Mehr Hölle + Unvermeidlich + Mehr Alte Messen in Frankreich + Kein Katholik + Kampf um Leben und Tod
Der Papst erinnert an die Hölle.
Mehr Hölle
Vatikan. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. den römischen Klerus. Zehn Priester durften
ihm dabei Fragen stellen. Einmal entgegnete der Papst: „Sie wissen natürlich, daß die Frage so umfangreich
ist, daß wir mindestens ein Semester Theologie bräuchten, um sie zu beantworten.“ Der Heilige Vater
bedauerte ferner, daß in der Kirche heute zu wenig von Sünde, Himmel und Hölle gesprochen wird. Darum
habe er in seiner zweiten Enzyklika über das jüngste Gericht gesprochen. Er lobte auch die Konzilsväter
dafür, den Wert des Diakonats „erneuert“ zu haben. Diakone spielten eine immer wichtigere Rolle. Das
Amt verbinde den Laienstand mit dem priesterlichen Dienst.
Unvermeidlich
Großbritannien. Der anglikanische
Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, erklärte vor dem ‘Britischen Rundfunk’, daß es „unvermeidlich“
sei, in Großbritannien Teile des islamischen Rechtes – Scharia – zuzulassen. Einige Bürger würden sich
nicht mit dem britischen Recht identifizieren. Dieser Tatsache müsse Großbritannien ins Auge blicken.
Um soziale Spannungen zu vermeiden, sollten Muselmanen etwa bei Ehe- oder Finanzstreitfällen zwischen
beiden Rechtssystemen wählen können. Anders liege der Fall bei geforderten Todesstrafen für Ehebruch,
Sodomie und Abfall vom Islam.
Mehr Alte Messen in Frankreich
Frankreich. Dank ‘Summorum Pontificum’
steigt in Frankreich die Zahl der Orte, an denen die Alte Messe gefeiert wird. Das berichtete die Webseite
kath-info.de. Am Sonntag, dem 10. Februar, wird die Alte Messe in drei französischen Kirchen zum ersten
Mal zelebriert: im 16. Pariser Bezirk in der Kirche Sainte Jeanne de Chantal; in der Stadt La Roche-sur-Yon –
der Diözese Luçon – in der Kirche Notre-Dame; in Cannes – Diözese Nizza – in der Kapelle der Barmherzigkeit.
Kein Katholik
„Stefan Schlager von der Diözese Linz verweist auf zahlreiche positive Beispiele für
die Integration von Muslimen in Österreich und stellt mit Hinweis auf das Zweite Vatikanische Konzil
klar, daß jemand sich nicht Katholik nennen dürfe, der nicht gegenüber anderen Religionen tolerant
ist.“
Aus einem Artikel der Regionalzeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’ vom Aschermittwoch.
Kampf
um Leben und Tod
USA. Zur Zeit tobt in den Vereinigten Staaten ein Kampf um das Leben der 23jährigen
Lauren Richardson. Lauren war im August 2006 im dritten Monat schwanger, als sie durch eine Überdosis
Heroin ins Wachkoma fiel. Sie wurde zunächst künstlich am Leben gehalten, bis sie im Februar 2007 ein
Mädchen gebar. Danach begannen ihre geschiedenen Eltern Rechtsstreit um das Leben ihrer Tochter. Laurens
Mutter möchte ihre Tochter sterben sehen. Der Vater kämpft für ihr Weiterleben. Ein Gericht erklärte
die Mutter zum rechtlichen Vormund der Tochter. Doch jetzt hat der Vater das Urteil angefochten.
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60 Lesermeinungen
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#60 Peter-Pan 14:00:03 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@Benedikt Ich glaube nur einfach, dass Religion Interpretationssache ist. Trotz aller Verteufelungen gerade
hier, habe ich durchaus friedfertige Moslems kennen gelernt. Und bei allem Gerede von christlicher Nächstenliebe,
gibt und gab es genug Christen, die regelmäßig nach Blut schreien. Wenn die Lehren der Religion – in
diesem Fall des Christentums oder genauer des Katholizismus – also verifizierbar sind, warum gibt es dann
trotzdem so viele Auslegungen davon. Oh ja, mit der Auferstehung haben Sie ein sicheres Beispiel gewählt.
Aber gerade bei Himmel und Hölle, Sünde und Sühne, Schuld und Vergebung gehen die Meinungen offenbar
dramatisch auseinander. Wie oft haben Sie selbst schon mit einem Nachtlaterne oder einem Sozialkatholisch
oder Schlimmeren die sich hier rumtreiben auch über die Kirchenlehre und Bibelauslegungen diskutiert.
–----- Und das römische Reich war in der Tat sehr liberal, was die Religionen (teilweise sogar die Herrscher)
der von ihnen unterworfenen Kulturen anbelangte. Was natürlich alle Grausamkeiten dieser Kultur (Verfolgung
aus politischen Gründen, Sklaverei, Gladiatoren-Kämpfe, Invasionen, usw. ) nicht entschuldigt. Der direkte
Vergleich zeigt aber: Nicht lange nachdem die Christen an die Macht kamen, war Schluss mit der christlichen
Nächstenliebe, und die neuen Herren bemühten sich bald den alten in Bosheit und Unmenschlichkeit die
Schau zu stehlen. Und wann hat sich die Kirche bei der Anwendung unentschuldbarer Methoden je im Recht
befunden?
#59 Benedikt 17:13:39 | Dienstag, 12. Februar 2008
@ Kurt K. Ach so, das war eine politische Sache. Ich halte doch mal fest: Sie beginnen, bei Ihrer Entschuldigung
des Römischen Reiches die Methoden anzuwenden, die Sie hier schon Katholiken vorgeworfen haben, die gewisse
Vorkommnisse in der Kirchengeschichte verteidigt haben. Wobei sich diese eher im Recht befunden haben
als Sie.
@ Kurt K. Die römische Gesellschaft war nicht „nett“ im heutigen Sinne. Aber Sie hat niemanden verbrannt,
der an andere Götter glaubte. Das glauben Sie doch selber nicht. Was war denn mit den Christenverfolgungen?
@ Peter-Pan Ich dachte wir reden hier von Religion – und nicht von der Wirklichkeit. Warum tun Sie das?
Oder verstehen Sie es wirklich nicht? Es geht erkennbar nciht um die Wirklichkeit der Religion, sondern
von deren Lehre. Und wie immer Sie zur Religion stehen, die Lehren einer Religion sind verifizierbar,
denn sie verbreitet diese Lehre in Schriften. So können Sie aus Ihrem Unglauben heraus bezweifeln, dass
Jesus auferstanden ist. Was Sie aber nicht bezweifeln können ist, dass die Kirche die Auferstehung Jesu
von den Toten bekennt. Auch das, was ich zur Hölle sagte, ist Lehre der Kirche, die nachlesbar ist. Ihre
Interpretation des Katholizismus ist für Sie die einzig richtige Falsch, diesen Anspruch habe ich nie
erhoben. Erneut erliegen Sie Ihren Vorurteilen. Sie denken „aha, ein Katholik“ und schlussfolgern, dass
alles, was er sagt für ihn absolut ist, und zwar ohne einen objektiven Grund für diese Schlussfolgerung
zu haben.
@ Kurt K. Ich habs doch klar & deutlich gesagt. Wenn Sie es nicht begreifen, ist das nicht mein Problem.
Gerechtigkeit ist die Haltung, kraft deren einer standhaften & beständigen Willens einem Jeden das seine
gibt. „Das seine“ ist das, was einem jeden zusteht. Unsere Erschaffung stand uns nicht zu. Der Mensch
hatte kein Recht darauf, geschaffen zu werden. Ergo hat er auch kein Recht darauf, im (irdischen) Leben
erhalten zu werden. Gott schuldet dem Menschen im strengen Sinne NICHTS. Wenn er den Entschluß fassen
sollte, daß alle Menschen auf einmal von dieser Erde abberufen werden sollten, dann ist das kein Unrecht!!
Wenn überhaupt, dann bindet sich Gott höchstens selber. Gott hat eine obj. geltende Ordnung vorgegeben.
Er wünscht, daß diese Ordnung eingehalten wird. Wer diese Ordnung einhält, dem verheißt er die himml.
Herrlichkeit. Bei der Sintflut sind alle Menschen gerettet worden, die gerecht waren (auch die Ungeborenen
sind ja wenigstens mit der Erbsünde behaftet). Den anderen ist kein Unrecht widerfahren. Und selbst wenn
jemand ungekommen sein sollte, der vollkommen gerecht war, so wäre dieser lediglich aus dem Diesseits
abberufen worden, worauf er eh kein Recht hat. Sein Ziel – die himmlische Herrlichkeit – wurde ihm nicht
genommen. Ein Tyrann… Gott selber ist der Maßstab, an den sich jeder zu halten hat. Niemand steht über
ihm. Der Tyrann lehnt sich gegen Gott auf, indem er diese objektive Ordnung ignoriert & stattdessen eine
ungerechte Ordnung gewaltsam durchsetzt.
Das Römische Reich ist der Ursprung des Feuertodes Die römische Gesellschaft war nicht „nett“ im heutigen
Sinne. Aber Sie hat niemanden verbrannt, der an andere Götter glaubte. DAS wurde akzeptiert, Und NUR
DARUM ging es. Um Monotheismus und Polytheismus. Nicht um die Staatsformen, Behandlung von Verbrechern
und Strafen. Das ist die aufklärerische Mär vom zivilisierten Römischen Reich: Das Römische Reich
war einer der Staaten mit den brutalsten Folterstrafen überhaupt, wie sie alle grausamen Imperien praktizierten,
worin Römer und Chinesen gleichermaßen kreativ waren. Der Feuertod als Strafe im christianisierten Römischen
Reich wurde direkt vom heidnischen Römischen Reich übernommen, auf Empfehlung des ersten prochristlichen
und am Totenbett getauften Kaiser Konstantin, der die Christenverfolgungen abgeschafft hat und die christliche
Kirche ausdrücklich förderte, allerdings sonst sehr barbarisch-heidnisch und auch grausam gesinnt war.
Er ließ sich auch erst am Sterbebett taufen: Hätte ihm Gott diese Gnade der Taufe nicht gewährt, wäre
auch Kaiser Konstantin, als jemand, der die Taufe bis auf die Todesstunde hinausgeschoben hat, direkt
in die Hölle gekommen. So wird er zumindest von der Ostkirche als „Seliger“ oder „Heiliger“ verehrt,
auch wenn sein Leben das eines Barbaren war.
#54 Leblhuber 02:47:46 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Kurt K.: Die römische Gesellschaft war nicht „nett“ im heutigen Sinne. Aber Sie hat niemanden verbrannt,
der an andere Götter glaubte. DAS wurde akzeptiert, Und NUR DARUM ging es. Um Monotheismus und Polytheismus.
Nicht um die Staatsformen, Behandlung von Verbrechern und Strafen. Alles Schwachsinn! Tut mir leid, wenn
ich das sage. Sie hätten sich die Römer nicht als Beispiel nehmen sollen. Aber morgen mehr, wenn es
Sie dann noch interessiert. Heute reicht es mir. Freundliche Grüße
@ Leblhuber Ich vermute stark, Sie haben weder das Erste Testament, noch das Zweite, jemals gelesen. Sie
vermuten falsch. Während der frühen Republik wurden Verbrecher, Meineidigeoder Betrüger feierlich „den
Göttern überlassen“ Ja, schön. Und? Im ach so christlichen Mittelalter wurde niemand hingerichtet oder
was? Die von Ihnen zitierte Passage sagt, dass Verbrecher hingerichtet wurden. Verbrecher wohlgmerkt!
Keine „Ketzer“. Diese Verbrecher wurden dann eben den Göttern überlassen. Wie im Christentum auch. Da
hiess es dann „Gottes Gnade überantwortet“ oder so ähnlich. Die römische Gesellschaft war nicht „nett“
im heutigen Sinne. Aber Sie hat niemanden verbrannt, der an andere Götter glaubte. DAS wurde akzeptiert,
Und NUR DARUM ging es. Um Monotheismus und Polytheismus. Nicht um die Staatsformen, Behandlung von Verbrechern
und Strafen.
#52 Leblhuber 02:22:02 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Kurt K.: Och Leblhubi! Ich glorifiziere doch die Römer nicht! Ich führte lediglich die Unterscheide
in den Religionen an. Die Römer waren sicher keine „humanen Typen“. Aber ihre Religion war recht aufgeschlossen
neuem, anderem gegenüber. Ich bin schon zu müde, um meinen eigenen Senf beizutragen.Wikipedia tuts auch!!!
Während der frühen Republik wurden Verbrecher, Meineidige oder Betrüger, feierlich „den Göttern überlassen“
(so wörtlich die spätere Fluchformel „Anathema“), das heißt, als menschliche Opfer exekutiert. Kriegsgefangene
und Vestalinnen wurden den Manen geopfert und für die Dii Inferi (die Götter der Unterwelt) bei lebendigem
Leibe begraben. Archäologen haben Reste menschlicher Opfer in Fundamenten gefunden. (Normalerweise äscherten
die Römer ihre Toten ein).Jedoch änderten die Römer ihre religiöse Praxis im Lauf der Zeit. Nach Plinius
wurden Menschenopfer durch einen Senatsbeschluss des Jahres 97 v. Chr. abgeschafft. Nämlich einen mickerigen
Stamm zusammenzuhalten. Dieser „mickerige Stamm“ ( es waren 12!) hat immerhin als einzige antike Kultur,
trotz widrigster Umstände, bis heute überlebt!!! Das ist doch schon mal eine ganz beachtliche Leistung.
Welche Ursachen die wohl hat??? Ich vermute stark, Sie haben weder das Erste Testament, noch das Zweite,
jemals gelesen. Sollten Sie aber!!!
@ Leblhuber Und Ihre Glorifizierung der Römer wird doch wohl nur ein Witz sein!!! Oder soll ich Ihnen
etwas Nachhilfe zukommen lassen??? Och Leblhubi! Ich glorifiziere doch die Römer nicht! Ich führte lediglich
die Unterscheide in den Religionen an. Die Römer waren sicher keine „humanen Typen“. Aber ihre Religion
war recht aufgeschlossen neuem, anderem gegenüber. der sich in einer herrschenden Götzenkultur Götzenkultur?
Na und? Die hatten eben andere Wahnvorstellungen als viele heute. Eine Statue anzubeten oder einen nichtexistenten
„Geist“ – wo ist da der grundlegende Unterschied? mit Menschenopfern vollzogen hat. Gab es mit Sicherheit
auch. Aber nicht nur. [das AT] Es ist die Geschichte eines Volkes, das seinen Entstehungsmythos literarisch
überhöht!!! Ja, gut, dann sind wir ja einer Meinung. Defensor wird dem aber sicher widersprechen und
das AT als göttlich inspiriertes Machwerk ausgeben, dessen Symbolgehalt bindend für alle Menschen sei.
Und für die kath. Kirche ist es das auch, da beisst die Maus keinen Faden ab. Und mal ehrlich Leblhuber:
mit der Realität des AT steht und fällt der christliche Glaube. Daher ist er für mich schon längst
gefallen. AT nicht real = Sündenfall nicht existent = Taufe nicht nötig = Christentum fürn Arsch. So
einfach ist das.
#50 Brahmachari † 02:09:32 | Sonntag, 10. Februar 2008
Aber Sie sind in Ihrer Wahl der Prinzipien nicht auf andere angewiesen. Sie entscheiden, welchem ethischen
Konzept Sie folgen, und Sie allein tragen dafür die Verantwortung. Ich bin relativ unabhängig, wenn
es um mein Handeln geht, aber ich meinte die Handlungen der anderen mir bzw. dem Rest gegenüber. Man
selbst kann noch so hehre Werte besitzen, der Nachbar vielleicht aber nicht. Ergo: Sind wir von anderen
abhängig. Ich habe zwar alles was ich brauche, aber viele gönnen ihren Mitmenschen nicht mal das Brot
um zu überleben. Sie sehen, Gott gibt eben nicht allen alles.
#49 Leblhuber 01:56:39 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Kurt K.: Gott Ermordet aus des Pharaos Volk ausgerechnet die unschuldigsten die man finden kann. Die
Kinder. Ist das nach Ihren Maßstäüben irgendwie gerecht? Nein, es ist nach unseren heutigen Maßstäben
nicht gerecht!!! Aber diese Geschichte ist ein Mythos!!! Es ist keine historische Tatsache. Daraus folgt
kein bleibendes Gebot, dass Kinder des Feindes geschlachtet werden dürfen. Es ist die Geschichte eines
Volkes, das seinen Entstehungsmythos literarisch überhöht!!! Die Erkenntnis, es gäbe nur einen Gott,
wird durch eben dieses Gottes Eingreifen in einer ausweglosen Situation belohnt. Damit wird der Eingottglaube
mächtig. Das ist menschliche Erkenntnis von vor 3300 Jahren. Der Eingottglaube ist eine Stufe in der
menschlichen Entwicklung, der sich in einer herrschenden Götzenkultur mit Menschenopfern vollzogen hat.
Ihre Argumentationslinie ist geistiger Kindergarten!!! Lesen Sie das Erste Testament und Sie werden über
die ethische Entwicklung, die sich da vor Ihren Augen ausbreitet, erstaunt sein. Und diese Entwicklung
schreitet bis heute fort. Unsere zunehmende Erkenntnis bestimmt unsere Gottesvorstellung und unser Sinn
für Gerechtigkeit wandelt sich auch. Und Ihre Glorifizierung der Römer wird doch wohl nur ein Witz sein!!!
Oder soll ich Ihnen etwas Nachhilfe zukommen lassen???
@ Leblhuber: Ja was denn nun? Bedenken Sie doch, dass diese Mythologie von Menschen geschrieben wurde,
die den Eingottglauben für sich entdeckten. Und das vor mehr als 3000 Jahren in einer Umwelt des Götzenkultes
und der Menschenopfer. Für die damalige Zeit war das ein Riesensprung des Geistes. Also was nun? Wenn
Sie Gott als eine Erfindung von Menschen sehen, dann kann ich ihnen nur zustimmen. Nur so ergibt auch
das AT der Bibel irgendeinen Sinn: Nämlich einen mickerigen Stamm zusammenzuhalten. Nur die Symbolik
dieser Geschichte ist wesentlich und bleibt es auch, ganz egal aus welcher heutigen oder künftigen Sicht
sie betrachtet wird. Die Symbolik ist aber auch grauenhaft. Egal, ob man nun glaubt, dass das wirklich
passiert ist oder nicht! Selbst wenn man es nur als Metapher ansieht: Was soll diese aussagen? Die Gottesvorstellung
in der Menschheitsgeschichte wurde revolutioniert. Wer das nicht sieht, ist blind. Ja, wurde sie. Ob zum
Guten oder nicht ist jedoch zweifelhaft. Der Polytheismus ist jedenfalls im allgemeinen toleranter eingestellt.
Siehe z.B. die Römer, die fremde Gottheiten einfach in ihren Pantheon aufnahmen oder einfach die fremden
Götter als einfach ihre mit anderen Namen sahen. Auch die Taoisten haben im Krieg noch nie geschrieen:
Gott will es! Wäre auch bissl schwierig bei über 6000 Göttern…
#47 Leblhuber 01:19:31 | Sonntag, 10. Februar 2008
Brahmachari: Das Problem ist, dass man, sobald man auf andere angewiesen ist, so gut wie verloren hat.
Aber Sie sind in Ihrer Wahl der Prinzipien nicht auf andere angewiesen. Sie entscheiden, welchem ethischen
Konzept Sie folgen, und Sie allein tragen dafür die Verantwortung.
@ Defensor Fidei Mit dem winzig kleinen Unterschied, daß ein Tyrann willkürlich handelt & sich selber
zum Maßstab setzt, obwohl auch er sich an den Maßstäben Gottes messen lassen muss. Objektiv gesehen,
handelt ein Tyrann also sehr wohl ungerecht. Gott nicht, weil er selber den objektiven Maßstab darstellt.
Ein Tyrann handelt also willkürlich, weil er sich selber zum Maßstab setzt; Gott hingegen handelt immer
gerecht, weil er sich selber zum Maßstab setzt? Aha… Sie haben doch irgendwas verdorbenes gegessen,
oder? Jetzt mal ganz ehrlich: Finden Sie (und jetzt keine Ausflüchte!) es gerecht, ALLE Menschen zu ersäufen
(Ungeborene – was Ihnen ja eigentlich den sonst üblichen Aufschrei entlocken müsste – Kleinkinder, geistig
Behinderte, Kinder, Unschuldige aller Arten, bis hin zu senilen Ömchen) wegen der Sünden vieler Menschen?
Na? Oder was PeterPan noch genannnt hat: – Er schlachtet die Erstgeborenen von Äqypten ab, um den Pharao
zu bewegen, sein Volk gehen zu lassen (was er als allmächtiges Wesen mit einem Fingerschnippen hätte
bewirken können). Gott Ermordet aus des Pharaos Volk ausgerechnet die unschuldigsten die man finden kann.
Die Kinder. Ist das nach Ihren Maßstäüben irgendwie gerecht? Wenn wir Menschen das ungerecht finden
(ich hoffe doch das tun Sie auch?) dann ist das auch so. Welchen Maßstab sollen wir sonst anlegen als
unsere Vernunft?
#45 Brahmachari † 00:40:27 | Sonntag, 10. Februar 2008
Würde die Welt nach diesem Regulativ handeln, wäre sie für alle schöner und besser. Ja, aber solange
Sie bzw. die Schwachen darauf angewiesen sind, dass alle so denken, wird das eben nie der Fall sein. Das
Problem ist, dass man, sobald man auf andere angewiesen ist, so gut wie verloren hat. PS: Ich lache praktisch
nie höhnisch. Solch eine Arroganz ist mir nicht eigen.
Peter-Pan und die Gerechtigkeit Gottes Was ich für ein lächerliches Argument halte. Das tut doch kein
Tyrann! Mit dem winzig kleinen Unterschied, daß ein Tyrann willkürlich handelt & sich selber zum Maßstab
setzt, obwohl auch er sich an den Maßstäben Gottes messen lassen muss. Objektiv gesehen, handelt ein
Tyrann also sehr wohl ungerecht. Gott nicht, weil er selber den objektiven Maßstab darstellt. Schon Thomas
sagte: „Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit des Weisen &
durch die Gewalttat dessen, der Macht hat.“ Gerechtigkeit…Das alles sind menschliche Konzepte Das Problem
ist schlichtweg, daß Sie Gott leugnen. Da hat jede Diskussion keinen Sinn. Aus katholischer Sicht sind
all diese Merkmale selbstredend keine menschlichen Konzepte. das ist nicht wahr Wer behauptet das? Sie?
Mit welchem Recht? Ich behaupte das Gegenteil! Auch die Bibel wurde von Menschen erdacht & geschriebt
Ich behaupte, daß die Hl. Schrift vom Geist inspiriert wurde. Aber können wir uns vielleicht auf folgende
Definition einigen… Nein! Gerechtigkeit ist die Haltung, kraft deren einer standhaften & beständigen
Willens einem Jeden das seine gibt. Fraglich ist jetzt: Worin gründet dieses „Zustehen“? Da die Erschaffung
des Menschen nichts dem Menschen Zustehendes war, war die Schöpfung kein Akt der Gerechtigkeit. Daraus
folgt, daß es im Verhältnis Gottes zu den Menschen im strengen Sinne das „Zustehen“ nicht geben kann:
Gott schuldet dem Menschen nichts! Egal was er tut: Er handelt nie ungerecht
Brahmachari: Kommen Sie endlich damit klar, dass Gott Sie verdammt ernst nimmt. Er schenkt Ihnen ALLES
was Sie brauchen. Wenn das einer sagt, ohne den Adressaten zu kennen, ist er ein Hohlkopf. Agnostiker
und Atheisten reagieren darauf meistens nur mit einem höhnischen Gelächter und antworten so, wie Sie.
Mein Gott resultiert aus meiner Vernunft. Die Ethik, die er mir gebietet, ist vernünftig. Würde die
Welt nach diesem Regulativ handeln, wäre sie für alle schöner und besser. Das ist mein Credo!!!
Peter-Pan: Und Sie sind doch ein Wortklauber!!! Bedenken Sie doch, dass diese Mythologie von Menschen
geschrieben wurde, die den Eingottglauben für sich entdeckten. Und das vor mehr als 3000 Jahren in einer
Umwelt des Götzenkultes und der Menschenopfer. Für die damalige Zeit war das ein Riesensprung des Geistes.
Nur die Symbolik dieser Geschichte ist wesentlich und bleibt es auch, ganz egal aus welcher heutigen oder
künftigen Sicht sie betrachtet wird. Die Gottesvorstellung in der Menschheitsgeschichte wurde revolutioniert.
Wer das nicht sieht, ist blind.
#40 Brahmachari † 23:35:40 | Samstag, 9. Februar 2008
Kommen Sie endlich damit klar, dass Gott Sie verdammt ernst nimmt. Er schenkt Ihnen ALLES was Sie brauchen. Hmm, dann wünsche ich mir Brot und Medizin für die kleinen, schwarzen Kinder, die in Afrika verhungern.
Oder erfüllt der Liebe Gott nur Peter-Pan alle Wünsche? Ach nööö, ist das gemein! Dann wünsche
ich mir das vom Nikolaus.
@Leblhuber Sie können nun einmal das Erste Testament nicht wie einen Tatsachenbericht lesen. Die Sintflut
(hat nichts mit Sünde zu tun) hat ihre Entsprechung im Gilgamesch-Epos . Und das ist wesentlich älter.
Schon die Altersangabe von Noach zeigt, dass hier eine symbolische Deutung unabdingbar ist. Oder können
Sie glauben, Noach wäre mehrere hundert Jahre alt geworden? Ich halte das alte Testament bestimmt nicht
für einen Tatsachenbericht. Und ich glaube auch nicht, dass Noah – oder irgendein Mensch jemals – mehrere
Jahrhunderte alt wurde. Aber auch in einer Metapher dieser Art sehe ich keine Gerechtigkeit. Wenn die
Bibel sagt, dass Gott solche Dinge tut, dann stellt sie einen sehr grausamen Gott dar. Und viele hier
halten das alte Testament tatsächlich für einen Tatsachenbericht. Für das unverfälschte Zeugnis von
Gottes Größe. Und die Gerechtigkeit Gottes zeigt sich doch gerade in dieser Erzählung. Noach, der einzige
Gerechte, wird samt den schuldlosen Tieren gerettet. Noah soll der einzig Gerechte in der Welt gewesen
sein? Alle anderen verdienten den Tod – selbst die Kinder, selbst Säuglinge? Das mag ich so recht nicht
glauben. Und die schuldlosen Tiere wurden keineswegs gerettet. Allenfalls die Tierarten, die Mehrheit
der Tiere ging aber ebenfalls drauf!
Peter-Pan: Aber können wir uns vielleicht auf folgende Definition einigen: Genozid – wie Gott ihn durch
das Schicken der Sintlut beging – ist grundsätzlich falsch – ungerecht in jeder Beziehung. Ist das abstrakt
genug? Denn wenn Sie da anderer Meinung sind, gehen unsere Gerechtigkeitsvorstellungen unüberbrückbar
auseinander. Sie können nun einmal das Erste Testament nicht wie einen Tatsachenbericht lesen. Die Sintflut
(hat nichts mit Sünde zu tun) hat ihre Entsprechung im Gilgamesch-Epos . Und das ist wesentlich älter.
Schon die Altersangabe von Noach zeigt, dass hier eine symbolische Deutung unabdingbar ist. Oder können
Sie glauben, Noach wäre mehrere hundert Jahre alt geworden? Und die Gerechtigkeit Gottes zeigt sich doch
gerade in dieser Erzählung. Noach, der einzige Gerechte, wird samt den schuldlosen Tieren gerettet. Übrigens
leiten die Juden daraus ab, dass jeder, der die 7 noachidischen Gebote hält, vor Gott gerechtfertigt
ist und Anteil an der künftigen Welt hat, auch dann, wenn er kein Jude ist.
@Defensor Fidei Mit „nach meinem Maßstäben werfe ich ihm trotzdem ungerechtes Handeln vor“, bezog ich
mich auf Hitler. Aber darum geht es nicht. Sie argumentieren, dass Gott nach seinen Maßstäben nicht
ungerecht handelt. Was ich für ein lächerliches Argument halte. Das tut doch kein Tyrann! Was soll damit
bewiesen sein? Sie haben gar nichts definiert. Meine Reihenfolge war bewusst gewählt. Erst sollten Sie
„Gerechtigkeit“ abstrakt definieren. Dann sollten Sie sagen, wer aus Ihrer Sicht das Recht und vor allem
die Macht besitzt, die Maßstäbe anhand derer die Gerechtigkeit zu messen ist, zu bestimmen. Und erst
dann sollten Sie einzelne Aspekte unter diese Punkte subsumieren. Gerechtigkeit, Tyrannei, Gnade, Gut,
Böse… Das alles sind menschliche Konzepte – was sie nicht weniger wertvoll macht. Menschen wie Sie
behaupten, göttliche Definitionen dieser Begriffe zu haben, die daher dennen aller anderen Menschen überlegen
sein müssen. Aber das ist nicht wahr. Auch die Bibel wurde von Menschen erdacht und geschriebt. Auch
Ihr Gott ist nur ein menschliches Konzept. Aber können wir uns vielleicht auf folgende Definition einigen:
Genozid – wie Gott ihn durch das Schicken der Sintlut beging – ist grundsätzlich falsch – ungerecht in
jeder Beziehung. Ist das abstrakt genug? Denn wenn Sie da anderer Meinung sind, gehen unsere Gerechtigkeitsvorstellungen
unüberbrückbar auseinander.
@ Peter-Pan Im Ernst, noch Fragen? Entspricht das Ihren Vorstellungen von gerecht? Ist das Ihre Gerechtigkeitsdefinition?
Sie haben gar nichts definiert. Meine Reihenfolge war bewusst gewählt. Erst sollten Sie „Gerechtigkeit“
abstrakt definieren. Dann sollten Sie sagen, wer aus Ihrer Sicht das Recht und vor allem die Macht besitzt,
die Maßstäbe anhand derer die Gerechtigkeit zu messen ist, zu bestimmen. Und erst dann sollten Sie einzelne
Aspekte unter diese Punkte subsumieren. Sie haben die ersten beiden Punkte bewusst übersprungen. Ihre
Einleitung hat Sie jedoch entlarvt: nach meinem Maßstäben werfe ich ihm trotzdem ungerechtes Handeln
vor Diese Aussage zeigt, dass Sie sich Gott gegenüber anmaßen, dass Sie das Recht haben, die Maßstäbe
anhand derer die Gerechtigkeit zu bemessen ist, zu bestimmen. Das gleiche tat der von Ihnen zitierte Führer.
Wer gibt Ihnen das Recht dazu?
@Defensor Fidei Es gibt keine Stelle in der Bibel, wo Gott nicht nach den von Ihm gesetzten Maßstäben
gerecht handelt. Eine geschickte Wortwahl. So gesehen, hat auch Hitler nicht nach den von ihn selsbt gesetzten
Maßstäben ungerecht gehandelt. Aber nach meinem Maßstäben werfe ich ihm trotzdem ungerechtes Handeln
vor. Und zu guter Letzt zeigen Sie mir anhand Ihrer Definition und dem dargelegten Maßstab wo Gott in
der Bibel ungerecht gehandelt haben sollte. Haha… Lassen Sie mich überlegen… – Er schlachtet die
Erstgeborenen von Äqypten ab, um den Pharao zu bewegen, sein Volk gehen zu lassen (was er als allmächtiges
Wesen mit einem Fingerschnippen hätte bewirken können). – Er brennt ganze Städte nieder – inklusive
der sich darin befindlichen Kinder und eventuellen Haustieren. – Er schickt die Sintflut, löscht nahezu
alles Landleben aus und und begeht damit am Menschen einen beispiellosen Völkermord. Im Ernst, noch Fragen?
Entspricht das Ihren Vorstellungen von gerecht? Ist das Ihre Gerechtigkeitsdefinition?
@ Peter-Pan Verzeihung, aber ich habe die Bibel gelesen. Erstens müssen Sie für die Bibellektüre nicht
um Verzeihung bitten und zweitens *LOL*…Sie die Bibel gelesen? Selbst wenn…verstanden haben Sie die
Bibel jedenfalls nicht. Es gibt keine Stelle in der Bibel, wo Gott nicht nach den von Ihm gesetzten Maßstäben
gerecht handelt. Sollten Sie anderer Ansicht sein, dann würde ich Sie darum bitten, mir den Begriff Gerechtigkeit
zu definieren. Anschließend sagen Sie mir bitte, wer die entsprechenden Maßstäbe festlegt. Und zu guter
Letzt zeigen Sie mir anhand Ihrer Definition und dem dargelegten Maßstab wo Gott in der Bibel ungerecht
gehandelt haben sollte.
@Defensor Fidei Gott ist unendlich gerecht. Verzeihung, aber ich habe die Bibel gelesen. Könnten Sie
mir bitte die Stelle beschreiben, in der er Gerechtssinn erkennen lässt. @Benedikt Doch was solls – man
redet gegen Wände. Was man sich schön als nettes Vorurteil und wunderbare Argumentation zurecht gelegt
hat, das will man sich von der Wirklichkeit wohl nicht zerstören lassen Ich dachte wir reden hier von
Religion – und nicht von der Wirklichkeit. Davon abgesehen: Jeder hier hat sich seine Urteile und Vorurteile
zurecht gelegt, und soweit ich das beurteilen kann, ist noch keiner von seinem Standpunkt abgewichen.
Das gilt auch für Sie. Ihre Interpretation des Katholizismus ist für Sie die einzig richtige – und damit
liegen auch Sie im Dauerstreit mit etlichen anderen Postern auf kreuz.net, die ebenso davon überzeugt
sind, dass ihre jeweilige Interpretation der Bibel oder der katholischen Glaubenslehre die einzig gültige
Wahrheit ist.
@ Kurt K.: Ja! Ja, klar… eine ewige Strafe von TOTEN sorgt für irgeneine Wiederherstellung von einer
„Ordnung“? Die Wiederherstellung der Ordnung geschieht nicht rückwirkend, sondern ist natürlich nur
verständlich, wenn man an ein Leben nach dem Tod glaubt. Abgesehen davon ist die „Wiederherstellung“
ja nur ein Aspekt. Sie vergaßen die Sühne für die Gott zugefügte Beleidigung. Wenn Sie das nicht nachvollziehen
können, dann begreifen Sie die unendliche Erhabenheit und Majestät Gottes nicht. Sie verstehen nicht,
welchen Frevel man durch jede auch noch so „kleine“ Beleidigung an Gott begeht. Abgesehen davon frage
ich mich: Wenn Sie Gott nicht lieben und seine Ordnung nicht respektieren, warum wollen Sie dann unbedingt
das Privileg verliehen bekommen, die himmlische Herrlichkeit schauen zu dürfen? Wer gibt Ihnen das Recht,
dies fordern zu dürfen? Würde Gott Ihrer abwegigen Logik folgen, dann würde er sich selbst widersprechen.
Kommen Sie endlich damit klar, dass Gott Sie verdammt ernst nimmt. Er schenkt Ihnen ALLES was Sie brauchen.
Nunmehr liegt es an Ihnen. Entweder Sie sagen wie auch Maria „Ja“ oder aber Sie sagen „Nein“ und er respektiert
Ihr Handeln ohne Wenn und Aber. Sie haben es selber in der Hand, ob sie die Herrlichkeit Gottes auf ewig
schauen. Die Regeln legt – auch wenn es Ihnen nicht passt – der Allmächtige fest.
@ Defensor fidei: Gequirlter Schei**? Die von Gott verhängte Strafe bezweckt vor allem Sühne für die
Gott zugefügte Beleidigung und Wiederherstellung der durch die Sünde gestörten Ordnung. Ja, klar…
eine ewige Strafe von TOTEN sorgt für irgeneine Wiederherstellung von einer „Ordnung“? Naja, dann will
ich Sie mal so bewerten wie Sie mich.
@ Peter-Pan & Kurt K. Aber warum sollte jemand bestraft werden, nur weil er…viele gute Menschen…Das
klingt wirklich nicht ganz fair, oder? Wollen Sie mich hier eigentlich verscheißern oder meinen Sie diese
Frage wirklich ernst? Wenn dem so sein sollte, dann zeigt dies nur, daß Sie grundlegende Prinzipien nicht
verstanden haben. Gott ist unendlich gerecht. Da Gott Schöpfer und Herr des Universums ist, gibt es jedoch
keine über ihm stehende Rechtsnorm, sondern Gott selbst ist die höchste Norm. Der Mensch kann wegen
seiner vollständigen Abhängigkeit vom Schöpfer diesen nicht von sich aus durch eine Leistung zu einer
Gegenleistung verpflichten. Was gut und was schlecht ist bestimmt Gott ganz alleine. Ihre Meinung ist
dabei völlig unbeachtlich. Zwischen Gott und den Menschen besteht ein ganz klares Subordinationsverhältnis.
Nachdem Gott aus freiem Entschluß die Welt geschaffen hat, schuldet er seiner Weisheit und Güte, dass
er den Geschöpfen alles gibt, was sie zur Erfüllung ihres Zieles (himmliche Herrlichkeit) benötigen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die austeilende Gerechtigkeit Gottes äußert sich darin, daß er
als Richter ohne Ansehen der Person das Gute belohnt und das Böse bestraft. Die von Gott verhängte Strafe
bezweckt vor allem Sühne für die Gott zugefügte Beleidigung und Wiederherstellung der durch die Sünde
gestörten Ordnung. @ Kurt K. Mit Verlaub, aber Ihre Parallele ist in wirklich jeder Hinsicht durchgequirlter
Scheiß.
@ Abaelard / Peter Pan Ja für Christen ist die Vorstellung ja auch grausam, das bestreite ich doch gar
nicht. Doch der Grund für die Grausamkeit ist für einen Atheisten nicht existent. Und zu der Vorstellung
des Feuers kann ich auch nochmal Ott zitieren: „Das Höllenfeuer wurde von einzelnen Väterm wie Origenes
und Gregor von Nyssa, und von späteren Theologen, wie Ambrosius Catharinus, J.A. Möhler und H. Klee,
im übertragenen Sinn aufgefasst als Bild für rein geistige Schmerzen, besonders für die Qualen der
Gewissensbisse. Von Seiten der kirchlichen Lehrautorität wurde diese Meinung nicht beanstandet.“ (Ott,
Grundriss der Dogmatik, Fünftes Hauptstück § 4 Nr 3) Auch hier dürfte klar sein, dass ein Atheist
keinerlei Gewissensbisse verspüren dürfte. Darauf gingen die Theologen allerdings gar nicht ein, weil
ein allgemeiner Atheismus damals nicht existent war. Ein Christ dagegen könnte ja in der Hölle durchaus
Gewissensbisse ob seiner Missetaten verspüren. Doch was solls – man redet gegen Wände. Was man sich
schön als nettes Vorurteil und wunderbare Argumentation zurecht gelegt hat, das will man sich von der
Wirklichkeit wohl nicht zerstören lassen
@ Defensor Fidei: LOL Niemand ist hierzu gezwungen. Jedem steht es frei, sich für Gott zu entscheiden.
Wenn Gott jemanden somit nicht in seine himmlische Herrlichkeit aufnimmt, dann liegt das nicht daran,
daß Gott so böse ist. Ich bau das mal ein weníg um, damit Sie die Absurdität dessen erkennen: 3. Reich:
Niemand ist zum Widerstand gezwungen.Jedem steht es frei, sich für Hitler zu entscheiden. Wenn Hitler
jemanden somit nicht in die Reihen der Arier aufnimmt, sondern ins KZ steckt, dann liegt das nicht daran,
dass Hitler so böse ist.
@Defensor Fidei Aber warum sollte jemand bestraft werden, nur weil er eine bestimmte religiöse Überzeugung
nicht annehmen will? Wenn die Hölle die Konsequenz ist für Menschen, die sich, aus welchen Gründen
auch immer, dem Katholizismus verweigern – noch dazu eine ewige Strafe – dann bedeutet das, das sehr viele
gute Menschen von diesem Gott zu ewigem Leid verurteilt werden. Das klingt wirklich nicht ganz fair, oder?
@Benedikt Sie kommen dann eben nicht zur Anschauung Gottes, was für einen Gläubigen eine Katastophe
(die Hölle) wäre, einem Atheisten aber gleichgültig sein kann. Den Schmerz des Verlustes (die Höllenstrafe)
kann nur empfinden, wer überhaupt etwas verloren hat. Ich fürchte, Abaelard hat recht damit, dass nach
katholischer Lehre die Hölle eine sehr grausame Strafe für Nicht-Christen an sich ist. Ihre Interpretation
ist da sehr milde… Und immer noch nicht ganz fair. Es hat zweifellos viele großartige Menschen gegeben,
die mit der christlichen Religion nie etwas zu tun haben wollten, vielleicht mit ganz anderen Überzeugungen
aufgewachsen sind. Warum sollte dieser Gott diesen Menschen das ewige Paradies vorenthalten? Weil sie
Ihn im Leben nicht genug gepriesen haben? Ich weiß nicht, warum man an einen Gott glauben möchte, der
so grausam und ungerecht sein soll…
@ Abaelard Seien Sie mutig und bkennen Sie sich doch wenigstens offen zu Ihrem Gott als Mega-KZ-Kommandanten.
Der Vergleich ist nicht nur geschmacklos, sondern auch noch komplett falsch. Erstens ist die Hölle nur
die konsequente Folge, wenn sich Menschen von Gott trennen. Niemand ist hierzu gezwungen. Jedem steht
es frei, sich für Gott zu entscheiden. Wenn Gott jemanden somit nicht in seine himmlische Herrlichkeit
aufnimmt, dann liegt das nicht daran, daß Gott so böse ist. Auch wenn es leicht ist, die Schuld immer
bei anderen zu suchen, so darf man nicht zwei wesentliche Punkte verwechseln. Nicht Gott war es, der einen
Fehler begangen hat, sondern der Mensch, der sich durch sein, Denken, Reden und Handeln gegen Gott gestellt
hat. Wer sich dann darüber beschwert, daß Gott ihm nach seinen Werken vergilt, der spricht sich offen
gegen die Gerechtigkeit Gottes aus.
@ Benedikt: Sie kath. Schelm! Die Hölle wäre Ihrer Auffassung für Ungläubige also eine total harmlose
Sache. Schade nur, daß die Bibel Ihnen widerspricht. Da wird nämlich von Strafe (Mt 25,46) und einem
Ort der Qual (Lk 16, 28) mit viel Feuer (Lk 16, 24) und qualvollen Schmerzen gesprochen (Lk 16,23). Also
erzählen Sie mir mal nichts vom Pferd. Die Hölle ist als jenseitiges Mega-Auschwitz konzipiert. Da helfen
Ihre Beschwichtigungen nicht weiter. Seien Sie mutig und bkennen Sie sich doch wenigstens offen zu Ihrem
Gott als Mega-KZ-Kommandanten.
@ Abaelard Offensichtlich haben Sie keine sachlichen Gegenargumente zu bieten. Ich habe auch nicht behauptet,
dass die Hölle eine Wohltat für Ungläubige ist. Die Atheisten, die ich kenne wollen gar nciht in den
Himmel, denn mit Gott wollen sie nichts am Hut haben. Warum sollte Gott sie in den Himmel zwingen. Sie
kommen dann eben nicht zur Anschauung Gottes, was für einen Gläubigen eine Katastophe (die Hölle) wäre,
einem Atheisten aber gleichgültig sein kann. Den Schmerz des Verlustes (die Höllenstrafe) kann nur empfinden,
wer überhaupt etwas verloren hat.
Ob man mir damit droht, ist mir total Wumpe. Das können Sie mir wirklich glauben. Mir geht’s um das religiöse
Muster von Zuckerbrot und Peitsche, um Macht über Menschen zu erhalten mittels imaginärer Belohnungen
und Strafen. Ein Gott, der mittels Sintflut globalen Massenmord begeht, selbst zum sechsfachen Völkermord
aufruft und für nichtkonforme Geschöpfe ein ewiges Auschwitz errichtet, ist einfach die widerlichste
Ausgeburt der Religionsgeschichte, die mir bekannt ist. Ich würde mir wünschen, daß dieser fanatische
und kleingeistige Rachegott ein ruhiges Plätzchen im Museum für Religionsgeschichte erhält, als ausgestopftes
Relikt einer vergangenen Zeit. Zutritt nur für Erwachsene!
Lieber Abaelard, so nach dem Motto ‘n bi’schen religiös ist jeder. Ich glaub zwar nicht daran, aber dass
man mir damit droht, das will ich auch nicht. Ist ja wirklich nett.
Benedikt Wer aber nicht glaubt, der will ja gar keine Anschauung. Ob der Verlust dann noch als solcher
empfunden wird, das kann keiner wissen. Ich würde das Risiko aber nicht eingehen . Dumm dran ist derjenige,
der nicht glauben kann. Vielleicht hatte nie ein Beispiel für den Glauben. Viellicht hat die Person immer
nur die Glaubenskämpfe hier im Forum vor Augen, dass er gar nicht auf die Idee kam, zu glauben. Möglich
ist auch, dass ihm nie die Gnade des Glaubens widerfahren ist und von der Gnade hängt ja schließlich
auch der Glaube ab, der selig machen soll. Das ist eine windige Begründung, die Sie geliefert haben.
@ Benedikt: Typisch katholisch…(nicht nett gemeint) Typisch katholisches Schönreden einer schlechten
Sache. Niemand ist so (intelektull) schamlos wie ein Katholik, v.a.dann noch gesteigert, wenn er Theologe
ist. Die bringen’s zu echter Meisterschaft in dieser Disziplin. Die Hölle ist also eigentlich eine Nettigkeit
den Ungläubigen gegenüber. Eigentlich sollte man dafür dankbar sein. Was für ein Schwachsinn. Es geht
um Drohpotential und Machtgeilheit. So einfach ist das.
@ Peter-Pan Aber warum sollte man stattdessen die Hölle erdulden müssen? Denn das ist doch die christliche
Lehre, dass jeder der Jesus nicht anerkennt, jeder der aus freien Stücken den christlichen Glauben ablehnt,
mit dem Schlimmsten rechnen muss. Warum das? Auch das müssen Sie von dem Standpunkt der Gläubigen heraus
betrachten. Für einen Gläubigen ist das Nichterreichen der Anschauung Gottes (=der Himmel) eine schreckliche
Vorstellung, eine Hölle also. Die Höllenstrafe ist eine Strafe des Verlustes, nämlich eben jener Anschauung.
Wer aber nicht glaubt, der will ja gar keine Anschauung. Ob der Verlust dann noch als solcher empfunden
wird, das kann keiner wissen. Ich würde das Risiko aber nicht eingehen .
@Benedikt Himmel ist nach katholischer Vorstellung die beseeligende Anschau Gottes. Warum sollte da also
jemand hinkommen, der von diesem Gott gar nichts wissen will? Verlangt ja auch keiner. Aber warum sollte
man stattdessen die Hölle erdulden müssen? Denn das ist doch die christliche Lehre, dass jeder der Jesus
nicht anerkennt, jeder der aus freien Stücken den christlichen Glauben ablehnt, mit dem Schlimmsten rechnen
muss. Warum das? Reicht es diesen Gott nicht, wenn man versucht ein guter Mensch – warum sollen bestimmte
religiöse Überzeugungen Vorraussetzung sein?
Ewigkeits-Auschwitz Ich will ja auch gar nicht in den nicht-existenten Himmel, um ewig Halleluja singen
zu müssen. Aber deswegen müßte man ja nicht ein Jenseits-Krematorium zur Bestrafung der Ungläubigen
erfinden, sondern hätte es mit einem abseits gelegenen grünen Garten bewenden lassen können, in dem
man weder von der Gottheit noch den ganzen Halleluja singenden, exaltieren Heiligen belästigt wird. Sozusagen
ein gottfreier, hübsch eingerichteter Nebenraum. Aber vor einem grünen Garten oder einem hübsch eingerichteten
gottfreien Nebenraum hat niemand Schiß, also muß der ewig brennende Ofen her. Einfach nur krank und
machtgeil.
@ Peter Pan Die Hölle ist nach christlicher Lehre jawohl kaum Völkermördern vorbehalten. Da kommt ja
praktisch jeder hin, der anderer Meinung ist, der sich nicht zu Jesus bekennt oder den christlichen Glauben
bewusst ablehnt. Himmel ist nach katholischer Vorstellung die beseeligende Anschau Gottes. Warum sollte
da also jemand hinkommen, der von diesem Gott gar nichts wissen will?
Henryk M. Broder zu Rowans famosem Vorschlag, „ein bißchen“ Scharia in Großbritannien zuzulassen: s.
>>>> hier www.kreuz.net/bookentry.2328.html <<<< !
@ timpressum Da Sie vermutlich noch so jung sind , daß Sie die baldige Errichtung des islamischen Gottesstaates
samt Scharia noch miterleben dürfen, werden Sie ja dann als verachteter Schweinefleischesser noch ausgiebig
Gelegenheit haben, sich zurückzusehnen in jene guten alten Zeiten, als die Bischöfe NUR und NUR SAMTPFÖTCHENHAFT
die Abtreibung anprangerten und die Homo-Ehe samt Adoptionsrecht zu verhindern suchten!
#12 Dr. Schlämmer 17:13:57 | Freitag, 8. Februar 2008
Konservatives Rollback langfristig denkbar … Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams,
erklärte vor dem ‘Britischen Rundfunk’, daß es „unvermeidlich“ sei, in Großbritannien Teile des islamischen
Rechtes – Scharia – zuzulassen. Einige Bürger würden sich nicht mit dem britischen Recht identifizieren.
Man sagt, es gäbe Katholiken, die bei Ehebruch in Deutschland auch lieber das islamische Recht anwenden
würden. Warum bloß? Ist die liberal-emanzipierte Gesellschaft vielleicht über’s Ziel hinausgeschossen?
Könnte die sog. schleichende Islamisierung langfristig auch in Deutschland zu einer Revision liebgewonnener
Rechtskonstrukte führen? Schreck lass nach!
Lieber P-P, ich mache mir da nicht so viele Gedanken wer aller in die Hölle kommt. Das wird der Herrgott
schon richtig machen. Ich hoffe jedoch, dass ich trotz all meiner Schwächen und Fehler in den Himmel
komme. Und das was in meiner Macht steht bemühe ich mich auch darum. Am Jüngsten Tag wird es so oder
so ein grosses Augenreiben geben; wer aller nicht gerettet ist, den man für sicher gerettet wähnte und
wer alles gerettet ist, an dessen Rettung man zweifelte. Darüber Spekulationen anzustellen ist allenfalls
in Hinblick auf die Nachgeborenen sinnvoll. Da wo es Beispiele gibt, da gibt es immer auch negative Beispiele.
Aber die Kirche spricht aus gutem Grunde auch nur Personen heilig und niemanden „unheilig“. Während man
dieses nämlich hinreichend leicht feststellen kann, kann das andere überhaupt nicht sicher festgestellt
werden. Wir wissen zwar sicher, dass jeder der im Stand der Todsünde stirbt für immer verloren ist,
andererseits wissen wir auch, dass ein Augenblick vollkommener Reue im Angesicht des Todes ausreicht eine
Person der Hölle zu entreissen.
@HeinrichvonOfterdingen Ihre Alternative ist wohl mit Hitler und Edith Stein im Himmel ewig Jahrmarkt
zu feiern und sich über die guten alten Zeiten (damals mit den KZs, wie war das gleich wieder) zu unterhalten.
Ich frage mich welche kranke Phantasie sich so was ausdenkt. Das war nicht das, was Abaelard gemeint hat,
wie Sie sehr wohl wissen, auch wenn Sie sich dumm stellen. Die Hölle ist nach christlicher Lehre jawohl
kaum Völkermördern vorbehalten. Da kommt ja praktisch jeder hin, der anderer Meinung ist, der sich nicht
zu Jesus bekennt oder den christlichen Glauben bewusst ablehnt. Tatsächlich hat so mancher Mörder eher
eine Chance in Ihren Himmel zu kommen, als ein unschuldiger Atheist oder Hindu oder – schlimmer noch –
Homosexueller . Hitler war Katholik. Hatte also prinzipiell viel größere Chancen in den Himmel zu kommen,
als – sagen wir – Ghandi.
Lieber Abaelard, Ihre Alternative ist wohl mit Hitler und Edith Stein im Himmel ewig Jahrmarkt zu feiern
und sich über die guten alten Zeiten (damals mit den KZs, wie war das gleich wieder) zu unterhalten.
Ich frage mich welche kranke Phantasie sich so was ausdenkt.
#8 timpressum † 16:41:33 | Freitag, 8. Februar 2008
Kein Sonderrecht für Religionen Die Scharia als Paralleles Recht zu etablieren ist genauso problematisch
wie manche Tendezen der katholischen Kirche, ihre Auffassungen in die Gesetzgebung (z.B. gegen die Eingetragene
Lebenspartnerschaft) einfliessen zu lassen. Also: mal wieder den eigenen Balken erst angucken, dann den
Splitter beim anderen rausziehen… Und bitte immer schön dran denken: Wir leben in einem säkularen
Staat! Und das finde ich gut so!
Scharia – nur für England? Auch bei uns gibt es nicht nur jede Menge Politiker, die dem Islam rote Teppiche
ausrollen und die Bestrebungen der Ditib für politisch korrekt halten , sondern auch Kleriker, die sich
dem Islam anbiedern. Kardinal Meisner, der sich – mindestens 30 Jahre zu spät – etwas ( wahrscheinlich
weiß er noch nicht, in wie viele Goßstadtviertel sich kein Streifenwagen mehr hineintraut ) beunruhigt
zeigt über Zonen,„in denen sich die Scharia entfaltet“, ist da eher die Ausnahme.
@ Romulus Führen Sie wieder die siebenstufige Priesterweihe ein! Lassen Sie das Modell „Ständiger Diakon“
auslaufen! Merken Sie es denn nicht? Laien gebärden sich wie Kleriker und Kleriker wie Laien! Diesen
Umstand hat JP2 wenigstens klar erkannt. Fragt sich nur, was das mit dem Ständigen Diakonat zu tun hat.
Unklar ist auch, warum man völlig bedeutungslose Weihestufen wieder einführen sollte. Dass eine früher
mal bedeutende Weihestufe aus traditionellen Gründen beibehalten wird mag ja noch akzeptabel sein, aber
eine bedeutungslose Stufe einzuführen, das wäre ja nun grotesk.
Missbrauch! Frage von Romulus Am letzten Sonntag (Faschingssonntag) in einer Gemeinde erlebt: Priester
sprach die Wandlungsworte über die Hostie, Diakon über den Kelch… War diese Messe gültig?Es handelt
sich auf jeden Fall um einen gravierenden Verstoss, der der zuständigen kirchlichen Autorität unbedingt
mitzuteilen ist, da nur so solchen Missständen Einhaklt geboten werden kann zur Gültigkeit: Diese könnte
dennoch gegeben sein, da die Kirche die Konsekration nur einer Gestalt (Brot oderWein) zwar streng verbietet,
sich aber nicht eindeutig dahingehend geäussert hat, dass eine solche Konsekration ungültig wäre. Ausserdem
ist es möglich, dass der Priester ähnlich einem Konzelebranten mit leiser Stimme die Konsekrationsworte
über dem Kelch gesprochen hat. Zur Kommunion wäre ich bei dieser Messe aber auf keinen Fall gegangen!
Ein abusus gravis war die Sache aber auf jeden Fall!
Göttliches Auschwitz Was für eine kranke Phantasie denkt sich einen Gott aus, der für ihm nichtkonforme
Geschöpfe ein ewiges, verbrennendes und rauchendes Krematorium zur Strafe erschafft? Das Ewigkeits-Auschwitz.
Einfach nur krank.
Ständiger Diakonat -Klerikale Laien, laikale Kleriker Er lobte auch die Konzilsväter dafür, den Wert
des Diakonats „erneuert“ zu haben. Diakone spielten eine immer wichtigere Rolle. Das Amt verbinde den
Laienstand mit dem priesterlichen Dienst. Aha, sehr interessant. Jetzt gibt es also noch eine Zwischenstufe…:
Laie – Diakon – Klerus… Tja wohin gehört nun der ständige Diakon? Zu den Laien oder zum Klerus? Ich
vermute mal, das wird je nach Lust und Laune ausgelegt. Am letzten Sonntag (Faschingssonntag) in einer
Gemeinde erlebt: Priester sprach die Wandlungsworte über die Hostie, Diakon über den Kelch… War diese
Messe gültig? Heiligkeit, durch die Einführung des Ständigen Diakonats wurde das zölibatäre Priestertum
massiv geschwächt. Bitte überdenken Sie die gegenwärtige Praxis der Weihe. Führen Sie wieder die siebenstufige
Priesterweihe ein! Lassen Sie das Modell „Ständiger Diakon“ auslaufen! Merken Sie es denn nicht? Laien
gebärden sich wie Kleriker und Kleriker wie Laien! Diesen Umstand hat JP2 wenigstens klar erkannt.
Sehr richtig. Bitte auch künftig nur noch „Präsident“ der USA und „Bundeskanzler“ von Österreich schreiben,
denn die Ämter der beiden Herren sind ja in Deutschland völlig ungültig, denn bekanntlich ist einzig
Herr Kähler Präsident und einzig Frau Merkel Bundeskanzlerin.
anglikanische „Erzbischof von Canterbury“ Hallo Redaktion, könnte man bitte in Zukunft solche Nennungen
bitte nur uín Anführungszeichen verfassen ? Es ist doch seit Papst Leo XIII bekannt daß die anglikanischen
Weihen NULL und NICHTIG sind. ( Enzyklika „Apostolicae Curae“) MfG Jx2