St. Pölten
Keine Tragbahre – sondern eine Zigarette
Hat Märtyrerkanzler Engelbert Dollfuß einen verwundeten Sozialisten tatsächlich auf der Tragbahre zum Schafott schleppen lassen? Blödsinn – sagt der emeritierte Grazer Kirchenhistoriker.
Von den Sozialisten verbreitetes, angebliches Foto des Schuhmachers Karl Münichreiter
Von den Sozialisten verbreitetes, angebliches Foto des Schuhmachers Karl Münichreiter
(kreuz.net, St. Pölten) Professor Maximilian Liebmann (72) hat sozialistische Geschichtsklitterungen gegen den österreichischen Märtyrerkanzler Engelbert Dollfuß († 1934) aufgedeckt.

Liebmann ist emeritierter Kirchenhistoriker an der Universität Graz. Er sprach mit der Nachrichtenagentur der österreichischen Bischofskonferenz ‘kathpress’.

Anlaß für das Gespräch war die Anordnung des Bischofs von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, ein Wandbild in der St. Pöltner Prandtauerkirche wegen einer Dollfuß-Darstellung entfernen zu lassen.

Kirchengeschichtler Liebmann betont
Maximilian Liebmann:
Es gibt beharrliche Legendenbildungen, die trotz gegenteiliger historischer Beweislage weiter gepflegt werden.
im Interview, daß die faktische historische Beweislage einer beharrlichen Legendenbildung entgegenstehe.

Liebmann erwähnt die von linken Kreisen forcierte schwarze Legende, wonach einer der hauptverantwortlichen „Schutzbündler“ angeblich „auf einer Tragbahre zum Galgen geschleppt“ worden sei.

Die sozialistischen Schutzbündler zettelten im Jahr 1934 in Linz einen blutigen Aufstand an, der über 300 Menschen – die Hälfte Polizisten, Soldaten und Hilfskräfte – das Leben kostete.

Münichreiter
Münichreiter
Die sozialistische Legende identifiziert den angeblich zu seiner Exekution getragenen Verurteilten mit dem Schuhmacher Karl Münichreiter, der die sozialistischen Aufständischen kommandierte.

Die Todesstrafe – 1933 wegen nationalsozialistischer Sprengstoffanschläge eingeführt – wurde gegen acht der Hauptverantwortlichen verhängt und exekutiert.

„So schrecklich, unmenschlich und unverzeihlich die Todesurteile, insbesondere die Hinrichtungen, auch waren und sind, so verfehlt ist es, diese Bluttat noch durch horrible Legenden zu überfrachten“ – kommentiert Liebmann.

Liebmann studierte unter anderem Berichte, die von den Gefangenenseelsorgern an den Wiener Kardinal Theodor Innitzer († 1955) geschickt wurden und sich im Wiener Diözesanarchiv befinden.

Aus den Berichten geht hervor, daß Karl Münichreiter „eine Zigarette rauchend, seelenruhig aus der Armensünderzelle zur Richtstätte ging“.

Der Gefängnisseelsorger Hw. Josef Supp ergänzt: „Bei der Hinrichtung benahm sich Münichreiter vollständig ruhig und gefaßt ohne etwas auszurufen.“

Kardinal Innitzer suchte offenbar bei der Regierung Dollfuß um eine Begnadigung der Verurteilten an.

Nur so sei ein detaillierter, an Kardinal Innitzer gerichteter Rechtfertigungsversuch des damaligen Justizministers Kurt Schuschnigg († 1977) zu verstehen. Darin erklärt Schuschnigg, daß „die Anzahl der Justifizierten mit acht glücklicherweise eine sehr geringe“ sei.

„Acht zu viel“ – bedauert Liebmann.

Für Liebmann ist es unverständlich, daß die „obskure Legende“ von der Tragbahre auch in seriösen Geschichtsdarstellungen verbreitet wird.

Verbreiter des Rufmordes

Noch Mitte Januar benützte der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl das Märchen von der Tragbahre in einer Sendung des ‘Österreichischen Rundfunks’, um gegen die Dollfuß-Abbildung in der Prandtauerkirche zu polemisieren.

Der Vorsitzende der Sozialisten in Tirol streut die Verleumdung auf der Parteihomepage.

Die Gewerkschaft und die Arbeiterkammer setzen die rührselige Lüge durch ihren Bildungsverein in Umlauf. Sie findet sich zum Beispiel in einem offensichtlichen Propagandatext über die Geschichte der österreichischen Gewerkschaftsbewegung.

Die niederösterreichischen Jungsozialisten verbreiten die Mär sogar in einem Buch: „Ich sterbe, weil es einer sein muß. Karl Münichreiter, Erinnerungen an den Vater“.

Die Propagandalüge findet sich ferner auf mehreren Unterseiten der Homepages der Jungsozialisten.

Auch die Wiener Grünen verbreiten das Märchen auf ihrer Webseite.

Die Verleumdung findet sich auf zahlreichen weiteren extremistischen Webseiten und natürlich in dem häufig unzuverlässigen Internet-Lexikon Wikipedia.

Auch Online-Zeitungen wie die Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ bedienen ihr Publikum mit der Falschmeldung.
      
19 Lesermeinungen
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#19   FiliusEcclesiae   21:26:49 | Dienstag, 26. Februar 2008
Gott sei Dank wurde diese irrige Legende richtiggestellt
Es kratzt sehr an Bundeskanzler Dollfuß’ Ruhm, daß er der Begnadigung des für ihn zuständigen Kardinal-Erzbischofs von Wien nicht stattgegeben hat.
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#18   Lux   19:45:26 | Sonntag, 4. Februar 2007
@Benedikt
Ein Märtyrer im christlichen Sinn ist er aber nicht, denn er ist – um in Ihrem Beispiel zu bleiben – nicht im Kampf für Kirche und Religion ermordet worden, sondern in einer politischen Auseinandersetzung.
Ich denke das er eben schon für ein christliches Österreich gestorben ist und somit auch für Kirche und Religion, weil eben Politik und Religion manchmal mehr zusammenhängt als man glaubt. Man darf nicht vergessen das zu der Zeit die sozialistischen und nationalsozialistischen Organisationen sehr Kirchenfeindlich waren und somit eine Gefahr für Kirche und Religion. Er starb also für seinen Glauben. Ob er wegen seinem Glauben starb ist nicht genau zu sagen. Jetzt muss sich jeder für sich Fragen ist man nur Märtyrer, wenn man wegen seinem Glauben stirbt oder auch wenn man für seinen Glauben stirbt.
MfG,
Lux
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#17   Benedikt   14:13:14 | Sonntag, 4. Februar 2007
@ Lux
Ist ein Sozialist der im Kampf für eine sozialistische Gesellschaft erschossen wird nicht auch ein Märtyrer des sozialistischen Kampfen?
Die Märtyrer Frage dürfte also geklärt sein.
Hier geht es um den christlichen Märtyrerbegriff. Dass Dollfuss ein Märtyrer des freien Österreich sein soll, kann man meinetwegen so sehen. Ein Märtyrer im christlichen Sinn ist er aber nicht, denn er ist – um in Ihrem Beispiel zu bleiben – nicht im Kampf für Kirche und Religion ermordet worden, sondern in einer politischen Auseinandersetzung.
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#16   Lux   02:09:36 | Sonntag, 4. Februar 2007
@Benedikt
Ist ein Sozialist der im Kampf für eine sozialistische Gesellschaft erschossen wird nicht auch ein Märtyrer des sozialistischen Kampfen?
Die Märtyrer Frage dürfte also geklärt sein.
MfG,
Lux
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#15   st.georg   21:11:22 | Freitag, 2. Februar 2007
@benedikt
an dieser stelle mal ein herzliches dankeschön aus berlin für ihre kompetenten und treffenden beiträge
manches hier läßt ja nicht nur um die kirche , sondern auch um die demokratie fürchten!
gott sei dank nur – sowohl in der kirche, wie im land -alles nur unbeteutende randkomiker…
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#14   Benedikt   19:57:08 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Tradiland
Die Annahme, dass Engelbert Dollfuß nicht als Märtyrer zu bezeichnen wäre, kann nur auf der modernistischen Irrlehre beruhen, dass Staat und Kirche getrennt sein müßten einerseits und andererseits nicht jeder Staat sich am Königtum Christi zu orientieren habe.
Sparen Sie sich doch Ihre Phrasen. Beantworten Sie lieber die offene Frage, in welcher Weise der Tod Dollfuss’ etwas mit seinem Bekenntnis zu tun hat oder wo ein solches zu finden ist.
Wundert tut’s mich ja nicht, dass Sie sich hier auch diese Kompetenz aneignen, Sie Vorreiter der Laienkirche.
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#13   Lux   18:18:55 | Freitag, 2. Februar 2007
Guter Artikel
Ich sehe es mit Freuden, dass endlich mal gegen die linken Lügen aufgeklärt wird, denn besonders der von Herzen gute Dollfuß wurde immer schon von Solchen in den Dreck gezogen. Er wollte nur den Frieden, den Anderen möge der Herrgott vergeben. Kreuz.net weiter so!
MfG,
Lux
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#12   Sirilo   17:06:59 | Freitag, 2. Februar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Was hat Jesus eigentlich gemeint, als er sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“?
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#11   obelix †   16:14:20 | Freitag, 2. Februar 2007
nimmt sich kreuz.net jetzt das Recht heraus, Menschen als Heilige zu kanonisieren?
HeinrichvonOfterdingen: Sirilo,Dollfuß.
Edith Stein starb auch nicht (direkt) in Verteidigung ihres Glaubens, wurde aber doch als Märtyrerin kanonisiert.
Verkündigung eines neuen Dogmas durch die kreuz.netter:
„Engelbert D. starb als Märtyrer und ist zur Ehre der Altäre erhoben!“
Und was ist, wenn die Katholiken da nicht dran glauben? Stante pede Exkommunikation????
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#10   Dr. Christoph Heger   14:45:31 | Freitag, 2. Februar 2007
Timpressum verkündet ein neues Dogma:
Dollfuß hat sich schuldig gemacht am Tod dieser Menschen. Daran gibts nix zu rütteln.
Ich erlaube mir trotzdem daran zu rütteln. Wieso hat er sich schuldig gemacht? Ich kann dem bisher Gesagten nur entnehmen, daß acht Leute wegen Aufstands und Mordes verurteilt und hingerichtet wurden.
Offenbar mußte man diese einfache Sache wieder mal mit der sentimentalen Geschichte von der Tragbahre anreichern, um Stimmung zu machen.
MfG
Christoph Heger
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#9   Stimme aus dem Tradiland   13:54:17 | Freitag, 2. Februar 2007
Engelbert Dollfuß, der Märtyrerkanzler
Die Annahme, dass Engelbert Dollfuß nicht als Märtyrer zu bezeichnen wäre, kann nur auf der modernistischen Irrlehre beruhen, dass Staat und Kirche getrennt sein müßten einerseits und andererseits nicht jeder Staat sich am Königtum Christi zu orientieren habe.
In christlichem Sinne ist jede Staatsform legitim – egal wie sie herbeigeführt wurde – die zum Ziel hat, den Geboten Gottes, den Lehren der Kirche (etc.) zum Durchbruch zu verhelfen.
Die Etablierung eines christllichen Staates – auch als „Gottesstaat“ (wenn auch mißverständlich) bezeichenbar – kann also durchaus mittels Putsch erfolgen. Wie auf kreuz.net dargestellt, wurde die Demokratie in Österreich durch die Sozialdemokraten zerstört.
Dollfuß hat sich bei Etablierung des „Ständestaates“ ausdrücklich auf die Sozialenzyklika Quadragesimo Anno von Papst Pius XI. gestützt (siehe auch die Einleitung zur Verfassung vom 1. Mai 1934). Die Etablierung einer Staatform, die sich auf die kirchliche Sozial- und Gesellschaftslehre stützt, ist auf alle Fälle ein Anliegen im Sinne Christi.
Die Ermordung aus diesem Grund ist auf alle Fälle ein Martyrium.
Das bewußte Mißverstehen dieses Anliegens als nur politisch verrät eine häretisch-modernistische Staats- und Gesellschaftsauffassung. Denn für einen Katholiken dürfen Staat und Kirche nicht getrennt sein – ganz im Gegenteil – alles hat sich an den Geboten, Lehren und dem Glauben Christi und der Kirche auszurichten!
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#8   Benedikt   12:35:11 | Freitag, 2. Februar 2007
Dollfuss
Auch wenn das so war – Dollfuss ist dennoch kein christlicher Märtyrer, sondern das Opfer politischer Auseinandersetzungen ohne jeden Bezug zum Bekenntnis.
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#7   thaumaturgos   12:34:26 | Freitag, 2. Februar 2007
das gemälde sollte weg
weil es restaurativer KITSCH ist, nichrt weil der ein oder andere fascho-idiot darauf sein portrait hat. der dollfuß ist ja nicht nur in dieser kirche in össterreich abgebildet, das alles gehört in eine reihe mit den ‘anderle-von-rinn’ darstellungen. wenn es halbwegs gelungene kunst ist, muss mans ja nicht weggeben … es ist ein zeitzeugnis. aber purer kitsch von scjhlechten lüftelmalern, die überdies nicht nur ein paar unwillige sozis erregt und nervt, das muss in einem GOTTEShaus wahrlich nicht sein … wenn unser tirler export knittl schon was gutes und ordentliches fürs geld haben hätte wollen, dann hätte er prof. köberl, ein barockkopist mit unzähligen werken, fragen können … bekannt wärew ihm der herr gewesen, aber vermutlich wäre dann nur etwas in die kirche passendes und nicht memlauer & cons. gekommen
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#6   HeinrichvonOfterdingen   11:59:55 | Freitag, 2. Februar 2007
Sirilo,
Dollfuß als „Märtyrerkanzler“ zu bezeichnen, ist auch schon eine Geschichtsklitterung, denn er starb ja nicht zur Verteidigung seines christlichen Glaubens…
Das wird offenbar etwas weiter gesehen, als Sie das hier fassen. Edith Stein starb auch nicht (direkt) in Verteidigung ihres Glaubens, wurde aber doch als Märtyrerin kanonisiert.
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#5   Sirilo   11:52:35 | Freitag, 2. Februar 2007
Geschichtsklitterungen…
Wo ist die objektive übergeordnete Instanz, die feststellen kann, daß Prof. Maximilian Liebmann nicht auch nur eine Geschichtsklitterung verbreitet?
Dollfuß als „Märtyrerkanzler“ zu bezeichnen, ist auch schon eine Geschichtsklitterung, denn er starb ja nicht zur Verteidigung seines christlichen Glaubens…
(Trotzdem meine ich, daß es unsinnig ist, das Gemälde aus der Prandtauerkirche zu entfernen. Denn würde man dem Prinzip folgen, derzeit bestimmten Kreisen mißliebige Personen aus Kirchengemälden zu entfernen, dann müßte man bei vielen Barockkirchen jede Menge Personen übermalen.)
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#4   timpressum †   11:27:44 | Freitag, 2. Februar 2007
Und beim nächsten Mal
„Der selige Goebbels – Warum im tausendjährigen Reich nicht alles so schlecht war, wie es aussah“
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#3   stat crux   10:10:01 | Freitag, 2. Februar 2007
@Katharina L.
Dass kreuz.net anscheinend Martin Humer und Engelbert Dollfuss für die beiden maßgeblichen Heiligen des 20. Jahrhundert hält, das muss immer noch Verwunderung wecken. Was wohl ein maßgeblicher Psychoanalytiker darüber sagen würde?
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#2   Katharina L. †   09:57:00 | Freitag, 2. Februar 2007
kreuz.net-Reihen
Ein neuer Beitrag aus der kreuz.net-Reihe
„Dollfus – der Heilige“
Diese Reihe löst die erfolgreichen Vorgängerreihen ab:
„Algermissen – das Modernistenschwein“
„Lehmann – der satanistische Verräter“
„Krenn – das arme, unschuldige Opfer“
„Alte Messe – warum Gott nur Latein versteht“
„Martin Humer – der heiligmäßige Pornosammler“
„Linz – die von Gott zur ewigen Verdammnis bestimmte Diözese“
und natürlich
„wikipedia – freimaurerische Untermenschen am Werk“
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#1   timpressum †   09:55:17 | Freitag, 2. Februar 2007
Schauermärchen…
…werden auf kreuz.net auch genügend verbreitet. Daher erst nochmal die Stelle mit den Splittern und dem Balken in der Bibel lesen!
Und: Dollfuß hat sich schuldig gemacht am Tod dieser Menschen. Daran gibts nix zu rütteln. Ein Heiliger war er nun wahrhaftig nicht!
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