Anglikaner
Rückkehr nach Rom?
Die ‘Traditionelle Anglikanische Kirche’ will sich um eine Interkommunion mit der Katholischen Kirche bemühen. Das wäre die erste Union mit einer reformatorischen Gruppe.
(kreuz.net) Der Primas der ‘Traditionellen Anglikanischen Kirche’ wurde kürzlich von seinen Teilkirchen beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, um die Einheit mit Rom zu erreichen.

Das berichtete das Mitteilungsblatt der Gruppe ‘The Messenger’.

Die ‘Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft’ ist ein weltweiter Dachverband von unabhängigen anglikanischen Kirchen, die sich vom Erzbischof von Canterbury und der offiziellen ‘Anglikanischen Gemeinschaft’ losgelöst haben.

Grund für den Bruch, der 1979 in den USA begann, waren die Ordination von anglikanischen Frauenpriesterinnen, Veränderungen der alten liturgischen Bestimmungen, eine generelle Aufweichung der Lehre sowie die Homo-Frage.

Die traditionellen Anglikaner bemühen sich nach eigenen Angaben um die Bewahrung der ursprünglichen Lehren und bekämpfen die Verweltlichung der anglikanischen Kirche.

Der Dachverband der traditionellen Anglikaner umfaßt über 400.000 Mitglieder in 44 Staaten. Er ist auf allen fünf Kontinenten vertreten.

Primas der ‘Traditionellen Anglikanischen Gemeinschaft’ ist der Australier John Hepworth.

Es ist anzunehmen, daß sich seine Gruppe eine Form der Einheit mit Rom wünscht, wie sie bereits von den griechisch-katholischen Kirchen praktiziert wird.

Der Beschluß, Rom langfristig um eine Union zu bitten, wurde letzte Woche gefaßt.

Internationale Mitglieder der ‘Traditionellen Anglikanischen Gemeinschaft’ trafen sich mit ihrem Primas John Hepworth vom 20.-24. September für die Generalsynode des US-amerikanischen Zweiges in Portland im US-Bundesstaat Maine. Maine liegt im Nordosten der USA.

Die Versammlung beschloß in einer Abstimmung, Primas Hepworth zu beauftragen, offizielle Gespräche mit Rom zu beginnen. Deren Ziel ist zunächst, eine eucharistische Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche zu erreichen.

Hepworth hat diesbezüglich in den vergangenen Jahren mit der Katholischen Kirche bereits Gespräche geführt – unter anderem mit dem früheren Kardinal Joseph Ratzinger.

Die Führung der traditionellen Anglikaner hofft, dem Vatikan bis nächstes Jahr einen Plan unterbreiten zu können. Wie lange der Prozeß einer Wiedervereinigung dauern werde, ist unklar.

Primas Hepworth hat sich auch um eine Kirchengemeinschaft mit den europäischen Lutheranern bemüht.

„Es gibt keine trennenden Lehrunterschiede zwischen uns und Rom, die uns hindern würden, miteinander in voller Gemeinschaft zu stehen“, erklärte der anglikanische Erzbischof in einem Interview mit einer Tageszeitung.

„Die Zeit scheint für die ‘Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft’ zu arbeiten. Wir könnten die 27. kirchliche Gruppe werden, die in Gemeinschaft mit Rom tritt – die erste, die von der Reformation berührt wurde.“

„Meine weite Hoffnung ist, das Ende der Reformation des 16. Jahrhunderts zu sehen“, erklärte der anglikanische Bischof.

Eine Union mit der Katholischen Kirche würde bei den traditionellen Anglikanern theologisch und organisatorisch nichts ändern, erklärt der anglikanische Pastor Lester York, der sich 1989 der Gruppe anschloß.

Pastor York meinte, daß seine Kirche von Menschen aufgesucht würde, die den Liberalismus der anderen protestantischen Glaubensrichtungen nicht mehr akzeptabel fänden.

Seine Gruppe und die Katholische Kirche würden eine „sehr ähnliche Glaubenslehre“ vertreten und die „gleichen sieben Sakramente“ zelebrieren.

„Der Unterschied bei uns ist, daß wir nichts einfordern. Wir bieten alles an, was die Katholischen Kirche besitzt. Der Rest hängt von jedem einzelnen ab.“

Ein anderer Pastor der ‘Traditionellen Anglikanischen Kirche’ erklärte, daß das Schöne an seiner Kirche darin bestehe, daß es keine strikten Glaubenslehren gäbe, die genau darlegen, was die Leute glauben müssen.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Christian Hüller   03:01:59 | Dienstag, 15. August 2006
Bekennende Gottlose und Forumsnihilisten
Ich glaube, diesen ErGeric oder wie der heißt schon einmal in irgendwelchen christlichen Postings zur Kenntnis genommen haben.
Dem Stil nach würde es jedenfalls passen.
Der Schreiberling damals war ein absoluter Nihilist. Mir hat es Spaß gemacht, mit ihm zu diskutieren. Andere Forumsteilnehme wollten ihn am liebsten ausschließen, weil er nicht von seinen atheistischen tlw. absurden und lebensverachtenden Äußerungen im Hinblick auf die Abtreibung lassen konnte…
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#18   GerdEric   09:07:07 | Freitag, 7. Oktober 2005
Hm
Mir scheint,
Euer grösstes Problem ist nicht das Thema,
sondern,
dass Euch jemand widerspricht,
weshalb weniger das Thema weiter diskutiert wird,
sondern warum ich hier diskutiere.
Ich sagte es schon,
was soll ich mit Leuten diskutieren,
die meiner Meinung sind?
Ich will doch wissen,
wie sicher meine Meinung,
meine Einstellung zu G’‘TT,
aber auch zum Christentum,
ist.
Aber auch hier im Forum ist mehr das Äusserliche wichtig,
als das innere Verhältnis zu G’‘TT.
Allerdings finde ich Eure Prädikate,
wie „Esot Erik“ (oder so),
nur arme Versuche,
mich persönlich hrab zu würdigen,
denn wie sagte mal jemand:
Wer ich erniedrigt,
der wir erhöht,
und wer sich erhöht,
der wird erniedrigt werden…
und da kann ich dann froh in meine Zukunft blicken.
Ps.: und zu meiner „Lyrik“,
ich schreib halt so,
wie mir ist.
Es ist ja eine These nicht deshalb richtig,
weil sie formal richtig und ohne Schreibfehler ist…
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#17   Benedikt   18:44:30 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
@ Gerd Eric
Was sollen eingentlich immer diese pseudolyrischen Einwürfe? Äußern Sie sich doch mal klar und deutlich!
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#16   GerdEric   18:35:26 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Lieber Gunther Maria Michel
hab ich etwas erlogen?
dann sage es,
und ich will,
wenn dem so sein sollte,
um Verzeihung bitten.
Bist Du nicht der Meinung,
das gute Freunde einem auch mal sagen sollten,
was man besser oder richtiger tun sollte,
oder einen auf Probelme hinweisen,
die man eventuell übersieht?
z.B. der damalige Bischof von Münster und Paderborn…
herzliche Grüsse
GerdEric
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#15   gunther maria michel   18:12:15 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
@GerdEric
Grüß Dich, GerdEric,
wenn ich Deine Beiträge lese, frage ich mich, was Dich in dieses Forum treibt. Als einzigen Grund finde ich Deinen antikatholischen Missionstrieb. Ich kann mich nicht erinnern, von Dir ein gutes Wort über die katholische Kirche gelesen zu haben. Sehr abstoßend finde ich das.
Gunther.
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#14   GerdEric   17:58:03 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Lieber Elendester Sünder
… in ein zukunftsloses Terrorregime übergegangen.
dass zuvor zigtausende Täufer,
die ursprünglich pazifistisch eingestellt waren,
niedergemetzelt wurden,
scheint Dich nicht zu stören?
…da alle Geschichtsschreiber ein düsteres Bild …
Dem ist nicht so.
…daß diese damals noch nicht alle Einsicht verloren hatten.
Das zeigt nur,
dass es ihnen wie den katholischen Fürsten,
nur um Macht ging.
Denn selbst Christentum ist ohne Adel möglich.
Als Adam ackert’ und Eva spann,
wo war da der Edelmann?
Ob der Bischof von Münster…
Sicher war es nicht katholisch,
so wie es auf dieser Site propagiert wird.
…daß die menschlichen Glieder der Kirche zu allen Zeiten unvollkommen waren.
Upps,
aber den Täufern gestehst Du dies nicht zu?
Das Problem mit den Wiedertäufern…
Nun übrrascht Du mich,
ist das bei den „Amstkirchen“ anders?
…als das, was man meint, aus der Bibel herauszulesen.
Es ist dem Menschen gesagt,
was er tun soll!
Und das kann kein Konzil oder Papst ändern.
Das Highlife der Wiedertäufer war zunächst verlockender …
Warum sollen nur Bischöfe und der Adel sündigen dürfen?
es ist doch nur menschlich…
Um wieviel mehr müssten sich doch die Gelehren und der Klerus an die Gebote
(doch wenigsten die der Kirche)
halten,
denn das einfache ungebildete Volk?
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#13   Elendester Sünder   10:39:48 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Lieber GerdEric,
Was die Anabaptisten exemplarisch in Münster veranstalteten, ist in ein zukunftsloses Terrorregime übergegangen. Was Du in Hinsicht auf „SiegerGeschichte“ meinst, leuchtet mir nicht ein, da alle Geschichtsschreiber ein düsteres Bild der Geschehnisse zeichnen. Wenn Protestanten hier gemeinsame Sache mit der Kirche machten, zeigt das, daß diese damals noch nicht alle Einsicht verloren hatten. Man kann übrigens den Katholizismus spätestens seit dem Niedergang des Kaisertums in Folge des Dreißigjährigen Krieges und dem Machtverfall Spaniens nicht mehr zu den Siegern der Geschichte zählen.
Ob der Bischof von Münster nach der Bibel gelebt hat, will ich nicht beurteilen. Sicher ist aber, daß die menschlichen Glieder der Kirche zu allen Zeiten unvollkommen waren. Das Problem mit den Wiedertäufern und allen Sekten ist, daß man mit Spitzfindigkeit alles aus der Bibel herauslesen kann, was man will. Deshalb ist es wichtiger, das zu tun, was die lebendige Kirche zu tun verlangt, als das, was man meint, aus der Bibel herauszulesen. Das Highlife der Wiedertäufer war zunächst verlockender als das christliche Kreuz, man kann aber anhand der Ereignisse in Münster studieren, wohin es in kurzer Zeit abgedriftet ist, und das hat sich für die Münsteraner als heilsam erwiesen.
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#12   GerdEric   00:51:27 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Lieber Elendester Sünder
ich habe nicht behauptet,
dass alles,
was die Täufer taten richtig war,
allerdings ist die SiegerGeschichte eine andere als die tatsächliche…
Die katholischen und lutherischen Sieger verhielten sich,
so sehe ich es als aussenstehender,
unchristlicher als die Täufer.,
weshalb ja auch daraufhin immer wieder mit der Polygamie der Täufer abgelenkt wird,
so wie Du es tust…
(abgesehen davon,
dass in Münster weit mehr Frauen als Männer waren,
wegen der „zuvielen“ Mädchen,
die in die Klöster gedrängt wurden)
Den Täufern ging es um ein Leben nach der Bibel,
was man vom Bischof zu Münster und Paderborn nicht behaupten kann,
der sich die Titel gekauft hatte!
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#11   Elendester Sünder   22:40:13 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
GerdEric, eine Frage:
Warum hieb Jan van Leiden dann einer seiner vielen Frauen, die ihn und Münster verlassen wollte, im Jähzorn den Kopf ab?
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#10   GerdEric   22:32:27 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Lieber Elendester Sünder
zwei Dinge zu Münster.
a. Die „Sieger“ hielten ein blutiges Gericht,
mit Folter und dem üblichen unchristlichen Verhalten
b. Die Täufer hatten die Folter,
der sie selbst zum Opfer fielen,
abgeschafft,
denn auch der zum Tode Verurteilte ist ein Geschöpf G’TTes,
und jedes Entstellen und Auseinanderreissen des Körpers,
ist gegen die Menschenwürde,
und gegen jedes Gebot G’TTes.
Amen
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#9   Elendester Sünder   22:25:20 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
GerdEric, Du hast recht.
Es muß in meinem Beitrag unten lauten:
„…durch die Wiedertäufer unter der Führung durch die Wiedertäufer unter der Führung Jan van Leidens…“
Ich habe versehentlich Thomas Münzer an dieser Stelle unrecht getan.
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#8   GerdEric   21:54:52 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Lieber Elendester Sünder
wie kommst Du darauf,
dass Thomas Münzer kiffte?
und was hat Thomas Münzer mit den Täufern zu Münster zu tun?
Allerdings war in beiden Fällen die Zusammenarbeit lutherischer und katholischer „Herren“ erfolgreich…
aber nicht für die Religiösität des einfachen Volkes, vielmehr zu deren innerlichen Abkehr,
was sich noch im vergangenen Jahrhundert festzustellen ist.
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#7   Elendester Sünder   14:26:56 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Lieber GerdEric,
hier gebe ich Dir wiederum gar nicht recht. Der Terror bei der kurzzeitigen Machtübernahme in Münster in Westphalen durch die Wiedertäufer unter der Führung Thomas Münzers, der ein irrsinniger Mörder und vermutlich Cannabiskonsument war, führte dazu, daß die Einwohner von Sektenschwärmerei geheilt wurden und zur Kirche zurückkehrten und es bis heute geblieben sind.
Die Bauernaufstände im 16. Jahrhundert brachen im Gefolge des sittlichen Niedergangs verursacht durch die sogenannte Reformation aus. Schließlich wurde Luther von den protestantischen Fürsten dazu getrieben, den Aufständischen in den Rücken zu fallen. Luthers Aufruf zum Niederschlagen der Unruhen: „Solch wunderliche Zeiten sind jetzt, daß ein Volk den Himmel eher mit Blutvergießen verdienen kann denn anders sonst mit Beten … Steche, schlage, würge hie[r], wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmermehr erlangen. Denn du stirbst im Gehorsam gegenüber dem göttlichen Wort und Befehl.“ (Wider die stürmenden Bauern, Weimarer Ausgabe der Lutherschriften (= WA) 18, S. 357 – 361)
Lieber GerdEric, überdenke bitte aweng Deine Anschuldigungen gegen die hl. Kirche.
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#6   GerdEric   09:09:25 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Hm
Lieber Igantius,
wenn ich die Katholiken und den Katholizismus als meinen Feind betrachtete,
würde ich auf anderen Sites Hetze betreiben,
aber,
tue ich das?
…zu den Verfolgungen,
die gab es nur gegen den Katholizismus,
gegen Katholiken?
…es wurden keine „Anderen“ in katholischen Ländern verfolgt und getötet?
Ich möcht nur an die Täufer zu Münster und an den Aufstand,
der Bauern,
der ein christlicher war,
erinnern,
bei denen Katholiken und lutheraner „erfolgreich“ zusammen arbeiteten…
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#5   Marcel   08:42:18 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Michael Davies: „Cranmers göttliche Ordnung“
Davies beschreibt in seinem Buch „Der Kardinal auf dem Schafott“, wie Heinrich VIII. von England die Marschrichtung der blutigen Katholikenverfolgung festlegte.
Den Massenenthauptungen treuer Katholiken fielen vor allem einfache Kleriker zum Opfer. Unter den hochrangigen ragte zwar der hl. John Fisher (+1535) heraus, aber für den Rest fand Davies dieses Wort: „Bei diesem Wettstreit um die schnellste Kapitulation belegten die Bischöfe die vordersten Plätze.“
Man fühlt sich an die V.II-Zeit erinnert.
Wer meint, daß das Problem der durch Heinrich VIII. gestifteten angelikanischen „Kirche“ nur die Aberkennung des Papstes als das Oberhaupt der katholischen Kirche sei, der irrt. Ihm sei Davies’ brillantes Buch empfohlen: „Cranmer’s Godly Order“ („Cranmers göttliche Ordnung“, 1996 oder 1995). Darin untersucht er die liturgischen Änderungen, welche die protestantischen Reformatoren des 16. Jahrhunderts dem englischen Volk auferlegten und wie der katholische Glaube in England durch eine liturgische Revolution ohne Vorbild in der Geschichte des Christentums zerstört wurde.
Wie schon mit dem V.II-NOM, setzte man auch damals am Herz der Kirche an, um den katholischen Glauben zu protestantisieren und somit zu zerstören: an der hl. Messe.
Die Protestantisierung der Kirche in England fiel intensiver aus als auf dem Festland. Der Widerstand war stärker und wurde blutiger niedergeschlagen.
Dieses Martyrerblut bereitet den Boden für die künftige Auferstehung des Katholischen in England.
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#4   Ignatius   06:56:50 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Die lutherischen Anglikaner
… euch scheint entgangen zu sein dass NACH dem Heini die anglikanische Kirche durchlutherisiert worden ist und zwar schneller und noch brutaler als auf dem Kontinent. Noch nie was vom Thomas Morus und John Fischer gehört? Es ist ganz OK zu sagen dass die Anglikaner im Glauben lutherisch sind. Lasst euch nicht von schnöden Äusserlichkeiten ablenken. Lest lieber M. Davies.
PS was froscht denn der Katholikenfeind Esot-Erik hier schon wieder rum?
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#3   Elendester Sünder   00:15:08 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
defensor fidei
„Die Zeit scheint für die ‘Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft’ zu arbeiten. Wir könnten die 27. kirchliche Gruppe werden, die in Gemeinschaft mit Rom tritt – die erste, die von der Reformation berührt wurde.“
GerdEric, da gebe ich Dir jetzt recht. Die Anglikanische Staatsreligionsgemeinschaft ist doch eine Gründung Heinrich VIII., weil Rom seine erste Ehe nicht lösen wollte. Mit der Reformation hatte Heinrich nichts am Hut. Er hatte sich sogar den erblichen Titel „defensor fidei“ für seine Schriften gegen den fetten Luther erworben.
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#2   GerdEric   22:26:29 | Dienstag, 4. Oktober 2005
reformatorische Anglikaner?
Die anglikanische Kirche entstand weniger aus der Reformation,
denn aus „politischen“ Gründen.
Im Gegensatz (selbst zu den lutheranern),
zur Reformation,
wollte die anglikanische Kirche keine Rückbesinnung
(was ja heute viele Katholiken an der eigenen römischen Kirche kritisieren,
dass sie vom Ursprung
(kommt eben auch immer darauf an,
wann man diesen Ursprung gelten lässt)
abgewichen ist)
auf urchristliche (vorheidnische, also christlich-jüdische)
Formen und Riten.
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#1   Dolfus   11:16:26 | Dienstag, 4. Oktober 2005
Pauls VI. Angebot
Grundsätzlich phantastisch, da Rückkehrökumene seit dem Konzilsgeist als verpönt galt.
Die Aussagen der Traditionellanglikaner sind teilweise recht mysteriös, aber so schlecht können ihre Inhalte nicht sein, wenn sie für eine Rückkehr zur Römischen Kirche bereit sind, denn lehrmäßig ist Bedingung zur Rückkehr die 100%ige Annahme sämtlicher römischer Lehrinhalte. Alleine für die Organisation kann es Änderungen geben im Gegensatz zur Lateinischen Westkirche.
Nebenbei soll Paul VI. der damaligen Englischen Kirche eine großzügige Rückkehr angeboten haben, die aber abgelehnt wurde.
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