Kardinal Meisner
Warum gibt es entartete Kunst auch in den Kirchen?
Daß die sogenannt moderne Kunst entartet und lächerlich ist, kann niemand abstreiten. Aber deshalb ist Kardinal Meisner noch nicht im Recht. Ein Kommentar.
Kapelle in der 'Katholischen Akademie Berlin'
Kapelle in der ‘Katholischen Akademie Berlin’
(kreuz.net, Köln) Das Zitat, das dem Erzbischof von Köln kürzlich so viele unverhoffte Wortspenden einbrachte, lautet:

„Vergessen wir nicht, daß es einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und Kult gibt.

Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kult im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“


Daß sich die „Kunst“ der Gegenwart und ihr Establishment nach dieser Aussage auf den Schlips getreten fühlten, kann niemanden verwundern.

Die von Schmierfinken produzierte Pseudokunst von heute weiß zwar, daß sie entartet ist. Sie lebt aber davon, daß sie der Öffentlichkeit aufzwingen kann, das nicht zu sagen.

So spaziert der nackte Kaiser durch die Gassen. Die Gleichgeschalteten schauen ihm den Hintern hinauf und nicken sich dabei gegenseitig mit selbstzufriedener Miene zu.

Es ist leider so, daß auch die Kirche längst Teil dieser Komödie geworden ist.

Man braucht nur die sakralen architektonischen Produktionen der letzten Jahrzehnte zu betrachten – oder das Meßgewand, in dem der Papst jüngst durch Mariazell spazierte und das jeder Verkleidung auf einer Homo-Parade Ehre gemacht hätte.

Papstmesse in Mariazell
Papst Benedikt XVI. trifft bei seiner Ankunft in Mariazell den österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.Papst Benedikt XVI. mit Kindern in der Wallfahrtsbasilika Mariazell.Papst Benedikt XVI. segnet vor der Messe eine Nonne.

Spätestens seit ‘Gaudium et Spes’ hat sich die Kirche mit der entarteten Kunst arrangiert und bemüht sich nicht ohne Krampf, Tanzpartner der Moderne zu sein.

Wenn sie es ausnahmsweise einmal nicht ist – siehe Kardinal Meisner –, dann wird dieses Abweichlertum mit unerbittlichen, endlosen und irrationalen Empörungsritualen bestraft.

Dabei blieb eine inhaltliche Debatte über die eigentliche Aussage des Kardinals auf der Strecke:

Stimmt dessen Feststellung, daß der Kult dort, wo er von der Kultur abgekoppelt wird, zu einem Ritualismus erstarrt?

Sie stimmt nicht.

In Wahrheit erstarrt der Kult zum Ritualismus, wenn er sich von Glauben, Religion und Frömmigkeit abwendet.

Dann wird er zu einer hohlen Form, die mit Kinderauftritten, Faschingskostümen, Clownnasen, Musikproduktionen, Applausen oder Hochseilakten seine eigene und die Leere in den Herzen überspielt.

Nicht die Kultur macht den Kult zum echten Kult, sondern der Heilige Geist.

Ritualismus ist Form ohne Inhalt. Der Inhalt des Kultes ist nicht die Kultur sondern Gott.

Gottlose Kulte und gottlose Kultdiener gibt es heute mehr, als die Kirche vertragen kann (auch im Alten Ritus).

Ein Beweis dafür ist – um zum Thema der entarteten Kunst zurückzukehren – die gottlose, dekadente Kunst, die zeitgenössische Kirchenräume beherrscht.

Kathedrale von Évry
Die Kathedrale von Évry ist ein Werk des Schweizer Architekten Mario Botta.Außenansicht der Kathedrale von Évry.Blick in den Kathedralenraum.

Wären Kult und geistliches Leben der Kirche in Ordnung, dann wäre der Gottesdienst für die Künste noch heute eine Quelle der Inspiration.

Eine gottlose und entartete „Kunst“ gäbe es dann wohl immer noch – aber zumindest nicht in der Kirche.
      
121 Lesermeinungen
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#123   Florian Geyer   23:02:26 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Die „Scheinwelt“
der Katholiken ist die Erkenntnis der Gesamtrealität. Die wahren Scheinwelten sind die auf dem Reißbrett geplanten disneyland – Menschenparadiese der ungläubigen Leugner geistiger Realitäten welche immer in der Tyrannei enden. Paradiese auf Erden ohne Gott wird es nie geben auch wenn dies die törichten Eliten immer aufs neue versuchen. Die atheistische weltsicht des Marxismus verbreitet unter anderem die Lüge dass Realität das ist was die Masse als Realität erachtet was einer leugnng einer objektiv unabhängigen Realität gleichkommt und die Vertreter einer solchen als geisteskrank erachtet.
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#122   Rudolfus   22:48:14 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ Die „Schein-Parallel-Welt“ gläubiger Katholiken
ist keine „Schein-Parallel-Welt“, sondern sie leben auch in der unsichtbaren, tatsächlichen vorhandenen Welt, die die hl. Kirche mit höchster und göttlicher Autorität lehrt.
Christus lehrt außerdem im Evangelium des hl. Johannes durchgehend, „die Welt“, die die göttliche Welt leugnet, zu hassen, so wie auch „die Welt“ Gott, Christus und die Kirche haßt.
Nach dem Vaticanum-II-Pastoralkonzil hat eine verblendete Kirchenführergeneration den Ungeist der Welt, den Christus haßt, auch in die Kirche hineingelassen, und preist das Pastoralkonzil auch noch dafür, obwohl die Kirche seitdem in der größten Krise seit dem Spätmittelalter ist.
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#121   Artois †   22:44:06 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@Defensor
Gotthard hat längst den Boden unter den Füssen verloren … Irgendwie schade, bei den guten Anlagen …
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#120   Defensor Fidei   22:32:52 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ gotthard
aber in einer Schein-Parallel-Welt
Auch das ist nicht zutreffend. Man macht nicht alles so wie die anderen, aber ich Frage nochmal was denn daran so schlimm sein soll. Das haben die Urchristen auch nicht getan. Nicht die Kultur soll den Glauben prägen, sondern der Glauben die Kultur. Das ist heute nötiger denn je.
In einer Scheinwelt würden die Traditionellen nur leben, wenn sie die Welt um sie herum nicht wahrnehmen würden. Aber genau das tun sie. Sie tun eben gerade nicht so, als wenn alle so leben würden wie sie. Von Scheinwelt kann somit gar keine Rede sein.
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#119   Gotthard   22:04:35 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@defensor
Als wie wenn die Anhänger der FSSPX in einem Ghetto leben würden.
aber in einer Schein-Parallel-Welt
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#118   Defensor Fidei   21:59:33 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Ritualismus
Diese Feststellung des Kardinals stimmt absolut, wie an den Pius-Hanseln und deren Freunden unschwer abzulesen ist. Deren Kult hat mit der heutigen Kultur keinerlei Berührung mehr
So ein Schwachsinn. Als wie wenn die Anhänger der FSSPX in einem Ghetto leben würden. Die Einheitskultur von der hier ausgegangen wird, gibt es heutzutage außerdem sowieso nicht. Höchstens eine mehrheitliche gelebte Kultur.
Nun frage ich mich aber, wo geschrieben steht, daß sich die Kirche in allen Bereichen immer der gerade herrschenden Kultur anpassen muß. Das ist doch vollkommen abwegig. Haben die Urchristen in Palästina oder im Römischen Reich etwa in der damaligen Kultur gelebt? Waren die damaligen Christen immer mittendrin?
Hat sich die Urkirche der herrschenden Kultur angepaßt? Die Antwort lautet immer: NEIN! Und das war auch gut so.
Entscheidend ist doch nicht, ob etwas modern oder unmodern ist. Das ist doch überhaupt kein Maßstab für einen Katholiken. Das entscheidende ist, ob etwas gut oder schlecht ist.
Die hiesigen Kult-Tradis leben vom Heute abgekoppelt – ähnlich wie die Amisch in den USA.
Nochmal Unfug. Die „Kult-Tradis“ sind in ALLEN gesellschaftlichen Bereichen und Schichten zu finden und wirken Mitten in der Gesellschaft.
Sie haben darum auch keinerlei Einfluss
Schon klar! Deshalb fürchten die Liberalen die Tradition so sehr wie der Teufel des Weihwasser.
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#117   Airbag   21:34:32 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Die Stunde ist gekommen,sich vom schlaf zu erheben…
… Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir Gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum laßt uns ablegen die Weke der Finsterniß und anlegen die Waffen des Lichts! Laßt uns ehrenhaft Leben wie am Tage.
(Röm. 13,11b-13a)
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#116   santo domingo   21:23:20 | Dienstag, 9. Oktober 2007
@ martin becker
Ihrer Einschätzung der vorliegenden Seite als „katholisch“ (wie es die Titelleiste auch nahelegt) darf ich doch entnehmen, daß Sie noch nicht lange hier registriert sind?
Daher: Herzlich willkommen bei kreuz.net! :(3
Motto: Es gibt nichts, was es nicht gint.
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#115   Gotthard   21:23:17 | Dienstag, 9. Oktober 2007
Ritualismus
Stimmt dessen Feststellung, daß der Kult dort, wo er von der Kultur abgekoppelt wird, zu einem Ritualismus erstarrt?
Diese Feststellung des Kardinals stimmt absolut, wie an den Pius-Hanseln und deren Freunden unschwer abzulesen ist.
Deren Kult hat mit der heutigen Kultur keinerlei Berührung mehr – und ist zu einem reinen Ritualismus erstarrt.
Die hiesigen Kult-Tradis leben vom Heute abgekoppelt – ähnlich wie die Amisch in den USA.
Sie haben darum auch keinerlei Einfluss auf das Heute – und kultivieren die reine Erinnerung.
Der Papst hat sie durch sein MP endgültig in die offene Bedeutungslosigkeit verwiesen.
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#114   martin becker   21:06:56 | Dienstag, 9. Oktober 2007
wortwahl bei kreuz.net Artikel über „entartete Kunst“
Mit einiger Verwunderung habe ich Ihren Artikel über die sogenannte entartete Kunst gelesen. Auch wenn es für mich genug an der zeitgenössischen Kunst zu kritisieren gibt, macht es doch keinen Sinn, sich derart in der Wortwahl zu vergreifen, wie Sie das tun. Und dass Sie sich dabei noch so nebenbei über die Kleidung des Papstes derart mokieren, und sogar noch von „Tuntenball“ sprechen, das steht Ihnen als Katholiken nicht an. Außerdem haben Sie Kardinal Meissner falsch zitiert, Sie haben ihm damit eine Aussage unterstellt, die er nicht gemacht hat. Meissner zitiert seinerseits aus Sedlmayrs „Verlust der Mitte“, (die eigentlich jedem Katholiken, der über Kunst schreibt, geläufig sein sollte), oder jemanden, der von diesem abgeschrieben hat. Es ist Ihre Sache, inwieweit Sie sich einer derartigen hetzerischen und abfälligen Sprache denen gegenüber befleißigen, die anders denken und anders handeln als Sie. Nur, Ihre Glaubwürdigkeit geht dabei flöten.
Mich stößt diese Art der Meinungsäußerung ab, und dann frage ich auch nicht mehr, ob jemand recht hat oder nicht, dann nehme ich ihn einfach nicht mehr ernst.
Mich stört auch vieles, was sich heute so als Kunst bezeichnet, aber im Gegensatz zu Ihnen kann ich es begründen und mich kultiviert darüber äußern, anstatt noch die Bild_Zeitung an sprachlichem Niveau und demagogischer Hetze zu unterbieten.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Becker
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#113   Bokrug †   19:01:20 | Dienstag, 25. September 2007
Der Teufel…
…ist Melkart-Mammon-Moloch…der verworfene Gross-Engel!
www.vergessene-buecher.de
Aus Tyrus…wo der Wucher zu Zeiten Salomos von den Juden von den phönizischen Kaufleuten übernommen wurde.
Das talmudische Judentum bzw. die grosse Hure Babylon als seine Schechinah Ashtarte-Erikagal betreibt Zinswucher mit dem Dämon Mammon…es vergötzt den eigenen National-Geist Jsrael um ein „Volk wie kein anderes“ zu sein.
Rothschild, Goldmann-Sachs und diverse Privat Banken in London. Chicago, New York und hinter der Federal Reserve Bank FED der USA sind Beweise dafür.
Auch de Beers usw.
George Soros, Rothschild, Sulzberger…
Das Judentum ist auch nicht mehr gerecht wie zu Zeiten Moses…es ist pervertiert durch den babylonischen Talmud, und dreht sich das Gesetz (das sich zwischen Gott und Mensch schiebt) nach menschlichen Maßstäben zurecht’!
Pardes – eine Studie der Kabbalah von Israel Shamir
www.israelshamir.net/…mir/PardesGerman.pdf
www.zeit-fragen.ch/…CHIV/ZF_123c/T01.HTM
Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.45 vom 22.11.2004
Zitat:
Der Welt-Geldbetrug
von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover
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#112   GerdEric   18:45:46 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug
Dem Teufel war in der Zeit des AT eine gewisse Zeitspanne der Freiheit durch Gott zugestanden worden, ob der Sünden der Menschen konnte er als Ankläger auftreten – doch Christus hatt ihn endgültig gestürzt.
Nun geht er umher wie ein brüllender Löwe…und wirkt leider auch im talmudischen Judentum und den Kaufmanns-Logen der Freimaurerei, etwa des schottischen Ritus.
Endgültig gestürzt heißt: aus-vorbei!
Ich aber kann nicht erkenne, dass Teufel gestürzt ist, denn an Ihnen erkenne ich, dass Teufel weiter Macht hat.
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#110   GerdEric   18:21:58 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug
Im AT tritt der Satan, der Fürst dieser Welt, als Diener und Knecht JHWHs auf…Christus aber hat den Ankläger seiner Brüder gestürzt. Und das Liebesgebot und Wucherverbot auf die gesamte Menschheit ausgeweitet. Christus zitierte das AT – mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker.
Vom Gesetz des Todes hat Christus befreit.
Sollte Jesus Teufel befreit haben, dass er ihn von der Vorherrschaft G’TTES befreite?
oder Wollen Sie erklären, dass G’TT der HERR keine Gewalt hat über Teufel?
Ist Ihnen Teufel ein, wenn auch negativer, „Gott“?
G’TT der HERR gibt das Gute wie das Böse, und wie Sie Ihrem Gott Jesus unterstellen, kann ja auch er „böse“ werden… also ist Ihr jesus selbst Teufel?
Teufel tritt gegenüber Jesus als Diener und Knecht JHWHS auf, um Jesus zu prüfen, wie ER jeden Menschen prüft, Hiob oder mich, und bei Ihnen als Taran oder Echsenmensch…
Gerechter Gott ist nicht dasselbe wie liebevoller und barmherziger Gott. Abba – EL bzw. ELOHIM. Christus als Anthropos und Anthropus, Metathron, Herr des Kosmos.
und doch ist G’TT der HERR Gerechter und Barmherziger, ER ist Rettung allein, und ER bedarf keines Menschen an SEINER Seite.
Sie unterscheiden derart stark zwischen El, EL Schaddai oder sonstigen G’TTES-Begriffen, dass man unterstellen kann, dass Sie es mit einem ganzen „Pantheon“ zu tun hat.
Sehr wohl soll SEIN HAUS ein Bethaus sein für alle Völker, aber das ist durch Jesus nix Neues gworden, das war schon zuvor so!
Verdreh es nicht, Talmud-Jude.
:-@ SO NICHT!!
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#109   Bokrug †   17:58:54 | Dienstag, 25. September 2007
Lesen…
@Samurai:
Lesen:
Marxistisch-reichistisch (nach Wilhelm Reich ausgerichtet)…aber deshalb nicht unbedingt falsch:
www.artfond.de/geldseite
@gerderic:
Christus kommt im AT als Wort Gottes vor…LOGOS.
Der Ahasveros wurde von Friedrich Schiller in „Die Räuber“ äußerst treffend charakterisiert: In der Figur des Spiegelmann.
Christus hat frei gemacht vom Gesetz des Alten Bundes – hin zum Gesetz des Neuen Bundes.
Grüsse
Bokrug
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#108   Samurai   17:49:57 | Dienstag, 25. September 2007
„entartete“ Kunst?
Ob man – wie ich – den Begriff „entartet“ in der sonst überwiegend guten Predigt des Papstes für einen Fehler hält (er hätte wissen müssen, welche berechtigte Reaktion erfolgt), ist ein Punkt. Eine andere Frage ist, was denn „entartete Kunst“ sein soll.
Nach Meinung der kreuz.net-Autoren scheint dazu moderne,zeitgenössische Kunst per se zu gehören.
Ironie der Geschichte:
Für die Nazi-Ideologen gehörten die Werke Rodins, Mackes, Monets, Renoirs, Picassos und anderer Künstler zur „entarteten“ Kunst, ebenso Werke von Brecht etc.
Kurz:
Vieles aus der damaligen zeitgenössischen Kunst galt den Nazis als „entartet“. Warum ?
Ich verstehe es im Grunde bis heute nicht!
Samurai
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#107   Bokrug †   17:47:31 | Dienstag, 25. September 2007
@GerdEric:
Verdreh es nicht, Talmud-Jude.
Ich habe mehrfach die Trinität im AT nachgewiesen – in der Genesis angefangen. Beim früheren Gottesnamen: EL!
Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Christus verkündete. Ruach Elohim als dessen Heiliger Geist.
Christus kann als GERECHTER RICHTER und zorniger GOTT JHWH auftreten. Der Zorn des Christentums als gerechter Zorn Gottes findet im jenseitigen Gericht statt.
Das ist ein Wandel vom alttestamentarischen mosaischen Gottesbild. Die Christen sind NICHT mehr an die mosaischen Gesetze gebunden, von den Christus sie durch seine Vollständige Erfüllug losgekauft hat.
Christus kommt im AT als WORT Gottes vor…Christus der Logos.
Im AT tritt der Satan, der Fürst dieser Welt, als Diener und Knecht JHWHs auf…Christus aber hat den Ankläger seiner Brüder gestürzt. Und das Liebesgebot und Wucherverbot auf die gesamte Menschheit ausgeweitet. Christus zitierte das AT – mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker.
Vom Gesetz des Todes hat Christus befreit.
Gerechter Gott ist nicht dasselbe wie liebevoller und barmherziger Gott. Abba – EL bzw. ELOHIM. Christus als Anthropos und Anthropus, Metathron, Herr des Kosmos.
„Der Judaismus ist von einem sehr tiefen Haß auf das Christentum, verbunden mit Unkenntnis über es, durchtränkt. Diese Haltung wurde durch die christlichen Verfolgungen der Juden natürlich verschärft, ist jedoch großenteils unabhängig von ihnen.“ Prof. Israel Shahak in „Jewish History, Jewish Religion“, 3. Aufl., London 1995, S. 97…
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#106   GerdEric   17:38:20 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug
Nochmals!!! :-S
Bokrug: Genau genommen… (Teufel als Fürst dieser Welt – Christus aber als ihr König:Melchesidek und LOGOS)…steht dort JHWH oder Adonai beim Jahwisten.
Das Tetragrammaton schrieben die Juden niemals aus – sie setzten Adonai bzw. die entommenen Vokale drüber.
Es steht dort JHWH, und wenn Vokalisiert wird, dann werden über dem JHWH die Vokale für Adonai gesetzt, dann weiss jeder (hebräisch) Leser, dass er Adonai sagt, nichts anderes, der NAME G’TT des HERRN wird nie ausgesprochen, jedenfalls nie von Juden.
Auch habe ich Ihnen schon mal geschrieben, dass Juden auch Abba zu G’TT dem HERRN sagen, das ist üblich und ganz normal, da hat Jesus nix Neues gesagt.
Der Rest Ihres Schreibens ist wohl die totale Rolle Rückwärts, denn nun ist JHWH doch nicht so schlimm, IHM haben Sie aber bei jeder Gelegenheit gelästert, nun aber ist es G’TT der HERR, dem sie unter SEINER NENNUNG EL Schaddai, G’TT der ALLMÄCHTIGE (ich denke, dieser Name steht in Beziehung zu Isaak) lästern.
PS.: Lesen Sie nicht immer Quatschseiten…
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#105   Bokrug †   17:10:10 | Dienstag, 25. September 2007
Genau genommen… (Teufel als Fürst dieser Welt – Christus aber als ihr König:Melchesidek und LOGOS)
…steht dort JHWH oder Adonai beim Jahwisten.
Das Tetragrammaton schrieben die Juden niemals aus – sie setzten Adonai bzw. die entommenen Vokale drüber.
Primär ist und bleibt der Gottesname El bzw. Elohim, der zweifelsfrei der frühere und ursprünglichere Gottesname ist. EL und RUACH ELOHIM als der Heilige Geist steht bereits in der Genesis!!!
Der Gottesname bzw. das Gottesbild Abrahams, Isaaks und Jakobs wurde durch Christus verkündet.
Und der Gottesname bei Abraham, Isaak und Jakob lautet EL! Nicht JHWH – nein EL.
Christus hat das Gesetz auf sich genommen und durch sien Kommen erfüllt. Christi hat den Gott verkündet, der Geist, Licht, Liebe und Wahrheit ist. Der gütige Vater, zu dem er am Kreuz rief. Abba – EL.
Dennoch kann auch Christus als JHWH auftreten – als zorniger Gott. Als gerechter Richter mit dem heiligen Zorn Gottes kann Christus im Jenseits als JHWH erscheinen. Das Christentum hat den Zorn auf das Jenseits verlagert und sich zum Neuen Testament mit dem bereits im AT angelegten trinitarischen Gottesbild weiterentwickelt. Christus als Metathron und Anthropos bzw. Anthropus und König der Welt, als Herr des Kosmos.
Ruach Elohim und die Sophia als Heiliger Geist – Christus als JHWH, gerechter Richter und gerechter Zorn Gottes…nicht aber als verlogen sich alles nach menschlichen Maßstäben zurechtdrehender Talmudist, der Zinswucher betreibt uns Jsrael als eigene Nation vergötzt. Die Juden dienen eher El-Schaddai, dem verworfenen Großengel, im AT auch Knecht JHWHs…!
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#104   GerdEric   05:40:18 | Dienstag, 25. September 2007
@Bokrug
Ich will Ihnen nochmal antworten.
All die Sprüche sagen nicht über Jesus, da ist jeder Einzelne aufgerufen G’TTES WORT zu tun.
aber zu Jesaja 9:6
auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
Da, wo HERRN steht, steht in der hebräischen Bibel JHWH, also genau der Name, den Sie hier ständig in Ihrer „Unwissenheit“ diffamieren und lästern.
Die Schreibung HERR ist eine Umschreibung, ähnilch der meinen G’TT. In den Bibeln, in denen es so steht, steht in der hebräischen immer JHWH, es ist die gleiche Demut vor G’TT dem HERRN.
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#103   Bokrug †   00:29:26 | Dienstag, 25. September 2007
@GerdEric:
Werden beispielsweise im sogenannten Alten Testament wirklich keine Aussagen über Jesus gemacht?
(Genesis 1:26, Sprüche 8, Jesaja 9:6, Daniel 7:13, 14)
Grüsse
Bokrug
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#102   Artois †   21:58:38 | Montag, 24. September 2007
@Benedikt
Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel …
Die von Ihnen verfemte BRD erteilt dem Rechtspositivismus übrigens in Art 20 III GG eine Absage.
Ja, das weiß ich, insoferne ist sie immerhin besser als der braune Pseudotradi Heger.
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#101   Benedikt   19:16:43 | Montag, 24. September 2007
@ Artois
Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel …
Die von Ihnen verfemte BRD erteilt dem Rechtspositivismus übrigens in Art 20 III GG eine Absage.
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#100   Artois †   19:10:14 | Montag, 24. September 2007
@Bokrug
das ist weitestgehend richtig. Nur in der Schweiz – das war einmal – die sind inzwischen gleichgeschaltet – „Heim ins Reich“, die Schmach von 1648 ist getilgt!! :-] :-] :-D :-!
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#99   Bokrug †   19:04:36 | Montag, 24. September 2007
@Artois:
@Artois:
Wir haben in Deutschland nicht mal ne richtige Demokratie…wir haben eine republikanische Plutokratie und kleptokratische Oligarchie u.a. der Dresdener Bank und auch von Bertelsmann und der Familie Mohn.
Eine richtige Demokratie hat nur die Schweiz! Plebiszite und direkte Volksabstimmungen!
www.zeit-fragen.ch
Wer hat die Nazis denn finanziert!?’
John D. Rockefeller und seine Chase Manhattan Bank sowie Standard Oil. Stanley Morgan als weiterer Anteilseigener der Federal Reserve Bank FED der USA!
Ferner Prescott Bush und der Stahlkönig Carnegie.
Finanziert wurden sie über den Freimaurer Hjalmar Schacht, Hitlers Finanzminister!
So war es!!!
Die Freimaurer des schottischen Ritus nach Albert Pike…die haben doch bereits auf Albert Pike und seinen schottischen Ritus zurückgehend den Ku-Klux-Clan gegründet!
www.bilderberg.org
www.vergessene-buecher.de
Grüsse
Bokrug
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#98   GerdEric   18:13:17 | Montag, 24. September 2007
@alle
Wer wie Schleyer freiwillig in die SS eintrat, hat sich die Ziele und Ideen des Nationalsozialismus zu Eigenen gemacht.
Da Deutschland und die deutschen Kirchen mit diesen Verbrechern nicht reinen Tisch machten, ist der Niedergang des deutschen Volkes und der deutschen Kirchen nur folgerichtig.
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#97   Kurt K.   17:32:10 | Montag, 24. September 2007
WOW: Ich und katholisch?
DAS hat mir noch keiner gesagt. Wunder geschehen also doch.
:-D
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#96   Artois †   17:26:22 | Montag, 24. September 2007
Armer verwirrter Heinrich,
mir graust vor dir …
@Kurtl: Eine sehr „katholische“ Auffassung, der „Dr. Heger“ bestimmt wie aus der Pistole geschossen zustimmen wird!
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#95   HeinrichvonOfterdingen   17:14:31 | Montag, 24. September 2007
Armer verwirrter Artois,
Da ich als guter Katholik den Rechstpositivismus ablehne – im Gegensatz zu Ihnen – brauche ich überhaupt nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem öffentlichen Recht zu differenzieren.
… sagen wir mal so: Sie sind wohl nicht in der Lage den Unterschied zu realisieren.
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#94   Kurt K.   17:14:19 | Montag, 24. September 2007
@ Artois:
Es gibt keine Gerechtigkeit. Es gibt nur Recht.
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#93   Artois †   17:12:03 | Montag, 24. September 2007
Da haben sich ja die beiden richtigen gefunden …
Nulla poena sine lege: Rechtsgrundsatz von Paul Johann Anselm von Feuerbach. Lehrbuch des gemeinen in Deutschland gültigen peinlichen Rechts. 1801. (1775-1833) Jurist (1801/02 Prof. für Rechtswissenschaft; Begründer der modernen deutschen Strafrechtslehre… [Ein masonistischer Kirchenfeind übrigens]
Da ich als guter Katholik den Rechstpositivismus ablehne – im Gegensatz zu Ihnen – brauche ich überhaupt nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem öffentlichen Recht zu differenzieren.
Insoferne hätte ich nicht die geringsten Schwierigkeiten damit, die Royal Airforce zu einer verbrecherischen Organisation zu erklären.
Über Ihren lahmen Einwand mit den ang. „offiziellen Teil der Streitkräfte des Deutschen Reichs“ kann ich nur lachen. Wenn die Heere der Hölle mal bei Ihnen aufmarschieren werden, dann auch selbstverständlich unter Kombattantenstatus. Sie können schlicht und einfach nicht zwischen Recht und Unrecht unterscheiden. Ist mir und anderen hier im Forum schon öfters aufgefallen.
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#92   Kurt K.   16:56:41 | Montag, 24. September 2007
@ Dr. Heger: seltene Zustimmung!
Es passiert selten genug, dass ich ihnen zustimmen kann – aber hierbei ists so.
Gesetzesgrundlage de.wikipedia.org/…ulla_poena_sine_lege
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#91   Dr. Christoph Heger   16:29:29 | Montag, 24. September 2007
@Artois: Ein Grundsatz schon des Römischen Rechts
Ich übergehe Ihren ungehörigen Ton und erlaube mir nur in folgendem zu widersprechen:
Es bin nicht ich, der sich verheddert, sondern Sie. Sie unterscheiden nämlich beim „Rechtspositivismus“ nicht zwischen Strafrecht und allgemeinem Öffentlichen Recht.
Ihre Vermutung, der Rechtssatz „Nulla poena sine lege“ stamme von dem kirchenfeindlichen Aufklärungsjuristen Feuerbach, ist unzutreffend. Er stammt aus der Antike und ist ein Rechtssatz des Römischen Rechts, der schon von Ulpian zitiert wird. Er ist heute in Artikel 103 Absatz 2 des Grundgesetzes (GG) und §1 des Strafgesetzbuches (StGB) verankert.
Zur nachträglichen Kriminalisierung der SS: Die Waffen-SS war offiziell Teil der Streitkräfte des Deutschen Reichs, hatte also Kombattantenstatus. Ihre nachträgliche pauschale Kriminalisierung, die auf eine theoretische und weitgehend auch praktische Vorenthaltung des Kriegsgefangenenstatus hinauslief, ist kaum mit dem Kriegsvölkerrecht in Einklang zu bringen.
Sonst müßte man ja wohl auch z.B. die Royal Airforce zu einer verbrecherische Organisation erklären.
MfG
Christoph Heger
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#90   Kurt K.   16:26:00 | Montag, 24. September 2007
@ Artois: Stimmt nicht.
Sie SS wurde als persönliche Leibwache Hitlers (1923) gegründet. Das war nichts rechtswidriges.
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#89   Artois †   15:56:31 | Montag, 24. September 2007
@Kurt_K
Die SS war bereits bei ihrer Gründung eine kriminelle Vereinigung, eine solche braucht nicht „verboten“ zu werden, sondern sie steht als kriminelle Vereinigung per se außerhalb des Rechts.
@Heger
Es ist wirklich lächerlich, wie Sie sich in ihren verdrehten aufklärerisch-liberalen Netzen verheddern und gleichzeitig behaupten auf dem Boden katholischer Auffassungen zu stehen.
Die Auffassung man könne ein Gesellschaft gründen mit dem Ziel, Freiheit und Recht zu zerstören oder meinetwegen die Ungeborenen zu töten und diese Gesellschaft wäre „legal“ bis sie von irgend einem Gesetzgeber oder Behörde verboten würde, ist albern und affig – ebenso wie ihre ständigen Verteidigungen von NS-Verbrechertum, das ja auch zum großen Teil auf pseudo-gesetzlicher Grundlage stand.
„Nulla poena sine lege“, – stammt das nicht von dem kirchenfeindlichen Aufklärungsjuristen Feuerbach?
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#88   Dr. Christoph Heger   14:59:08 | Montag, 24. September 2007
Nullum crimen sine lege; nulla poena sine lege.
Artois:
Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel …
Das bestreite ich. Kurt K. hat schon die richtige Begründung geliefert:
„Keine Strafe ohne Gesetz“
Und das, nämlich der Rechtspositivismus im Strafrecht hat mit modernem Liberalismus nichts zu tun. Das wußten schon die alten Römer: Nullum crimen sine lege; nulla poena sine lege.
Es würde mich wundern, wenn ein so nüchterner Mann wie der hl. Thomas von Aquin – oder sonst jemand von diesem katholischen Urgestein – das anders gesehen hätte.
MfG
Christoph Heger
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#87   Kurt K.   14:53:08 | Montag, 24. September 2007
@ GerdEric
„Keine Strafe ohne Gesetz“ heissts aber auch. Und wenn Sie oder ich heute bei Al Quaida eintreten, dann ist das eine verbotene Organisation. Die SS hingegen war zum Zeitpunkt des Eintrittes Schleyers nicht verboten.
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#86   Artois †   14:38:08 | Montag, 24. September 2007
@Dr. Heger
Ihr Rechtspositivismus ist mit keiner katholischen Sozial- und Staatsauffassung kompatibel … o^/
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#85   GerdEric   14:10:56 | Montag, 24. September 2007
@Kurt K.
Doch: „Mitglied einer terroristischen Vereinigung“!
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#84   Dr. Christoph Heger   14:09:52 | Montag, 24. September 2007
@Artois: Mit keiner Rechtsstaatlichkeit kompatibel
Ihre mit keiner Rechtsstaatlichkeit kompatible Auffassung ist Gott sei Dank nicht maßgebend für das GG der BR Deutschland geworden.
Im übrigen: Die Abtrennung des Sudetenlands von der seinerzeitigen ČSR war rechtlich nicht zu beanstanden und ist durch einen völkerrechtlich gültigen Vertrag erfolgt.
MfG
Christoph Heger
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#83   Kurt K.   14:03:40 | Montag, 24. September 2007
@ Artois: Einserseits… aber Andererseits…
Einerseits haben Sie natürlich Recht: Es ist eine Schande, dass ein solcherart vorbelasteter Mensch so schnell wieder in eine Spitzenposition der BRD kommen konnte.
Andererseits: Um jemanden zu verurteilen, müssen diesem zum Glück konkrete persönliche Verbrechen nachgewiesen werden. Man kann nicht einfach jemanden aufgrund der „Kollektivschuld“ einer Vereinigung deren Mitglied er war, verurteilen. Anders gehts nicht.
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#82   GerdEric   14:02:12 | Montag, 24. September 2007
@Artois
ja, was soll ich da noch sagen?
:)3
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#81   Artois †   13:37:18 | Montag, 24. September 2007
Die nationalsozialistische
Verwaltung Tschechiens muß als kriminelles Komplott, als verbrecherische Banditenregierung betrachtet werden. Letztendlich wäre es völlig legal gewesen, jeden SS-Offizier nach Kriegsende einfach an die Wand zu stellen. Im Übrigen wurde die SS, der Schleyer ja angehörte, zu Recht als verbrecherische Organisation, als Komplott gegen die Menschlichkeit verurteilt. Es kann nicht sein, daß so ein „Mensch“ jemals wieder ein öffentliches Amt bekleiden darf, es ist typisch für die kriminelle brd, daß ein Krimineller wie Schleyer in kürzester Zeit wieder in Spitzenstellungen der Gesellschaft aufsteigt.
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#80   Don Camillo   13:34:25 | Montag, 24. September 2007
und jetzt was zur Auflockerung der
ach so wissenschaftlichen Gesellschaft:
Es war einmal ein Schnegg, der kroch um ein Egg, da kam ein Igel und es machte zegg und weg war der Depp, fragt sich nur wo bleibt denn da der Gegg, das weiss nur der Schnegg und der ischt weg.
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#79   HeinrichvonOfterdingen   13:28:12 | Montag, 24. September 2007
Lieber Herr Heger,
es war Walter Scheel.
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#78   Dr. Christoph Heger   13:12:38 | Montag, 24. September 2007
@Kurt K.: Schleyer, RAF
Schleyer war ein überzeugter Nazi, das ist gar keine Frage mehr heutzutage.
Das mag ja sein, hätte aber nie zu rechtlichen Beschränkungen führen können, solange er nicht wegen einer Straftat verurteilt gewesen wäre. Obendrein verbietet das GG, jemanden wegen seiner (politischen, weltanschaulichen usw.) Überzeugung zu benachteiligen – erst recht im Nachhinein.
…der von Verbrecherkreisen ermordet wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen galten.
Da schneiden Sie einen Punkt an, den ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass man mit den Zielen der RAF konform gehen konnte – aber spätestens nach den ersten Gewalttaten verstehe ich Sympathien für die RAF nicht mehr.
In der Tat! Ich erinnere mich an einen Vortrag des damaligen Bundespräsidenten (Name fällt mir gerade nicht ein. Der Sänger „hoch auf dem gelben Wagen“) vor Schriftstellern und sonstigen Intellektuellen, in dem er aufforderte, von allen Zeichen solcher Sympathie für die RAF Abstand zu nehmen – und auf eisiges Schweigen stieß.
MfG
Christoph Heger
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#77   Ydefix   13:10:25 | Montag, 24. September 2007
@Kurt K.:
Dass er Nazi war, hat er ja auch selbst zugegeben. Die Frage ist eher, inwieweit er selbst an Verbrechen als SS-Offizier und Industriefunktionär in Tschechien unmittelbar beteiligt war. Wenn GerdEric es so genau weiß, dann kann er ja die Fakten nennen.
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#76   Kurt K.   13:02:45 | Montag, 24. September 2007
@ Dr. Heger
Schleyer war ein überzeugter Nazi, das ist gar keine Frage mehr heutzutage.
…der von Verbrecherkreisen ermordet wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen galten.
Da schneiden Sie einen Punkt an, den ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen kann. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass man mit den Zielen der RAF konform gehen konnte – aber spätestens nach den ersten Gewalttaten verstehe ich Sympathien für die RAF nicht mehr.
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#75   Dr. Christoph Heger   12:54:45 | Montag, 24. September 2007
@GerdEric: Typische Gratis-Beschuldigung
Das Herr Schleyer nicht mal angeklagt wurde, zeigt schon, wie gut die braunen Seilschaften schon wieder funktionierten…
Das ist nun mal wieder so eine Gratis-Beschuldigung, wie sie leider für die ganze Antifa typisch sind.
Mit genau so viel oder wenig Berechtigung könnte ich sagen, daß es andere Seilschaften gegeben hat, die in Nachkriegsprozessen ein gut geschmiertes Zeugenbeschaffungsprogramm unterhielten und die Wiedergutmachungsbereitschaft der BR Deutschland schamlos betrogen haben.
Hans Martin Schleyer ist der Öffentlichkeit bekannt als verdienstvoller Wirtschaftsmann, der von Verbrecherkreisen ermordet wurde, denen lange Zeit eine mehr als klammheimliche Sympathie unserer lieben Fortschrittlichen galten.
MfG
Christoph Heger
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#74   GerdEric   12:16:59 | Montag, 24. September 2007
@Herrn Dr. Christoph Heger
Das Herr Schleyer nicht mal angeklagt wurde, zeigt schon, wie gut die braunen Seilschaften schon wieder funktionierten…
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#73   Dr. Christoph Heger   11:32:57 | Montag, 24. September 2007
@Artois
Die Frage „Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein?“ war eher ironisch gemeint. Ihre Katholizität stelle ich natürlich nicht in Frage, damit das mal klar ist!
In Ordnung.
Der Begriff „freie Entfaltung der Persönlichkeit“ bleibt aber problematisch,
Ja, natürlich! Ich denke an den köstlich sarkastischen Ausspruch von Nicolás Gómez Dávila, daß die „freie Entfaltung der Persönlichkeit“ eine prima Sache ist, bis zu dem Moment, wo man einem begegnet, der sich hat frei entfalten können.
Aber insofern ist dem schon zu folgen, als es rechtliche Diskriminierungen von Bürgern nur aufgrund eines Urteils geben darf.
besonders bei einm Kriminellen wie Hans Martin Schreier, der sich im GG Böhmen/Mähren unter dem Deckmantel des Besatzungs“rechts“ schwerster Verbrechen schuldig gemacht hat.
Schleyer ist nach meiner Kenntnis weder angeklagt noch gar verurteilt worden. Daher halte ich solche Beschimpfungen für unzulässig. In anderen Fällen würde so etwas als Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener gelten.
Daß er unbegreiflicher Weise nicht bestraft und nicht ausgeliefert wurde … ändert daran nichts.
Daß er nicht einmal angeklagt worden ist, spricht für die Annahme, daß Ihre Beschimpfung Schleyers unrecht ist. Eine Auslieferung wäre nach GG sowieso nicht in Frage gekommen.
(die Tschechen hätten ihn mit Sicherheit gehängt)
Wahrscheinlich. Auf einen Mord mehr oder weniger wäre es ihnen bei ihrem Genozid an den Böhmendeutschen nicht angekommen.
MfG
Christoph Heger
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#72   GerdEric   11:06:18 | Montag, 24. September 2007
@Herrn Dr. Christoph Heger
Schleyer war kein dummer Junge, er hatte Bildung genossen und war frei und willig in alle möglichen Nazigruppierungen eingetreten, er war ein Nazi, von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass er ein Mitläufer war!
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#71   Artois †   10:41:37 | Montag, 24. September 2007
@Artois
Die Frage „Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein?“ war eher ironisch gemeint. Ihre Katholizität stelle ich natürlich nicht in Frage, damit das mal klar ist! Der Begriff „freie Entfaltung der Persönlichkeit“ bleibt aber problematisch, besonders bei einm Kriminellen wie Hans Martin Schreier, der sich im GG Böhmen/Mähren unter dem Deckmantel des Besatzungs“rechts“ schwerster Verbrechen schuldig gemacht hat. Daß er unbegreiflicher Weise nicht bestraft und nicht ausgeliefert wurde (die Tschechen hätten ihn mit Sicherheit gehängt) ändert daran nichts.
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#70   Dr. Christoph Heger   10:03:43 | Montag, 24. September 2007
@Artois: Rechtsstaatliche Grundsätze
Es war also völlig in Ordnung, daß unbescholtene „Nazis“ nicht an ihrer vom Grundgesetz garantierten „freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“ gehindert wurden.
Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein? Sind Sie etwa „F.D.P.“-Mitglied?
Es scheint Mode zu werden, von mir Bekenntnisse zum römisch-katholischen Glauben zu fordern. Das überrascht mich. Ich hätte gedacht, das sei aufgrund meiner Beiträge hier selbstredend.
Ich bin weder Mitglied noch Wähler noch sonstwas der F.D.P. Im Gegenteil, ich bin ein strikter Gegner des „Liberalismus“, den ich für Volksverdummung und Volksbetrug halte.
Das heißt aber mitnichten, daß ich an rechtsstaatlichen Prinzipien rütteln lassen würde. Ein Gesinnungsstrafrecht und noch darunter Gesinnungsstrafen ohne Urteil sind nicht mehr rechtsstaatlich.
MfG
Christoph Heger
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#69   Artois †   09:54:31 | Montag, 24. September 2007
@Dr. Heger
Es war also völlig in Ordnung, daß unbescholtene „Nazis“ nicht an ihrer vom Grundgesetz garantierten „freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“ gehindert wurden.
Sollten Sie etwa kein Katholik, sondern ein Liberaler sein? Sind Sie etwa „F.D.P.“-Mitglied?
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#68   Dr. Christoph Heger   09:48:32 | Montag, 24. September 2007
Verwerfliches Rechtsverständnis
Viel zu viele Nazis haben überhaupt wieder eine Chance erhalten, die sie auch gleich nutzten, um ihresgleichen wieder in Posten zu bringen, wie eben auch einen Herrn Schleyer.
Abgesehen von der Schuftigkeit gegenüber dem ermordeten Schleyer – GerdEric offenbart ein verbreitetes, nichts desto weniger verwerfliches Rechtsverständnis. Eine rechtliche Benachteiligung von Personen, auch von „Nazis“, ist ohne ein ordentliches Strafurteil verfassungswidrig. Es war also völlig in Ordnung, daß unbescholtene „Nazis“ nicht an ihrer vom Grundgesetz garantierten „freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit“ gehindert wurden.
Umgekehrt war es eine Form des Rassismus, daß Angehörige des deutschen Adels von den Besatzungsmächten für einige Jahre nach dem Krieg von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen waren.
MfG
Christoph Heger
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#66   GerdEric   00:52:09 | Montag, 24. September 2007
@Artois
Hat Ihr Frederick Forsyth das deutsche Bildungswesen erlebt?
Es hat sehr lange gedauert, bis die Geschichte Nazideutschlands im Schulunterricht behandelt wurde, die alten Nazisäcke, die sich schnell, viele zu schnell haben persilwaschen dürfen, wusste, diesen Teil der deutschen Geschichtsbewältigung zu verhindern.
Viel zu viele Nazis haben überhaupt wieder eine Chance erhalten, die sie auch gleich nutzten, um ihresgleichen wieder in Posten zu bringen, wie eben auch einen Herrn Schleyer.
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#65   Artois †   15:08:07 | Sonntag, 23. September 2007
Welt, deine Lust ist Last,
Welt, deine Lust ist Last,
dein Zucker ist mir als ein Gift verhaßt.
Dein Freudenlicht
ist mein Komete,
und wo man deine Rosen bricht,
sind Dornen ohne Zahl
zu meiner Seele Qual.
Der blasse Tod ist meine Morgenröte,
mit solcher geht mir auf die Sonne
der Herrlichkeit und Himmelswonne.
Drum seufz ich recht von Herzengrunde
nur nach der letzten Todesstunde.
Ich habe Lust, bei Christo bald zu weiden,
ich habe Lust, von dieser Welt zu scheiden.
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#64   Lutheraner   15:05:44 | Sonntag, 23. September 2007
Die lauwarmen Brüder des Katholizismus
Würde Meisner seinen Anspruch ernst nehmen, begnügte er sich nicht mit Lapalien. Hier und da mal ein kritisches Wort fallen zu lassen, um es am nächsten Tag wieder zu relativieren und Mißverständnisse einzuklagen, zeugt nicht von Größe, sondern von einem aufblasbaren Ego.
Meisner tritt auf, wie gewollt und nicht gekonnt. Er hält uns geschickt in der Erwartung, er würde eine Revolution anführen, aber dann geht er doch nur wieder auf den Balkon.
Meisner ist ein Feigenblatt, unter dessen Schutz das linke Neidertum unbehelligt seinem bösartigem Zersetzungswerk nachgeht.Ohne Meisner hätte der letzte Trottel begriffen, daß die Kirche im linken Morast versackt und die äußere Einigkeit nur Lüge ist.
Im Wort zum Sonntag geht’s entweder um Juden oder um Ausländer: Wort zum Sonntag www.daserste.de/wort/sendung.asp
Die „Woche der ausländischen Mitbürger“ ist eine gemeinsame Initiative der evangelischen, katholischen und griechisch-orthodoxen Kirche Deutschland. – Seit Jahrzehnten wird unser Land mit Ausländern überflutet, werden die Deutschen kollektiv als Mörder verhetzt, von den Juden ausgeplündert und ihrer Staatsbürgerrechte beraubt. Trotzdem ist da keiner, der diese satanischen Auswüchse anklagt! Vielmehr propagieren die Kirchen die „mehr desselben“ Politik! Selbst die sind sich nicht zu schade, uns die Lügen der mafiösen Elite als Wahrheit anzudrehen! Differenzieren ist halt schwer und Feindbilder und Vereinfachungen sind einfach bequemer als Nachdenken. – Klingt vorwurfsvoll, ist aber katholischer Leitsatz!
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#63   Artois †   13:21:51 | Sonntag, 23. September 2007
@Pelagius III.
Na ja, da bestätigen Sie ja meine Aussage. Anträge hat er auch noch gestellt, der gute Kästner. Immerhin hat er sich nach ‘45 gegen die Kollektivverfemungen gewendet und somit einige gutgemacht.
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#62   Pelagius III.   11:00:04 | Sonntag, 23. September 2007
@Artois: Erich Kästner
>Kästner wurde mehrmals von der Gestapo vernommen und aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Seine Werke wurden bei der Bücherverbrennung als „wider den deutschen Geist“ verbrannt, was er selbst aus nächster Nähe beobachtete. Der Aufnahmeantrag Kästners in die Reichsschrifttumskammer wurde wegen seiner „kulturbolschewistischen Haltung im Schrifttum vor 1933“ abgelehnt, was sich vor allem auf seine Unterzeichnung des Dringenden Appells des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes vom Juni 1932 bezieht. Dies war gleichbedeutend mit einem Publikationsverbot für das Deutsche Reich. In der Schweiz konnte Kästner harmlose Unterhaltungsromane wie Drei Männer im Schnee (1934) veröffentlichen. Mit einer Ausnahmegenehmigung lieferte Kästner 1942 unter dem Pseudonym „Berthold Bürger“ das Drehbuch zu Münchhausen, dem prestigeträchtigen Jubiläumsfilm der UFA.< (Wikipedia)
Kästner lebte von 1933 bis 1945 von seinen Veröffentlichungen im deutschsprachigen Ausland!
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#61   Florian Geyer   10:38:17 | Sonntag, 23. September 2007
Artois
Sie müssen verstehen dass der Schuldkult nunmal der ideologische Background der Brd ist welcher aggressiv verteidigt wird. Jedes deutsche Schulkind bekommt ihn jahrelang eingetrichtert. Er bifindet sich jeden Tag in allen Zeitungen und behindert die Normalisierung. Sogar der englische Schriftsteller Frederick Forsyth beklagte in einem Interview: „Von der Geburt bis zur Universität hört kein Deutscher ein positives Wort über sein Vaterland. Er hört nur von den Sünden, von den schrecklichen zwölf Jahren des Hitlerismus. Die übrige Geschichte fällt unter den Tisch. Ich sehe keine Wiedergeburt des Faschismus. Ich fürchte die deutsche politische Korrektheit mehr als einen neuen Hitler.“
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#60   Artois †   10:26:28 | Sonntag, 23. September 2007
@Gerderic
Lesen Sie’s doch nach, ich habe schon genügend Bibliographien hier eingestellt. Leider lesen gerade diejenigen Leute, die stets behaupten, alles ganz genau zu wissen überhaupt nichts. Trotzdem gebärden sie sich schlimmer als Gestapo und Stasi zusammen. Übrigens durften auch die meisten der auf dem Opernplatz so grausam „verbrannten“ Autoren im 3. Reich weiter publizieren. Erich Kästner wurde sogar einer der erfolgreichsten und best verdienenden Autoren des Dritten Reichs. Oh diese phösen, phösen Nazis – das war einer ihrer grausamsten Tricks :-!
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#59   Florian Geyer   10:16:25 | Sonntag, 23. September 2007
Für die empfindliche Haltung
von Juden habe ich nun wirklich Verständnis. Die haben ihre Eltern und Großeltern oder Geschwister und sonstige Familienmitglieder, Bekannte und Freunde durch gewaltsamen Tod verloren. Da muß es einen schaudern, wenn irgendetwas irgendwie daran erinnert.
Schlimm ist der Umstand, daß wir wieder massenwirksam in die Blockwächtermentalität verfallen. Zu den Zeiten der Nationalsozialisten und ihrer Parteiherrschaft standen diese vor den Kirchen und vermerkten aufmerksam, wer diese besuchte. Diffamierungen waren meist die Folge. Heute werden (medial analog) Aussagen gezielt gescannt und diffamiert. Der Gegner ist übrigens gleich geblieben: bürgerlich-christlich-konservativ. Das delikate ist, daß die Angreifer auch gleich geblieben sind, nur daß sie sich heute wunderbar tarnen können, indem sie ihre Gegner in „Nazi“-Nähe zu rücken trachten.
Es ist übrigens auch nahezu unmöglich, sich dagegen zu schützen, da die „Empfindlichkeit“ beinahe beliebig hochgefahren werden kann; im vorliegenden Fall haben bereits 3 kurze Silben genügt. Und obschon das diesem Adjektiv zugehörige Hauptwort schon nicht mehr identisch war, sind die Blockwächter des Nachkriegssozialismus wie Hunde angesprungen. Das ist übrigens nicht entartet, sondern genau das ist deren Art.
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#58   GerdEric   10:10:43 | Sonntag, 23. September 2007
@Artois
Artois: Im übrigen war der NS-Staat gerade auf dem Gebiet der bildenden Kunst erheblich liberaler als seine Nachfolgestaaten,
So, in wie fern denn?
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#57   Artois †   09:41:47 | Sonntag, 23. September 2007
@flashnews
Der NS-Kunstbegriff kann sich mit gleichem recht auf die „moderne“ Kunst berufen, wie die Kunst, die er ablehnte. Die NS-Kunst ist ein Zweig des Expressionismus und ein Expressionist der 20er Jahre konnte sich genauso gut in der Neuen Reichskanzlei wie in der Ausstellung „Entartete Kunst“ wieder finden.
Im übrigen war der NS-Staat gerade auf dem Gebiet der bildenden Kunst erheblich liberaler als seine Nachfolgestaaten, um das mal vorsichtig auszudrücken … O:) :-#
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#56   Flashnews   08:52:10 | Sonntag, 23. September 2007
Das großte kreuz.net-Vorbild: Die Nationalsozialisten
„Entartete Kunst“ ist die Bezeichnung für die nach Meinung der Nazionalsozialisten vom Verfall gekennzeichnete Kunst, mit der sie nahezu das gesamte zeitgenössische Kunstschaffen brandmarkten. Unbestrittener Höhepunkt dieses Denkens war die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München, wo 1937 im Haus der Kunst aus deutschen Museen verbannte Exponate präsentiert und verhöhnt wurden.
Die Kreuz.nattern können halt nicht aus Ihrer Haut: Nazis par exellence!
Heil kreuz.net! Hebt den Arm zum Hitlergruß!
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#55   Jörg Guttenberger, Köln   01:47:05 | Sonntag, 23. September 2007
Kult und Kultur
Die These des Verfassers ist m. E. nicht ganz richtig: zieht man von Kultur den Kult ab, bleibt die Zivilisation übrig.
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#54   Fragender   01:45:12 | Sonntag, 23. September 2007
Ich kann das!!!!
Daß die sogenannt moderne Kunst entartet und lächerlich ist, kann niemand abstreiten.
Doch: ich!
Alleine schon, weil es die „sogenannt moderne Kunst“ als homogene Gesamtheit gar nicht gibt.
Macht aber nix, kreuz.net-geschädigte Gehirne sind halt bald mal überfordert- und bevor man nachdenken muß, schimpft man lieber…
Und wenn irgendetwas lächerlich ist, dann sind es solche Pauschalurteile wie das gegenständliche Zitat.
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#53   Freinsberg   17:07:21 | Samstag, 22. September 2007
@Beobachterin
Die Messgewänder wurden von einer österreichischen Künstlerin entworfen. Ein österreichischer Bischof hat die Entwürfe begutachtet.
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#52   Flashnews   16:38:00 | Samstag, 22. September 2007
Entartete Kunst für eine entartete Religion!
Passt doch!
Wobei diese Kunst noch einen Anspruch hat, der traditionelle Katholizismus weniger…
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#51   Bokrug †   13:04:58 | Samstag, 22. September 2007
Über SPIEGEL und Freimaurerei
Über SPIEGEL und Freimaurerei
www.luebeck-kunterbunt.de
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#50   Torquemada   12:56:51 | Samstag, 22. September 2007
Moinsen
Es gibt doch wirklich Leute die meinen sie hätten die Definitionshoheit für alles! Nur was sie als Kunst anerkennen ist Kunst, nur was sie als Liebe anerkennen ist Liebe. Meinetwegen ist auch die Fettecke von Beuys Kunst. Und die Messegewänder sehen doch sowieso alle leicht tuntig aus ;-) Also, bleibt locker Jungs. Wenn ich den Artikel so lese bin ich wirklich erstaunt wie man so eine Meinung im Ernst vertreten kann. Naja, wer braunes Vokabular benutzt muss sich über den Gegenwind nicht wundern!
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#49   Bokrug †   12:54:08 | Samstag, 22. September 2007
Christliche kunst…
www.artfond.de/geldseite
Siehe auch Bücher des Christiana-Verlages und Phi-Verlages…
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#48   HarroMeyer †   12:50:16 | Samstag, 22. September 2007
Kunst, ein Geschenk für Hexenjäger?
Kunst hat den grossen Vorteil, dass sie nicht zu definieren ist, man kann nur darüber schwätzen. das ist natürlich für die Hexenjäger von heute der richtige Trailer, ihre vorgefassten Meinungen zielgerecht unters Volk zu bringen, ohne selbst ins Schussfeld zu kommen. o.O
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#47   Bokrug †   12:02:59 | Samstag, 22. September 2007
@schlechter Gutmensch:
Diese negative Tendenz samt Dekonstruktivismus und Reduktionismus sowie manipulativer Verdreherei ist typisch für die Postmoderne.
Seit der Privatisierung der Medien in den 80er Jahren hat das Zugenommen…!
Schauen sie sich Filme wie „Bladerunner – the Directors Cut“, „Gattaca“, „Die drei Tage des Kondor“ oder Snake Plessken bzw. „Die Klapperschlange – Flucht aus L.A.“ an…dann wissen sie, in welcher Richtung wir steuern.
Dennoch: Die White-Anglo-Saxon-Protestants um Rockefeller, Morgan Stanley, Harriman, Carnegie, Bush, Vanderbilt sowie der Bohemian Grove Bewegung und dem Skull&Bones Orden sind gefährlicher…sie kontrollieren die CIA, die Rüstungsindustrie, die Stahlindustrie usw.
Ferner sind sie mit 51% die Mehrheitsanteilseigner der Federal Reserve Bank FED der USA!
[von der Redaktion gelöscht]
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#46   Artois †   10:59:35 | Samstag, 22. September 2007
@schlechtergutmensch
Ja danke, kann’s mir vorstellen, reicht mir eh schon. Ich schau abends im Fernsehn manchmal ORF (bzw. 3sat oder wie das heißt), das ist ja der Einblick in eine ganz düstere Welt.
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#45   schlechterGutmensch   10:53:20 | Samstag, 22. September 2007
Hallo werter Artois
Der Orf kommentierte meist zu dritt mit den „Theologen“
Paul Zulehner oder Helmut Schüller und einer hauseigenen Religionsmoderatorin. Dass dabei negativistischer Diskurs stattfand, dh konzentration auf „Kritikpunkte“ und negative Aspekte, oft kritisiert wurde und eigentlich ständig tendenziös an etwas gemotzt und herumgenörgelt wude war ein ständiger Beigeschmack.
bis abens
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#44   Artois †   10:48:10 | Samstag, 22. September 2007
@Florian Geyer
Kann leider keine Monstranz erblicken. WAs hat denn der ORF berichtet? Schlimme als WDR oder RBB kann er wohl auch kaum sein … :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#43   Florian Geyer   10:36:29 | Samstag, 22. September 2007
neben dem Gewand
war auch die Wahl der Monstranzfom eine gezielte Provokation.
Die Ansagerin in Mariazellt wirkte ein bischen wie eine Moderatorin beim Grand Prix der Volksmusik, aber ansonsten wars super.
Über die Berichterstattung des Bolschewistensenders ORF muß nicht gerdetet werden :-!
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#42   Beobachterin   10:02:43 | Samstag, 22. September 2007
blaugelbes Papstgewand
Dieses blaugelbe österreichische Papstgewand sieht wirklich fürchterlich aus. Wahrscheinlich hat sich der Papst nur aus Höflichkeit da hineinstecken lassen. Es wäre interessant zu wissen, wer für dieses Gewand zuständig war. Das wollen wir nie wieder sehen, und in Rom wäre ein solches Gewand wahrscheinlich unmöglich.
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#41   palestrina   08:31:08 | Samstag, 22. September 2007
Entartete Diskussion
würde ich mal sagen.
Oder sollte es hier nicht um Kunst gehen?
Dem + net Artikel ist jedenfalls vollständig zuzustimmen.
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#40   Artois †   07:00:18 | Samstag, 22. September 2007
@Bremse
Man muß wohl selbt reichlich „gefaket“ sein, wenn man glaubt, daß der SPIEGEL objektiver oder in irgendeiner weise „besser“ sei als die BILD-Zeitung …
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#39   methusalix †   03:11:27 | Samstag, 22. September 2007
@Benedikt
Benedikt: @ Methusalix
… dass im wesentlichen die Bewertungen der jeweiligen Redakteure wiedergibt. Insofern wird dort also schon „vorgedacht“.
Ist richtig! Schon mein Vater hat vor vielen Jahren festgestellt, dass der Untertitel „Nachrichtenmagazin“ nur bis zu einem gewissen Prozentsatz richtig ist. Es ist, um auf die 100% zu kommen, auch ein MEINUNGSMAGAZIN. Aber das ist L’Osservatore Romano auch und gute Katholiken übernehmen, nach Prüfung selbstverständlich! die Meinung des Vatikanblattes, so wie gute Demokraten, ebenfalls nach Prüfung! die Meinung des Spiegel übernehmen.
Man soll sich seine eigene Meinung bilden – das ist überall möglich, wo ertwas vorbewertet wird. Also auch beim Spiegel und anderswo.
Das ist auch richtig, Benedikt; bis auf eine einzige, aber extrem wichtige Ausnahme: Religion.
Jede Religion, die etwas auf sich hält, ganz zuvörderst die monotheistischen, abrahamitischen Religionen, gehen absolut davon aus, im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit zu sein. Jeder gut gläubige Jude, Muslim oder Christ, wird auf die Frage ob er an den einzig wahren Gott glaubt mit Inbrunst und absoluter Gewissheit JA!!! sagen.
Also sollte man in jeweils seiner Religion die vorgedachten Meinungen, auch Glaubenswahrheiten oder Dogmen genannt, auch mit Verstand prüfen, aber dann um Gottes Willen zu genau dem, Ergebnis kommen, wie die Wahrheitsverkünder der jeweiligen Religion. Sonst ist man draussen und Sie wissen ja, extra ecclesiam nulla salus! (oder ecclesia?)
o^/
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#38   Benedikt   01:19:23 | Samstag, 22. September 2007
@ Methusalix
Richtig, Schütze! Wenn Sie den Spiegel lesen, muss das Gehirn wach sein. Wenn Sie eines haben. Sie bekommen dort nicht alles vorgedacht,
Naja, das kann man so nun nicht sagen. Im Gegensatz zu einer reinen Zeitung ist der Spiegel ein Nachrichtenmagazin, dass im wesentlichen die Bewertungen der jeweiligen Redakteure wiedergibt. Insofern wird dort also schon „vorgedacht“.
Allerdings:
Da müssen Sie selber denken. Nicht denken lassen!
Nur weil einer „vorgedacht“ hat muss man sich ja nicht dessen Meinung zu eigen machen. Man soll sich seine eigene Meinung bilden – das ist überall möglich, wo ertwas vorbewertet wird. Also auch beim Spiegel und anderswo.
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#37   methusalix †   00:08:00 | Samstag, 22. September 2007
zum Spiegel
Artois: @bremse
Dem kann ich mich nur anschließen (kenne den Spiegel seit fast 50 Jahren). Außer Lügen, Heucheln, Hetzen habe ich (fast) nichts im Spiegel gelesen.
Da haben Sie nicht den Spiegel gelesen sondern waren auf kreuz.net!
Ein fluchwürdiges Organ des Bösen und Diabolischen!
Wenn Sie das sagen. Vielleicht ein kleiner Exorzismus an den Redakteuren zur Abhilfe?
Gebirgsschütze: Bremse
Der Spiegel ist insofern diabolisch d es ein ein Gehirnwachmedium ist …
Richtig, Schütze! Wenn Sie den Spiegel lesen, muss das Gehirn wach sein. Wenn Sie eines haben. Sie bekommen dort nicht alles vorgedacht, wie bei kreuz.net. Da müssen Sie selber denken. Nicht denken lassen!
… welches Gesinnungsjournalismus …
Schon wieder richtig, Schütze! Von lupenreiner demokratische Gesinnung. Der Gründer bezeichnete sein Magazin einmal unwidersprochen als „Sturmgeschütz der Demokratie“.
… als absolutes Zeitgeistorgan … … des zeitlosen Journalismus, wenn Sie so wollen.
… mit Lüge, Verdrehungen …
Es wäre ein Armutszeugnis für den Spiegel, wenn Sie und Ihresgleichen das NICHT behaupten würden.
… und Tendenzberichterstattung agiert.
Wenn Sie die Tendenz zur freiheitlichen Demokratie meinen, also das Gegenteil von dem was die Klerisei will, JA, absolut. Im übrigen ein Tendenzbetrieb wie wer auch? Richtig! Die römisch-katholische Kirche.
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#36   Bremse   22:27:56 | Freitag, 21. September 2007
@Artois
:-D Das ist gut! Sie sind ein Faker, gell?
Oder verwechseln Sie den SPIEGEL mit der Bild-Zeitung?
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#35   Artois †   22:07:59 | Freitag, 21. September 2007
@bremse
Dem kann ich mich nur anschließen (kenne den Spiegel seit fast 50 Jahren). Außer Lügen, Heucheln, Hetzen habe ich (fast) nichts im Spiegel gelesen. Ein fluchwürdiges Organ des Bösen und Diabolischen!
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#34   Gebirgsschütze   21:50:46 | Freitag, 21. September 2007
Bremse
Der Spiegel ist insofern diabolisch d es ein ein Gehirnwachmedium ist welches Gesinnungsjournalismus als absolutes Zeitgeistorgan mit Lüge, Verdrehungen und Tendenzberichterstattung agiert.
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#33   Bremse   21:33:47 | Freitag, 21. September 2007
@Artois
Ich bin ein SPIEGEL-Leser und es würde mich interessieren, was Sie mit „menschenfeindliche und geradezu diabolische Sprache des SPIEGEL“ meinen.
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#32   Artois †   21:18:11 | Freitag, 21. September 2007
@Wiener
Keinesfalls bin ich bildungsresistent. Ich anerkenne auch Ihre Interpretation, ich vermute nur, daß es, wie so häufig, vielleicht auch noch eine andere geben kann. Angesichts der Tatsache, daß ich den hl. Vater für einen Ultra-Modernisten halte, sind mir auch Details seiner liturgischen Gewandung nicht so vordringlich wichtig.
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#31   wiener   21:05:12 | Freitag, 21. September 2007
@ artois
bildungsresistent?
lesen’s amal meine antwort mit dem wikipedia-zitat, da fänden’s die antwort!
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#30   Artois †   21:02:54 | Freitag, 21. September 2007
@Benedikt
Herzlichen Dank für diese interessanten Nachweise. Da ich kein Experte bin und auch nie sein werde, lasse ich mich von allen Seiten stets gern belehren. Ich wundere mich nur über die komischen Streichholzkreuze, das muß jedenfalls eine noch tiefere Bedeutung haben, doch ich werd’s wohl nie erfahren. Besonders erfreulich das Bild von Leo XIII., einen Papst, den ich sehr schätze, auch wenn er als Begründer der Designationstheorie gilt.
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#29   wiener   20:57:35 | Freitag, 21. September 2007
pius XII. mit pallium
ist zb. hier zu sehen:
content.answers.com/…Pope-pius-xii-02.jpg
und da sind auch die nadeln klar zu erkennen.
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#28   Benedikt   20:55:10 | Freitag, 21. September 2007
@ Artois: Nachweisbarkeit
Paul VI.: pirate.shu.edu/…di/Paul%20VI%204.jpg
Von den beiden Vorgänger Pauls VI. habe ich keine Bilder gefunden, die hier aufschlussreich wären. Allerdings fand ich von Pius XII. etliche Fotos in liturgischer Gewandung, auf denen er seltsamerweise gar kein Pallium trug: zB m.onet.pl/…b6cfcf64433f,5,8.jpg
Selbiges bei Leo XIII.: …lic.shrineofsaintjude.net/leo-13.jpg
Was es mal eine zeitlang unüblich, dass Päpsste das Pallium trugen (ähnlich wie beim Hirtenstab)?
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#27   wiener   20:37:05 | Freitag, 21. September 2007
woran?
an ihrer unwissenheit?
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#26   Artois †   20:35:32 | Freitag, 21. September 2007
@Wiener
Ja, schaut so aus. Ändert aber letztlich nichts …
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#25   wiener   20:31:44 | Freitag, 21. September 2007
@ artois
natürlich sind sie das. sind auf jedem papstfoto mit liturgischer gewandung zu sehen. übrigens u.a. auch im gen. wikipedia-artikel.
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#24   Artois †   20:29:04 | Freitag, 21. September 2007
@Wiener
„pallium“ – Kreuze mit Nadeln durchstochen
Wieso Modernismus? Im Übrigen ist der Hinweis auf ang. „frühere“ Formen tatsächlich ein beliebter Trick des Modernismus, der dem modernistischen Papste Benedikt XVI. in jeder Lage zuzutrauen ist.
Bei Jopa II. habe ich derartig „durchstochene“ Kreuze nie gesehen, es würde mich mal interessieren, ob sie vor Benedikt XVI. überhaupt nachzuweisen sind.
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#23   wiener   20:24:38 | Freitag, 21. September 2007
@ artois: liturgische nachhilfe
z.b. bei wikipedia: „pallium“
Das Pallium ist das Amtsabzeichen der Metropoliten der Lateinischen Kirche. Es ist ein ringförmiges, ca. 5-15 cm breites Band, eine Art Stola, und wird über dem Messgewand getragen. Auf das Pallium sind fünf schwarze oder rote Seidenkreuze gestickt. Diese symbolisieren die fünf Wundmale Christi. In die Enden auf der Brust und auf dem Rücken sind Bleistücke zur Beschwerung eingenäht. Im Pallium des Papstes werden drei der aufgestickten Kreuze mit Nadeln durchstochen, die an die drei Kreuzesnägel erinnern. Ursprünglich dienten diese Nadeln zur Befestigung auf dem Messgewand.
Papst Benedikt XVI. trägt seit seiner Amtseinführung ein Pallium mit purpurnen Kreuzen, das nicht, wie seit Jahrhunderten üblich, verkürzt und verschmälert in Y-Form auf Brust und Rücken endet, sondern wie in früher Zeit des Papsttums die Enden des in V-Form gebildeten Kragens über die linke Schulter hängen lässt (vgl. Abbildung von Innozenz III.). Man interpretiert dies als einen Schritt auf die getrennten Kirchen der Orthodoxie hin, die das Omophorion in ähnlicher Form kennen.
tja, war wohl nichts mit „modernismus“ …
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#22   Artois †   20:14:33 | Freitag, 21. September 2007
@wiener
Ach hören Sie doch auf! Das sieht doch wirklich abscheulich und geschmacklos aus. Angeblich hätte ja dieser Papst die geschmacklichen Entgleisungen seines Vorgängers abgestellt. Da lachen ja die Hühner. Die sixtinische Kapelle singt auch noch so unschön wie früher. Was sollen überhaupt diese komischen Streichhölzer, die auf dem Pallium über die Kreuze gesteckt worden sind? Kann das mal jemand erklären?
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