Verbrechen
Gotteshaus geschändet
Aus einer Kirche im Erzbistum Köln ist ein Ziborium mit konsekrierten Oblaten unbekannten Kirchenräubern und Hostienschändern in die Hände gefallen.
(kreuz.net, Köln) In der St. Agneskirche im rheinischen Eitorf ist ein Tabernakel mit dem Allerheiligsten gestohlen worden. Einbrecher hatten das mit Silberblech verzierte Gehäuse und das darin befindliche Ziborium am vergangenen Donnerstag gestohlen.

Eitorf liegt ca. 50 Kilometer südostlich von Köln.

Die ehemalige Klosterkirche St. Agnes liegt neben einem Altenheim, das in den alten Konventsgebäuden untergebracht ist. Das Risiko erwischt zu werden, war deshalb gering.

Pfarrer Alexander Lubomierski: „In anderen Fällen lassen die Diebe das Allerheiligste zurück. Doch hier ist das offiziell Kirchenraub.“ Der Kölner Diözesanpriestser bittet die Diebe, die konsekrierten Hostien an einer katholischen Kirche abzulegen, damit sie gefunden werden können.

Über die Hintergründe meint der Geistliche: „Das sind meiner Meinung nach Profis gewesen.“ Einen satanistischen Hintergrund schloß er dadurch aus.

Eine Seitentür war ausgehebelt worden. Es wurden auch Kerzenleuchter und ein jahrhundertealtes Weihwassergefäß gestohlen.

Der Pfarrer zeigte sein Unverständnis über den Diebstahl, da der Tabernakel einen recht geringen Metallwert besäße.

Trotz des sakrilegischen Vorgangs werden die Gottesdienste wie gewöhnlich stattfinden.
      
19 Lesermeinungen
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#19   thaumaturgos   10:23:51 | Freitag, 12. Mai 2006
geweihten Hostien
„geweihten“ Hostien … bei mir im Tabernakel sind sie KONSEKRIERT!
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#18   Kraut   13:50:02 | Dienstag, 4. April 2006
@„Filia_Nocte“…gehen Sie ins HarryPotterForum
Sie verstehen anscheinend wirklich nichts – wie recht ich Ihnen geb.
Vielleicht verstehen Sie meine höfliche Aufforderung, doch bitte woanders Ihren provokanten Müll abzuladen – N I C H T hier, hier ist keine Müllhalde.
Ich empfehle Ihnen irgendein schwachsinniges HarryPotter – Forum. Da dürfte man Ihren „Ergüssen“ mehr huldigen…
Mit der gebührenden Beachtung, Kraut
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#17   Filia_Nocte   08:54:52 | Dienstag, 4. April 2006
Satanisten mal wieder…
Also ich finde es fürchterlich wie hier auf auf Vorurteilen herumgehackt wird. Und ja, dann gehöre ich zu den „Bösen“ Leuten die gerne schwarz herumlaufen und Metal hören! Hui, und ich geh auch nicht in die Kirche… Tssss.
Habt ihr es eigentlich nicht satt immer auf anderen rumzuhacken?
Aber jetzt mal zum Thema:
Warum sollte es jemand auf Hostien abgesehen haben? Kann ich nicht verstehen. Auch ist es ein Unding, in ein religiöses Heiligtum zu gehen und anderen Gläubigen etwas in deren Augen Heiliges zu stehen. Sowas macht man einfach nicht. Genausowenig wie ein Christ sich an dem Eigentum anderen Religionen vergehen sollte.
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#16   Karl Murx   14:57:36 | Sonntag, 2. April 2006
Die allergrößte Schändung…
…besteht nicht darin, wenn Satanisten nichtkonsekrierte Hostien stehlen, sondern wenn die Gläubigen um die Sakramente betrogen werden.
Pater Cekada, ehemals Mitglied der FSSPX nimmt in einem Artikel Stellung zu den neuen Weiheriten. www.traditionalmass.org/…NewEpConsArtPDF2.pdf
Nach Ostern wird er sich auch mit der Frage der unktionistischen und adoptianistischen Häresie in der neuen Form der Bischofsweihe beschäftigen, demgemäß der Sohn Gottes vom Vater den Hl.Geist empfangen haben soll, so daß er ihn überhaupt habe weitergeben können. Da der Logos mit dem Vater ein Prinzip der Hauchung des Hl.Geistes ist, kann er ihn auch nicht vom Vater empfangen haben. Die neue Bischofsweihe wendet sich also an einen anderen Gott und zwar in der Form selbst. Frankenchurch betet also einen anderen Gott an.
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#15   Kreuzritter   08:34:34 | Sonntag, 2. April 2006
Satanismus
Der Teufel attackiert die Menschen immer offensichtlicher. In der Musik, in der Kunst, in der Literatur erkennt man immer mehr sein wirken. Was Jahre schwarzer Musik aus einem machen können sieht man an Ozzy Osbourne oder Born Scott. Wer Marylin Manson für einen lieben Jungen hält der nur ein bisschen Kunst macht hat jeglichen Sinn für die Realität verloren. Die Schändung von Hostien bzw. sakraler Gegenstände hat es zwar immer schon gegeben, aber das öffentliche Satansbekenntnis oder die Sympathie für den Teufel nehmen besorgniserregende Ausmaße an.
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#14   Uwe Schmidt   00:07:28 | Sonntag, 2. April 2006
Organisierte Kriminalität
Vermutlich sind das die schon seit Jahren in Frankreich bekannten osteuropäischen Kriminellen, die die Kirchen auf dem Land ausplündern.
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#13   Kraut   20:57:07 | Samstag, 1. April 2006
@rotwang…
Eine Bibel öffentlich zu zerreissen, was der „Herr“ Manson ja schon des öfteren betrieben hat und immer noch betreibt bei seinen „Auftritten“ , ist eine vollbrachte Handlung. Eine satanische Handlung. Diese Handlung kann auch nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Was also ist der „Herr“ Manson, der noch dazu seinen Lebensinhalt darin sieht, als derjenige in die Geschichte einzugehen, der das Christentum zerstört hat? So seine eigenen Worte, übrigens.
Ist er nicht ein prima Idol für unsere Jugend?
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#12   Yersinia   19:04:54 | Samstag, 1. April 2006
is eh faszinierend, wer aller
an den Teufel glaubt – und manch einer – so scheint’s – gar mehr an einen Teufel als an Gott;
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#11   Credo   18:44:28 | Samstag, 1. April 2006
@rotwang
Lesen Sie mal die Selbstbiographie von Marylin Manson, wenn Sie dann dann immer noch sagen, dass er nix mit Satanismus am Hut hat, naja.
Er bezeichnet sich dort selbst als ein solcher.
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#10   rotwang   17:37:13 | Samstag, 1. April 2006
@Ansgar
Das ist die schlechte Seite der Kunst, der Satire und der Provokation – aber ginge es danach, wen man durch seine Kunst verletzen könnte, dürfte man gar keine Kunst mehr machen, sehen und fördern ;-)
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#9   Ansgar   17:22:20 | Samstag, 1. April 2006
@ rotwang
Fragt sich nur, was das soll – mit Entsetzen Scherz treiben. Über den Teufel und das Dämonische machen sich nur jene lustig, die noch nicht in Berührung mit Opfern dieser Mächte gekommen sind. Diese abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit, diese Verzweiflung, diese seelische Not – ganz schlimm.
Trotzdem: Die meisten Satanisten betreiben Folklore und wissen nicht, auf welchem Vulkan sie tanzen.
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#8   rotwang   17:08:57 | Samstag, 1. April 2006
@Kraut
Varianten wie der elselgesichtige „Marylin Manson“ zum Beispiel sind Standard, um die Jugend zu verderben; leider mit Erfolg. Da ich ja hier ständig gesperrt werde können wir uns eine vernünftige Diskussion schenken, es sei ihnen aber gesagt, dass das was Sie in Herrn Manson sehen keinerlei der Wahrheit entspricht, sondern einfach bloße Projektion christlicher Gruppen ist. Sein Spiel mit satanischen Metaphern unterscheidet sich in keinster Weise von anderer Satire, bei der gewisse Symbole und Metaphern gebraucht werden (C.C. „The Great Dictator“). Es ist ein Spiel mit der Gesellschaft, ihrer angeblichen Norn und der Provokation, aber beim besten Willen kein Satanismus, wie sie hier unterstellen wollen.
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#7   Kraut   17:01:11 | Samstag, 1. April 2006
@kreuzritter…
Satanisten, damit meine ich die schlimme extreme Variante, verbergen sich (noch) in der Obrigkeit.
Varianten wie der elselgesichtige „Marylin Manson“ zum Beispiel sind Standard, um die Jugend zu verderben; leider mit Erfolg.
In guter Literatur kann man nachlesen, was die o.g. erste Variante der Satanisten so betreibt, z.B. auf Staatsbesuchen mit kleinen Kindern oder Babys…alles im Hintergrund, im Verborgenen (typisch Okkult eben ). Auch entwendete gesegnete Kirchengegenstände, Sakrilegien, werden hier gernest mißbraucht.
Es ist eine schlimme Zeit.
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#6   Rituale Romanum   16:56:25 | Samstag, 1. April 2006
Nur die konsekrierte Hostie enthält Christus
Wenn es auch manche NOM-Pfarrer nicht mehr wissen, Satan hat es ganz bestimmt nicht vergessen: Nur die konsekrierte Hostie enthält Christus. Deshalb hat Satan kein Interesse an unkonsekrierten Hostien, die er für wenig Geld in jeder Hostienbäckerei erstehen könnte. Die unkonsekrierte Hostie hat lediglich einen Brotwert, sonst aber keinen. Es macht für ihn auch keinen Sinn, daß seine Jünger aus Fleisch und Blut so tun als ob und nun ihrerseits eine Konsekration simulieren. Die ist absolut sinnlos, weil sich danach am Wesen der Hostie immer noch nichts geändert hat. Satan kann also nur etwas mit „richtigen“, d.h. konsekrierten Hostien etwas anfangen.
Satan schätzt es besonders, wenn er „wegpsychologisiert“ wird und ganz besonders, wenn seine Existenz vollständig abgestritten wird. Er braucht keine intellektuelle Anerkennung. Aus dem Anonymen kann er wesentlich wirkungsvoller agieren. Er will keine Anerkennung, er will Seelen!
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#5   Kreuzritter   15:35:29 | Samstag, 1. April 2006
@ ansgar
Satanisten ködern viele Habwüchsige, die dann immer mehr in den Satanismus hineingezogen werden. Die satanischen Messen die Athanasius beschreibt dringen kaum nach draußen und wenn Aussteiger uns nicht darüber informieren würden wüsste kaum einer davon.
Sie vergessen das der Satan mit seinem Anhang als gefallener Engel immer noch eine unheimlich hohe Intelligenz hat und alles Mögliche versucht die Menschen von Gott abzubringen. Gleichgültigkeit, alle Haupt und Todsünden und irrige Ideologien gehören selbstverständlich auch dazu.
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#4   Ansgar   15:07:27 | Samstag, 1. April 2006
@ Athanasius, Brandenburgis
Vorsicht! Sie sind mal wieder im Begriffe, sich zu versteigen. Die so genannten Satanisten sind bedauernswerte, schwachköpfige Halbkinder, die unserer Hilfe und unseres Mitleids bedürfen. Natürlich existiert Satanismus, doch der klassische, den Sie meinen, ist schwach. Zudem werden die Käufer gestohlener Hostien nicht wissen können, ob diese aus einer lateinischen oder NO-Messe stammen, da beide von den selben Hostienbäckereien beliefert werden.
Messen Sie pubertierenden Verirrten keinen zu hohen Stellenwert zu! Satan wirkt heute eher durch Gleichgültigkeit, Marktdenken und Hedonismus.
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#3   Athanasius   14:47:31 | Samstag, 1. April 2006
In der Tat
Leider fördert der Hl. Stuhl (Papst Benedikt XVI.) diesen Mißbrauch der geweihten Hostien, in dem er den Mißbracuh der Handkommunion nicht nur nicht abschafft, sondern sogar fördert und totalisiert.
Stimmt. Der Missbrauch Handkommunion wird aber erst seit Mitte der 1980er Jahre im Vatikan und in den mittelitalienischen Diözesen erlaubt, und JoPa II. selber war eher kein Befürworter davon. Benedikt XVI. aber schon, das ist sein deutsches Erbe. Diese Missbrauch hat es nie in der katholischen Kirche gegeben und in keiner der apostolischen Kirchen wird sie erlaubt. Der Satanismus wächst. Nach Angaben der Polizei werden auf dem Frankfurter/Main Hbf jeden Tag mehrere Hostien verhandelt, wobei man für Hostien aus einer lateinischen hl. Messe bis fünfmal den Preis zahlt, da man da für Schändung sehr vieles unternehmen muss. Übrigens werden die Schwarzen Messen der Satanisten – die tatsächlich stattfinden – so zelebriert, wie die Satanisten es früher machten, also die lateinische satanische ‘Liturgie’, die der katholischen traditionellen Messordnung von hinter (letztes evangelium) nach vorne folgt (also umgekehrte Ordnung).
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#2   Brandenburgis   13:46:55 | Samstag, 1. April 2006
Satanismus
Hier in Berlin werden regelmäßig konsekrierte Hostien von Satanisten bei der Handkommunion entwendet, besonders gern in der Kathedrale, weil die so günstig liegt. Leider fördert der Hl. Stuhl (Papst Benedikt XVI.) diesen Mißbrauch der geweihten Hostien, in dem er den Mißbracuh der Handkommunion nicht nur nicht abschafft, sondern sogar fördert und totalisiert.
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#1   Rituale Romanum   13:40:59 | Samstag, 1. April 2006
Kein satanistischer Hintergrund?
„Über die Hintergründe meint der Geistliche: „Das sind meiner Meinung nach Profis gewesen.“ Einen satanistischen Hintergrund schloß er dadurch aus.
Der Pfarrer zeigte sein Unverständnis über den Diebstahl, da der Tabernakel einen recht geringen Metallwert besäße.“
Was aber wollten die Diebe mit einem Tabernakel von geringem Metallwert? Sie waren offenbar mehr an dem Inhalt interessiert.
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