mal klar ist! In Ordnung. Der Begriff
„freie Entfaltung der Persönlichkeit“ bleibt aber problematisch, Ja, natürlich! Ich denke an den köstlich
sarkastischen Ausspruch von Nicolás Gómez Dávila, daß die „freie Entfaltung der Persönlichkeit“ eine
prima Sache ist, bis zu dem Moment, wo man einem begegnet, der sich hat frei entfalten können. Aber insofern
ist dem schon zu folgen, als es rechtliche Diskriminierungen von Bürgern nur aufgrund eines Urteils geben
darf. besonders bei einm Kriminellen wie Hans Martin Schreier, der sich im GG Böhmen/Mähren unter dem
Deckmantel des Besatzungs“rechts“ schwerster Verbrechen schuldig gemacht hat. Schleyer ist nach meiner
Kenntnis weder angeklagt noch gar verurteilt worden. Daher halte ich solche Beschimpfungen für unzulässig.
In anderen Fällen würde so etwas als Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gelten. Daß er unbegreiflicher
Weise nicht bestraft und nicht ausgeliefert wurde … ändert daran nichts. Daß er nicht einmal angeklagt
worden ist, spricht für die Annahme, daß Ihre Beschimpfung Schleyers unrecht ist. Eine Auslieferung
wäre nach GG sowieso nicht in Frage gekommen. (die Tschechen hätten ihn mit Sicherheit gehängt) Wahrscheinlich.
Auf einen Mord mehr oder weniger wäre es ihnen bei ihrem Genozid an den Böhmendeutschen nicht angekommen.
MfG Christoph Heger
#72 GerdEric 11:06:18 | Montag, 24. September 2007
@Herrn Dr. Christoph Heger Schleyer war kein dummer Junge, er hatte Bildung genossen und war frei und
willig in alle möglichen Nazigruppierungen eingetreten, er war ein Nazi, von dem ich mir nicht vorstellen
kann, dass er ein Mitläufer war!
#71 Artois † 10:41:37 | Montag, 24. September 2007
@Artois Die Frage „Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein?“ war eher ironisch gemeint.
Ihre Katholizität stelle ich natürlich nicht in Frage, damit das mal klar ist! Der Begriff „freie Entfaltung
der Persönlichkeit“ bleibt aber problematisch, besonders bei einm Kriminellen wie Hans Martin Schreier,
der sich im GG Böhmen/Mähren unter dem Deckmantel des Besatzungs“rechts“ schwerster Verbrechen schuldig
gemacht hat. Daß er unbegreiflicher Weise nicht bestraft und nicht ausgeliefert wurde (die Tschechen
hätten ihn mit Sicherheit gehängt) ändert daran nichts.
@Artois: Rechtsstaatliche Grundsätze Es war also völlig in Ordnung, daß unbescholtene „Nazis“ nicht
an ihrer vom Grundgesetz garantierten „freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“ gehindert wurden. Sollten
Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein? Sind Sie etwa „F.D.P.“-Mitglied? Es scheint Mode zu
werden, von mir Bekenntnisse zum römisch-katholischen Glauben zu fordern. Das überrascht mich. Ich hätte
gedacht, das sei aufgrund meiner Beiträge hier selbstredend. Ich bin weder Mitglied noch Wähler noch
sonstwas der F.D.P. Im Gegenteil, ich bin ein strikter Gegner des „Liberalismus“, den ich für Volksverdummung
und Volksbetrug halte. Das heißt aber mitnichten, daß ich an rechtsstaatlichen Prinzipien rütteln lassen
würde. Ein Gesinnungsstrafrecht und noch darunter Gesinnungsstrafen ohne Urteil sind nicht mehr rechtsstaatlich.
MfG Christoph Heger
#69 Artois † 09:54:31 | Montag, 24. September 2007
@Dr. Heger Es war also völlig in Ordnung, daß unbescholtene „Nazis“ nicht an ihrer vom Grundgesetz garantierten
„freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“ gehindert wurden. Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein
Liberaler sein? Sind Sie etwa „F.D.P.“-Mitglied?
Verwerfliches Rechtsverständnis Viel zu viele Nazis haben überhaupt wieder eine Chance erhalten, die
sie auch gleich nutzten, um ihresgleichen wieder in Posten zu bringen, wie eben auch einen Herrn Schleyer.
Abgesehen von der Schuftigkeit gegenüber dem ermordeten Schleyer – GerdEric offenbart ein verbreitetes,
nichts desto weniger verwerfliches Rechtsverständnis. Eine rechtliche Benachteiligung von Personen, auch
von „Nazis“, ist ohne ein ordentliches Strafurteil verfassungswidrig. Es war also völlig in Ordnung,
daß unbescholtene „Nazis“ nicht an ihrer vom Grundgesetz garantierten „freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“
gehindert wurden. Umgekehrt war es eine Form des Rassismus, daß Angehörige des deutschen Adels von den
Besatzungsmächten für einige Jahre nach dem Krieg von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen waren. MfG
Christoph Heger
#66 GerdEric 00:52:09 | Montag, 24. September 2007
@Artois Hat Ihr Frederick Forsyth das deutsche Bildungswesen erlebt? Es hat sehr lange gedauert, bis die
Geschichte Nazideutschlands im Schulunterricht behandelt wurde, die alten Nazisäcke, die sich schnell,
viele zu schnell haben persilwaschen dürfen, wusste, diesen Teil der deutschen Geschichtsbewältigung
zu verhindern. Viel zu viele Nazis haben überhaupt wieder eine Chance erhalten, die sie auch gleich nutzten,
um ihresgleichen wieder in Posten zu bringen, wie eben auch einen Herrn Schleyer.
#65 Artois † 15:08:07 | Sonntag, 23. September 2007
Welt, deine Lust ist Last, Welt, deine Lust ist Last, dein Zucker ist mir als ein Gift verhaßt. Dein
Freudenlicht ist mein Komete, und wo man deine Rosen bricht, sind Dornen ohne Zahl zu meiner Seele Qual.
Der blasse Tod ist meine Morgenröte, mit solcher geht mir auf die Sonne der Herrlichkeit und Himmelswonne.
Drum seufz ich recht von Herzengrunde nur nach der letzten Todesstunde. Ich habe Lust, bei Christo bald
zu weiden, ich habe Lust, von dieser Welt zu scheiden.
#64 Lutheraner 15:05:44 | Sonntag, 23. September 2007
Die lauwarmen Brüder des Katholizismus Würde Meisner seinen Anspruch ernst nehmen, begnügte er sich
nicht mit Lapalien. Hier und da mal ein kritisches Wort fallen zu lassen, um es am nächsten Tag wieder
zu relativieren und Mißverständnisse einzuklagen, zeugt nicht von Größe, sondern von einem aufblasbaren
Ego. Meisner tritt auf, wie gewollt und nicht gekonnt. Er hält uns geschickt in der Erwartung, er würde
eine Revolution anführen, aber dann geht er doch nur wieder auf den Balkon. Meisner ist ein Feigenblatt,
unter dessen Schutz das linke Neidertum unbehelligt seinem bösartigem Zersetzungswerk nachgeht.Ohne Meisner
hätte der letzte Trottel begriffen, daß die Kirche im linken Morast versackt und die äußere Einigkeit
nur Lüge ist. Im Wort zum Sonntag geht’s entweder um Juden oder um Ausländer: Wort zum Sonntag www.daserste.de/wort/sendung.asp
Die „Woche der ausländischen Mitbürger“ ist eine gemeinsame Initiative der evangelischen, katholischen
und griechisch-orthodoxen Kirche Deutschland. – Seit Jahrzehnten wird unser Land mit Ausländern überflutet,
werden die Deutschen kollektiv als Mörder verhetzt, von den Juden ausgeplündert und ihrer Staatsbürgerrechte
beraubt. Trotzdem ist da keiner, der diese satanischen Auswüchse anklagt! Vielmehr propagieren die Kirchen
die „mehr desselben“ Politik! Selbst die sind sich nicht zu schade, uns die Lügen der mafiösen Elite
als Wahrheit anzudrehen! Differenzieren ist halt schwer und Feindbilder und Vereinfachungen sind einfach
bequemer als Nachdenken. – Klingt vorwurfsvoll, ist aber katholischer Leitsatz!
#63 Artois † 13:21:51 | Sonntag, 23. September 2007
@Pelagius III. Na ja, da bestätigen Sie ja meine Aussage. Anträge hat er auch noch gestellt, der gute
Kästner. Immerhin hat er sich nach ‘45 gegen die Kollektivverfemungen gewendet und somit einige gutgemacht.
#62 Pelagius III. 11:00:04 | Sonntag, 23. September 2007
@Artois: Erich Kästner >Kästner wurde mehrmals von der Gestapo vernommen und aus dem Schriftstellerverband
ausgeschlossen. Seine Werke wurden bei der Bücherverbrennung als „wider den deutschen Geist“ verbrannt,
was er selbst aus nächster Nähe beobachtete. Der Aufnahmeantrag Kästners in die Reichsschrifttumskammer
wurde wegen seiner „kulturbolschewistischen Haltung im Schrifttum vor 1933“ abgelehnt, was sich vor allem
auf seine Unterzeichnung des Dringenden Appells des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes vom Juni
1932 bezieht. Dies war gleichbedeutend mit einem Publikationsverbot für das Deutsche Reich. In der Schweiz
konnte Kästner harmlose Unterhaltungsromane wie Drei Männer im Schnee (1934) veröffentlichen. Mit einer
Ausnahmegenehmigung lieferte Kästner 1942 unter dem Pseudonym „Berthold Bürger“ das Drehbuch zu Münchhausen,
dem prestigeträchtigen Jubiläumsfilm der UFA.< (Wikipedia) Kästner lebte von 1933 bis 1945 von seinen
Veröffentlichungen im deutschsprachigen Ausland!
#61 Florian Geyer 10:38:17 | Sonntag, 23. September 2007
Artois Sie müssen verstehen dass der Schuldkult nunmal der ideologische Background der Brd ist welcher
aggressiv verteidigt wird. Jedes deutsche Schulkind bekommt ihn jahrelang eingetrichtert. Er bifindet
sich jeden Tag in allen Zeitungen und behindert die Normalisierung. Sogar der englische Schriftsteller
Frederick Forsyth beklagte in einem Interview: „Von der Geburt bis zur Universität hört kein Deutscher
ein positives Wort über sein Vaterland. Er hört nur von den Sünden, von den schrecklichen zwölf Jahren
des Hitlerismus. Die übrige Geschichte fällt unter den Tisch. Ich sehe keine Wiedergeburt des Faschismus.
Ich fürchte die deutsche politische Korrektheit mehr als einen neuen Hitler.“
#60 Artois † 10:26:28 | Sonntag, 23. September 2007
@Gerderic Lesen Sie’s doch nach, ich habe schon genügend Bibliographien hier eingestellt. Leider lesen
gerade diejenigen Leute, die stets behaupten, alles ganz genau zu wissen überhaupt nichts. Trotzdem gebärden
sie sich schlimmer als Gestapo und Stasi zusammen. Übrigens durften auch die meisten der auf dem Opernplatz
so grausam „verbrannten“ Autoren im 3. Reich weiter publizieren. Erich Kästner wurde sogar einer der
erfolgreichsten und best verdienenden Autoren des Dritten Reichs. Oh diese phösen, phösen Nazis – das
war einer ihrer grausamsten Tricks
#59 Florian Geyer 10:16:25 | Sonntag, 23. September 2007
Für die empfindliche Haltung von Juden habe ich nun wirklich Verständnis. Die haben ihre Eltern und
Großeltern oder Geschwister und sonstige Familienmitglieder, Bekannte und Freunde durch gewaltsamen Tod
verloren. Da muß es einen schaudern, wenn irgendetwas irgendwie daran erinnert. Schlimm ist der Umstand,
daß wir wieder massenwirksam in die Blockwächtermentalität verfallen. Zu den Zeiten der Nationalsozialisten
und ihrer Parteiherrschaft standen diese vor den Kirchen und vermerkten aufmerksam, wer diese besuchte.
Diffamierungen waren meist die Folge. Heute werden (medial analog) Aussagen gezielt gescannt und diffamiert.
Der Gegner ist übrigens gleich geblieben: bürgerlich-christlich-konservativ. Das delikate ist, daß
die Angreifer auch gleich geblieben sind, nur daß sie sich heute wunderbar tarnen können, indem sie
ihre Gegner in „Nazi“-Nähe zu rücken trachten. Es ist übrigens auch nahezu unmöglich, sich dagegen
zu schützen, da die „Empfindlichkeit“ beinahe beliebig hochgefahren werden kann; im vorliegenden Fall
haben bereits 3 kurze Silben genügt. Und obschon das diesem Adjektiv zugehörige Hauptwort schon nicht
mehr identisch war, sind die Blockwächter des Nachkriegssozialismus wie Hunde angesprungen. Das ist übrigens
nicht entartet, sondern genau das ist deren Art.
#58 GerdEric 10:10:43 | Sonntag, 23. September 2007
@Artois Artois: Im übrigen war der NS-Staat gerade auf dem Gebiet der bildenden Kunst erheblich liberaler
als seine Nachfolgestaaten, So, in wie fern denn?
#57 Artois † 09:41:47 | Sonntag, 23. September 2007
@flashnews Der NS-Kunstbegriff kann sich mit gleichem recht auf die „moderne“ Kunst berufen, wie die Kunst,
die er ablehnte. Die NS-Kunst ist ein Zweig des Expressionismus und ein Expressionist der 20er Jahre konnte
sich genauso gut in der Neuen Reichskanzlei wie in der Ausstellung „Entartete Kunst“ wieder finden. Im
übrigen war der NS-Staat gerade auf dem Gebiet der bildenden Kunst erheblich liberaler als seine Nachfolgestaaten,
um das mal vorsichtig auszudrücken …
#56 Flashnews 08:52:10 | Sonntag, 23. September 2007
Das großte kreuz.net-Vorbild: Die Nationalsozialisten „Entartete Kunst“ ist die Bezeichnung für die
nach Meinung der Nazionalsozialisten vom Verfall gekennzeichnete Kunst, mit der sie nahezu das gesamte
zeitgenössische Kunstschaffen brandmarkten. Unbestrittener Höhepunkt dieses Denkens war die Ausstellung
„Entartete Kunst“ in München, wo 1937 im Haus der Kunst aus deutschen Museen verbannte Exponate präsentiert
und verhöhnt wurden. Die Kreuz.nattern können halt nicht aus Ihrer Haut: Nazis par exellence! Heil kreuz.net!
Hebt den Arm zum Hitlergruß!
#54 Fragender 01:45:12 | Sonntag, 23. September 2007
Ich kann das!!!! Daß die sogenannt moderne Kunst entartet und lächerlich ist, kann niemand abstreiten.
Doch: ich! Alleine schon, weil es die „sogenannt moderne Kunst“ als homogene Gesamtheit gar nicht gibt.
Macht aber nix, kreuz.net-geschädigte Gehirne sind halt bald mal überfordert- und bevor man nachdenken
muß, schimpft man lieber… Und wenn irgendetwas lächerlich ist, dann sind es solche Pauschalurteile
wie das gegenständliche Zitat.
#50 Torquemada 12:56:51 | Samstag, 22. September 2007
Moinsen Es gibt doch wirklich Leute die meinen sie hätten die Definitionshoheit für alles! Nur was sie
als Kunst anerkennen ist Kunst, nur was sie als Liebe anerkennen ist Liebe. Meinetwegen ist auch die Fettecke
von Beuys Kunst. Und die Messegewänder sehen doch sowieso alle leicht tuntig aus Also, bleibt locker
Jungs. Wenn ich den Artikel so lese bin ich wirklich erstaunt wie man so eine Meinung im Ernst vertreten
kann. Naja, wer braunes Vokabular benutzt muss sich über den Gegenwind nicht wundern!
#48 HarroMeyer † 12:50:16 | Samstag, 22. September 2007
Kunst, ein Geschenk für Hexenjäger? Kunst hat den grossen Vorteil, dass sie nicht zu definieren ist,
man kann nur darüber schwätzen. das ist natürlich für die Hexenjäger von heute der richtige Trailer,
ihre vorgefassten Meinungen zielgerecht unters Volk zu bringen, ohne selbst ins Schussfeld zu kommen.
#47 Bokrug † 12:02:59 | Samstag, 22. September 2007
@schlechter Gutmensch: Diese negative Tendenz samt Dekonstruktivismus und Reduktionismus sowie manipulativer
Verdreherei ist typisch für die Postmoderne. Seit der Privatisierung der Medien in den 80er Jahren hat
das Zugenommen…! Schauen sie sich Filme wie „Bladerunner – the Directors Cut“, „Gattaca“, „Die drei
Tage des Kondor“ oder Snake Plessken bzw. „Die Klapperschlange – Flucht aus L.A.“ an…dann wissen sie,
in welcher Richtung wir steuern. Dennoch: Die White-Anglo-Saxon-Protestants um Rockefeller, Morgan Stanley,
Harriman, Carnegie, Bush, Vanderbilt sowie der Bohemian Grove Bewegung und dem Skull&Bones Orden sind
gefährlicher…sie kontrollieren die CIA, die Rüstungsindustrie, die Stahlindustrie usw. Ferner sind
sie mit 51% die Mehrheitsanteilseigner der Federal Reserve Bank FED der USA! [von der Redaktion gelöscht]
#46 Artois † 10:59:35 | Samstag, 22. September 2007
@schlechtergutmensch Ja danke, kann’s mir vorstellen, reicht mir eh schon. Ich schau abends im Fernsehn
manchmal ORF (bzw. 3sat oder wie das heißt), das ist ja der Einblick in eine ganz düstere Welt.
Hallo werter Artois Der Orf kommentierte meist zu dritt mit den „Theologen“ Paul Zulehner oder Helmut
Schüller und einer hauseigenen Religionsmoderatorin. Dass dabei negativistischer Diskurs stattfand, dh
konzentration auf „Kritikpunkte“ und negative Aspekte, oft kritisiert wurde und eigentlich ständig tendenziös
an etwas gemotzt und herumgenörgelt wude war ein ständiger Beigeschmack. bis abens
#43 Florian Geyer 10:36:29 | Samstag, 22. September 2007
neben dem Gewand war auch die Wahl der Monstranzfom eine gezielte Provokation. Die Ansagerin in Mariazellt
wirkte ein bischen wie eine Moderatorin beim Grand Prix der Volksmusik, aber ansonsten wars super. Über
die Berichterstattung des Bolschewistensenders ORF muß nicht gerdetet werden
#42 Beobachterin 10:02:43 | Samstag, 22. September 2007
blaugelbes Papstgewand Dieses blaugelbe österreichische Papstgewand sieht wirklich fürchterlich aus.
Wahrscheinlich hat sich der Papst nur aus Höflichkeit da hineinstecken lassen. Es wäre interessant zu
wissen, wer für dieses Gewand zuständig war. Das wollen wir nie wieder sehen, und in Rom wäre ein solches
Gewand wahrscheinlich unmöglich.
#40 Artois † 07:00:18 | Samstag, 22. September 2007
@Bremse Man muß wohl selbt reichlich „gefaket“ sein, wenn man glaubt, daß der SPIEGEL objektiver oder
in irgendeiner weise „besser“ sei als die BILD-Zeitung …
#39 methusalix † 03:11:27 | Samstag, 22. September 2007
@Benedikt Benedikt: @ Methusalix … dass im wesentlichen die Bewertungen der jeweiligen Redakteure wiedergibt.
Insofern wird dort also schon „vorgedacht“. Ist richtig! Schon mein Vater hat vor vielen Jahren festgestellt,
dass der Untertitel „Nachrichtenmagazin“ nur bis zu einem gewissen Prozentsatz richtig ist. Es ist, um
auf die 100% zu kommen, auch ein MEINUNGSMAGAZIN. Aber das ist L’Osservatore Romano auch und gute Katholiken
übernehmen, nach Prüfung selbstverständlich! die Meinung des Vatikanblattes, so wie gute Demokraten,
ebenfalls nach Prüfung! die Meinung des Spiegel übernehmen. Man soll sich seine eigene Meinung bilden –
das ist überall möglich, wo ertwas vorbewertet wird. Also auch beim Spiegel und anderswo. Das ist auch
richtig, Benedikt; bis auf eine einzige, aber extrem wichtige Ausnahme: Religion. Jede Religion, die etwas
auf sich hält, ganz zuvörderst die monotheistischen, abrahamitischen Religionen, gehen absolut davon
aus, im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit zu sein. Jeder gut gläubige Jude, Muslim oder Christ, wird
auf die Frage ob er an den einzig wahren Gott glaubt mit Inbrunst und absoluter Gewissheit JA!!! sagen.
Also sollte man in jeweils seiner Religion die vorgedachten Meinungen, auch Glaubenswahrheiten oder Dogmen
genannt, auch mit Verstand prüfen, aber dann um Gottes Willen zu genau dem, Ergebnis kommen, wie die
Wahrheitsverkünder der jeweiligen Religion. Sonst ist man draussen und Sie wissen ja, extra ecclesiam
nulla salus! (oder ecclesia?) o^/
#38 Benedikt 01:19:23 | Samstag, 22. September 2007
@ Methusalix Richtig, Schütze! Wenn Sie den Spiegel lesen, muss das Gehirn wach sein. Wenn Sie eines
haben. Sie bekommen dort nicht alles vorgedacht, Naja, das kann man so nun nicht sagen. Im Gegensatz zu
einer reinen Zeitung ist der Spiegel ein Nachrichtenmagazin, dass im wesentlichen die Bewertungen der
jeweiligen Redakteure wiedergibt. Insofern wird dort also schon „vorgedacht“. Allerdings: Da müssen Sie
selber denken. Nicht denken lassen! Nur weil einer „vorgedacht“ hat muss man sich ja nicht dessen Meinung
zu eigen machen. Man soll sich seine eigene Meinung bilden – das ist überall möglich, wo ertwas vorbewertet
wird. Also auch beim Spiegel und anderswo.
#37 methusalix † 00:08:00 | Samstag, 22. September 2007
zum Spiegel Artois: @bremse Dem kann ich mich nur anschließen (kenne den Spiegel seit fast 50 Jahren).
Außer Lügen, Heucheln, Hetzen habe ich (fast) nichts im Spiegel gelesen. Da haben Sie nicht den Spiegel
gelesen sondern waren auf kreuz.net! Ein fluchwürdiges Organ des Bösen und Diabolischen! Wenn Sie das
sagen. Vielleicht ein kleiner Exorzismus an den Redakteuren zur Abhilfe? Gebirgsschütze: Bremse Der Spiegel
ist insofern diabolisch d es ein ein Gehirnwachmedium ist … Richtig, Schütze! Wenn Sie den Spiegel
lesen, muss das Gehirn wach sein. Wenn Sie eines haben. Sie bekommen dort nicht alles vorgedacht, wie
bei kreuz.net. Da müssen Sie selber denken. Nicht denken lassen! … welches Gesinnungsjournalismus …
Schon wieder richtig, Schütze! Von lupenreiner demokratische Gesinnung. Der Gründer bezeichnete sein
Magazin einmal unwidersprochen als „Sturmgeschütz der Demokratie“. … als absolutes Zeitgeistorgan … …
des zeitlosen Journalismus, wenn Sie so wollen. … mit Lüge, Verdrehungen … Es wäre ein Armutszeugnis
für den Spiegel, wenn Sie und Ihresgleichen das NICHT behaupten würden. … und Tendenzberichterstattung
agiert. Wenn Sie die Tendenz zur freiheitlichen Demokratie meinen, also das Gegenteil von dem was die
Klerisei will, JA, absolut. Im übrigen ein Tendenzbetrieb wie wer auch? Richtig! Die römisch-katholische
Kirche.
#35 Artois † 22:07:59 | Freitag, 21. September 2007
@bremse Dem kann ich mich nur anschließen (kenne den Spiegel seit fast 50 Jahren). Außer Lügen, Heucheln,
Hetzen habe ich (fast) nichts im Spiegel gelesen. Ein fluchwürdiges Organ des Bösen und Diabolischen!
#34 Gebirgsschütze 21:50:46 | Freitag, 21. September 2007
Bremse Der Spiegel ist insofern diabolisch d es ein ein Gehirnwachmedium ist welches Gesinnungsjournalismus
als absolutes Zeitgeistorgan mit Lüge, Verdrehungen und Tendenzberichterstattung agiert.
@Artois Ich bin ein SPIEGEL-Leser und es würde mich interessieren, was Sie mit „menschenfeindliche und
geradezu diabolische Sprache des SPIEGEL“ meinen.
#32 Artois † 21:18:11 | Freitag, 21. September 2007
@Wiener Keinesfalls bin ich bildungsresistent. Ich anerkenne auch Ihre Interpretation, ich vermute nur,
daß es, wie so häufig, vielleicht auch noch eine andere geben kann. Angesichts der Tatsache, daß ich
den hl. Vater für einen Ultra-Modernisten halte, sind mir auch Details seiner liturgischen Gewandung
nicht so vordringlich wichtig.
#30 Artois † 21:02:54 | Freitag, 21. September 2007
@Benedikt Herzlichen Dank für diese interessanten Nachweise. Da ich kein Experte bin und auch nie sein
werde, lasse ich mich von allen Seiten stets gern belehren. Ich wundere mich nur über die komischen Streichholzkreuze,
das muß jedenfalls eine noch tiefere Bedeutung haben, doch ich werd’s wohl nie erfahren. Besonders erfreulich
das Bild von Leo XIII., einen Papst, den ich sehr schätze, auch wenn er als Begründer der Designationstheorie
gilt.
#28 Benedikt 20:55:10 | Freitag, 21. September 2007
@ Artois: Nachweisbarkeit Paul VI.: pirate.shu.edu/…di/Paul%20VI%204.jpg Von den beiden Vorgänger Pauls
VI. habe ich keine Bilder gefunden, die hier aufschlussreich wären. Allerdings fand ich von Pius XII.
etliche Fotos in liturgischer Gewandung, auf denen er seltsamerweise gar kein Pallium trug: zB m.onet.pl/…b6cfcf64433f,5,8.jpg
Selbiges bei Leo XIII.: …lic.shrineofsaintjude.net/leo-13.jpg Was es mal eine zeitlang unüblich, dass
Päpsste das Pallium trugen (ähnlich wie beim Hirtenstab)?
#24 Artois † 20:29:04 | Freitag, 21. September 2007
@Wiener „pallium“ – Kreuze mit Nadeln durchstochen Wieso Modernismus? Im Übrigen ist der Hinweis auf
ang. „frühere“ Formen tatsächlich ein beliebter Trick des Modernismus, der dem modernistischen Papste
Benedikt XVI. in jeder Lage zuzutrauen ist. Bei Jopa II. habe ich derartig „durchstochene“ Kreuze nie
gesehen, es würde mich mal interessieren, ob sie vor Benedikt XVI. überhaupt nachzuweisen sind.
@ artois: liturgische nachhilfe z.b. bei wikipedia: „pallium“ Das Pallium ist das Amtsabzeichen der Metropoliten
der Lateinischen Kirche. Es ist ein ringförmiges, ca. 5-15 cm breites Band, eine Art Stola, und wird
über dem Messgewand getragen. Auf das Pallium sind fünf schwarze oder rote Seidenkreuze gestickt. Diese
symbolisieren die fünf Wundmale Christi. In die Enden auf der Brust und auf dem Rücken sind Bleistücke
zur Beschwerung eingenäht. Im Pallium des Papstes werden drei der aufgestickten Kreuze mit Nadeln durchstochen,
die an die drei Kreuzesnägel erinnern. Ursprünglich dienten diese Nadeln zur Befestigung auf dem Messgewand.
Papst Benedikt XVI. trägt seit seiner Amtseinführung ein Pallium mit purpurnen Kreuzen, das nicht, wie
seit Jahrhunderten üblich, verkürzt und verschmälert in Y-Form auf Brust und Rücken endet, sondern
wie in früher Zeit des Papsttums die Enden des in V-Form gebildeten Kragens über die linke Schulter
hängen lässt (vgl. Abbildung von Innozenz III.). Man interpretiert dies als einen Schritt auf die getrennten
Kirchen der Orthodoxie hin, die das Omophorion in ähnlicher Form kennen. tja, war wohl nichts mit „modernismus“
…
#22 Artois † 20:14:33 | Freitag, 21. September 2007
@wiener Ach hören Sie doch auf! Das sieht doch wirklich abscheulich und geschmacklos aus. Angeblich hätte
ja dieser Papst die geschmacklichen Entgleisungen seines Vorgängers abgestellt. Da lachen ja die Hühner.
Die sixtinische Kapelle singt auch noch so unschön wie früher. Was sollen überhaupt diese komischen
Streichhölzer, die auf dem Pallium über die Kreuze gesteckt worden sind? Kann das mal jemand erklären?