33 Jahre leitete er als liberaler Pfarrer eine Pfarrei in der Diözese Mainz. Als krönenden Abschluß hängte er jetzt das Priestertum an den Nagel.
Die Tageszeitung ‘Offenbach Post’ besuchte den abgefallenen Priester Karl Heinz Novotny
(kreuz.net. Egelsbach) Als „unbequemer Geist“ und „Querdenker“ bezeichnet die Tageszeitung ‘Offenbach
Post’ Pfarrer Karl Heinz Novotny (65) in einem Artikel vom 9. Januar.
Hw. Novotny war 33 Jahre lang Pfarrer
der Gemeinde St. Josef in Egelsbach/Erzhausen.
Egelsbach ist eine Gemeinde mit knapp 10.000 Einwohnern
im Landkreis Offenbach in Südhessen. Erzhausen ist die südliche Nachbargemeinde mit etwa 7.000 Einwohnern.
Jetzt hat sich der Priester eine Mitarbeiterin des Bistums Mainz angelacht und will sie im Februar standesamtlich
heiraten.
Dazu hat er sich von seinem Diözesanbischof, Kardinal Karl Lehmann, von sämtlichen Aufgaben
entbinden lassen.
Novotny steht im vierzigsten Jahr seines Priestertums und zwei Jahre vor seiner Pensionierung.
Nach eigenen Angaben hat er sich für einen „Befreiungsschlag“ entschieden:
„Daß der Entschluß nicht
leicht gefallen ist, können Sie glauben“, betonte der frisch vom Urlaub zurückgekehrte Abtrünnige vor
der ‘Offenbach Post’.
Die Gläubigen der Pfarrei wurden in den Wochenendgottesdiensten zum vergangenen
Dreikönigsfest vom Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann über Novotnys Abfall informiert:
„Es gibt
eine Beziehung zu einer Frau, die zunächst verborgen war, die auf Wunsch beider nun öffentlich gemacht
werden soll und durch eine bevorstehende standesamtliche Hochzeit rechtlich gefestigt wird.“
Nach Angaben
des Generalvikars sieht sich Novotny nicht mehr in der Lage, „die zölibatäre Form der priesterlichen
Dienste anzunehmen, zu bejahen und zu gestalten“.
Er hat sowohl mit dem Kardinal als auch mit dem Generalvikar
gesprochen: „Uns ist deutlich geworden, daß hier eine Entscheidung gefallen ist, die nicht mehr umkehrbar
ist“ – so der Generalvikar.
In seiner offiziellen Mitteilung zum Ausscheiden des Pfarrers würdigt der
Generalvikar auch Novotnys „unbestrittene langjährige Verdienste“ und mahnt, „nicht mit Steinen auf den
scheidenden Pfarrer zu werfen“.
Jetzt steht das Bistum vor einer schwierigen Aufgabe. Ab sofort ist Dekan
Günter Ludwig aus Dietzenbach als Pfarradministrator für St. Josef zuständig.
Bei gottesdienstlichen
Aufgaben wird der neue Pfarradministrator von den emeritierten Theologieprofessoren Hw. Michael Raske
und Hw. Hermann Pius Siller sowie Mitgliedern des Pfarreienverbunds Langen/Egelsbach unterstützt.
Die
Pfarrstelle wird zum 1. August zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Das Bistum geht davon aus, daß sich
für den davongelaufenen Priester ein Nachfolger finden wird.
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Langweilig! Sollte dieser Herr ein ordentliches Laisierungsverfahren durchlaufen haben, ist gegen eine
Heirat nichts einzuwenden. Allerdings wäre dann auch eine kirchliche Trauung für einen vom Zölibat
und den Amtspflichten entbundenen Priester geboten. Scheinbar ist dies alles nicht der Fall, da er ja
nur standesamtlich (und damit in jedem Falle ungültig) heiraten will. Das Bistum Mainz scheint hiermit
kein Problem zu haben. Hauptsache man kann das Kirchenrecht gegen ein paar harmlose Traditionalisten als
Waffe missbrauchen.
@Kurt K.: Niemand kommt in die Hölle, wenn er ohne eigene Schuld nicht zur Kirche gehört Es kommen nur
jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde. Also alle Buddhisten (
400 Mio), alle Muslime (1,3 Mrd), alle Hindus (850 Mio) , alle Juden (30 Mio) und alle Ateisten/Agnostiker
(ungezählt), sowie alle Protestanten (1 Mrd). Allein die etwa 1,1 Mrd Katholiken haben eine Chance, in
den Himmel zu kommen. Davon schaffens dann vielleicht die Hälfte (grosszügig geschätzt). Also von ca
6 Mrd Menschen etwa 500 Mio… d.h. so ca. 8%… aha… Niemand kommt in die Hölle, wenn er ohne eigene
Schuld nicht zur Kirche gehört. Das ist die explizite Lehre der Kirche. Menschen guten Willens, die der
Kirche ohne eigene Schuld nicht angehören, [kursiv]gehören unsichtbar bereits zur Kirche, durch ihren
impliziten Heilswillen, zu Gott zu gehören. [fett]Ebenso werdenKatholiken schlechten Willens[kursiv]
aber verdammt[fett], wenn sie so, in der Ungnade, vor das persönliche Gericht zitiert weden.
Jaja, Rudi, sehr „logisch“ :OD Das Höllenreich wird vom abgefallenen Machtengel Luzifer geführt, mit
unzähligen abgefallenen Engeln aller Hierarchien. Der Sadist ist Luzifer und seine Engel, die Dämonen,
die das Höllenreich führen, und dort die Menschenseelen sadistisch beherrschen. Klar klar. Luzifer ist
der Gegenspieler Gottes, der Menschenseelen dafür bestraft, dieselbe „Sünde“ wie er selbst begangen
zu haben… er ist Gottes Knecht, der die Seelen der Menschen quält, die seiner Seite angehörten…
klingt… naja… ähm… Na, wie klingt das? Es kommen nur jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich
zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde. Also alle Buddhisten ( 400 Mio), alle Muslime (1,3 Mrd),
alle Hindus (850 Mio) , alle Juden (30 Mio) und alle Ateisten/Agnostiker (ungezählt), sowie alle Protestanten
(1 Mrd). Allein die etwa 1,1 Mrd Katholiken haben eine Chance, in den Himmel zu kommen. Davon schaffens
dann vielleicht die Hälfte (grosszügig geschätzt). Also von ca 6 Mrd Menschen etwa 500 Mio… d.h.
so ca. 8%… aha… Netten Gott haben Sie da…
@Kurt K.: Das Höllenreich wird vom abgefallenen Machtengel Luzifer geführt, mit unzähligen abgefallenen
Engeln aller Hierarchien. Der Sadist ist Luzifer und seine Engel, die Dämonen, die das Höllenreich führen,
und dort die Menschenseelen sadistisch beherrschen. Es kommen nur jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich
zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde.
@Kurt K.: Oder es kommen mehr Menschen in die Hölle, als man ahnt Siehe z.B. die Höllenbeschreibungen
im Heftchen Die Hölle. Bestätigt durch Verstorbene, Schmid-Verlag, Durach & Die Hölle. Nach Visionen
von Heiligen, ebd.
@Rudolfus: Die Kirche lehrt den universalen Heilswillen Gottes, Dann irrt entweder die Kirche oder es
kommen doch mehr Menschen in den Himmel als Sie ahnen.
@Kurt K.: Die Kirche lehrt den universalen Heilswillen Gottes, daß nämlich Gott die ewige Errettung
aller Seelen wünscht, und für jede einzelne Seele auf dem Kreuz gestorben wäre, um diese wieder mit
der verletzten göttlichen Gerechtigkeit zu versöhnen. Zu Gott gelangt jeder nur durch Christus und die
göttliche Kirche – aber es müssen sich nicht alle zu Irdenzeiten der Kirche sichtbar angeschlossen haben,
sondern nur jene, die die Kirche als den wahren, göttlichen Heilsweg erkannt haben. Wer die Wahrheit
und somit Gott aufrechten Herzens sucht, und dieser und damit Gott aufrechten Herzens sucht, für den
nimmt die Kirche auch den Willen nach der Begierdetaufe an, und damit ist er unsichtbares Mitglied der
Kirche, ohne es zu wissen. Ewig verdammt werden nur jene, die die Wahrheit ausdrücklich verwerfen, und
sich weigern, dieser zu dienen. Über die Hölle siehe auch die Veröffentlichungen des Anton-A.-Schmid-Verlages,
Durach. Das Furchtbarste an der Hölle sind neben den Qualen die ewige (!) Endlosigkeit der Hölle! Lt.
der Privatoffenbarung U.L.F. v. Fátima (1917, Portugal …atholischedokumente.de.tl/…IEGE-IN-DER-WELT.htm)
sind aber sehr viele in der Hölle, und ließ den Seherkindern das schreckliche Höllenmeer schauen, und
erklärte: „Viele kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet.“ Und vor allem deshalb war Sie auch
in Fátima erschienen, um zum Gebet gegen die ewige Verdammnis aufzufordern! (Dokumentiert in Büchern
über die Marienerscheinung v. Fátima.)
@ Filius Ecclesiae: A Propos Seele Wenn Sie schon die Schaffung der Seelen durch Gott ansprechen: Nach
Ihrem Glauben landen doch so ca. 80%+ der Seelen in der Hölle: entweder, weil sie das falsche (Buddhismus,
Judentum, Taoismus, Islam, Heidentum, Protestantismus…) glauben oder weil sie schwere Sünden (HS, Abfall
vom RK Glauben…)auf sich laden. So. Und ausgegangen von diesen Höllenfahrtszahlen: Ist Gott nicht ein
Sadist, wenn er 100 Seelen erschafft, von denen 80 in die Hölle kommen, während 19 erstmal ins Fegefeuer
kommen und 1 direkt in den Himmel kommt? Wäre es nicht weniger Leid, wenn er überhaupt keine Seelen
erschaffen würde? Als Beispiel mag der Wissenschaftler dienen, der Mäuse züchtet: 80% der Mäuse fressen
gerne Mais (Mais=falsch), 19% fressen Korn (gut) und Mais (falsch) und 1% fressen nur Korn (gut). Nun
nimmt der Wissenschaftler die Mäuse, die zufällig nur Korn mochten, und steckt sie in ein Mäuseparadies.
Diejenigen, die beides mochten, kommen vorrübergehend in ein neutrales gehege, während die, die nur
Mais aßen, in die Mäusehölle kommen, in der sie ewig gequält werden… wäre es da nicht gnädiger
gewesen, der Wissenschaftler hätte keine Mäuse gezüchtet?
@ Alois Bischof und ohne Gott, die in der konziliaren Durchschnittspfarrei ohnehin an letzter Stelle stehen
und wo das Allerheiligste bewußt entheiligt wird, kann ein Mensch auch keine persönlichen Opfer wie
die des hlg. Zölibates darbringen. Demnach hat es so einen Glauben also auch zu Zeiten des Trienter Konzils
nicht gegeben. Denn so eine Anzahl von Priestern im Konkubinat hat die Kirche wohl nie mehr erreicht.
@Kurt K./matt: Die Seele ist direkt von Gott geschaffen Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs
mich heute garnicht. Das wäre doch jammerschade! So ein Genie musste doch erst einmal geboren werden!
Gott hätte Ihre jetzige Seele auch für einen anderen Menschenleib schaffen können. Die Seele wäre
dieselbe, aber der Leib ein anderer.
@ matt2: Zustimmung, 90%ig! Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs mich heute garnicht. Das
wäre doch jammerschade! So ein Genie musste doch erst einmal geboren werden! Korrekt! Es wäre ein wahrhaftiger
Verlust für die Welt, wären Sie nicht geboren worden! Und das meine ich nicht zynisch oder dergleichen.
Sondern ganz ehrlich. Auch wenn ich den Endsatz nicht unterschreiben würde, so wie er ist. Ich würde
eher sagen: So ein einzigartiges Wesen statt Genie.
#31 matt2 † 22:41:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
naja, mein papi ist ja auch ein abtrünniger… allerdings schon in recht jungen Jahren nach seiner Priesterausbildung.
Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs mich heute garnicht. Das wäre doch jammerschade! So
ein Genie musste doch erst einmal geboren werden!
#30 Florian Geyer 22:26:37 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Regina 1968 Die Organisation Wir Sind Kirche hat ein Spendenkonte eingerichtet damit er von der autoritären
unbarmherzigen Hierarchie nicht ausgehungert werden kann. Die Obfrau der Ortsgruppe stellt sch auch freiwillig
zur Verfügung wenn ihm mit seiner jetzigen mal fad werden sollte. Sie ist ja nicht mehr ganz resch. Ausserdem
sammmelt der Pfarrgemeinderat der Nachbarpfarre ein bischen für die Hochzeitsreise nach Honolulu. Seine
„Kollegen“ begrüssen seinen mutigen avantgardistischen Schritt, nörgeln aber hinter vorgehaltener Hand
dass er sich eine Frau nehmen musste und keinen Mann.
@Regina1961: Die Jahre als Pfarrer werden auch einem Ex-Pfarrer für seine spätere Rente angerechnet
Soviel ist sicher! Außerdem braucht man sich um Arbeitslose in der BRD finanziell keine Sorgen machen –
sondern nur um das ewige Seelenheil eines Apostaten, der die Kirche verlassen hat, glaubensmäßig sicher
schon während des Studiums der modernistischen Theologie.
#28 Regina 1961 22:17:07 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Bitte Nachhilfe!!! Könnte sich ein Fachmann oder eine Fachfrau meiner erbarmen und meiner weiter unten
gestellten Frage, die Zukunft dieses Paares betreffend, beantworten? Regina1961
Weiter unten hat die Nachtlaterne aber Amos zitiert. Es ist doch tröstlich, daß er hell genug hat für
die Lektüre der Hl. Schrift. Aber, war es nicht verboten, die lateinisch gelesene Bibel einfach so in
die Muttersprache zu übersetzen?
#26 pfarrverweser1 20:22:17 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Argumentationsnotstand der Nachtlaterne „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis.“
Oder aber ich zitiere aus dem Buch Zefanja, und das tunlichst bei jedem Artikel! Liebe Nachtlaterne, es
scheint, dass Sie ein schwarzer Scheinwerfer sind, denn Ihnen fällt nichts besseres ein! Etwas mehr Kreativität
wäre gefragt!
#25 Nachtlaterne 18:53:10 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag Der
Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn
ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und
Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken
und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und
auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie
haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie
Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen
Eifers wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches
Ende. Zefanja 1/14-18 Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns
des Herrn. Zef. 2/3
#24 Peter-Pan 18:50:02 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Nachtlaterne Wenn Ihnen keine Argumente mehr einfallen, geht’s bei Ihnen mit der Zitatswut los. Ich hoffe
nur, sie haben diese Texte alle irgendwo gespeichert und müssen sie nicht abtippen.
#23 Nachtlaterne 18:37:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Weh denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln und die Gerechtigkeit zu Boden schlagen. Bei Weh
denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln und die Gerechtigkeit zu Boden schlagen. Bei Gericht
hassen sie den, der zur Gerechtigkeit mahnt, und wer wah-res redet, den verabscheuen sie. Amos 5/7 Darum –
so spricht der Herr, der Gott der Heere: Auf allen Plätzen herrscht Trauer, und auf allen Gassen schreit
man: Wehe! Wehe! Den Ackerknecht holt man zur Totenklage, den Kenner der Totenlieder ruft man zum Klagen.
In allen Weinbergen herrscht Trauer; den ich schreite durch deine Mitte, spricht der Herr. Weh denen,
die den Tag des Herrn herbeisehnen. Was nützt euch denn der Tag des Herrn? Finsternis ist er, nicht Licht.
Es ist, wie wenn jemand ei-nem Löwen entflieht und ihn dann ein Bär überfällt; kommt er nach Hause
und stützt sich mit der Hand auf eine Mauer, dann beißt ihn eine Schlange. Ja, Finsternis ist der Tag
des Herrn, nicht Licht, ohne Helligkeit ist er und dun-kel. Amos 5/16-20
#22 Regina 1961 17:56:32 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Aber, aber… …so etwas darf nicht sein weil es das nicht geben darf. Besser wäre es, wenn er weiter
die Gläubigen seiner Gemeinde betrügen würde, dito seine Vorgesetzten, den lieben Gott kann man ja
nicht betrügen undsoweiter undsofort. Ich wünsche den beiden noch einige schöne Lebensjahre und Gottes
Segen. Weiß eigentlich jemand, wie es finanziell bei diesem Menschen aussieht? Ich meine das sehr ernst.
Es kursieren viele Gerüchte darüber in der Welt herum, was passiert mit Priestern, die den Zölibat
nicht mehr leben. Steht er jetzt vor dem finanziellen Ruin? Oder sorgt sich die Kirche weiterhin um den
„Abtrünnigen“? Regina1961
#21 Peter-Pan 13:41:07 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Kurt K. Keine Ahnung was nun schon wieder dieser Bezug auf die 68er durch „Tilly“ soll, aber Sie haben
natürlich recht, Kurt. Ich meine, von was für einer Ära reden wir hier eigentlich: Als die Hochschulen
noch vom braunen Kader der NS-Zeit durchsetzt waren, als Schullehrer sich mit Rohrstock noch wie kleine
Diktatoren gebärdeten und Kindergartenkinder schon mal ans Bett gefesselt wurden, wenn sie nicht schlaffen
wollten. Wie reagierte noch Professor Bertold Spuler auf das berühmte Spruchband „Unter den Talaren –
Muff von 1000 Jahren“? „Ihr gehört alle ins KZ“. Ein ausdrucksvolles Statement für die Akademiker dieser
Ära, gegen welche die Jugendlichen zu Recht rebellierten. Behauptet ja keiner, dass die 68er alles richtig
gemacht haben. Wie alle Revolutionäre und Rebellen fiel auch ihnen das Stürzen leichter als das selber
machen. Trotzdem haben sie es eben geschafft die wirklich sehr verkrusteten Strukturen ihrer Zeit aufzubrechen
und die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Die Alt-Konservativen tun hier ernsthaft so, als wären
die 68er Zerstörer in einer Zeit der Disziplin und Ordnung gewesen, unter denen die „gute christliche
Kindererziehung“ ein Ende gefunden hat. Was für eine hannebüchener Unsinn. Was da ein Ende fand, ist
bis heute kein Verlust. Anders ausgedrückt: Vielleicht haben die 68er nicht alles richtig gemacht, aber
die, die durch sie zu Fall kamen, haben mit Sicherheit alles falsch gemacht.
Vor allem der Frau alles Gute nachdem ihr zukünftiger Mann schon einmal ein Versprechen gebrochen hat,
gehört schon viel Vertrauen dazu jetzt ein neuerliches Versprechen anzunehmen. Wenn sich jemand schwer
tut Versprechen zu halten, sollte er sich gut überlegen überhaupt welche abzugeben.
@ wassers Lob für die Wahrheit, denn die Nichteinhaltung des Zölibates scheint unter konziliaren Funktionsträgern
nicht ungewöhnlich. Die heute bekannt werdenden Missbrauchsfälle durch Priester in den 50er-Jahren waren
vor dem Konzil, insofern war die Nichteinhaltung des Zölibates auch unter vorkonziliaren Funktionsträger
durchaus existent. Im Übrigen gibt es genügend kirchengeschichtliche Studien, aus denen hervorgeht,
dass auch in früheren Zeiten die Nichteinhaltung des Zölibates sogar unter nachtridentinischen Funktionsträger
SOGAR DER STATISTISCHE NORMALLFALL war, weswegen Bischöfe sich noch im 17. Jahrhundert genötigt sahen,
Pfarrer aufzufordern, von ihren vier Konkubinen wenigstens zwei, möglichst aber drei wegzuschicken. (So
jedenfalls die einschlägig erforschten Akten der Diözese Münster.) Und dafür können Sie nun wirklich
nicht das II. Vatikanum verantwortlich machen!
#17 wassers 13:00:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Lieber Wahrheit als Lüge Lob für die Wahrheit, denn die Nichteinhaltung des Zölibates scheint unter
konziliaren Funktionsträgern nicht ungewöhnlich. Aus diesem Grunde ist dieses ein Akt der Ehrlichkeit,
dem sich viele Konziliare – man kann sie auch Modernisten nennen – anschließen sollten.
#16 Pascal123 12:54:22 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Richtige Entscheidung Wer sich nach so langer Priesterzeit entscheidet mit dem belügen der Gemeinde,
der Vorgesetzten und Gott aufzuhören, um mit der Frau in den Stand der Ehe zu treten die er liebt, kann
NIEMALS eine falsche Entscheidung sein. Ist lügen und betrügen besser als einzusehen das die Liebe zu
einer Frau wichtig ist. Die RKK hält die Liebe und die Ehe doch für das wichtigste was 2 Menschen einander
geben können, was sollte bei einem Priester falsch daran sein. Er hat sich für den Stand des Zölibates
entschieden als er Priester wurde, im nachhinein zu erkennen, das er diese Frau liebt und dadurch den
Zölibat brechen muss, kann doch nicht schlimm sein. Gott schenkt die Liebe zwischen 2 Menschen ob Priester
oder nicht, also wird diese Liebe auch von Gott geschenkt sein und Ihn sicherlich im Herzen freuen. Was
wir Menschen auf Erden darüber denken,oder wie einige gar verurteilen( was Ihnen nicht zu steht), wird
den lieben Gott mehr erzürnen als wenn ein Mensch seinen von Gott geschenkten Gefühlen folgt. Dieses
Rückrat zu beweisen dürfte einigen Ultra-Tradis nicht möglich sein, da Ihr Herz verkrustet ist und
nur von Vorwürfen und Schmähungen voll ist. Dem Priester und seiner Frau alles gute. Dem lieben Gott
wird es gefallen und erfreuen.
#15 Romulus 12:53:04 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Da gibt es nicht viel zu sagen Als „unbequemer Geist“ und „Querdenker“ bezeichnet die Tageszeitung ‘Offenbach
Post’ Pfarrer Karl Heinz Novotny (65) Je oller de doller… Anders ist das nicht zu verstehen.
#13 Franziskus777 12:46:06 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Schade… Es ist schade, dass ihm anscheinend die Menschen, die in ihm Hoffnung setzten und ihm vertrauten
nun entäuscht wurden. Es ist gut für ihn, dass er keine Doppelmoral an den Tag legen muss und sich nicht
verstellen muss ! Für die Kirche ist es gut, dass hier einer wahrhaftig gehandelt hat und bevor es zu
seinem Skandal kam, das Feld räumte.
#12 Nachtlaterne 12:41:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darau
Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf
bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten – spricht der Herr der Heere –, dann schleudere ich meinen
Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht., ja ich verfluche ihn, weil ihr nicht von
Herzen darauf bedacht seid. Seht, ich schlage euch den Arm ab und werfe euch Unrat ins Gesicht, den Unrat
eurer Feste, und man wird euch zu ihm hinausschaffen. (…) Er sollte mich fürchten und vor mei-nem Namen
erschrecken. Zuverlässige Belehrung kam aus seinem Mund, nichts verkehrtes fand sich auf seinen Lip-pen,
in Frieden und Aufrichtigkeit ging er mit mir seinen Weg, und viele hielt er davon ab, schuldig zu werden.
Denn die Lippen des Priesters bewahren Erkenntnis, und aus seinem Mund erwartet man Belehrung; denn er
ist der Bote des Herrn der Heere. Ihr aber, ihr seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht
durch eure Be-lehrung; ihr habt den Bund Levis zunichte gemacht, spricht der Herr der Heere. Darum mache
ich euch verächtlich und erniedrige euch vor dem ganzen Volk, weil ihr euch nicht an meine Wege haltet
und auf die Person seht bei der Be-lehrung. Sach. 2/ 1-9
#10 Gunsenum 12:28:15 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Davongelaufen“ Objektiv müssen Sie anerkennen, daß der Priester seinen Wunsch nach einer Beziehung
spürte, ihn formuliert hat, und leben will und wird.Er kommt nicht ohne diese Beziehung aus, sie ist
ein factum non movebatur. Wäre es nun in ihren Augen „ehrenvoller“, er wäre weiter im Versteck geblieben
und hätte „heile Doncamillowelt“ gespielt? Naaaa?!
@ Tily: Versager? Zerstörer? Gut das die Liberalen und 68 er begreifen dass sich ihre Zeit dem Ende zuneigt.
Die Versager und Zerstörer müssen weg! Was Sie immer wollen…? (Mit Sie meine ich alle, die auf die
68er schimpfen.) Versager waren und sind die 68er jedenfalls nicht. Sie haben es geschafft, die Gesellschaft
zu verändern, zu befreien. 90% zum Guten, 10% zum schlechten. Letztlich find ichs immer lustig, was Menschen,
die auf _den_ 68ern rumhacken, diesen damaligen „Aufständigen“ für eine Macht zuschreiben. Hallohooo?!
Es waren die damals Jugendlichen, die mit der Gesellschaftsordnung nicht einverstanden waren. Sie hatten
keine monetäre Macht, keine grossartige politische Macht. Trotzdem haben sies geschafft, die alten, verkrusteten
Strukturen aufzubrechen und die gesellschaft zu verändern. Dass muss Ihnen doch zu denken geben. Augenscheinlich
waren eben 1968 nicht nur die Jugendlichen mit der Situation unzufrieden, sondern ebenso weite Teile der
Bevölkerung. Nur haben sich diese Teile eben nicht getraut, etwas zu verändern und sich zu wehren. Das
ist auch seit jeher das Vorrecht der Jugend. Jedenfalls kann eine so rapide und umfassende Änderung der
gesellschaftlichen Strukturen nicht gegen den Willen der Mehrheit geschehen sein. Die 68er -Protest-Generation
war nur der Stein, der die Lawine der Veränderung ins Rolllen gebracht hat.
#7 Celebration 11:54:29 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ex-Priester Ich bin für jeden katholischen Priester dankbar, der seiner Kirche den Rücken kehrt und
dieses System verlässt. Da kann ich nur dankbar sagen: „Deo gratias“ !!!
@ RRR Danke fürs zitieren, aber so hätte ich das zu diesem Thema nicht gesagt, obwohl ich die Konsequenz
aus dem Fehlverhalten des Priesters doch positiv anerkenne.
#4 Alois Bischof 11:32:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
RRR… Ausscheiden aus dem Priestertum und eine langjährige (wohl auch sexuelle) Beziehung zu einer Frau
sind Verbrechen in diesen Umständen, wobei die Bischofsweihe an sich eine gute und heiligende Handlung
ist für das Volk Gottes. Diese beide Sachen kann und darf man nicht vergleichen. Canon 1323 geht ja auch
nicht auf für Handlungen die in sich falsch ist, z.B. Abtreibung usw. Die Klausel gilt nur für gute
Handlungen die aber normalerweise einer Regulierung (z.B. durch den Hl. Stuhl) bedürfen. Sie vergleichen
Äpfel mit Birnen.
Kommentar von Sozialkatholisch Zu dieser Angelegenheit möchte ich den User „Sozialkatholisch“ zitieren,
der in einem anderen Kontext einmal gesagt hat: Was hätte er denn tun sollen? Er hat seinem Gewissen
gehorcht und gerade hierfür hat er meine persönliche Anerkennung und meinen Respekt. Was für einen
mit der Exkommunikation belegten Akt gilt (auf den sich Sozialkatholisch da bezieht), muss selbstverständlich
auch auf einen mit der Supension belegten Akt gelten, noch dazu, wenn dieser erst nach Gespräch mit dem
Bischof erfolgt ist.
#2 Alois Bischof 11:29:50 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ohne Glaube und ohne Gott, die in der konziliaren Durchschnittspfarrei ohnehin an letzter Stelle stehen
und wo das Allerheiligste bewußt entheiligt wird, kann ein Mensch auch keine persönlichen Opfer wie
die des hlg. Zölibates darbringen. Es ist die Konsequenz seines theologischen Abfalls. ‘Abtrünnig’ war
dieser Priester leider schon vorher, und an sich muß eine Laizisierung noch nicht einen Abfall vom römisch-katholischen
Glauben und vom ganzen Heile bedeuten. Was hier aber leider wohl der Fall zu sein scheint. Anstatt diesen
Mann aber zu verdammen, sollten wir für ihn beten, damit er laizisiert wird, kirchlich heiratet, und
vor allem geistig zu Christus unserem Herrn zurückfindet.
#1 LandorganistII 10:30:52 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Na, wenn +net jetzt jeden einzelnen Fall mit einem Artikel bedenken will, geht die Lektüre ja über Jahre
nicht aus. Langweilig! Ich schlage vor, +net stellt mal die Männer vor, die in diesem Jahr im Bistum
Mainz (oder einem anderen) geweiht werden, um mal etwas Positives zu bringen.