08:27:50 | Sonntag, 2. Juli 2006
Neue Einblicke + Mutter-Teresa- Schwestern verhaftet + Konziliarer Frust + Der Speckpater im Internet + 25 Millionen Todesfälle
Neue EinblickeVatikan. Der Heilige Stuhl wird alle Dokumente des Pontifikates von Papst Pius XI. öffentlich
zugänglich machen. Das vatikanische Archiv wird für den Zeitraum vom 6. Februar 1922 bis zum 10. Februar
1939 einsehbar sein. Vor ‘Radio Vatikan’ sprach
Kirchengeschichtler Hubert Wolf über den Inhalt des Archivs.
Es enthält unter anderem Dokumente über interne Diskussionen in der Kongregation für außerordentliche
Angelegenheiten. Dabei geht es um den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reiche (1938), die Sudetenfrage
oder den Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).
Mutter-Teresa-Schwestern verhaftetIndien. Vier Schwestern
der von Mutter Teresa gegründeten Missionarinnen der Nächstenliebe sind im südindischen Bundesstaat
Andra Pradesch vorübergehend verhaftet worden. Die Ordensfrauen wurden angeklagt, in einem staatlichen
Krankenhaus – das sie seit zwanzig Jahren regelmäßig besuchen – für die Bekehrung von Hindus zu werben.
Nach Intervention des Diözesanbischofs wurden die Missionsschwestern wieder auf freien Fuß gesetzt.
Konziliarer FrustDeutschland. Das Bistum Aachen ist nach Ansicht des dortigen Diözesanrates durch
die anhaltenden Umstrukturierungen von „Frust und Sprachlosigkeit“ geprägt. Das erklärte der Vorsitzende
des Rates Anfang Juni zum Abschluß seiner vierjährigen Amtszeit. Es mangle nicht an inhaltlichen Grundlagen
der Konsolidierung, sondern an Teilhabe und Solidarität. Vierzig Jahre nach dem Vatikanischen Konzil
und dreißig Jahre nach der Würzburger Synode schmerze dieser Befund.
Der Speckpater im InternetDeutschland.
Eine Biographie über den holländischen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks ‘Kirche
in Not’, Pater Werenfried van Straaten, kann man ab sofort auch
im Internet lesen. In dem auch als Taschenbuch
erschienenen Buch „Danke, Pater Werenfried! Ein Brief an den Speckpater“ zeigt die Autorin, Eva-Maria
Kolmann, „die wichtigsten Stationen aus dem außergewöhnlichen Leben“ des 2003 verstorbenen Prämonstratenserpaters
auf. Druckexemplare des Werkes können gegen eine freiwillige Spende beim Hilfswerk bezogen werden.
25
Millionen Todesfälle„Seit seiner Entdeckung im Jahr 1981 hat das Aids-Virus mehr als 25 Millionen Menschen
den Tod gebracht. Mit dem HI-Virus, der die Krankheit ausbrechen läßt, steckten sich in dieser Zeit
weltweit rund 65 Millionen an.“
Aus der Online-Ausgabe der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 30. Mai 2006.
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#5
Hódmezövásárhelykutasipuszta 19:02:11 | Montag, 3. Juli 2006
#4
Athanasius 23:27:06 | Sonntag, 2. Juli 2006
#3
Dr. Otterbeck 15:10:26 | Sonntag, 2. Juli 2006
#2
bonifatius 13:57:55 | Sonntag, 2. Juli 2006
#1
Athanasius 12:23:36 | Sonntag, 2. Juli 2006