Die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat Ende April in der lettischen Hauptstadt Riga einen spektakulären Exerzitienkurs durchgeführt. Unter den Teilnehmern: der örtliche lutherische Erzbischof.
(kreuz.net) Vom 20. bis 25. April hielt Pater Karl Stehlin, Distriktsoberer der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. für Osteuropa, in Lettland Einkehrtage. Das berichtete die Webseite der Bruderschaft am 17. Mai.
An den Exerzitien nahmen sieben einfache Laien, elf protestantische Pastoren und das Haupt der lutherischen
Kirche in Lettland, der Landes-Erzbischof von Riga, teil.
In seinen Exerzitienvorträgen sprach Pater
Stehlin über das Heilige Meßopfer, die Muttergottes, die Gnade, die sieben Sakramente und die alleinseligmachende
Kirche.
Es kam auch zu zahlreichen persönlichen Gesprächen über verschiedenste Themen des Glaubens
und des geistlichen Lebens.
Pater Karl Stehlin fsspx
Die Pastoren erklärten, sich an einen Traditionalisten gewendet zu haben,
weil ökumenische Begegnungen mit offiziellen Kirchenvertretern zwar meist aus schönen, aber leeren Worten
bestünden.
Man habe den Eindruck, die Katholiken seien eher bestrebt, die Protestanten nachzuahmen.
Dagegen erklärte einer der Pastoren: „Wir suchen die Wahrheit, die Klarheit über sehr viele Zweideutigkeiten
und Widersprüche innerhalb des protestantischen Glaubens.“
Man wolle die echte Lehre der katholischen
Kirche kennenlernen. Doch diese erhalte man heutzutage offenbar nur von traditionellen Priestern:
„Das
sind keine Ökumene-Schönredner, sondern sie verkünden einfach die katholische Lehre“ – so der Pastor.
Die Dankbarkeit der Exerzitienteilnehmer war nach Angaben der Webseite groß: „Besonders geschätzt wurde
die Exerzitienmethode des Heiligen Ignatius, der den wahren Zugang zur Heiligen Schrift vermittelt.“
Auch von der Mariologie seien viele Exerzitienteilnehmer berührt gewesen: „Mit tiefer Andacht wurde auch
der katholische Meßritus verfolgt.“
Die Sehnsucht nach der Fülle der Wahrheit sei bei allen spürbar
gewesen.
Nach den Exerzitien erhielt Pater Stehlin die Nachricht, daß einer der Teilnehmer zur katholischen
Kirche konvertiert war.
Der lutherische Erzbischof selber bat den Pater, bald wiederzukommen und die
Exerzitien einer größeren Gruppe von Gläubigen und Pastoren zu predigen.
Die Einkehrtage in Riga hatten
eine Vorgeschichte. Bereits im November 2006 predigte Pater Stehlin in Estland sieben lutherischen Pastoren
die ignatianischen Exerzitien.
Von den damals anwesenden Pastoren stammte einer aus Lettland. Er war
besonders von der Mariologie berührt und rief am Schluß ergriffen aus: „Ich habe die Mutter gefunden!“
Danach verlor sich der Kontakt mit dem Pastor. Doch vor einigen Monaten erhielt Pater Stehlin von ihm
eine Einladung, für eine Gruppe lutherischer Pastoren in Lettland Einkehrtage zu halten.
Email-Adressen der Empfänger
44 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
einst ausgesperrt bei der FSSPX ein gutes Beispiel dafür, was entstehen kann,wenn man nicht ganz auf
der Linie der FSSPX Manager liegt…Karl Stehlin wurde nach heftigen Zerwürfnissen während der Pfarrer
Milch Ära erst mal mit Verweigerung der Priesterweihe ins afrikanische Exil verjagt…und dann wurde
aus ihm ein Missionar wie die Pius Leute keinen zweiten haben…
#40 ExBochumer † 00:45:43 | Dienstag, 20. Mai 2008
Keime und Bakterien gibt es überall. Schmarotzertum gibt es auch. Vor allen Dingen in der Kirche Jesu
Christi, die sich heute als katholische Kirche darstellt. Die FSSPX gehört nicht zu den Schmarotzern.
Helena Aiello: Zweite Botschaft Am Karfreitag, 8. April 1955 sagte die Gottesmutter u.a.: «Meine Tochter,…
Dunkle und schreckliche Tage nähern sich. Die Menschheit ist durch die vielen furchtbaren Sünden in
der Finsternis. Heute widerstehen die Seelen mehr denn je dem Anruf des Himmels, und sie lästern Gott,
während sie sich im Sumpf der Sünde wälzen … Gottes Gerechtigkeit säumt nicht ihren Lauf zu nehmen.
Furchtbar werden die umstürzenden Ereignisse auf der ganzen Erde sein, weil die Menschen wie zur Zeit
der Sintflut den Weg Gottes verlassen haben und vom Geist Satans beherrscht sind! Die Priester sollen
sich … beeilen, die Andacht zu den beiden Herzen zu verbreiten. Meine Stunde ist nahe! Sie bringt den
Triumph des Herzens meines Sohnes und meines unbefleckten Herzens als Mittlerin zwischen Gott und den
Menschen… Die mit Schmutz besudelte Menschheit wird im eigenen Blut gewaschen und heimgesucht werden
durch Krankheiten, Hunger, Erdbeben, Unwetter und Krieg. Die Menschen wissen dies alles nicht und wollen
sich nicht überzeugen lassen, daß meine Tränen offensichtliche Zeichen dafür sind und jene schmerzlichen
Geschehnisse ankünden, die über die Welt verhängt sind –… Die Seelen werden nach der Schuld bestraft,
die sie gegenüber der Gerechtigkeit Gottes auf sich geladen haben. Diese Augenblicke werden für alle
schrecklich sein, da sich der Himmel mit der Erde verbinden wird … Einige Nationen werden gereinigt,
andere hingegen ganz verschwinden.
Werter Brandenburger, mir scheint, Sie sind gerde nach Konversion dabei, Ihre Kindheit in einem protestantischen
brandenburger Pfarrhaus aufzuarbeiten. Wenn Sie dafür des Abarbeitens an dem bedürfen, was Sie für
katholisch halten, sie Ihnen das natürlich zugestanden. Aber, wie bei allen Konversionen aus dem Protestantismus
haben Sie einen herkunftsbedingten „blinden Fleck“, der sich aber aufhellen wird, je länger Sie im strahlenden
Lichte der wahren Kirche leben werden: Aus Ihrer Kindheit schleppen Sie noch immer als Ballast die Auffassung
mit sich, ausschließlich das für Christentum (in diesem Fall katholisches) halten zu können, was sich
Ihrem Einsichtsvermögen erschließt. An diesem perspektivischen Fehler litt weiland schon der Mönch
in Wittenberg, dessen solipsistisches Glaubensverständnis Sie immer noch kultivieren. Aber: Grämen Sie
sich nicht; das wird mit der Zeit nachlassen.
@Clarissa Ad 1) Ich gehe bis auf weiteres davon aus, daß „Johannes XXIII.“ überhaupt nicht rechtmäßig
installiert wurde, somit war er gar nicht berechtigt, irgend etwas „einzuberufen“. Ad 2) Es wurde wohl
niemand ausgeschlossen, aber es wurden zu viele eingeladen. Somit bestand keine kanonische Zusammensetzung
des Korpus Conzilii. Ad 3) Die Dekrete des Konzils sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden.
Der ganze Stil, das endlose Gelabere ist so unkatholisch, daß sich weitere Prüfung erübrigt. Aber seien
Sie unbesorgt. Die Heterodoxie dieser lächerlich Pipapo-Dekrete ist bereits vielfach nachgewiesen worden.
Werte/r mariokin, lesen Sie dazu doch etwas Seriöses: Alberigo/Wittstadt, Die Geschichte des II. vatikanischen
Konzils, (Bd. 1/5) Mainz 1997. Sehr sorgfältige Arbeit nach den zugänglichen Quellen und (leider) so
gar kein Raum für wildromantische Verschwörungstheorien, an denen so manches Herz hängen mag. Viel
Vergnügen!
Also, werte/r mariokin, ich referiere: 1) Das Vat. II wurde rechtmäßig einberufen, also bestand keine
Unzuständigkeit. 2) Alle stimmberechtigten Teilnehmer des Vat. II wurden ordentlich geladen und hatten
Gelegenheit, dieser durch Vorlagen/Anträge und persönliche Anwesenheit nachzukommen, also bestand keine
formale Unrechtmäßigkeit. 3) Der Pontifex hat die Beratungsgegenstände des Vat. II definiert; rechtmäßig
lag es in seiner Hand, diese auf seelsorgliche (pastorale) Fragen zu begrenzen, also bestand keine inhaltliche
Unzuständigkeit. 4) Entsprechend der Geschäftsordnung war für die Entschließungen ein Zustimmungsquorum
von 2/3 der stimmberechtigten Teilnehmer vorgesehen. Also führte die gemäß diesem Quorum erfolgte Ablehnung
der Schemata nicht zu einer Ungültigkeit der Entschließungen wegen Verstoßes gegen die Geschäftsordnung.
5) Auf welche Weise die Entschließungen theologisch zu interpretieren sind, ist kein Argument für oder
gegen die Gültigkeit des Konzils. Wie die Konstitutionen und Dekrete des Konzils zu verstehen sind, ergibt
sich jedoch aus der „Nota praevia interpretativa“ des Pontifex. Ich resümiere: Es konnte kein stichhaltiges
Argument vorgetragen werden, das Zweifel an der Gültigkeit und Rechtmäßigkeit des Vat. II als ökumenisches
Konzil der Kirche zuließe. Daß seine Entschließungen keine Glaubenssätze oder Dogmen darstellen, ist
völlig unstreitig.
@Clarissa Das II. Vat. Konzil wurde zunächst vorschriftsgemäß einberufen. Alle beteiligten Personen
konnten Petitionen und Vorschläge bei der Vorbreitungskommission einreichen, die entsprechende Schemata
ausarbeitete, die auf dem Konzil behandelt werden sollten. Soweit verlief alles rechtens. Das Problem
begann mit der Eröffnung, bei der Papst Johannes in seiner Eröffnungsrede ausschloss, den Beistand der
Unfehlbarkeit in der Definition, d.h. Klarstellung der Glaubenslehre und der Abgrenzung der Irrtümer
auszuschließen, die er künftig nicht mehr verurteilen wollte. Diese Verfahrensweise widerspricht dem
Zweck eines allg. ökumen. dogmat. Konzils. Er stellte es folglich auf den Rang eines Pastoralkonzils.
Dies ist aber nur ordentliches Lehramt, dem keine Unfehlbarkeit zukommt. D.h. es ist nicht ausgeschlossen,
dass sich Fehler einschleichen können. Wie nun schon in vorhergehend beschrieben nutzten bestimmte Kreise
die Möglichkeit, Einfluss auf den Konzilsverlauf zu üben, die dazu nicht befugt waren. Prtestantische
Gelehrte, liberale Theologen fungierten als Berater der Kardinäle. tagesordnungen wurden umgestoßen
und Protestnoten verfasst um konservative Schemen auszuhöhlen oder ganz zu kippen. Manchen konservativen
Konzilsvätern wurde das Wort abgeschnitten, das Mikrophon abgestellt etc. Besonders aber die Presse als
Druckmittel eingesetzt indem vieles in die Öffentlichkeit gezogen wurde. In die Dokumente wurden Passagen
aufgenommen, die man später in weiter Weise interpretieren wollte
Gott segne das Baltikum Ich sehe in diesem Geschehen schon ein Ansatz für die großen Bekehrungsarbeiten
unter dem Großen Papste und dem großen König (prophezeite Gestalten), wobei diese hl. römisch-katholischen
Traditionspriester vieles leisten werden. Die mittelalterlichen Pfarrkirchen der lutherisch-protestantischen
Länder lassen sich leicht wieder für den wahren katholischen Cultus einrichten bzw. bedürfen fast keiner
Änderung. Ein Hoch auf die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. die diese wahre Ökumene – liebevolle
Begegnung irrender Mitchristen mit der Fülle der Wahrheit – betreiben. Eine Anklage ist es auch den Neo-Modernisten
gegenüber. Deo gratias!
Werter Brandenburger, dann wird es Ihnen ja auch nicht schwerfallen, das zu begründen: Wurde das Vat.
II nicht rechtmäßig einberufen? Wurden von der Einladung (vorsätzlich?) konzilsberechtigten Personen
(welche?) ausgeschlossen? Wurden vom Vat. II oder seinen Dekreten und Beschlüssen irgendwelche (welche?)
Glaubenswahrheiten geleugnet?
@Clarissa Es wird doch heute als das Superdogma und das finstere Mittelaltertum beendende Pfingsten gesehen,
an dem kein Kritik zulässig ist. Die Prieserbruderschaft St. Pius X. ist nicht die einzige Institution,
die Kritik geäußert und ein konstruktives Beheben der Krise und ein Beenden der Ungerechtigkeiten nicht
nur ihr gegenüber sondern sogar lehrkonformen Klerikern Laien und Instituten die sich der Jurisdiktion
erfreuen, erbeten und angemahnt hat. Das muß man doch als Faktum auch einmal gelten lassen, selbst, wenn
man mit der Bruderschaft nicht konform geht. Benedikt XVI. schreibt ja selbst, dass Fehlurteile in der
Vergangenheit zu dieser Situation geführt haben. Wie soll es eine Versöhnung geben, wenn man die eigenen
Brüder und Schwestern ausgrenzt, aber alle anderen in der Ökumene mit ausgebreiteten Armen empfängt,
ihnen Gotteshäuser zur Verfügung stellt, sie zu Tagungen einlädt… Mit welchem Maß wird hier gemessen?
Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe die wirklich häretisch u Schismatisch sind genießen Gastfreundschaft,
gläubige Katholiken, die sich lediglich in einem Akt der päpstl. Jurisdition nicht untergeordnet haben,
trotz allem aber treu zur dogmatischen Lehre der Kirche stehen, den Glauben bekennen, ihn verteidigen…
die beschimpft man als Sektierer, als Schismatiker, als Exkommunizierte. Sie dürfen kaum in ein Gotteshaus,
um ihre Messe zu feiern, während andere ihren Kult ungehindert praktizieren können Siehe Armiens Frankreich.
Das ist doch keine Geste zur Versöhnun…
Lieber 3R, Also mir gefallen die Konzilien von Nizäa und Konstantinopel ganz gut, nur das Credo mag ich
nicht. Dann lass ich das weg und bin natürlich voll in der Tradition der Kirche! … die beiden Dekrete
sind ja nicht in der Tradition der Kirche, wenn Sie die „weglassen“ sind Sie tatsächlich in der Tradition
der Kirche.
@clarrissa Dann lesen Sie doch einmal, was P. Ralph M. Wiltgen, zur Zeit des Konzils als unabhängiger
Berichterstatter im Vatikan tätig, in seinem Buch Der Rhein fließt in den Tiber über die Gepflogenheiten
auf dem II. Vat. geschrieben hat. Nichts gegen studierte Leute, die ehrwürdigen Äbte usw. Auch Erzbischof
Lefebvre war als Konzilsdelegat in der Vorbereitungskommission tätig. Wenn aber vorbereitete Schemata
dieser studierten und ehrwürdigen Leute binnen Tagen vollständig verworfen und einige wenige Köpfe
in der rheinischen Allianz mittels Flugblättern, umwerfen der Konzilsordnung… ein ganzes Konzil auf
ihre Seite ziehen konnten, spricht das nicht für den erhofften, im hl. Geist erbetenen Beistand und die
faulen Früchte bis heute zeigen deutlich, dass es gelungen ist über dieses Konzil Ideen und theologische
Ansätze in die Kirche , ihre Lehrinstitute, ihre Litugie zu bringen, die bis dato mit Zensur belegt und
offiziell verurteilt waren. Das leugnen nicht einmal die Gönner und Freunde dieser theologische Strömungen,
nein sie geben es triumphierend unumwunden zu. Und mancher im nachhinein sich getäuscht sehender Konzilsvater,
siehe Kard. Stickler, siehe Kard. König, siehe selbst Benedikt XVI. geben zu, dass diese Dinge nicht
vorausgesehen bzw. erahnt wurden. Viell. bin ich bisher nicht recht verstanden worden: Meine Kritik richtet
sich nicht gg.VII, in dem auch Dinge enthalten sind, die der Lehre der Kirche entsprechen, sondern gg.
Dinge die mithilfe d VII einen Bruch herbeiführten
Ein spektakuläres Ereignis!!! In der Tat! Die Washington Post, die Timbuktu News, und sogar einige arabische
Nachrichtensender berichteten über dieses Ereignis und hatten ihre Korrespondenten vor dem Exercitienhaus
postiert.
Diese Leute haben einen klaren Durchblick!!! Die Pastoren erklärten, sich an einen Traditionalisten gewendet
zu haben, weil ökumenische Begegnungen mit offiziellen Kirchenvertretern zwar meist aus schönen, aber
leeren Worten bestünden. Man habe den Eindruck, die Katholiken seien eher bestrebt, die Protestanten
nachzuahmen. Das haben diese – von der westlichen Dekadenz noch nicht durchseuchten – freiheits- und wahrheitsliebenden
Leute klar und richtig erkannt. Es zeigt mir abermals, dass die geistliche Erneuerung Europas nicht aus
West-Mitteleuropa, sondern aus Nord- und Osteuropa kommen wird.
Was macht ein Konzil aus? Etwa die dogmatischen Lehren, die es beschließt? Und wenn mir die nicht gefallen,
dann kann ich sagen, es sei ja kein Konzil gewesen, weils keine Lehrentscheidungnen gegeben hat? Und was
wäre dann mit disziplinären Entscheidungen; etwa, wenn mir die nicht gefallen? Kann ich dann einfach
den Konzilscharakter bestreiten und bin die unbequemen Entscheidungen dann los? Nun gut, das Vat. II hat
keine „neuen“ Glaubenssätze definiert und keine disziplinären Entscheidungen getroffen (oder doch?).
Ein Konzil, rechtmäßig einberufen und alle, alle sind gekommen. Keiner der Konzilsväter (und -mütter!)
hätte seinerzeit mit pseudointellektuellen Sedisvakanzargumenten die Legitimität des Konzils bestritten;
ich glaube sogar Alfredo Ottaviani, der „abgesetzte“ Konzilspräsident hat das nicht getan. Der gesamte
Weltepiskopat, die Äbte und Äbtissinnen, die Generaloberen und -oberinnen der exemtem Orden päpstlichen
Rechts waren zur Beratung und Beschlußfassung zugelassen. Alles studierte Leute mit Erfahrungen aus der
konkreten Seelsorgstätigkeit. Und die denken jetzt nach über die Art und Weise der Glaubensvermittlung
(nicht -veränderung, wie oft unterstellt!) in heutiger Zeit. Und jetzt reden halbgare Lautsprecher nach,
was ihnen von irgendwelchen Ohrenbläsern eingetrichtert worden ist!
@ mariokin es werden nur zwei Dekrete ganz theologisch angefochten (rligionsfreiheit und Ökumenismus).
Na klar! Jeder kann sich von jedem Konzil raussuchen, welche Entscheidungen ihm passen und welche nicht!
Yeah, das ist wahrer Katholizismus!! Also mir gefallen die Konzilien von Nizäa und Konstantinopel
ganz gut, nur das Credo mag ich nicht. Dann lass ich das weg und bin natürlich voll in der Tradition
der Kirche! Yippie!
@ RRR Ich habe das nicht aus der Sicht der Bruderschaft geschrieben. Zur Erinnerung: Es wird vorgegeben,
das VII stünde in völliger Lehrtradition und es ist keine neue Lehre definiert worden. Wenn dem so ist,
dann steht die Bruderschaft auch wenn sie sich nicht in allen Punkten am Konzil orientieren möchte, dennoch
im Einklang mit der Katholischen Lehre, denn die Dokumente des VII geben in ihren Erklärungen ja vor,
die Lehre der Kirche zu wiederholen und eben, pastoral zu erläutern (VII war demzufolge wie beabsichtigt
und in der Eröffnungsrede erklärt eine Pastoralsynode und kein allg. dogmatisches ökumenisches Konzil,
weil Dogmen nicht definiert wurden, was nach jedem theolog. Lexikon das Wesen eines solchen Konzils ausmacht).
Im übrigen ist es falsch und sehr undifferenziert immer wieder allg. zu behaupten, dass die Piusbruderschaft
das VII völlig verworfen hätte. Das entspricht nicht den Tatsachen. es werden nur zwei Dekrete ganz
theologisch angefochten (rligionsfreiheit und Ökumenismus). Die anderen hat der Erzbischof unterschrieben
und sich für eine Auslegung der Kontinuität, die auch der jetzige Papst wieder favorisiert, stark gemacht.
Was als Bruch herausgestellt und dementsprechend im Ungehorsam abgeändert wurde hat er einfach nicht
umgesetzt. Folglich urteilt die Kommission Ecclesia Dei zu Recht, das die Piusbruderschaft sich innerhalb
der Grenzen der katholischen Kirche aufhält und man nicht vor einer Häresie (Glaubensabfall).
@Stimme Die brandenburgische Altmark erstreckt sich ja gottlob links der Elbe (bzw. westlich der Elbe.)
Aber so ganz unrecht haben Sie vielleicht nicht …
@Brandenburgis Das Deutsche Reich erstreckt sich… Richtung Westen und Süden meinethalben, aber östlich
der Elbe leben die Barbaren, das ist allgemein bekannt. Damit wollen wir nichts zu tun haben.
@ mariokin Ich halte auch nichts von einer Gleichmacherei-Ökumene. Wenn ich mir geistliche Vorträge
von orthodoxen, altorientalischen oder protestantischen Frauen und Männern anhöre, dann zunächst, um
ihre Tradition kennenzulernen und nicht, um mit ihnen gleich morgen gemeinsam Eucharistie zu feiern. Aber
das hier ist Quatsch: doch wirklich ernsthafte Ökumene, die sich an der Lehre der Kirche, die das Vatikanum
II ja immer bestätigt haben soll voll orientiert. Wer sich nicht am II. Vatikanum orientiert, orientiert
sich auch nicht an der Lehre der Kirche. Was hätten Sie wohl gesagt, wenn nach dem Tridentinum ein Ignatius
von Loyola Exerzitien gehalten hätte mit dem Hinweis, dass er sich an der Tradition der Kirche und nicht
am Konzil orientiert? Hätten Sie ihm zugejubelt? Am besten noch die „Lehre der Kirche“ präsentieren
ohne das Nizänum oder so… Ist ja alles Tradition!
Das Deutsche Reich … erstreckt sich nicht etwa von Mas bis Memel etc. sondern von Narwa bis Lille. Im
Süden ist die Lombardei und Friaul ebenfalls hinzuzurechnen. Die jeweils angrenzenden Staaten sind als
Marken anzusehen.
@ RRR Das ist doch albern. Man kann aus allem sarkastisch etwas herauslesen, wenn man nur will. Fest steht,
dieses Ereignis ist im sonnstigen schwammigen Ökumene Kuddel Muddel doch wirklich ernsthafte Ökumene,
die sich an der Lehre der Kirche, die das Vatikanum II ja immer bestätigt haben soll voll orientiert.
Und dieses Anliegen scheint anzukommen und wenn auch vereinzelt, so doch gute Frucht zu tragen. Erstaunlich
dass manchmal wir nicht klar sehen wollen, was Protestanten längst aufgefallen ist: Die Wahrheit wird
zerredet, es gibt kein klares katholisches Profil in der Ökumenebewegung mehr nach außen, das von einem
Selbstverständnis unserer Kirche zeugt, sondern Anbiederungsversuche an den Protestantismus. und das
merken engagierte Protestanten eben, die wirklich echten Herzens nach der Wahrheit suchen. Nicht umsonst
haben sich die Protestanten aus der Einheitsübersetzungsarbeit der Bibel zurückgezogen und benutzen
fortan nurmehr ihre zumindest dem Urtext näherliegende Lutherübersetzung. Nicht umsonst konvertieren
Protestanten bei der Bruderschaft oder suchen dort geistliche Angebote. Bei den offiziellen Stellen wird
Ihnen ja empfohlen gute Protestanten zu bleiben und nicht zu konvertieren, wegen der „angeblichen“ Ökumene
Gott segne! Gott segne das Baltikum, vom Memellande bis an den Ladogasee! Und im Gedenken an die Pfingstpredigt
des Hw. H. Rolf Lingen (die keine Pfingstpredigt, sondern eine Vorlesung über Fastenregeln im „Deutschen
Reich“ war) möchte ich jubelnd hinzufügen: Gott segne das ganze Deutsche Reich – von der Maas bis an
die Memel, von der Etsch bis an den Belt! Gott ist groß, und Marcel ist sein Prophet!
Wahrhaft Römisch-Katholisch Und dennoch liebevoll. Durch Pater Karl Stehlin wirkt der allmächtige Gott,
wenn sogar evangelisch-lutherische Pastoren und Kirchenführer sich angesprochen fühlen. Übrigens ist
es so, daß wie in Skandinavien, auch im Baltikum, die Christgläubigen nicht-liberalen Seelsorger in
den evangelisch-protestantischen Landeskirchen sich fragen, ob denn der Protestantismus und vor allem
die Lutherische Weltgemeinschaft, wohl noch biblisch ist. Auch fehlt jetzt die politische Begründung
des Landeskirchlichen Luthersystems, und die mittelalterlichen Altäre und Statuen und Bauten die often
z.B. in Schweden auch evangelische Kirchen dienen, sprechen ja schon von sich aus von der Katholischen
Lehre, von der Einheit von Kreuz und eucharistischem Altar. Ich glaube, daß wir – wenn es dem Allmächtigen
Gott und der heiligen Jungfrau und Gottes Mutter gefällt – große Konversionen erleben werden. Gott segne
das Baltikum, vom Memellande bis an den Ladogasee!
Die Laien An den Exerzitien nahmen sieben einfache Laien, elf protestantische Pastoren und das Haupt der
lutherischen Kirche in Lettland, der Landes-Erzbischof von Riga, teil. Interessant. Sobald ein lutherischer
Bischof an Piussekten-Vorträgen teilnimmt, ist er kein Laie mehr, sondern ein Bischof, der von den Laien
zu unterscheiden ist. Er wird dann auch nicht mehr mit Anführungsstrichen geschrieben. Und man beachte:
Es haben nur einfache Laien teilgenommen. Die zahlreichen multiplen Laien hingegen blieben zuhause.
wort gottes über uns: 19 du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis,
20 Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit
feste Gestalt besitzen. 21 Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst:
Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst. 22 Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die
Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub. 23 Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst
aber Gott durch Übertreten des Gesetzes. 24 Denn in der Schrift steht: Euretwegen wird unter den Heiden
der Name Gottes gelästert. 25 Die Beschneidung ist nützlich,
Die Beweggründe eines luther. Pastors bei seiner Konversion zur kathol. Kirche: s. hier www.kreuz.net/bookentry.2105.html!
Ich kann mir allerdings weiterhin kaum vorstellen, daß die Teilnahme so vieler Geistlicher an FSSPX-geleiteten
Exerzitien als Indiz für eine bevorstehende Massenkonversion zu werten sind. Eher schon, denke ich, ist
das Interesse an den ignatian. Exerzitien als Methode im Spiel. Außerdem schätzen die Geistlichen –
wie es ja auch im Artikel heißt – wohl die unverkürzten/unverfälschten Lehraussagen bei Pater Stehlin
FSSPX …
wort gottes, römerbrief: 12 Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz
zugrunde gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden. 13
Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die
das Gesetz tun. 14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert
ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie zeigen damit, daß ihnen die
Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen
sich gegenseitig an und verteidigen sich – 16 an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium
verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird. 17 Du nennst dich
zwar Jude und verläßt dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes, 18 du kennst seinen Willen,
und du willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt; 19 du traust dir zu, Führer zu
sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis, 20 Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen,
einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen. 21 Du belehrst andere Menschen,
dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst. 22 Du sagst:
Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber
Tempelraub. 23 Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Ü…
Das ist ja kaum zu glauben! An den Exerzitien nahmen sieben einfache Laien, elf protestantische Pastoren
und das Haupt der lutherischen Kirche in Lettland, der Landes-Erzbischof von Riga, teil.