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Einfach und arbeitsreich + Hauptaltar mit Axt beschädigt + Hinrichtung wegen Konversion? + 33jährige Ordensschwester erstochen + Heimvorteil
Einfach und arbeitsreich

Vatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn auf dem Petersplatz erinnerte der Papst an das Vorbild des Heiligen Josef. Benedikt XVI. rief die Gläubigen auf, „in aller Einfachheit und Bescheidenheit die Aufgabe wahrzunehmen, die uns die göttliche Vorsehung zugedacht hat“. Im besonderen erwähnte der Papst die Väter und Mütter: „Ich bete dafür, daß sie die Schönheit eines einfachen und arbeitsreichen Lebens immer zu schätzen wissen und daß sie ihre eheliche Beziehung und die große und nicht einfache Aufgabe der Erziehung mit Begeisterung wahrnehmen.“

Hauptaltar mit Axt beschädigt

Italien. Ein 74jähriger Mann hat am Samstag den Hauptaltar der großen römischen Basilika Santa Maria Maggiore beschädigt und einen historischen Kerzenleuchter zertrümmert. Dies berichtete die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ am gestrigen Sonntag. Der Mann, der erst kürzlich aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden war, stieg über die über die Absperrung im vorderen Teil der Basilika, zog eine Axt aus seiner Jackentasche und begann auf den Altar einzuhacken. Ein Mesner und ein Kirchenbesucher konnten ihn dabei aufhalten.

Hinrichtung wegen Konversion?

Afghanistan. Weil der 41jährige Afghane Abul Rahman mit seiner Konversion zum Christentum den Islam beleidigt habe und gegen die Scharia verstoße, droht ihm die Todesstrafe. Dies erklärte ein Richter aus der afghanischen Hauptstadt Kabul am gestrigen Sonntag der Nachrichtenagentur ‘AP’. Rahman war vor 16 Jahren während der Regierung der Taliban zum Christentum konvertiert. Seine Familie klage ihn deswegen im Februar an.

33jährige Ordensschwester erstochen

Molukken. In der Stadt Ambon auf den Molukken wurde kürzlich eine 33jährige Schwester des Heiligen Herzen im Konventsgebäude von einem Eindringling erstochen. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Fides’. Die Molukken sind eine Inselgruppe im Osten von Indonesien. Die schwerverletzte Klosterfrau wurde von Mitschwestern gefunden und ins Spital gebracht, wo sie verblutete. Von 1999-2002 gab es in Ambon schwere Unruhen zwischen Protestanten und Moslems, bei denen 15.000 Menschen ums Leben kamen. Hintergrund war die große Armut.

Heimvorteil

‘Der Standard’: Ein warmherziger Katholik lügt nicht, schimpft nicht, verletzt und verspottet niemanden. Sie tun’s aber.

Reinhold Lopatka: Kennen Sie einen Menschen der noch nie gelogen hat? Ich muß nichts Unanständiges, nichts Unehrenhaftes machen. Aber weil Ihnen das so wichtig erscheint: Wir Katholiken haben notfalls einen großen Vorteil: Wir können ja beichten gehen.

Reinhold Lopatka ist österreichischer Nationalratsabgeordneter und Generalsekretär der christdemokratischen ‘Österreichischen Volkspartei’.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Elendester Sünder   12:13:10 | Montag, 20. März 2006
Ich verstehe folgendes nicht:
Ein Mann konvertierte vor 16 Jahren während der Regierung der bösen Taliban zum Christentum. Obwohl wir Gutmenschen mit vereinten Kräften alle Taliban erschossen oder mit taktischen Nuklearwaffen totgebombt, alle afghanischen FrauInnen befreit und das Licht nach Afghanistan gebracht haben, wird dieser Mann jetzt zum Tod verurteilt. Warum?
Ein 74jähriger Mann hat am Samstag den Hauptaltar der großen römischen Basilika Santa Maria Maggiore beschädigt und einen historischen Kerzenleuchter zertrümmert.
War das Pfarrer Gotthard?
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#1   Benedikt78   11:28:21 | Montag, 20. März 2006
Wie soll man das verstehen?
‘Der Standard’: Ein warmherziger Katholik lügt nicht, schimpft nicht, verletzt und verspottet niemanden. Sie tun’s aber.
Reinhold Lopatka: Kennen Sie einen Menschen der noch nie gelogen hat? Ich muß nichts Unanständiges, nichts Unehrenhaftes machen. Aber weil Ihnen das so wichtig erscheint: Wir Katholiken haben notfalls einen großen Vorteil: Wir können ja beichten gehen.
Die Frage mit „Sie tun’s aber.“ müsste man genauer definieren. Wer ist Sie? Sie, die Katholiken oder Sie, Reinhold Lopatka, als Katholik?
Die Antwort ist übrigens sehr schwach. Wir können ja beichten gehen. Zur Beichte gehört die Reue dazu. Mit dem Ausspruch zeigt er keine Reue sondern Gleichgültigkeit. Ein Grund mehr FPÖ zu wählen!
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