Die israelischen Schlächtereien in Palästina und deren zynische Rechtfertigungen stehen in der Tradition der alliierten Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. Von Leo G. Schüchter.
General Curtis LeMay war für die Bombardierung auf Tokio verantwortlich.
(kreuz.net) Im Laufe des Jahres 1944 drängten die US-Streitkräfte die japanische Frontlinie im pazifischen
Ozean soweit zurück, daß US-Bomber von der Stützpunktinsel Guam aus die Großstädte Japans erreichen
konnten.
Da die japanischen Städte zum größten Teil aus leichten Holzhäusern bestanden, wurden weitflächig
wirkende Brandbomben entwickelt, die eine verheerende Wirkung zeigten.
Ganze Städte wurden in Schlachthäuser
verwandelt
Im Winter 1944/45 begann die Flächenbombardierung japanischer Städte. Sie entfalteten eine
ähnlich grausame und sinnlose Zerstörung wie in Deutschland.
Die Großstadt Kobe wurde zu 56 Prozent
zerstört, die Hauptstadt Tokio zu 50 Prozent, Yokohama zu 44 Prozent, Kawasaki zu 33 Prozent – andere
Städte in ähnlichem Ausmaß.
Die US-Bomben vernichteten mehrer hunderttausend Zivilisten – darunter
auch Zehntausende koreanische und chinesische Zwangsarbeiter. Eine nachweisbare Wirkung auf Kriegsverlauf
und Kriegsbereitschaft der Japaner hatte die Bombenoffensive nicht.
Bedenken vom Tisch gewischt
Die
vielfach geäußerten Bedenken von US-Bomberpiloten gegen die Zerstörung reiner Wohngebiete und der Ermordung
Tausender Frauen und Kinder wurden von den Verantwortlichen vom Tisch gewischt:
Die Japaner würden angeblich
auch Kinder, Frauen und alte Leute zu Kämpfern ausbilden.
Später beschrieb der für die Flächenbombardements
zuständige General Curtis LeMay († 1990) in seinem Tagebuch den Brandbombenangriff auf Tokio brutal und
zynisch im Kriegsverbrecher-Jargon:
Kriegsverbrecher Curtis LeMay
„Wir versengten, siedeten und buken
in jener Nacht vom 9. auf den 10. März in Tokio mehr Menschen zu Tode, als in Hiroschima und Nagasaki
zusammen genommen verdampften.“
Die beiden letztgenannten Großstädte wurden am 6. und 9. August 1945
durch US-Atombomben weitgehend zerstört.
Auf Tokio hatten die US-Bomber 1.667 Tonnen Brandbomben auf
vierzig Quadratkilometer dichtbevölkerte Stadtteile geworfen. Sie entfachten einen Feuersturm, mit dem
sie in einer Nacht 85.000 Zivilisten ermordeten.
General LeMay war sich seiner kriegsverbrecherischen
Handlung selber bewußt. So gestand er in einer späteren Aussage:
„Damals machte es mir nicht viel aus,
Japaner umzubringen. Wenn wir den Krieg verloren hätten, wäre ich vermutlich als Kriegsverbrecher angeklagt
worden.“
Ungesühnte Massaker
Bekanntlich blieben die Kriegsverbrechen der Sieger – Apartheit-Amerikaner,
Briten und stalinistischen Sowjets – nach Kriegsende ungesühnt.
So konnte Gewaltverbrecher LeMay noch
bis in die Anfangsjahre des Vietnamkriegs weiterwüten, als er gewaltverherrlichend erklärte, er wolle
die „Nordvietnamesen in die Steinzeit zurückbomben.“
Angeblich soll US-Präsidenten Harry Truman im
Juli 1945 vor dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki vor folgender Situation gestanden sein:
Da bis zum endgültigen Niederringen der Japaner in einem konventionellen Krieg bis zu 20.000 US-Soldaten
gefallen wären, hätte er sich entschlossen, 200.000 japanische Zivilisten umzubringen.
Die militärische
Notwendigkeit der Atombombenabwürfe blieb umstritten, da die japanische Regierung schon Anfang Juli 1945
ihre Kapitulationsbereitschaft signalisiert hatte, so daß ein Kriegsende in greifbarer Nähe stand.
Rufer in der Wüste
Führende amerikanische Generäle wie Dwight D. Eisenhower († 1969) und Douglas MacArthur
(† 1964) sowie der Flottenadmiral Chester W. Nimitz († 1966) sprachen sich gegen den Atombombeneinsatz
aus. Dies würde den USA den Ruf eintragen, „noch schlimmere Greuel als Hitler zu begehen“.
Vereinzelte
amerikanische Kommentatoren beklagten „Amerikas Abstieg in die Barbarei“.
Der US-Admiral Ralph Ofstie
(† 1956) sagte bei einer späteren Anhörung vor dem Streitkräfteausschuß des US-Repräsentantenhauses,
daß die alliierten Flächenbombardements in Deutschland und Japan „zwangsläufig mit dem massenhaften
Gemetzel an Männern, Frauen und Kindern im Feindesland“ verbunden gewesen seien.
Ofstie hatte im Zweiten
Weltkrieg an der strategischen Bombenplanung mitgewirkt.
Zugleich erklärte er, daß die Bomberoffensiven
auf Stadtbevölkerungen militärisch wirkungslos waren.
Aufgrund der angewendeten „erbarmungslosen, barbarischen
Methoden“ habe der Bombenkrieg auch einen moralischen Werteverfall in jenen Gesellschaften bewirkt, deren
Streitkräfte ihn ausführten.
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56 Lesermeinungen
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#57 lateiniheini 00:24:02 | Sonntag, 26. April 2009
@SG Fan Sorry, aber ich muss hier ganz energisch widersprechen! Weder ist es so, dass alle Katholiken-
per kreuz.net-Beschluss- zu Widerstandskämpfern deklariert werden, noch sind röm. kath. Christen Wegbereiter
des Nationalsozialismus! Ich würde die gleiche Show gegen evangelische Christen ebenfalls energisch ablehnen!
Als evangelischer Christ stehe ich der Verballhornung durch röm.-kath. Tradis genauso ablehnend gegenüber,
wie der Verdreckschleuderung evangelischer Christen durch ein angebliches katholisches Forum! Ich kann
damit leben! Aber-die normaldenkenden röm.-kath. Christen ticken anders! Klar, Pius- Brüder neigen zu
politisch rechtsextremen Gruppierungen, stehen Demokratie und Gleichberechtigung äußerst kritisch gegenüber,
aber die Pius-Brüder und die röm.-kath. Kirche… das ist, wie wenn man Wormatia Worms (wers kennt sei
selig) und den FC Barcelona miteinander vergleicht! Die einen haben schon immer gewollt und wollen immer
noch, können aber nicht! Die anderen sind souverän, akzeptieren aber andere als gleichberechtigt! Sieh
es sportlich! Mal was ganz ätzendes von mir: Macht Jürgen Klinsmann zum P ius- Boss und das Problem
mit denen wäre bald gelöst!!!!
#56 Gottesfurcht 00:11:19 | Sonntag, 26. April 2009
SG Fan Dabei haben Sie wohl mal eben das katholische Polen oder Frankreich vergessen was? Der Nationalsozialismus
war eine Ideologie die aus dem Atheismus und aus der Tradition des deutschen Idealismus entstanden war.
Spezifisch katholisch war daran gar nichts. Im Gegenteil hatte die Deutschtümmelei immer große Sympathie
für Luther und seine Feindschaft gegen Rom. Überm Bett des GröFaZ hing nicht umsonst der Spruch „Ohne
Juda, ohne Rom wird erbaut Germaniens Dom“. Ihre Family ist kaum repräsentativ für die Katholische Kirche.
Meine Familie ist genauso katholisch und dort ist von Antisemitismus eher weniger zu spüren. Mein Großvater
stand dem Zentrum nahe und hatte für Hitler nicht mehr Sympathie als für irgendeinen anderen Politiker.
Hass blendet.
nichts schlimmeres als relig. Fanatiker Ihr Katholen könnt noch so umher jammern wie ihr wollt, der Völkermord
der Juden geht auf euer Konto und ist auf diese Art einzigartig in der Geschichte. Wie oft wurden Völker
vertrieben oder zu Sklaven gemacht, aber doch nicht mit Transportmittel zu Vernichtungsanstalten. Alte
Kriegsstrategie war es, dort wo die Kämpfe statt gefunden hatten wurde die Bevölkerung ausgerottet und
nicht Hunderte von Kilometern herangekarrt. Noch dazu nur weil ein Ur- Ur- Urgroßvater ein Jude war.
Der Völkermord an den Juden ist entstanden auf dem Nährboden der kath. Glaubenslehre. Ich kann das behaupten,
weil ich aus es am eigenen Leib erlebt habe. Ich komme aus einer katholischen Familie und habe den Antisemitismus
aus nächster Nähe kennen gelernt, aber bitte nicht nur in meiner Familie. Von wo kommt die Karfreitagsbitte
her und alles was damit zusammen hängt. Wie oft wurde das Wort Gottesmörder verwendet, obwohl die Römer(Italiener –
Vatikan! – ich weiß, dass ist jetzt sarkastisch gemeint, aber den muss man manchmal auspacken) eigentlich
die Gottesmörder waren.
Gottlose Redaktion schreibt doch mal über Darfur, Burma , die armen christen in Indien und Indonesien,
der Türkei, Kongo (goma), Äthiopien, Sri Lanka oder der schwarze Hitler Verschnitt Robert Mugabe in
Simbabwe allein heute wurden wieder 110000 Kinder Abgetrieben( getötet) ABER NE EIN KLEINER PALESTINENSER
WURDE GESTREICHELT
#48 hildegardfan 20:14:27 | Freitag, 23. Januar 2009
Na ja… man kann es schon als Weckruf an die Amerikaner betrachten, aber ich persönlich bin absolut
Sprachlos, noch immer, über das was damals passiert ist. Natürlich muss man ehrlich sein und zugeben,
das die Amerikaner so oder so ähnlich Terror in andere Länder gebracht haben. Zumindest darf man davon
ausgehen, das die dortige Bevölkerung es so empfunden hat. Trotzallem Rechtfertigt es nicht diese Terroranschläge.
Eins war ganz witzig: An dem Raum, wo die in Deutschland ansässigen Attentäter Ihren AG-Raum hatten,
hing einige Tage später ein Zettel an der Tür. Dieser Spruch von Busch: Wir werden alle verfolgen, die
diesen Terror begangen haben und auch alle Länder belangen, die den Terroristen Unterschlupf gewährt
haben. (War jetzt nicht wörtlich, nur Sinngemäß) Der Zettel wurde ganz schnell entfernt. Denn, so Polemisch
es sich auch anhört: Wir sind gut zu Unseren Terroristen. Warum sollten die hier was in die Luft jagen.
Wir haben doch Hartz IV für alle…
@Spee: für einen Menschen wie mich, der an die höhere/göttliche Gerechtigkeit glaubt… hat es eben
schon damit zutun… (jetzt muss ich aber mal schnell on court hüpfen für ein kleines Tennis-Spielchen
)
matt3: NIE Ich sagte: NIE ist ihnen irgendwas im eigenen land passiert Und das stimmt. Die Amis konnten
überall alles kurz und klein bomben und zu Hause passierte nichts. Gut, klar, Soldaten starben. Aber
die „Heimatfront“ war keine sozusagen. Kein Haus wurde zerstört, kein Kind starb. JETZT wissen auch die
Amis, wie es ist, wenn im eigenen Land Zivilisten sterben. Das ist meines Erachtens nach durchaus positiv –
nur leider war bei 9/11 der falsche Mann an der Macht, ein Cowboy wie er im Buche steht. JETZT könnte
sich der Wind drehen. Wir werden sehen. Ich setze meine Hoffnungen auf Obama und damit einen Wechsel in
der amerikanischen Aussenpolitik.
@Spee „nie“ würde ich nicht sagen. Der Vietnam-Krieg war letztlich verdientermaßen ein einziges Debakel
für Amerika, wo man viele junge Amerikaner auch gegen ihren Willen in den Tod schickte. Es gab auch diverse
kleinere Militäraktionen die man übermütig beging und die in einem Debakel endeten, wie die Invasion
in der Schweinebucht unter Kennedy, oder der seinerzeitige Versuch der Befreiung der amerikanischen Geiseln
im Iran unter Carter, oder das militärische Eingreifen in Afrika unter Clinton.
hildegardfan / matt3 Hildegardfan, wenn ich matt3 richtig verstanden habe, dann kann ich ihn sogar in
einer gewissen Weise verstehen. 9/11 war für Amerika so eine Art Weckruf, was quasi auch eine positive
Wirkung hatte – die tausenden Toten sind selbstverständlich nicht positiv, aber die Aussage, dass auch
Amerika nicht machen kann was es will, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Die Amerikaner haben
seit dem WW2 in so vielen Kriegen mitgemischt und NIE ist ihnen irgendwas im eigenen land passiert, so
dass sie sich unverwundbar fühlen konnten. Durch 9/11 haben sie vielleicht gemerkt, dass in dieser vernetzten
Welt niemand aussen vor steht und abgekoppelt von der Welt ist. So gesehen war es vielleicht zu etwas
gut. Habe ich Sie so richtig verstanden, matt3?
@hgf… es ging mir dabei weniger um die Toten als vielmehr um die Demütigung einer überheblichen Nation,
zumindest was ihre kriegerische Vorgehensweise und Aussenpolitik während und seit dem 2. Weltkrieg bis
heute angeht. Für ein gottgläubige Nation vertrauen sie viel zu sehr auf Waffenmacht und die Macht des
Geldscheins, der Wurzel vieler Übel. Ich bin aber keineswegs ein Amerikahasser. Dafür ist dieses Land
viel zu vielfältig – heute mehr denn je – um es pauschal be-/verurteilen.
#40 hildegardfan 10:23:36 | Freitag, 23. Januar 2009
@ matt3: Ihr Zitat: Von Heldenimage kann da bei Gott keine Rede sein. Ich habe ihnen ihr 9/11 nicht zuletzt
aus diesem Grund auch vergönnt. Darf man das so verstehen, das Sie es den Menschen gegönnt haben, zu
sterben?!?
Ein Clique von Verbrechern beherrscht diese Welt Ein Teil von ihnen beherrscht die wichtigsten Notenbanken,
die wichtigsten Medien, die wichtigsten politischen Institutionen, ein anderer Teil führt mordend Angriffskriege
oder übt unverhältnismäßige Rache im Verhältnis 1:100 auch an Frauen und Kindern. Ihre Lügen im
Fernsehen, in den Talk-Shows, werden immer mehr entlarvt. Ihre wahre Ideologie sind Lüge und Habgier.
Amerikaner zweifellos in den Reihen der Kriegsverbrecher… die Bombardierung von Zivilstädten die ihren
grauenvollen Höhepunkt im Abwurf von Massenvernichtungsbomben erfährt ist ein offensichtliches Merkmal
amerikanischer Kriegsführung. Von Heldenimage kann da bei Gott keine Rede sein. Ich habe ihnen ihr 9/11
nicht zuletzt aus diesem Grund auch vergönnt.
@Schüchter entrüste Dich doch mal an den so absolut unbekannten Kriegen in Afrika, die hunderttausende
von Toten haben … der Kongo ist seit vielen Jahren ein Schlachtfeld von internationalen Ausmaßen …
der Dreißigjährige Krieg in Afrika… sind natürlich keine Juden und keine Deutschen betroffen …also
uninteressant!
Werter Alois, Rom war auch überzeugt, daß Carthago am ersten punischen Kriege selbst schuld gewesen
sei, und für den zweiten hat man vorsichtshalber den casus belli durch das Bündnis mit Sagunt rechtzeitig
gelegt … Wollten Sie eigentlich etwas Neues sagen?
#35 Alois Bischof 23:11:45 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Die Sieger schrieben wie immer die Geschichte – und die Massenpsychologie durch die Massenmedien (Kinos)
und durch gezielte Umerziehung von Schülern war sehr erfolgreich. Den Siegern über Napoleon oder den
Deutschen 1919, oder den französischen Revolutionären (Verbrecher des Völkermords in der Vendée an
der dortigen katholischen Bauern-, Klerus-, Arbeiter- und Landadelbevölkerung) standen diese Mittel nicht
zur Verfügung. Zum Thema historischer Richtigkeit möchte ich auf die Erklärung Weihbischof Johannes
Neuhäuslers (der Diözese München-Freising) hinweisen, der selber im KZ Dachau unter dem Nationalsozialistischen
Regime gelitten hat im berüchtigten Priesterblock wo zahlreiche Priester mit ihrem Leben für die Wahrheit
Christi bezahlten (nicht nur die polnischen Priester, sondern alle). www.kreuzforum.net/attachment.php?aid=606
Den historischen „Revisionisten“ geht es nicht um Holocaustleugnung (darum geht es nur einigen Neonazis),
sondern um die Richtigstellung propagandistischer Darstellungen der Geschichte. Ein anderes Beispiel sind
die Äusserungen Paul Rassiniers zu einigen Behauptungen westlicher Medien und israelischer Behörden
über das KZ Mittelbau Dora und das KZ Buchenwald, in denen der ehemalige Kommunist und Pazifist Rassinier
selber unter dem Nazi-Regime festgehalten worden war. Hier ein Beispiel aus den Propaganda-Nachrichten
der sowjetischen und amerikanischen Besatzungszonen Restdeutschlands, 1948, zum Auschwitz-Prozeß im polnischen
Krakau: www.youtube.com/watch?v=1TzX4y9MSeQ
#34 Tolerant 22:52:36 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Jeder Krieg ist ein Verbrechen … die Greuel nicht vergessen und nicht verdrängen … in der eigenen
Geschichte das Unrecht erkennen und bekennen und FRIEDEN ENTWICKELN. Wenn wir den Krieg nicht abschaffen,
wird er uns abschaffen. Unsere einzige Chance: Boten des Friedens Christi zu sein. Das Wort Christi ist
sein Schwert, ein anderes Schwert als das von Kriegsmachern. Das Wort Christi ist die Attacke gegen unsere
verbohrten Köpfe und verhärteten Herzen. Umkehr ist angesagt. Schalom. T
@article Zugleich erklärte er, daß die Bomberoffensiven auf Stadtbevölkerungen militärisch wirkungslos
waren. Na, na, der Hass braucht doch auch ein Ventil!
#31 Schoolboy 21:42:17 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Die Sache ist die … … Leo G. Schüchter polarisiert zugegebenermaßen, so daß es verständlich ist,
wenn sich einige Political-Correctness-Hörige darüber tierisch aufregen. Aber … er hat recht, denn
jedes Wort ist wahr, was er schreibt.
#30 hildegardfan 21:15:22 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Die Frage ist doch, werte clarissa colonia: war das Leben mit „einfachen Grundmustern“ nicht generell
einfacher? Schwarz, weiß, Gut und böse? Es gab eine festgefügte Hierachie, in dieser spielte sich das
ganze Leben ab. Es gab Moralische und Sittliche Vorgaben an die sich die Menschen zu halten hatten, und
dementsprechende Sanktionen, wenn das nicht geschah. Einfache Problem = Einfache Lösungen. Wobei, wie
Sie schon schrieben: Die für unsere Sicht einfachen Probleme der damaligen Zeit. Die werden das anders
gesehen haben. Hinter jedem zweiten Strauch der Teufel… Das ist bestimmt alles andere als einfach. Freiheit
ist Fluch und Segen zugleich. Er war vollkommen das Produkt seiner Zeit, kein Visionär. Und deshalb auch,
so glaube ich, kein Vereinfacher. Aber soviel weiß ich ja über Ihn auch nicht.
Werte/r hildegardfan, die Komplexität der Welt wächst mit unserer Einsicht in sie, der es nie gelingen
wird, diese in ihrer Gesamtheit zu erfassen (das ist, wenn ich mich nur recht erinnere, eine Paraphrase
aus Cusanus’ docta ignorantia; aber meine Lektüre liegt Dekaden zurück). Ohne nun ein abschließendes
Pauschalurteil über ihn abzugeben – dafür weiß ich viel zu wenig, scheinen mir aber Bernhards Antworten
auch auf die (aus unserer Sicht einfachen) Probleme des XI./XII. Jhdt. eher simpel; ob er deswegen kurzerhand
unter die Vereinfacher zu rechnen wäre?
#28 hildegardfan 20:56:44 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Nur stellt sich jetzt die Frage… inwiefern das dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen ist… Würde er
das Heute auch noch so sehen? Wäre er radikaler oder weniger radikal? Oder wohlmöglich noch Tolerant?
Alles eine Frage des Zeitgeistes. Davon kann sich niemand freisprechen.
Nun, werte/r hildegardfan, der Hl. Bernhard schrieb auch in einem Brief an den Kardinalpriester Johannes
von Krems (ep. 162, l.c. col. 321f.): „Quamquam omnis scientia ex se bona est atque prodest, tu scire
faveto, quae senseris viciniora saluti.“ (Obwohl alle Wissenschaft aus sich heraus gut ist und nützt,
so ziehe Du doch vor, das zu wissen, bei dem Du fühlst [sic!], daß es dem Heile näher ist.)
#26 hildegardfan 20:43:26 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Oh oh… Werte clarissa colonia, Zwar gibt es, angeblich, einen Satz von Bernhard von Clairvaux, der Ihn
mir angenehm erscheinen läßt, aber Sein Mitwirken an dem zweiten Kreuzzug hat Ihn ja, nach dessen Scheitern,
nicht unbedingt beliebt gemacht. Deshalb bin ich jetzt mal ein klein wenig Kleinlich und möchte unterscheiden
zwischen ein Verteidiger und einem Aggressor. Er sah das ritterliche Ideal der Kreuzzüge, das Sterben
für den Herrn, als höchsten Verdienst. Entschieden trat er für die in der Kirche umstrittenen „bewaffneten
Mönche“ ein, die Tempelritter. In seinem Brief an diesen Ritterorden gibt er eine theologische Rechtfertigung
religiös motivierter Waffenhandlungen und warnt sie gleichzeitig vor Ausschweifungen und Lastern im Kriegsdienst
Insofern… doch, ich fürchte, ich muss dem guten Bernhard wiedersprechen… Aber hier der Satz der Ihn
Sympathisch macht: Willst Du Mensch das ich Dich liebe, so liebe meinen Hund. Ob er das jetzt gesagt hat,
keine Ahnung, ich war ja nicht dabei. Aber ist doch nett…
Werte/r hildegardfan, schon Bernhard von Clairvaux schrieb in „De laude novae militiae“ an die Ritter
des Templerordens (in: Migne, PL 182, Paris 1879, coll. 921-940), derjenige, der im Namen Christi dessen
Feinde töte, sei kein „malefactor“ (scil. Übeltäter), sondern als Verteidiger Christi ein „malicida“
(scil. Übel-Töter) [l.c. col. 924]. Da werden Sie in Ihrer Beurteilung der Kreuzzüge doch wohl nicht
dem Hl. Bernhard widersprechen wollen, oder etwa doch?
#22 Compassion 20:23:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
An die Betreiber dieser Seite Ich glaube ihr seid im wahren Leben ganz arme Würstchen,bei denen einiges
schief gelaufen ist. Habt ihr keine Familie,mit der ihr in Harmonie leben könnt ? Habt ihr keinen Beruf,der
euch ausfüllt ? Gibt euch nicht mal euer katholischer Glaube,den ihr ja angeblich habt,Freude und Sinn
im Leben ?
Ein verdrängtes Thema, die Flächenbombardements der Amerikaner mit Hunderttausenden von Zivilopfern,
so daß es 1945 in Japan ( das auch noch Atombomben abbekam, nur um Stalin stark zu beeindrucken) wie
in Deutschland aussah. Beide Länder sind wiederauferstanden aus Ruinen wie Phönix aus der Asche – aber
mit einem großen Unterschied. Während die Japaner den Wiederaufstieg schafften, indem sie ganz auf technische
Innovationen, Automation, Roboter usw. setzten – lockten in Deutschland die Entscheidungsträger jeglicher
politischer Couleur Millionen von kaum irgendwie ausgebildeten Fremdarbeitern ins Land, zuletzt fast nur
noch Moslems, und schufen so einen kaum noch lösbaren Problemberg. Und verpassen denen Maulkörbe, die
die Kostenträchtigkeit dieser Politik thematisieren wollen, und zwingen die Bevölkerung zu glauben,
daß es ohne die Zuwanderung selbstverständlich noch immer so aussähe wie 1945.
#16 hildegardfan 20:04:05 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@ Compassion: Nana, nicht auf dumm machen… gab doch die schicken Kreuzzüge ins Heilige Land… Krieg
KANN Heilig sein, wenn Fanatiker es nur möchten. *ironieaus*
#13 Compassion 19:59:22 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ich frage mich welchen Sinn es hat. hier willkürlich ein paar Sätze über verschiedene Kriege aufzulisten.
Mehr noch frage ich mich was daran katholisch sein soll.Oder gehört Kriegsführung zum katholischen Glauben
?
#5 hildegardfan 19:46:53 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Krieg… gegen die Zivilbevölkerung ist leider normal. Es ist leider so, das es schon vor dem Einsatz
fortschritlicher Langstreckenwaffen und Bomben aller Art, die Zivilbevölkerung am meisten zu leiden hatte.
Ob das jetzt Sinnvoll ist oder nicht, darüber läßt sich streiten…
@ Artikel + nachhaken! Der Greuelmann war sogar so boshaft, dass Dwight Eisenhower ihn als bestialisches
A*schloch sonders gleichen bezeichnete, der selbst unter eigenen Kameraden die Philosophie der Kriegsführung
mit Füßen trat. Spätere Präsidenten hatten sogar Angst vor dem Metzger! eine kleine Trivia zu dem
Thema! –---------------------------------------------------------------- Zusatz! Hätte Generalfeldmarschall
Keitel nicht am 8. Mai 45 die „Bedingungslose Kapitulation des NS-Deutschland“ ratifiziert, dann hätte
dieser skrupellose Soldat den Angriff atomarer Waffen auf deutsche Städte wie Berlin, München, Stuttgart,
Ruhrgebiet usw… angefordert!
#1 Dr. Natterbach 19:05:26 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ganz egal, was Williamson gesagt hat,… …erbleibt der große Unbekannte. In welchem Viertel in London
ist er geboren? Wo getauft? Wer sind seine Eltern? Welchen Beruf hatte sein Vater? Hat er Geschwister?
Wir wissen nur, daß er angeblich als Methodist geboren war. Sonst wissen wir nichts über ihn. Warum
ist das so? Ist Williamson der Abu Nidal der Tradition, jener Terrorist, der zwar angeblich so viel Schrecken
unter den Israelis verbreitet hatte, aber trotzdem ließ man ihn in Ruhe, während man jeden seiner Weggefährten
erschossen hatte? Die beste Opposition ist doch die, welche von der Macht selbst gegründet wird, damit
man die Namen jener hat, die sich dort eintragen. Ist die Stunde der Rache da, vernichtet man alle zusammen,
weil die Abu Nidals, Carlos und Martin Bormanns schon längst alles weitergeleitet haben.