„Schon damals las bei uns der Priester die Heilige Messe auf Deutsch und der Kirchengemeinde zugewandt, was Pius Parsch, dem bekannten Liturgie-Reformer, zu danken war.“
Kardinal Theodor Innitzer
(kreuz.net) Am 7. Oktober 1938 feierten die katholischen Jugendlichen Wiens das Rosenkranzfest. Daraus
wurde eine große Demonstration gegen die Nationalsozialisten.
Darüber berichtete der Zeitzeuge Bernhard
Stillfried – ehemaliger Sektionschef und gegenwärtiger Geschäftsführer der Wiener „Österreich Kooperation“ –
am 3. Oktober in der ‘Wiener Zeitung’.
Sechs Monate vor dem 7. Oktober 1938 war die Wehrmacht in Österreich
einmarschiert.
Das Rosenkranzfest wurde mit einer Abendmesse im Wiener Stephansdom gefeiert. Der Gottesdienst
richtete sich besonders an die Jugend.
Zu dieser Zeit waren die katholischen Jugendverbände bereits
von den National-Sozialisten verboten worden.
Liturgische Deutschtümlereien
Stillfried absolvierte
damals die von Laien geführte katholische Neulandschule, die – wie er ausführt – zu Recht als „sehr
fortschrittlich“ galt:
„Schon damals las bei uns der Priester die Heilige Messe auf Deutsch und der Kirchengemeinde
zugewandt, was Pius Parsch, dem bekannten Liturgie-Reformer, zu danken war.“
„Nicht selten hat Domkurat
Karl Rudolf, Gründervater der Neulandschule, die Messe in unserer Schulkapelle nach der neuen Liturgie
zelebriert“ – erinnert sich Stillfried.
Für die Rosenkranz-Messe des Wiener Erzbischofs, Kardinal Theodor
Innitzer, durfte keinerlei Werbung gemacht werden – auch kirchenintern nicht.
Jugendmesse im alten Stil
Darum erwartete die Jugendseelsorge der Diözese keinen Massenandrang. Dennoch kamen die katholischen
Jugendlichen – aufgrund von Mund zu Mund Propaganda – zu Tausenden, erinnert sich Stillfried:
Dicht gedrängt
standen sie im Dom: „Deutlich war das Verlangen dieser jungen Menschen zu spüren, sich mit ihrer bedrängten
Kirche zu solidarisieren.“
Kardinal Innitzer zelebrierte die Messe. Ein Jugend-Priester hielt die Predigt.
„Als das Rosenkranzfest an seinem Ende angelangt zu sein schien, bestieg der Kardinal die Kanzel; das
war – wir fühlten es genau – nicht vorgesehen gewesen“, erzählt Stillfried:
„Er begann mit den Worten:
»Unser Führer ist Christus, unser König«. Wir alle verstanden das, wir alle empfanden das so: Unser
Führer war Hitler wirklich nicht!“
Freudige Zustimmung erfüllte den Dom: „Nach der Ansprache des Kardinals
sangen wir »Großer Gott, wir loben Dich« und das Herz-Jesu-Bundeslied »Auf zum Schwure«.“
„Wir danken
unserem Bischof“
Das Gedränge beim Verlassen der Kirche war groß: „Denn alle wollten ihrem Oberhirten
auf dem kurzen Weg ins nahe Erzbischöfliche Palais das Geleit geben.“
„Niemand von uns wollte schon
nach Hause gehen, noch viel zu erfüllt waren wir alle von dem gerade Erlebten“ – erinnert sich Stillfried:
„Wir verweilten vor dem Erzbischöflichen Palais, und unsere Lieder wechselten sich mit Sprechchören
ab: »Wir wollen unsern Bischof sehn« oder »Wir danken unserm Bischof«.“
Der Kardinal zeigte sich
am Fenster und winkte uns zu, sodaß erneuter Jubel ausbrach.
Doch dann gab es Schwierigkeiten: „Einige
Dutzend Hitlerjungen tauchten auf und versuchten zu stänkern, doch sie wurden abgedrängt; die kecksten
von ihnen bezogen auch Prügel.“
„Das Regime war auf diese Massenkundgebung nicht vorbereitet gewesen,
und zufällige Passanten wollten ihren Augen nicht trauen“ – erinnert sich Stillfried: „Das so etwas unter
Hitler noch möglich war!“
Gnadenlose Vergeltung
Doch am Abend des 8. Oktober erfolgte die Rache: Kommandos
der Hitler-Jugend stürmten das Erzbischöfliche Palais, zerschlugen Fenster und Türen, stürzten Möbel
um, zerschnitten Wandbilder und drangen in die Privatgemächer des Kardinals ein, der gerade noch in Sicherheit
gebracht werden konnte.
Die jugendliche Sturmtruppe warf Möbel und sonstige Gegenstände aus den Fenstern,
die später auf dem Gehsteig unter Gejohle in Brand gesteckt wurde.
Dann zog die Horde auf die gegenüber
liegende Seite des Stephansplatzes zum Curhaus – der Residenz der im Dom beschäftigten Priester –, wo
man den Jugendseelsorger vermutete.
Hier wiederholte sich das gewaltsame Schauspiel, alles wurde kurz
und klein geschlagen: „Dann bekamen die Hitler-Anhänger einen der Kuraten zu fassen, warfen ihn aus dem
Fenster und ließen ihn schwer verletzt unten liegen.“
Kurz danach verhaftete die Gestapo eine größere
Zahl katholischer Jugendführer. Einige von ihnen landeten im Konzentrationslager.
Die NSDAP organisierte
eine Massenkundgebung auf dem Heldenplatz. Dabei wurde Kardinal Innitzer vor etwa 200.000 fanatisierten
Kirchenfeinden als „Verräter an Volk und Führer“ beschimpft.
Stillfrieds Zusammenfassung: „Der 7. Oktober
1938 und der schlimme Tag danach symbolisieren das Verhältnis zwischen der Katholischen Kirche und dem
Nationalsozialismus.“
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58 Lesermeinungen
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Tageslied der aves! Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn alle Zeit, den wird er wunderbar
erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.
Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit. Sing, bet
und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu, und trau des Himmels reichem Segen, so wird er
bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Die Schuldigen an der NSDAP sind anglo-US-amerikanische Financiers und die diese wählenden protestantischen
Deutschen, die immer schon, seit Luther, eine Nationalreligion wollten, und die Juden haßten.
Also Grosswildjäger Bei so einem Weidmann wie dir Jagt grosszuschreiben wäre ein Verstoss gegen die
Wahrheitspflicht, welche wichtiger ist als korrekte Rechtschreibung, na welcher Reform auch immer!
Ach ja, die Tradition der Protestanten lag schon immer darin nach Verfehlungen schnell neue Gemeinden
oder Struckturen zu bilden und sich danach pilatisch stunden, bzw. jahrelang die Hände zu waschen! o^/
@Großwildjäger: Die deutschen Protestanten haben die NSDAP gewählt, und finanziert wurde die Partei
durch US-Amerikaner. Seltsam, daß Sie vom Thema ablenken und nun Juden und Freimaurer ins Spiel bringen.
Was haben deutsche Protestanten und US-Amerikaner mit Juden und Freimaurern zu tun?
#53 Großwildjäger 11:20:00 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@ Marcelus + @ Sozialkath. Marcelus: Jetzt kommen Sie wahrscheinlich auch noch mit der „jüdisch-freimaurerischen
Weltverschwörung“ an, oder? @ Sozialkath.: Rechtschreibung gehört übrigens zur Allgemeinbildung! Lesen
Sie Ihren letzten Post noch mal genau… Und schreiben Sie ihn dann daheim zur Strafe 100x richtig ab!
@Großwildjäger: Wer die NSDAP gewählt hat, ist ein Faktum, und das waren die deutschen Protestanten,
und finanziert wurde die Partei insbesonders von Anglo-US-Amerikanern, ähnlich wie Lenin durch das Hohenzollern-Deutschland
finanziert wurde.
#50 Großwildjäger 11:12:59 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@ Marcelus Errare humanum est! Lesen Sie mal informative Bücher zu dem Thema! Aber nicht die aus gewissen
Verlagen, die sonst hier immer beworben werden!Lesen Sie mal was von Deschner, z.B.
@Großwildjäger: Wälzen Sie nicht die protestantische Schuld auf die katholischen Reichsbürger ab,
die nichts dafür können, daß die NSDAP eine Diktatur errichtet hat. Anscheinend sind Sie ein Protestant
und somit damals ein potentieller Mitschuldiger an der Wahl der NSDAP, der alles abstreiten möchte.
@ Großwildjäger Jaja, und alle Katholiken haben mit der Waffe in der Hand gegen A.H. protestiert, kein
Bischof hat jemals vom Gröfaz geschwärmt, kein katholischer Würdenträger hat jemals „mit freudiger
Ergriffenheit“ die Nazifahne an der Kirche aufgehängt und die Erde ist eine Scheibe Jaja, und alle Möchtegernheiligen
demonstrieren heutzutage pausenlos gegen den vorherrschenden Kindermord!
#47 Großwildjäger 11:04:05 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Marcelus: Jaja, und alle Katholiken haben mit der Waffe in der Hand gegen A.H. protestiert, kein Bischof
hat jemals vom Gröfaz geschwärmt, kein katholischer Würdenträger hat jemals „mit freudiger Ergriffenheit“
die Nazifahne an der Kirche aufgehängt und die Erde ist eine Scheibe!
@Großwildjäger, der Ungebildete: Die NSDAP wurde alleine durch die protestantischen Wahlkreise des Deutschen
Reichesgewählt und erhielt deren Mehrheiten alleine durch diese Wahlkreise. Das ist geschichtliches Faktum.
Wenn Sie das schon nicht wissen, dann müssen Sie sich besser informieren, anstatt als Unkundiger Geschichtslektionen
zu erteilen.
@franziskus: Der Führer war Diktator des Deutschen Reiches, dank der protestantischen Wahlkreise. Die
Römisch-Katholische Kirche hat sofort Rettungsstellen für verfolgte Juden eingerichtet, und gegen alle
gottlosen Entartungen der Führerpolitik protestiert. Als Staatschef mußte der Führer allerdings von
allen Reichsbürgern anerkannt werden, auch wenn dessen Wahl alleine aufs Konto der protestantischen Deutschen
geht, und auf die US-Dollar-Millionen von Anglo-US-Amerikanern.
#42 franziskus 10:49:56 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Geistliche Leiharbeiter aus Deutschland haben sehr wohl nationales Gedankengut importiert und den Führer
wie einen Messias gepriesen. Sie waren meistens Ordensleute, die in Österreich wirkten.
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Nazis vom Schlag eines carlosroberto dürfen hier im
Schutz der Anonymität von hetz.net ihre Dumpfbackenparolen verbreiten! Eklig!!!!
#40 sexychrist 21:09:06 | Dienstag, 7. Oktober 2008
ich sage nicht… … dass ich es gutheiße, wie heute immer noch von einigen Seiten indirekt gefordert
wird, dass wir als Deutsche uns noch schämen sollten. Ich sage auch nicht, dass damals viel durch Gruppendynamik
verschlimmert wurde. Aber dennoch hatten Menschen wie von Braun etc. schon die Macht etwas dagegen zu
tun. Zeichen setzen. Das sollte heute, ebensowenig wie die Massenvernichtung bestritten werden.
#39 Heinz Josef 20:28:12 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Refr.: Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Refr.: Da wohnt
ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst
nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst. 1.Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung – bitten wir. 2.Um
Einsicht Beherztheit, um Beistand- bitten wir. 3.Um Heilung, Um Ganzsein, um Zukunft- bitten wir. 4.Dass
du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. 1.In Sorge, im Schmerz- sei da, sei uns nahe, Gott.
2.In Ohnmacht, in Furcht- sei da, sei uns nahe, Gott. 3.In Krankheit, im Tod- sei da, sei uns nahe, Gott.
4.Wir hoffen auf dich,- sei da, sei uns nahe, Gott.
Der generalstabsmässige Erinnerungskult an die Nazizeit dient in erster Linie dazu um von den heutigen
Verbrechen abzulenken. Der Dumme der glaubt er drohe wirklich die Gefahr eines neuen Nationalsozialismus
ist entschuldbar, richtig übel ist der Heuchler der dieses Thema gewissenlos für seinen eigenen Polit
und Kulturkampf instrumentalisiert.
#37 MartinBieger 18:45:20 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Tatsache ist aber das insgesamt 60000 KZ Häftlinge ins KZ Dora in deren Nähe von Braun seine V-Waffen
entwickelte deportiert wurden. Wovon 20000 dabei starben.
#36 Alois Bischof 18:35:58 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Sexchrist Wofür halten Sie mich eigentlich? Von Geschichte haben Sie keine Ahnung, denn von Braun hat
zwar Zwangsarbeiter angestellt, jedoch nicht die „Tötung durch Arbeit“ erfunden. Es war das Reichsarbeitsministerium,
das dieses Konzept seinerseits durch Gulag-Lager und britische Gefangenenlager Südafrikas präzisierte.
Ihr Name lässt leider nur wenig Anstand und Verstand vermuten. Natürlich waren die Gestapo und die SD-KZ-Verantwortlichen
Verbrecher der 1. Stufe. Aber dafür konnte der Wehrmachtssoldat nichts, nicht einmal der NSDAP-Kreisleiter
war dafür direkt verantwortlich. Ich weise die Kollektivschuld-Irrtümer, die anti-Deutschen Einschüchterungsverbrechen
der letzten 60 Jahre, genauso zurück wie den NS-Rassenwahn. Sie sollten bitte mal die Schriften des ermordeten
Pater Maksymilian Kolbe M.I. lesen. Pater Kolbes Schriften werden zur Zeit in Polen verbreitet von Pater
Karl Stehlin, Priesterbruderschaft St. Pius X. (Priorat Warschau bzw. Priorat Gdingen). Pater Kolbe hat
Juden das Leben gerettet, aber war kein politisch korrekter arroganter Mainstream-Bürger der mit dem
Strome schwamm. Er ist als heroischer katholischer Christ gegen den Strom geschwommen. Vor dem Krieg und
auch währenddessen. Noch heute wird er deswegen von Kommunisten und Liberalen und deren Adepten und Schüler
angegriffen. Er wäre – obwohl Judenschützer und Heiliger – heute als NPD’ler und „Neonazi“ und „Reaktionärer
schwarzer Peter“ ausgegrenzt worden von den (kirchlichen) Medien.
#34 sexychrist 17:13:08 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@ Alois Bischof Du schreibst, dass die meisten Juden der Sklavenarbeit und den in den Lagern wütenden
Seuchen zum Opfer gefallen sind. Ist es denn nicht genauso verwerflicht, Menschen als Arbeitssklaven zu
halten? Ich war vor nicht allzu langer Zeit im ehem. KZ Buchenwald. In den dortigen Sanitäranlagen stand
zu jener Zeit der Kot und Urin bis zu den Knöcheln. SS-Mannschaften kontrollierten diese Örtlichkeiten
nicht mehr aus Angst, sich mit Krankheiten zu infizieren. Wernher von Braun erfand auch dort das Konzept
„Tötung durch Arbeit“. Die Zwangs-Arbeiter wurden als Wegwerfware gesehen und mussten in der Nähe der
Tunnelsprengungen bleiben. Wenn Ihr kranker Verstand für Polen, Juden etc. schon kein Verständnis hat,
dann denken Sie daran, dass dort auch Geistliche brutal gefoltert und ermordet wurden. Jedem asozialen
braunen Schwein, dass den Holocaust auch nur anzweifelt, sollte ein Besuch im KZ Auschwitz-Birkenau und
eine Konfrontation mit dem dort geschehenen Schrecken aufgezwungen werden.
Alois Bischof Ob Rot oder Schwarz – bei solchen Lesermeinungen kann man nichts anders als: Es rettet uns
kein höh’res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur
selber tun! Leeres Wort: des Armen Rechte, Leeres Wort: des Reichen Pflicht! Unmündig nennt man uns und
Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht! |: Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :| … singen. Habe übrigens Schwarz gewählt
#32 Heinz Josef 16:37:47 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Das Beispiel des Kardinals steht nicht isoliert da. In meinem Heimatdorf war ein Jesuit als Kaplan. Mein
Vater, Onkel und Tantan verbürgen sich dafür, dass dieser immer offen Position gegen die Nationalsozialistische
Propaganda bezogen hat und für die Spitzel im Kirchenraum die entscheidenden Passagen wiederholt hat,
damit er auch richtig zitiert wird. Dabei war klar, König und Führer ist Jesus allein. Ich denke das
war kein Einzelfall.
#30 Alois Bischof 16:26:51 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Selbstverständlich gibt es heute noch eine römisch-katholische Jugend, auch wenn viele der jüngeren
Generation sonst anscheinend ins Verderben geführt werden. Übrigens muss man sich nicht fatalistisch
damit begnügen dass es heute – wie Gerhard behauptet – keine katholische Jugend mehr gebe, sondern man
ist als römisch-katholischer Christ daran gehalten heute mehr denn je die Mission unter den Jugendlichen
zu verbreiten. (Und auch unteren anderen Gruppen, z.B. Protestanten, Atheisten, Juden, Heiden, Neuheiden,
Muslimischen Heiden). Man kann nicht nur ständig jammern und dann nichts machen. Christus wird nicht
fragen: wieviel hast Du gejammert, sondern wo hast Deine meine Geschöpfe auf den rechten Weg zurückgeführt.
Da sollte ich mir auch Vorwürfe machen, das gebe ich zu. Schöner Artikel sonst übrigens. Der ‘Heil
Hitler’-Kardinal (* nach der marxistischen Überlieferung) war ein Kardinal des Widerstandes gegen den
Nationalsozialismus. Aber Kardinal Innitzer war natürlich nicht blöde, und hat nicht den geistigen bzw.
wirtschaftlichen Marxismus gewählt, den Materialismus, oder die liberaldemokratischen Irrtümer des Kapitalismus
und ethischen Liberalismus umarmt. Er hat selbst gehandelt und als Christ sowohl den Kampf gegen den Bolschewismus
unterstützt, so wie er auch den Kampf gegen den Nationalsozialismus und vor allem dessen Mordverbrechen
unterstützte. Das können Kommunisten und liberalistisch Umerzogene nicht verstehen natürlich. Das wird
zu komplex für Fernsehschafe.
#29 Heinz Josef 16:16:48 | Dienstag, 7. Oktober 2008
nicht mehr katholisch???? Die katholsiche Jugend von damals war noch katholisch, heute darf sie sich immer
noch so nennen, wenngleich sie nicht mehr ist. Ja ja die Jugend! Hacken Sie nur weiter drauf rum. Johannes
Paul II und auch Benedikt setzen auf die Jugend den die Kirche ist jung und sie sind die Boten des Reiches
Gottes wie sie JPII einmal genannt hat. Aber das alles zählt bei Ihnen wohl nicht. Hauptsache Sie selbst
sind Katholisch! Da ruht die Hoffnung auf Ihren Schultern. Das sie sich ja nicht überheben…
#27 Alois Bischof 16:07:22 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Erkämpft das Menschenrecht? Rotheini aus Wien ist au wieder dabei? ‘Bekämpft das Menschenrecht’ sollte
das eher heißen. Der Marxismus hat innerhalb von 70 Jahren mehr Opfer gefordert als Nationalismus, Nationalsozialismus
und Kapitalismus zusammen im Zeitraum von 200 Jahren. Exodus: Sie regen sich vielzuviel auf. Die totalen
Leugner des Schoah genießen ja gerade Ihre Empörung, und ich als kritischer Beobachter, kann sowohl
die anti-deutschen Geschichten Eli Wiesels, wie auch die Leugnung der Verbrechen an den Juden Europas,
relativieren und ins rechte Licht rücken. Für mich ist der Mord an den Juden nicht anders als der Völkermord
an den Armeniern 1915. Genauso unklar und inkonsequent waren die Befehler. Nochmal, der italienische Jude
Primo Levi der bis Anfang 1944 in einem sicheren und – nach eigener Aussage – friedlichen Internierungslager
in Mittelitalien interniert war, überlebte in Auschwitz und war zur Zeit der Ankunft der Roten Armee
im KZ im KZ-Spital zur Heilung von einer Cholera-Infizierung. Können Sie das bitte auch mal zur Kenntniss
nehmen? Auch die Wannsee-Protokolle sprechen über Sterilisierung und Todessklaverei, nichts ist darin
von Ihren Gaskammern enthalten, die es natürlich gegeben haben könnte – auch sie zur Massentötung eher
unpraktisch waren. Exodus, wann sprechen Sie übrigens vom wirklichen Exodus: die Auswanderung der europäischen
Juden nach Israel oder in die USA 1945-48? Oder die völkermordähnliche Vertreibung der Deutschen aus
den Ostprovinzen des Kleindeutschen Reiches?
#25 Alois Bischof 15:41:19 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Exodus, Hw. Romano Guardini zum Kreator des Bugnini-Novus Ordo hochzustilieren, ist einfach lügnerisch.
Guardini fühlte sich am Ende seines Lebens verlassen und betrogen, und seine Schriften z.B. „Von der
Heiligkeit der Symbole“ werden auch von der Priesterbruderschaft St. Pius X. vertrieben. Übrigens hat –
bei aller möglicher Kritik an P. Parsch – Parsch immer den Opfercharakter der heiligen Messe betont,
ganz anders als andere Radikale in der Liturgiebewegung. Kein traditionsverbundener römisch-katholischer
Christ – auch kein Sedisvakantist – wird behaupten, daß es keine berechtigte liturgische Bewegung gab.
Aber die Liturgiereformen sind schon vor 1940, vor allem aber noch nach 1947 entartet und für eine politische
und ekklesiologische Panreligiöse Agenda instrumentalisiert worden. Exodus, Ihre Ausführung zu Gaskammern
usw. beweist nur, wie frustriert Sie sind und wie die Gehirnwäsche bei Ihnen funktioniert hat. Die meisten
internierten Juden sind der Sklavenarbeit bzw. den Seuchen in den KZs samt Ernährungsmängeln zum Opfer
gefallen. Man muß nur zur Kenntniss nehmen, daß zum Beispiel ein Primo Levi, der lange als Zwangsarbeiter
und Jude in Auschwitz-Birkenau war, im Januar 1945 hospitalisiert wurde, gepflegt, nicht sofort ermordet,
und daß er sogar zusammen mit sowohl jüdischen als ukrainischen Lagerärzten zurückgelassen wurde,
als die übrigens Juden und Zwangsarbeiter den „Todesmarsch“ gen Westen anfingen. Da wurde keiner erschossen.
Die ganzen Übertreibungen sind erst 1945 …
Exodus Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Es ist in der Tat jämmerlich! Ich werde versuchen
sie zu neutralisieren: Wacht auf, Verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht
wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer
der Sklaven, wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger Alles zu werden, strömt zuhauf! |:
Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. :|
Noch immer stehen auf kreuz.net diese Hetzparolen! Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften
geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe.
Danke liebe SS.
heute abend 18:00 im Stephansdom: Hl. Messe zum Rosenkranzfest mit Kardinal Christoph Schönborn. Die
Katholische Jugend Wien lädt gemeinsam mit MKV und ÖCV zur heiligen Messe im Stephansdom mit anschließender
Kundgebung am Stephansplatz anlässlich des 70. Jahrestages des Rosenkranzfestes 1938.
Noch wogt der braune Sumpf! HaAcher: @RedaktionWarum löscht Ihr die extrem zynischen und einfach zutiefst
menschenverachtenden Postings von carlosroberto nicht? …trotz zahlreicher deutlicher Proteste…?! Die
untenstehende Entgleisung dieses users ist ja bei weitem nicht seine erste! Euer Nicht-Handeln wiegt umso
schwerer, als Ihr ja oft genug bewiesen habt, dass Ihr konsequent löschen, sperren und zensieren könnt –
zwar immer wegen Kleinigkeiten und nie wegen wirklich gravierender Dinge, aber das ist kein technisches,
sondern v.a. ein moralisches Problem… Da Ihr aber von Eurer einfach umzusetzenden Möglichkeit, diesen
menschenverachtenden user zu sperren und ihm das Handwerk zu legen, trotz vieler Proteste keinen Gebrauch
macht, erlaube ich mir, die Schlussfolgerung zu ziehen, dass Ihr die „Meinung“ dieses extrem irregeleiteten
Menschen teilt. Das aber heißt nichts anderes, als dass Ihr eine zynische, menschenverachtende, braune
Bande seid, vor der sich wahrscheinlich sogar die NPD ekeln würde (und das will bei deren Anhängern
wirklich was heißen!). Wer Nazidreck protegiert und propagiert ist ein Drecksnazi! Die Juden haben in
der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen
ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Unfassbar!
#18 bonifatius 14:25:26 | Dienstag, 7. Oktober 2008
an die schreiende Meute Am 07. Oktober feierte die Jugend das Rosenkranzfest. Im Gegensatz zur Lehmannkirche
wichen die Katholiken um Kardinal Innitzer nur dem tödlichen Terror der Nationalen Sozialisten. Die Lehmänner
werden von den Kirchengegnern nicht verfolgt, weil sie nicht mitten in der immer kleiner werdenden Christenherde
stehen sondern daneben. Das macht den Unterschied!!!! Christen, erkennt den Feind, das schleichende Gift
des Zeitgeistes wird immer ätzender, wie das der schreienden Meute.
Werter Aleph, also, wo man Ihnen nicht zustimmen kann, da muß man Ihnen widersprechen. Also zunächst
einmal ist verbohrte plebeisch-plebiszitäre Willensbildung skandalös, daß nunmehr auch im Vereinigten
Königreich Parforcejagd verboten ist; bei uns ist es das ja leider schon seit verschiedenen gesetzgeberischen
Initiativen des Reichsjägermeisters (in Personalunion auch preußischer Ministerpräsident und Reichsluftmarschall).
Also, manchen würde ich ja gerne einmal mit Beaglemeute parforce hetzen. Also, bitte keine Hetzparolen
gegen Braunenhatz.
re.: Mein Kommentar Der selige Franz Jägerstätter wird immer ein leuchtendes Beispiel in den Wogen der
fremdenfeindlichen Politik sein! Er war zwar kein Pazifist! HAT ABER GEGEN DEN EID ZU HITLER GESCHWOREN!
Das ist noch ein Märtyrer und Freiheitskämpfer! :)3
Ich lach mich kaputt! Die Liturgiereform eine Erfindung der Nazis! Da müssten doch alle kreuz-Nattern
und Piusler schon längst in edlem Arier-Deutsch zelebrieren!
#12 Freinsberg 12:43:04 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@ Alois Bischof Kardinal Innitzer war nicht gegen liturgische Neuerungen. Er hat Pius Parsch unterstützt.
In Parschs Nachlass findet sich eine Karte, mit der Innitzer dem Herrn Pius zum Geburtstag gratuliert
und ihn ermutigt, weiterzumachen. Ohne Förderung durch Innitzer wäre auch die (im Rundfunk übertragene!)
Betsingmesse im Schlosspark von Schönbrunn anlässlich des Katholikentags 1933 nicht möglich gewesen.
Das Deutsche Hochamt hat mit den Nazis nichts zu tun. Es existiert, wie Vorreden zu Gesangbüchern beweisen,
schon seit dem 16. Jahrhundert.
Noch immer werden diese Hetzparolen hier verbreitet: Der Holocaust(TM) ist eine Erfindung der Zionisten,
die das Heilige Land beherrschen wollten, und der Glaube daran wurde durch die Siegermächte erzwungen.
Dagegen ist der Holocau$tTM naturwissenschaftlich-technisch widerlegt: – Die Zeugen erzählen Käse – Die
angeblichen Gaskammern können keine gewesen sein – Ungefälschte Dokumente gibt es keine – Die Photos,
die man uns dauernd unter die Nase reibt, stammen aus Dachau und Bergen-Belsen und zeigen Typhus-Opfer
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen
Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS. Eli Wiesel: Wurde als Kind
in Auschwitz von der SS gesundgepflegt. Floh mit der SS vor der Roten Armee ins Reich. Verdient heute
viel Geld mit lügen.
Warum den? Österreich bleibt ein Land der „braunen Masse“ (aus Brauau kommend, versteht sich!) Die Ösis
schaden sich doch damit nur selbst! Recht so. Sollen sie ihren Respekt vor der ganzen Welt verlieren!Schaut
doch mal nur mal den BZÖ Spitzenmann Jörg Haider an!Antikatholisch durch und durch und dazu fremdenfeindlich
gesinnt! Hier ein kleiner Beitrag zu Haiders Abschiebepolitiknachrichten.t-online.de/…/61/14/15706114.htmlwww.kreuz.net/
Jesaja! Hab Dank! Jesaja: Im Gedenken an die mutigen Jungs von Wien! Wider die braune Pest! Auch dieses
Lied haben sie damals gegen die braune Pest gesungen: Unüberwindlich starker Held, St. Michael, komm
uns zu Hilf, zieh mit zu Feld! Die Kirch Dir anbefohlen ist; du unser Schutz- und Schirmherr bist. Du
bist der himmlisch Bannerherr; die Engel sind dein Königsheer. Den Drachen du ergriffen hast und unter
deinen Füß’ gefasst. Beschütz mit deinem Schild und Schwert die Kirch, den Hirten und die Herd! Friedrich
Spee St. Michael, beschütze uns und deine Kirche vor diesem ekeligen Ungeist: carlosroberto, protegiert
von kreuz.net: Danke liebe SS.
#5 Alois Bischof 12:27:56 | Dienstag, 7. Oktober 2008
@Exodus Hätten die heutigen Katholiken auch so gegen die Liberale Pest und gegen die Bolschewistische
bzw. marxistische Pest gebetet und gekämpft, so würde Österreich heute aussehen wie beim Eucharistischen
Kongreß 1909 in Wien! Auf kreuz.net werden keine Naziparolen verbreitet. Wer Kritik mit Gewaltverherrlichung
und wer Kritik an Talmud und Israel mit rassistischem Antisemitismus gleichsetzt, der hat’s nit kapiert
und ist von den Massenmedien von heutzutage (von den Stürmer-Blättchen von heute) verhetzt und indoktriniert
worden. Natürlich war die Liturgiereformbewegung, die ja vor allem in Deutschland Anhänger hatte, nationalsozialistisch
und vor allem nationalistisch angehaucht.
Ein Dank der damaligen Wiener katholischen Jugend! Sie hat – ebenso wie die Altenburger – die braune Fratze
schnell demaskiert! Aber die Tatsache, dass sie auch das Bedürfnis nach einer liturgischen Wandlung hatte
und zu einem der vielen Motoren wurde, hatte am wenigsten mit dem Halb-Nazi Parsch zu tun! Es waren die
mutigen Kapläne – auch in Wien –, die später mit Guardini und dem Rothenfelser Kreis die Grundlagen
für die notwendige liturgische Erneuerung schufen! Und dass gerade das Naziparolen protegierende kreuz.net
von liturgischen Deutschtümeleien spricht, verursacht schallendes Gelächter!!!!! Was soll denn carlosroberto
jetzt sagen? Nochmal: Dank den Wiener Jugendlichen für ihren Kampf gegen die braune Pest!!!
#3 Alois Bischof 12:20:58 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Der Autor erwähnt leider nicht, daß Kardinal Innitzer gegen Liturgische Neuerungen war, und daß das
‘Deutsche Amt’ (die deutschsprachige Liturgie, allerdings nicht die ‘neue Liturgie’ von Bugnini, sondern
eine deutsche Fassung des überlieferten römischen lateinischen Ritus) den Forderungen des Nationalsozialismus
entsprach, da die NS-Führung ein „deutsches Christentum“ wollte. Auch in Bayern gab es schon Deutschsprachige
Feiern, die nur in „katholischen“ (ehem. katholisch eigentlich, anti-Zentrum) NS-Kreisen auf Zustimmung
trafen. Die Volkssprache (das Deutsche) paßte in den Reformbestrebungen die das NS-Kultusministerium
für das „deutsche Christentum“ bereits geplant hatte. Die Liturgischen Reformer im Deutschen Reiche paßten
zur NS-Ideologie, die „Traditionalisten“ Bischof Clemens August von Galen und Kardinal Faulhaber jedoch
gar nicht. Dr. Pius Parsch hat später manche Neuerung auch bedauert. In Maria-Laach weiter gen Norden,
wurden die schlimmsten Eindeutschungsübungen und Neufeiern abgehalten. Im heiligen Land Tirol gab es
von all dem zu jenem Zeitpunkt gar nichts. Außer Betsingmesse.
Im Gedenken an die mutigen Jungs von Wien! Wider die braune Pest! Auch dieses Lied haben sie damals gegen
die braune Pest gesungen: Unüberwindlich starker Held, St. Michael, komm uns zu Hilf, zieh mit zu Feld!
Die Kirch Dir anbefohlen ist; du unser Schutz- und Schirmherr bist. Du bist der himmlisch Bannerherr;
die Engel sind dein Königsheer. Den Drachen du ergriffen hast und unter deinen Füß’ gefasst. Beschütz
mit deinem Schild und Schwert die Kirch, den Hirten und die Herd! Friedrich Spee St. Michael, beschütze
uns und deine Kirche vor diesem ekeligen Ungeist: carlosroberto, protegiert von kreuz.net: Danke liebe
SS.