Die Evolutionstheorie ist eine Glaubenslehre, die von ihren Anhängern erwartet, daß sie auch vor dem Absurden nicht zurückschrecken. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net) Die Argumente für und gegen ein angebliches Entstehen der ersten Lebewesen „von- selbst“
sind oft nur von Chemikern zu verstehen und zu beurteilen.
Glücklicherweise gilt das nicht für alle
Argumente. Nur drei Jahre nach der Veröffentlichung des Werkes „On the Origin of Species“ von Charles
Darwin im Jahr 1859 bewies der französische Arzt und Mikrobiologe Louis Pasteur († 1895) mit einfachen
Experimenten, daß Leben nur aus anderem Leben entsteht: „Omne vivum ex vivo“ – alles Lebende kommt aus
Lebendem.
Pasteur entwickelte eine Apparatur, in der eine sterile Nährlösung bei aufgeheiztem Ofen
im sterilen Zustand gehalten wird. Keime aus der Luft werden getötet. Die Nährlösung bleibt in diesem
Zustand unverändert.
Seit man das weiß, pasteurisiert man Milch und andere Lebensmittel. Durch Erhitzen
tötet man Keime ab, ehe man die Lebensmittel in Tüten füllt und verkauft.
Diese Maßnahme hat unzähligen
Menschen das Leben gerettet. Sie funktioniert darum so gut, weil es keine Urzeugung gibt.
Gut sterilisierte
H-Milch kann Ewigkeiten stehen, ohne daß es in ihr Lebewesen gibt. Das gilt, obwohl in H-Milch millionenfach
bessere Bedingungen für die Entstehung von Leben bestehen würden als in der sogenannten Ursuppe, die
von Evolutionisten als Ausgangspunkt für die Entstehung des Lebens genommen wird.
Die Milch enthält
anders als die Ursuppe zahllose komplexe chemische Substanzen, die für Lebewesen notwendig sind.
Pasteurs
Erkenntnisse wären für die Evolutionstheorie eigentlich ein vernichtender Schlag gewesen.
Bis ins 19.
Jahrhundert wurde die „generatio spontanea“ – die Spontanentstehung aus unbelebter Materie – von Lebewesen
bei Naturwissenschaftlern für selbstverständlich angesehen.
Schon der griechische Philosoph Aristoteles
(† 322 v.Chr.) zog aus der Beobachtung, daß feuchtes Material häufig und rasch von Organismen besiedelt
wird, den Schluß, daß Lebewesen aus unbelebter Materie entstehen.
Dieser Glaube wurde und wird von
der Evolutionstheorie heute noch benötigt.
Man findet in Fachbüchern des 17. Jahrhunderts Beschreibungen,
wie man Mäuse aus feuchtem Getreide und schmutzigen Lumpen erzeugen kann.
Die französische Akademie
der Wissenschaften setzte für die überzeugende Klärung der angeblich spontanen Entstehung von Leben
einen Preis aus. Pasteur gewann ihn aufgrund seiner Untersuchungen und konnte auch die Fehler früherer
Forscher erklären.
Doch die Theorie von der Spontanentstehung des Lebens sollte nicht für immer in
der Rumpelkammer der Wissenschaftsgeschichte verschwinden.
Zwar müssen Evolutionstheoretiker zugeben,
daß Leben heute nicht mehr spontan entstehen kann. Aber auf der frühen Erde muß das ihrer Ansicht nach
anders gewesen sein – denn sonst wären wir jetzt ja nicht alle hier.
Daß
das nicht stimmen und Leben nicht von selber entstehen kann, wußte schon der mittelalterliche Heilige
und Kirchenlehrer Thomas von Aquin († 1274).
Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ –
wobei er den Ausdruck „bewegen“ in einem weiten Sinne versteht und darin zum Beispiel die Fortpflanzung
einschließt.
Pflanzen, Tiere und Menschen sind etwas grundsätzlich Anderes als die Summe ihrer Bestandteile.
Sie haben eine Seele – ein Lebensprinzip –, welche diese „Bewegung“ hervorbringt.
Man könnte einwenden,
daß das Leben am Anfang chemisch „einfacher“ gewesen sei und damit vielleicht leichter „von selbst“ hätte
entstehen können.
So hätten die Nukleinsäuren die Aufgabe der Eiweiße übernommen. Oder die ersten
Lebewesen seien eine Art Reaktionssysteme an porösen Gesteinsoberflächen gewesen, wobei am Anfang nicht
mehr eine Ursuppe – ein Urmeer – sondern eine Art Ur-Pizza gestanden wäre.
Doch mit solchen Argumenten
wird das Problem nur verschoben und sogar verkompliziert. Die Frage bleibt: Wann und wie erfolgte der
„Übergang“ zu dem Leben, das wir heute kennen?
Es gibt noch einen grundlegenderen Einwand: Wenn sich
die Naturwissenschaft zum Ziel setzt, das Beobachtbare und Überprüfbare zu behandeln, dann sind solche
Spekulationen keine Wissenschaft mehr.
Die Veröffentlichung „Evolution: Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen
in sechster Auflage erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage
ist hier einsehbar.
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Leider nein santa rita, santa rita: Eines steht jedenfalls fest: Eine wie auch immer geartete Evolution
des Lebens ist definitiv ausgeschlossen. ich habe zwar nicht Zillmer gelesen, aber ich habe mich bei Wort
und Wissen, pro genesis (Schweiz) und im Discovery Institute, USA gründlich umgelesen, sowie das Junker/Scherer-Buch
gelesen. Dies alles genügt wohl Ansprüchen, die Gläubige an eine Verkündigungslehre stellen, die man
einfach glauben kann, ohne viel zu hinterfragen, wo ein (unbeweisbares) Dogma verkündet wird und notfalls
eine Exkommunikation stattfinden kann. Wissenschaftlichen Ansprüchen nach weltweit gültiger Definition
genügt dies nicht. Die Verkündigung der Schöpfung im Alten Testament ist ein grandioser Mythos, der
mit zum besten an Literatur zählt, was Menschen je geschaffen haben. Insofern kann man mit gutem Gewissen
von göttlicher Inspiration sprechen, an die auch ich ganz fest glaube. Die Schöpfungsgeschichte aus
der Genesis hat ihren Platz in der Ethiklehre und in den Religionsstunden der jeweiligen Kirchen. Eine
wissenschaftliche Darstellung verlangt von einem Text aber viel mehr als einen Mythos, oder Fakten, die
in einen Mythos hinein interpretiert werden. Im naturwissenschaftlichen Unterricht hat dies nichts zu
suchen. Die Tragik an der Geschichte ist die, dass die Kreationisten mit ihrem Streben, ihre Weltsicht
im Biounterricht zu lehren, den Kindern die Zukunft stehlen, weil unser biologisches Wissen auf Darwin
aufbaut. Die diesjährigen Nobelpreise bezeugen dies erneut!
#53 santa rita 10:06:10 | Freitag, 13. Oktober 2006
obelix Wenn Sie auf Augenhöhe mitdiskutieren wollen, sollten Sie erstmal die bereits unten erwähnten
Bücher von Dr. Zillmer www.zillmer.com/index2.htm lesen. Besonders bemerkenswert ist hier, dass ein nichtreligiöser
Autor von einem nichtreligiösen Standpunkt zu Forschungsergebnissen kommt, die Kernaussagen der Bibel
bestätigen. Wenn Zillmer richtig liegt – und es spricht alles dafür –, dann muss der Schöpfungsbericht
der Bibel wörtlich genommen werden. Dass bedeutet, dass die strengen 6-Tage-Kreationisten letztlich recht
hätten, und alle anderen müssten sich mangelnden Glaubens und Gottvertrauens anklagen, da sie vermeintlichen
wissenschaftlichen Erkenntnissen – die sich nach und nach alle als falsch erweisen – mehr geglaubt haben,
als Gott. Warum sollte Gott auch lügen? Eines steht jedenfalls fest: Eine wie auch immer geartete Evolution
des Lebens ist definitiv ausgeschlossen.
#52 obelix † 19:46:38 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
genau santa rita! Bei Ernst Mayr besteht keinerlei Gefahr religiöser Indoktrination! santa rita: obelixWann
fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen? „Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem
persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist… So etwas wie eine „katholische Naturwissenschaft“,
also eine glaubens- oder noch schlimmer, kirchengesteuerte Wissenschaft, kann es für ihn nicht geben,
weil seine Forschung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf nackten Tatsachen basiert und nicht aufgrund
irgendwelcher Berichte der Bibel oder der Glaubenslehre interpretiert werden. Also gilt auch für Sie:
wenn Sie auf Augenhöhe mitdiskutieren wollen, fangen Sie an zu lesen; Ernst Mayr, Das ist Evolution!
Es besteht keinerlei Gefahr der Verleitung zum Glaubensabfall oder der Versündigung. Mayr erklärt nicht,
wie die Welt entstand, sondern wie sie sich entwickelte. LESEN!
#51 santa rita 10:11:27 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
obelix Wann fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen? „Es gibt nichts, was die Vorstellung
von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist. Es gab große Evolutionsbiologen,
die an Gott geglaubt haben. Aber ich habe nie verstanden, wie man im Gehirn zwei völlig getrennte Fächer
haben kann, und in einem liegt die Wissenschaft und im anderen die Religion.“ Ernst Mayr
#50 obelix † 00:35:10 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
stimmt möchtegern-kathole, möchtegern-kathole: @obelixich hab’nicht gesagt, dass oder welche evolutionstheorien
ich vertrete. ich habe nur ganz trocken bestandsaufnahme gemacht, Sie haben eine Bestandsaufnahme von
nicht existenten „Evolutionstheorien“ gemacht. Wann fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen?
@obelix ich hab’nicht gesagt, dass oder welche evolutionstheorien ich vertrete. ich habe nur ganz trocken
bestandsaufnahme gemacht, was so alles vertreten wird, und inwieweit das dann jeweils mit dem glauben
kollidiert oder nicht. Da braucht man nicht gleich verbal einzudreschen.
#48 DieFidele 19:06:47 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Zwillinge << Unsere Geistseele, wenn auch geistig, formt den Leib, baut ihn auf und ist Daseinsprinzip.>>
Dem kann ich nur zustimmen, so verstehe ich das Ganze auch. Ausgehen dürfen wir ja von der Tatsache,
daß der liebe Gott weiß, daß Er den Eltern Zwillinge schenken wird. Und wieso sollte es Ihm jetzt nicht
möglich sein, die Zwillinge von Anfang an -was Körper und Seele- betrifft voneinander abzugrenzen?
#47 Karl Murx 18:18:00 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Was hat das mit Platz zu tun? Das ist ein naturphilosophes Problem. Deine Äußerung ist doch bißchen
naiv. Es geht hier nicht um den Platz in der Eizelle, sondern darum, daß die Geistseele und der Leib
eine Substanz sind. Da die Geistseele mit ihrer geistigen Spitze (Intellekt und Willen) den Leib überragt,
ist die Geistseele des Menschen unvollständige Teilsubstanz und kann in sich selbst auch ohne den Leib
subsistieren, was die Seelen der Tiere nicht können, da sie aus dem Stoff generierte Formen (morphé)
sind und ihre Funktionen nicht über die Bedürfnisse des Leibes hinausgehen. Der Leib hat seine Form,
durch die er subsistiert. Unsere Geistseele, wenn auch geistig, formt den Leib, baut ihn auf und ist Daseinsprinzip.
Wir sind keine in einen Leib eingesperrten Geister, wie die Gnosis behauptet. Ich müßte jetzt wirklich
den gesamten Aristotelismus heruntersagen und wenig googeln kannst Du auch.
#46 DieFidele 16:20:25 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Seelen @Fidele: Zwei Seelen kann nicht sein Die Seele ist doch kein Gast in einem Gehäuse, sondern Form-
und Ausbauprinzip des Leibes. Für zwei Prinzipien ist da kein Platz. Eine Eizelle hat zwar nur einen
Durchmesser von 0,11-0,14 mm und trotzdem sehe ich kein Platzproblem. Der liebe Gott offensichtlich auch
nicht, man beachte, in Amerika hat eine Frau eineiige Vierlingewww2.netdoktor.de/…achrichten/index.asp?id=76160&D=28&…]
zur Welt gebracht.
#44 timpressum † 14:32:35 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Entweder… …man einigt sich auf ein allgemeingültiges wissenschaftliches System der Erkenntnis oder
man spekuliert im Reich der Mythen rum. Man kann aber nicht einen Text von Menschen, die von Wissenschaftstheorie
keine Ahnung hatten und auch bei der Erschaffung der Welt nicht dabei waren, als Grundlage nehmen, wissenschaftliche
Fakten auf diesen Text zuschneiden und dann behaupten, daß die Vorgänge dieses Textes wissenschaftlich
bewiesen sind. Und nun kommt mir nicht mit Verbalinspiration – auch das ist ein Begriff aus der Theologie
und nicht aus der Naturwissenschaft! Beide Gebiete kennen zwar Berührungspunkte, aber man sollte nicht
das eine nutzen. um das andere zu beweisen oder zu widerlegen! Wieso ist Evolution eigentlich so gefährlich
für den Glauben einige Menschen hier? Ich glaube daran, daß eine Evolution stattgefunden hat! Ich glaube
aber auch. daß Gott die Schöpfung so eingerichtet hat, daß diese Evolution stattfinden konnte.
#43 Karl Murx 12:53:14 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Fidele: Zwei Seelen kann nicht sein Die Seele ist doch kein Gast in einem Gehäuse, sondern Form- und
Ausbauprinzip des Leibes. Für zwei Prinzipien ist da kein Platz.
#42 obelix † 12:39:39 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@DieFidele DieFidele: Leben = Bewegung<<Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ – …Eine
sehr gelungene, schlichte Definition. Leider auch eine sehr falsche Definition des Lebens, die ein bezeichnendes
Licht auf die katastrophale Unwissenheit auf naturwissenschaftlichem Gebiet wirft, die anscheinend in
besonders hohem Mass unter Gläubigen strenger Observanz grassiert.
Dinosaurier Vor einigen Jahren zierte in Israel ein Dinosaurierbild einen Joghurtbecher der für Kinder
gedacht war. Das Rabbinat weigerte sich, die beantragte Reinheitsbestätigung auszustellen. Begründung:
die Erde ist ca. 6000 Jahre alt, Dinosaurier hat es nie gegeben. Fazit: Kein Kosher-Stempel für den Dino!
#40 Benedikt 11:13:55 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ santa rita Die Dinosaurier müssen schon längere Zeit ausgestorben sein. Ihr Knochen wären ansonsten
nicht versteinert. Nicht versteinerte Saurieknochen wurden bislang nicht entdeckt. Zudem finden sich Fußspuren
von Sauropoden auf Gestein, das heute senkrecht zur Erdoberfläche steht. Es ist durch die Kontinentalverschiebung
im Laufe der Zeit zu Bergen aufgefaltet worden. Das dauert länger als ein paar tausend Jahre. Man kann
also davon ausgehen, dass die Saurier vor einigen Millionen Jahren lebten und damit zur Zeit der Sintflut
bereits ausgestorben waren.
#39 santa rita 11:02:36 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Interessante Lektüre zum Thema bieten auch die Bücher von Hans-Joachim Zillmer „Darwins Irrtum“ www.amazon.de/…illmer/dp/378442709X
und „Die Evolutionslüge“ www.amazon.de/…illmer/dp/3784430260. Zillmer weist nach, dass Dinosaurier,
Säugetiere und Menschen vor der Sintflut, also vor einigen tausend Jahren, gleichzeitig lebten und dass
die geologischen Erdschichten allesamt falschdatiert sind.
#38 DieFidele 10:48:42 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
kein Murks mit animalischer Seele und so… << Denn am Anfang, vor der Zwillingsteilung, kann nur eine
Seele dagewesen sein.>> Sich bei solchen Spekulationen aufzuhalten ist reine Zeitverschwendung. Ich sehe
jedenfalls kein Problem. Wenns ein Zwilling ist, dann haucht unser Herrgott 2 Seelen ein und wenns ein
Einling ist, dann eine. Wie genau das vonstatten geht, das wird Sein Geheimnis bleiben.
#37 Karl Murx 10:28:33 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Das Zwillingsproblem ist doch wohl da Und eine Vereinfachung ist es gar nicht. Denn am Anfang, vor der
Zwillingsteilung, kann nur eine Seele dagewesen sein. Diese ist entweder eine animalische und aus dem
Stoff aktuiert, oder von Anfang an eine Geistseele, also eine unvollständige Teilsubstanz. Es ist doch
weitaus widersprüchlicher, wenn sich diese Teilsubstanz als Formprinzip ihres Leibes wieder von einem
Teil zurückzieht, um dann einer neuen Seele Platz zu schaffen.
#36 DieFidele 09:15:48 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Lieber Gott, was ist des Rätsels Lösung? Die Frage ist nun, ob es beim Menschen bis zu dem Zeitpunkt,
da Zwillinge unmöglich werden (Differentiationsteilung), auch nur eine tierische Seele gibt und ob die
Geistseele erst später eingegossen wird. Warum sollte gerade ein „Einling“ wie es in der Fachsprache
heißt, mit einer tierischen Seele begonnen haben, bzw. warum komplizierter, wenn es einfacher auch geht??
#35 Karl Murx 09:04:49 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Die Frage ist, was für eine Seele Das Wachstum, ob einer Pflanze, eines Tieres, oder eines Menschen setzt
selbst verständlich eine Seele voraus, d.H. ein Formprinzip. Bei der Pflanze und beim Tier sind die Seelen
aber keine Teilsubstanzen, sondern aus dem Wesungsstoff generiert. Die Frage ist nun, ob es beim Menschen
bis zu dem Zeitpunkt, da Zwillinge unmöglich werden (Differentiationsteilung), auch nur eine tierische
Seele gibt und ob die Geistseele erst später eingegossen wird. Das Zwillingsproblem läßt darauf schließen.
#34 DieFidele 08:41:30 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Leben = Bewegung <<Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ – wobei er den Ausdruck „bewegen“
in einem weiten Sinne versteht und darin zum Beispiel die Fortpflanzung einschließt.>> Eine sehr gelungene,
schlichte Definition. Unter der Bewegung ist natürlich auch das Wachsen mit eingeschlossen. Deshalb hat
ein Mensch schon von der ersten Zellteilung an eine Seele, denn die Bewegung, das Wachstum setzt den Lebensatem
(Gen. 2,7) voraus.
#33 Karl Murx 08:37:04 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Alle thermodynamischen Potentiale kennen eine statistische Herleitung Ich habe ja Navon bereits auf die
Fermi-Energie von Elektronen in Festkörpern aufmeksam gemacht und auch darauf hingewiesen, daß es sich
dabei um die mittlere, freie Energie pro Elektron handelt,welche zur Leitung und zur spezifischen Wärme
etwas beitragen können. Natürlich ist die freie Energie nicht die Entropie, dennoch kennen beide ihre
Statistik. Im Falle der Fermi-Energie und der Fermi-Dirac-Verteilung wird diese quantenmechanisch aus
der Schrödinger-Gleichung hergeleitet. Bei einem Übergang vom Ortsraum in den Energie-Impuls-Raum des
Festkörpers kann man eine Fermi-Kugel definieren, deren Oberfläche eine Schwellenenergie darstellt.
Am Ende entsteht eine Statistik für die freie Energie, nicht für die Entropie, die in diesem Falle für
Spin-1/2-Teilchen gilt. Sie lautet etwas anders als bei der Entropie, aber es gibt Paralellen: wFermi=
1/{exp({E-EF}/{kT}) + 1} Da sich die freie Energie von Elektronen in Festkörpern aus der mikroskopischen
Quantenmechanik herleitet, komme bitte keiner mit dem Einwand, die freie Energie sei eine makroskopische
Größe. Was für die Entropie und freie Energie gilt, gilt verallgemeinert auch für die freie Entalpie.
Im Falle des Bariumsulfats läßt sich an der Phasengrenze ebenfalls ein Impulsraum definieren, mit einem
Energiebandschema wie bei Halbleitern. Damit ist die statistische Lösung so gut wie gefunden, denn es
gibt eine Energieschwelle von fest zu flüssig. Oder kann die statistisch nie durchtunnelt werden?
#32 obelix † 00:58:06 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
OK, zum dritten möchtegern-kathole: es gibt halt … … zwei Evolutionstheorien: Die „normale“ sagt,
dass meinetwegen ein Affe aus einem Einzeller entstanden sein mag.… und hat mit dem Kath. Glauben nichts
zu tun. OK, was hier stimmt ist, dass Wissenschaft mit Glauben nichts zu tun hat; so weit so gut. Dann
gibt es eine so genannte Evolutionstheorie, die will zeigen, wie belebte aus unbelebter Materie hervorging.
Diese „Evolutionstheorie“ existiert nur, wenn Sie daran glauben. In dem Moment, in dem nicht mehr an diese
„Evolutionstheorie“ geglaubt wird, verschwindet sie. Mit diesem Luftschloss beschäftigt sich kein Evolutionsbiologe,
weil er genug damit zu tun hat, die Entwicklung (=Evolution) in der Biologie der Zelle zum Beispiel, aufzuklären.
Der diesjährige Nobelpreisträger im Fach Chemie hat das getan, durch die Erforschung der Ribonukleinsäure,
die man bisher für einen weniger wichtigen „Boten“ in der Zelle gehalten hat. Da diese Annahme falsch
war, wurde diese Hypothese (unwichiger Bote) ersetzt durch die neue Hypothese, die besser gesichert ist,
bis jemand eine noch besseren Beweis vorlegt. Und dann gibt es die Evolution, die zeigen will, dass der
Mensch vom Tier abstammt. Diese „Evolutionstheorie“ ist ein Pappkamerad, der von interessierten Kreisen
aufgebaut wird, um auf die erste Evolutionstheorie einzudreschen. Ein durchsichtiges, schäbiges und erfolgloses
Spiel mit der Unwissenheit von Menschen. Bitte, bitte, lesen Sie das Buch von Ernst Mayr!!!!
@methusalix als obelix wenn Sie meienn Beitrag sorgfältig lesen, stellen Sie fest, dass ich die Anwendung
der Evolutionstheorie auf drei „Probleme“ unterschieden habe – und etwas überlegt habe, wo die Evolution
mit der Religion kollidieren könnte. Was wollen Sie denn da inhaltlich beanstanden? Das sollten Sie schön
schreiben, vor der „alles unwissenschaftlicher mist“ – keule.
#30 Karl Murx 22:56:32 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Natürlich ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik die Verallgemeinerung des Problems Bei meinem Beispiel
mit dem hüpfenden Stein hatte ja auch darauf hingewiesen, daß die Temperaturänderung vernachlässigbar
klein sei, weswegen das Teildifferential -S x dT keine Rolle spielte für die freie Entalpie keine Rolle
spielte. Aber bei der Lösung von Bariumsulfat stellt sich ein stabiler Endzustand ein, der jede freiwillige
Weiterentwicklung zu einem Zustand höherer Ordnung ausschließt. Bei der Ursuppe geht es ja genau darum.
Egal, ob man nun die Entropie als Maßstab für die Freiwilligkeit eines Prozesses nehmen kann, oder aber,
ob man das vollständige Differential von dG berücksichtigen muß, der zweite Hauptsatz wird nie durchbrochen.
Navon hätte nun zeigen müssen, daß im Falle der Ursuppe das thermodynamische Potential der Entalpie
gilt. Navon müßte auch einen Aufbau des Prozesses der Ursuppe präsentieren, wo insbesondere Volumenänderungen
und Druckänderungen nicht vernachlässigbar sind und auch Temperturänderungen berücksichtigt werden
müssen. Und selbst dann hat man noch kein Leben. Weiterhin ist auch an jenes nachrichtentechnische Analogon
zu denken, wo man von der „Energie“ von Signalen spricht. Das bedeutet, daß dem Informationsgehalt einer
Sequenz, sei es Abtastwerte von physikalischen Werten, oder aber den Sequenzen in der DNA eine endliche
„Signalenergie“ zugeordnet werden kann, die gerade ein sicheres Kennzeichen dafür ist, dass eine Sequenz
nicht auf Zufall beruht, sondern eine sinnvolle Information enthält.
#29 obelix † 21:38:54 | Dienstag, 10. Oktober 2006
methusalix als obelix @möchtegern-kathole möchtegern-kathole: @methusalix danke für Ihre hochintellektuelle
entgegnung Sie haben nicht im Ernst auf Ihre katastrophale Meinungsäusserung eine hochwissenschaftliche
Erörterung von „zwei Evolutionstheorien“ erwartet? Eine Bitte: machen Sie sich kundig! Lesen Sie „Das
ist Evolution“ von Ernst Mayr. Wenn Sie mit Darwin anfangen wollen, bitte hier www.textlog.de/…rwin-entstehung.html!
Die nächste Möglichkeit finden Sie hier www.aifb.uni-karlsruhe.de/…ndLernen_Vortrag.pdf! Viel Spass
und Erfolg beim Lernen! Dann werden Sie wissen. PS: ich mache das auch so. Wenn ich mich zu theologischen
Fragen äussere (was sehr selten vorkommt) mache ich mich kundig. Ich habe eine Grundausstattung an Bibeln,
natürlich den Erwachsenenkatechismus und den Weltkatechismus und eine kleine Handbibliothek zur Theologie.
Was mir noch fehlt ist der Denzinger, aber der kommt noch. Die Lücken fülle ich notfalls aus dem Netz.
@ Christoph Jetzt verstanden? Nein, ganz offensichtlich hast Du es nicht verstanden, wenn Du meinst, ein
physikalischer oder chemischer Vorgang setzt einen freien Willen voraus. Selbst ein Dr. m.-h. sollte das
wissen! Die Thermodynamik wird auch nicht von der Statistik bestimmt. Natürlich gibt es eine statistische
Thermodynamik, aber dies ist nur ein Teilgebiet und nicht für alles anwendbar. Schon garnicht auf ein
Einzelobjekt wie einen Stein! N.
@Navon: Thermodynamik und Wahrscheinlichkeit darf man fragen, in welchem Fach Du Deinen Doc gemacht hast?
Sicher darfst Du fragen, genau so, wie ich schweigen darf. Das wollten nämlich schon viele wissen, und
ich habe es ihnen aus gutem Grund nicht auf die Nase gebunden. Sicher nicht in einer Naturwissenschaft.
Sonst würdest Du auch wissen, dass sich thermischen Energie nie freiwillig in potentielle Energie überführt.
Natürlich nicht! Denn thermische Energie hat keinen freien Willen. Die Tatsache, daß wir nie beobachten,
wie thermische Energie in mechanische, insbesondere potentielle Energie übergeht, wird im 2. Hauptsatz
der Thermodynamik formuliert. Wenn Du aber versuchst, im Sinne einer einheitlichen physikalischen Theorie
die Thermodynamik aus der Mechanik abzuleiten, geht das nur über den Weg der Wahrscheinlichkeitsbetrachtung.
Und dann sind alle vom 2. Hauptsatz „verbotenen“ Erscheinungen nicht „unmöglich“, sondern nur extrem
unwahrscheinlich. Jetzt verstanden? ?:) MfG Christoph Heger
#25 methusalix † 20:11:00 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@möchtegern-kathole möchtegern-kathole: es gibt halt … … zwei Evolutionstheorien: … Also mit dieser
„Meinung“ erregen Sie bei der Wissenschaft (Sie wissen schon, die die unsere Kinder vor Tuberkulose und
Co. retten und den Porsche 911 machen) nicht mal ein mitleidiges Lächeln. So einen Unsinn nehmen die
Typen nicht mal zur Kenntnis. … Andere Meinung? Nein! Anderes Wissen!
@ Karl Du hast also mal das Wort Enthropie gelesen! Toll, aber verstanden hast Du nichts und Ahnung auch
nicht! Z.B. besteht die DNA garnicht aus Aminosäuren! kein einziges DNA-Molekül enthält nicht eine
einzige Aminosäure! DNA besteht aus einen 5-C-Zucker, einen Phosphat-Rest sowie 4 organische Basen. Außerdem
besagt die Entropie noch lange nicht, in welche Richtung eine chem. Reaktion Reaktion abläuft! Ein Beispiel.
Das Salz Bariumsulfat würde beim Auflösen in Wasser die Entropie des Systems drastisch um mehrere Größenordnungen
steigern. Aber es löst sich quasi nicht, im Gegenteil, es kristallisiert spontan aus der Lösung aus
und löst sich nicht mehr auf. Das Maß für die Freiwilligkeit des Ablaufs einer Reaktion ist die freie
Enthalpie, in der die Enthropie nur ein Faktor von vielen ist. Was den Rest Deines Postings angeht: Bilde
Dich erstmal, bevor Du über ein Thema redest, von dem Du offensichtlich keine Ahnung hast. So long! N.
#23 Tarcisius 19:55:22 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Tut mir leid, aber dieser Artikel ist einfach schlecht! Im Blumentopf ohne Samen wächst nichts, und auf
Nährlösung ohne keime wächst auch nichts, und das widerlegt die Evolutionstheorie oder die Theorie
der Entstehung des Lebens aus „zufällig „ ablaufenden chemischen Reaktionen? Und daß Menschen den Aberglauben
vertraten, Mäuse entstünden durch gammeliges Getreide und Unrat ist ein naheliegender Trugschluß (Da
vermehren sich die Biester halt prächtig.), hat aber auch nichts mit der Ursuppe zu tun. Wenn das beworbene
Buch ebenso flach argumentiert, sollte man von Kauf und Lektüre abraten. Im übrigen schmälerte es die
Genialität des Allmächtigen in keiner Weise, wenn Er Adam aus dem Boden geformt hat, indem Er den Topf
mit dem Ursüppchen aufgesetzt haben sollte, deren weitere „Entwicklung“ ihm vorhersehbar gewesen wäre.
Bitte die Evolutionslehre ist eine Theorie, in der Wissenschaft gilt eine Theorie, bis sie durch eine
bessere ersetzt oder widerlegt wird. Die Würde des Menschen hängt nicht davon ab, wie er vom Ackerboden
genommen ist. Über die Evolutionslehre kann und darf man diskutieren, aber auf wissenschaftlicher Ebene
und nicht mit solch unsinnigen Argumenten! Credo in unum Deum Factorem coeli et terrae visibilium omnium
et invisibilium. o^/
es gibt halt … … zwei Evolutionstheorien: Die „normale“ sagt, dass meinetwegen ein Affe aus einem
Einzeller entstanden sein mag. Das ist – richtig hin oder her – eine rein naturwissenschaftliche Frage
und hat mit dem Kath. Glauben nichts zu tun. Dann gibt es eine so genannte Evolutionstheorie, die will
zeigen, wie belebte aus unbelebter Materie hervorging. Ob das gegen den Kath. Glauben ist oder nicht,
ist eine knifflige Frage, denn zum einen ist es nicht sonderlich wichtig, zum anderen ist die Erschaffung
der Tiere und Pflanzen aber gemäßt wörtlicher Bibel Gottes Werk. Und dann gibt es die Evolution, die
zeigen will, dass der Mensch vom Tier abstammt. Das ist auch nicht unkatholisch, solange man nur einen
göttlichen Schöpfungsakt – mindestens die Erschaffung der Seele – annimmt. Andere Meinung?
#21 methusalix † 19:19:36 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Leider doch Thema verfehlt Entstehen Mäuse aus feuchten Lumpen?Die Evolutionstheorie ist eine Glaubenslehre,
die von ihren Anhängern erwartet, … Der ganze Faden unter dem Rubrum“Evolutionstheorie als Glaubenslehre“
(sic!) hat absolut nix mit der Evolution zu tun.
#20 Karl Murx 18:43:51 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Leider doch ein Oberlehrer Das von der Redaktion aufgebrachte Thema war die spontane Entstehung von Leben
aus einer Ursuppe. Das hat etwas mit Wahrscheinlichkeit und Entropie zu tun. Klick mal auf den Smiley.
Dann erscheint ein neuer! www.elliott-waves.com/…um/smile/zigarre.gif
#19 methusalix † 18:34:17 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Thema verfehlt, setzen sechs! und zwar fast alle, würde ein Oberlehrer sagen. Da ich keiner bin, nochmal
für alle die Wiederholung von navons wichtigstem Satz: Evolutionsbiologie befasst sich mit VERÄNDERUNGEN
des Lebens, mit seiner ENTWICKLUNG(daher der Name EVOLUTIONsbiologie) und nicht mit der Entstehung des
Lebens. Das überlassen die Biologen und Biochemiker den Spökenkiekern und Sterndeutern und sonstigen
Wahrheitsverkündern aller Religionen. Ein Beweis dafür? Gerne: die diesjährigen Nobelpreise (einmal
an Kornberg Sohn, nachedem ihn schon der Vater abgeräumt hatte, eine nette Evolution) wurden für Leisungen
auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie (wie verhält sich und was ist die Aufgabe von Ribonukleinsäure
in der Zelle?) vergeben. Der Nobelpreis wurde noch nie für eine Arbeit auf dem Gebiet „Entstehung des
Lebens“ vergeben, da Alfred so klug war, keinen Preis für Theologen auszusetzen. Gibt es eigentlich Forschungspreise
für Theologen? Wenn ja, für welche Themen und Arbeiten?
#18 Karl Murx 17:49:24 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Was unwahrscheinlich ist und was nicht, bestimmt ein quantitativer Vergleich Und um genau den, geht es
hier! Es ist doch wohl nicht unmöglich, oder? Es geht hier auch nicht nur um die Ursuppe, sondern um
das, was aus ihr entsteht. Ich bitte Dich daher einmal quantitativ abzuschätzen, welche Energie bei der
Zersetzung von höheren DNA-Ketten, wie sie in Lebewesen vorkommen, frei wird. Dabei meine ich eine Zersetzungsstufe
von der vollkommenen DNA-Kette in die Einzelnen Aminosäuren. Dabei werde ich mit Sicherheit auf eine
positive Entropieänderung kommen. Das bedeutet aber, daß der umgekehrte Vorgang relativ unwahrscheinlich
ist. Rechne mir das bitte doch einmal aus. Eine Abschätzung kannst Du mit der Verbrennung eines Streichholzes
in einem Kalorimeter machen, oder Du nimmst sonstige Biomasse. Es geht hier eben nicht um tolle Theorien,
weil jede Theorie vor dem selben thermodynamischen Problem steht. Und solange Du mir nicht quantitativ
vorrechnen kannst, dass diese Wahrscheinlichkeiten die Unwahrscheinlichkeit meines hüpfenden Steines
weit hinter sich lassen, glaube ich keiner von deinen Theorien.
@ Karl 1. nochmal zur Wiederholung: Die Entstehung des Lebens (Ursuppe) hat nichts mit der Evolution zu
tun, da die ET nur die Weiterentwicklung des Lebens als Thema hat, nicht aber die Entstehung. 2. ist die
Ursuppe nur eine Theorie von vielen zur Erklärung der Entstehung des ersten Lebens. Andere gehen von
der Entstehung an heißen Quellen oder Black Smokern aus, aber das nur am Rand. 3. die bisherigen Erkenntnisse
zur Entstehung des Lebens widersprechen NICHT den Gesetzen der Thermodynamik oder dem, was wir über die
Vorgänge in der anorganischen und organischen Chemie wissen. Sie kann so abgelaufen sein. 4. Nur weil
etwas UNWAHRSCHEINLICH ist, heißt das nicht, dass es UNMÖGLICH ist. Deine Beispiele waren unmöglich,
auch wenn sie rein mathematisch wahrscheinlich wären. Sag mal einem Lottogewinner, dass er nicht gewonnen
haben kann, weil das Gewinnen so unwahrscheinlich ist. Und bei der Entstehung des Lebens gab es nicht
nur einen (Tipp-)versuch sondern quasi unendlich viele über einen sehr langen Zeitraum (Mio Jahre). N.
#16 Karl Murx 17:12:36 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Es geht nicht, wegen der minimalen Wahrscheinlichkeit Es kann nicht deswegen nicht passieren, weil es
absolut unmöglich ist. So, und jetzt bitte ich Dich, Navon, diese Unwahrscheinlichkeiten einmal mit der
Ursuppe in Beziehung zu setzen und die Wahrscheinlichkeit (Unwahrscheinlichkeit) an einem einfachen Rechenbeispiel
vorzuführen. Was ist denn an der Ursuppe anders? Glaube ich etwa, das ich einfach plötzlich im Vakuum
sitzen werde? Natürlich nicht. Aber ich kann meine Sorglosigkeit quantitativ begründen. Kannst Du Du
das auch für Deine Ursuppe? Also, nehmen wir mal das Beispiel mit dem Zimmer (2,5 x 3 x 4 Kubikmeter),
das sind ca. 1339 Molvolumen bei Normalbedingungen, die enthalten ca. 8,06 x 10 hoch 26 Gasmoleküle,
einverstanden? Das macht eine Wahrscheinlichkeit einer spontanen Kontraktion von e hoch (-806014492753623188405797101,44928),
oder von 10 hoch (-350047646536947107171268620,66007) Klar hat Dein Prof Recht. Die Beispiele sind blöd.
Nur, Ursuppe ist noch blöder. Bitte Ursuppe statistisch quantifizieren!
@ Christoph darf man fragen, in welchem Fach Du Deinen Doc gemacht hast? Sicher nicht in einer Naturwissenschaft.
Sonst würdest Du auch wissen, dass sich thermischen Energie nie freiwillig in potentielle Energie überführt.
Genau diese sinnlosen Beispiele von Karl hat mir schon mein damaliger Prof. als Beispiel, was nach den
Gesetzen der Thermodynamik NICHT geht, beigebracht und heute bringe ich es meinen Studenten damit bei.
Wenn Karls Beispiele funktioneren würden, könnte man ja auch seinen Energiebedarf einzig durch Wärmezufuhr
decken. Geht aber nicht, oder? @ Karl: Was hat ein Elektron in einem metallischen Leitungsband mit einem
Stein gemein und gibt es da vielleicht Unterschiede? N.
#14 Karl Murx 16:30:15 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Hier ist eine Veröffentlichung der Uni Kiel Es geht darum, daß die Fermi-Energie, welche bei Halbleitern
zwischen dem Valenzband und dem Leitungsband liegt (bei Metallen liegt sie oberhalb der Unterkante des
Leintungsbandes im Impulsdiagramm), die mittlere, freie Energie pro Elektron ist, das irgendwo im Valenzband,
oder Leitungsband einen Zustand einnimmt. Von der mittleren (statistischen) freien Energie pro Elektron
kann man dann die Entropieänderung und damit die Besetzungswahrscheinlichkeit ermitteln. Es ist also
eine gängige Betrachtungsweise: www.tf.uni-kiel.de/…backbone/r2_3_2.html
Keine Ahnung von Physik Navon hat keine Ahnung von Physik. Entsprechend der statistischen Deutung der
Thermodynamik ist der zweite Satz der Thermodynamik, der Phänomene, wie sie Karl Murx als Beispiele anführt,
ausschließt, eben nur „statistisch unmöglich“, will sagen: furchtbar unwahrscheinlich. Da hat Karl Murx
schon völlig recht. Auch werden in der Physik, entgegen Navons Meinung, „Arbeit“ und „Energie“ synonym
verwandt. MfG Christoph Heger
#12 Karl Murx 16:18:40 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Mein Beispiel stammt aus einem Buch des VDI-Verlages Hering – Martin – Stohrer Physik für Ingenieure
Seite 186 Aber auch in einem weit anspruchsvolleren Werk, wie dem „Gertsen-Kneser-Vogel“ Experimentamphysik,
einem Werk das auch für Physiker gedacht ist, findest du solche statistischen Beispiele und vor allem
eine statistische Herleitung des Entropiebegriffes mit einem Beispiel. Aber auch in dem Buch des VDI-Verlages
hast Du ein statistisches Beispiel mit N Gasmolekülen in zwei Räumen. Ein bekanntes Beispiel. Das Ergebnis
der Herleitung für eine freiwillige Konraktion bei einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ist: ln (Wahrscheinlichkeit) =
N x ln (Volumen_1 / Volumen_2) Übrigens, wenn Dir der Sprung des Steines zu unwahrscheinlich ist, berechne
doch die Wahrscheinlichkeit für eine Höhe von Mikrometer.
@ Karl Willst Du Dir nicht doch vorher mal die Gesetze der Thermodynamik durchlesen, bevor Du Dich hier
weiter lächerlich machst?! Ich empfehle von Peter W. Atkins: „Physikalische Chemie“. Sind nur wenige
Kapitel und die erklären recht einfach und anschaulich, warum Dein vorgeschlagenes Beispiel Unsinn ist.
Kleiner Tip: Man beachte den Unterschied der physikalischen Größen Energie und Arbeit! Beste Grüße
N. P.S.: Dein Beispiel erklärt die von Dir beauptete Wahrscheinlichkeit aber auch nicht, aber das nur
am Rande…
#9 Karl Murx 16:01:24 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Stein Der Potentialunterschied hinsichtlich der Höhe beträgt „mgh“,
hier : 1kg x Gravitätskonstante x 0,1m Genau diese Energie muß der Stein durch spontane Abkühlung,
als Reduzierung der Gitterschwingungen aufbringen. Die Wärmekapazität des Steines betrage c=0,8kJ/kg
K Der thermische Wärmeinhalt des Steines muß sich also um denselbsen Betrag reduzieren, der dem Potentialanstieg
von 10cm entspricht: mgh = – m c dT, wobei dT die Temperaturabkühlung ist. Die Masse kürzt sich heraus
und es folgt: dT = -gh/c = – 0,0012 K Das vollständige Differential der Entropieänderung: dS= dQrev/T
Die Temperatur T belief sich auf 300K und dT ist so klein, daß wir das in Relation zu T nicht berücksichtigen
brauchen: dQrev = mgh, die reversible freigesetzte Wärmemenge ist 0,981 Joule und so ergibt sich für
den Quotienten aus dQ/T ein Betrag von 0,00327 J/K = dS Die Wahrscheinlichkeit des Sprunges ist nun: w =
e hoch (dS/Boltzmannkonstante)
@Karl Alle Deine Beispiele widersprechen den Gesetzen der Thermodynamik und werden NIE eintreten! Weil
es unmöglich ist. Jeder einzelne evolutionäre Schritt hingegen widerspricht keinen Naturgesetz und kann
somit auch eintreten – egal wie klein die Wahrscheinlichkeit ist. Zur Erklärung mal ein Beispiel: Mit
einem Würfel tausend Mal hintereinander eine 6 Würfel ist mathematisch unwahrscheinlich (wie ein spezieller
Evolutionsschritt), aber prinzipiell möglich. Eine 7 zu würfeln ist aber unmöglich, wie die von Dir
geforderten Beispiele. Das alles wurde schon hundertfach so erklärt. Schau mal in Lehrbücher oder ins
Netz, oder bist Du lernfaul? N.
#4 Karl Murx 13:49:47 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Wahrscheinlichkeit = Wahrscheinlichkeit Wir wissen ja alle, daß die Effollotionstheorätiker immer auf
die Wahrscheinlichkeit bauen. Warum warten sie denn nicht darauf, daß sich die linke Hälfte ihrer gefüllten
Badewanne spontan abkühlt und gefriert und die rechte Hälfte zu sieden beginnt? Warum warten sie nicht
darauf, daß der Inhalt eines geöffnetenTintenfasses, das sie in eben eine solche mit Wasser gefüllte
Badewanne auf den Boden gesetzt haben, sich wieder freiwillig und spontan vom Wasser trennt, um dann wieder
im Tintenfass zu landen. Wir groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Stein der Masse m=1kg und der
Temperatur T=300K, sich sponatan abkühlt und dafür h=10cm in die Höhe springt? Der Stein habe ein spezifische
Wärmekapazität von c=0,8 kJ/kg K. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich freiwillig die gesamte
Luft eines Zimmers (2,5m x 3m x 4m), bei ambienten Bedingungen in der rechten Hälfte versammelt und ich
plötzlich in der linken Hälfte im Vakuum sitze? Die Wahrscheinlichkeiten lassen sich mit Hilfe eines
guten Physikbuches über Thermodynamik ohne weiteres angeben. Warten wir darauf? Ich nicht, auch wenn
diese Wahrscheinlichkeiten quantitativ bestehen mögen. Nur zur Information, die Lösung für den Stein
beträgt: Wahrscheinlichkeit ist 1 zu (10 hoch 0,00000000000000000001)
Evolution Liebe Pseudo-Wissenschaftler. Dann erklären sie mir einmal wer für so Schwachsinns „Forschung“
wie die Ursuppe verantwortlich war? Von wem ist die ET hervorgegangen und somit die Behauptung das sich
Leben aus toter Materie entwickelt. Drei mal dürfen sie Raten Auch die Psychotherapeuten haben ihren
„Heiligen“ Freud welchem sie es zuschreiben das Menschen „geheilt“ werden. Freud hat erkannt das man durch
Auflösen von seelischen Konflikten die Seele gesund wird und nach ca. 100 Jahre langer Forschung und
Milliarden von Euro ist dies jetzt sogar dem auch noch so verkalkten „Wissenschaftler“ in den Kopf gedrungen.
Das Gespräche mit dem Priester, Beten, Beichte und Buße dies schon immer bewirkt haben und das dazu
auch noch kostenlos wird von Freud anbetern immer wieder ignoriert Genauso handeln auch ET „Wissenschaftler“.
Gott wo es nur geht ignorieren
#2 Desperatus † 13:12:44 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Darwin Darf ich hier den ganz bescheidenen Hinweis anbringen, daß Charles Darwin sich mit der Entstehung
der Arten befasst und der stammesgeschichtlichen Entwicklung, nicht aber mit der Entstehung des Lebens.
Und was sie Ewigkeitsversprechungen pasteurisierter Milch anbelangt: Nun, Sie fordern hier doch immer
den wissenschaftlichen Beweis, also erbringen sie ihn. Mehr als 157 Jahre werden Sie aber nicht nachweisen
können Und bis zu einer Ewigkeit fehlt da noch ein wenig. Ich freue mich auf die Diskussion.
Logik bei kreuz.net? Gestern ein Artikel über Gallileo, indem behauptet wird, die Kirche hätte keine
Probleme oder Differenzen mit der Wissenschaft und heute ein Artikel, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse
aufgrund von Unkenntnis und ideologischer Voreingenommenheit abgelehnt und für nichtexistent erklärt
werden. Liebe Redaktion, es scheint als wärt Ihr Euch Eurer eignen Meinung nicht so ganz sicher! Was
denn nun? Nicht gegen wissenschaftliche Erkenntnisse sein aber zugeben, dass die Genesis-Geschichte nur
ein Märchen ist oder eben weiter die Evolution leugnen und damit zugeben, dass der Katholizismus eben
doch so seine Probleme mit wissenschaftlichen Erkenntnissen hat? Was denn nun? N. P.S.: Hat man Euch sicher
schon oft gesagt, aber damits auch mal im Großhirn ankommt: Die ENTSTEHUNG des Lebens ist kein Teil der
Evolutionstheorie. Die ET geht IMMER von bereits existierenden Lebewesen aus.