Er hat angeblich Sympathien für die lebens-, familien- und kinderfeindlichen Sozialisten und extremistischen ‘Grünen’. Ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz schon kurz nach seiner Wahl durcheinandergeraten?
(kreuz.net) Erzbischof Robert Zollitsch (69), der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, denkt
über ein Ende des Zölibats nach. Das erklärte heute die Webseite ‘Spiegel Online’.
Daß Priester ehelos
leben, sei „nicht theologisch notwendig“ – zitiert das Portal den Erzbischof und kommentiert: „Erst wenige
Tage im Amt – und schon wagt er sich an ein Mammut-Projekt“.
Mons. Zollitsch spreche sich beim Thema
Zölibat „gegen Denkverbote“ aus.
Für die Kirche bedeutet diese Aussage eine radikale Abkehr von der
bisherigen Praxis – kommentiert ‘Spiegel Online’.
Das sei auch Erzbischof Zollitsch bewußt: Ein Abschied
vom Zölibat „wäre eine Revolution, bei der ein Teil der Kirche nicht mitginge“ – zitiert ‘Spiegel Online’
den Erzbischof.
Dafür wäre ein Konzil nötig, weil die Abschaffung des Zölibates in das innere Leben
der Gesamtkirche eingreifen würde.
Mit polemischem Tonfall und Seitenhieben gegen den Bischof von Augsburg
unterstützte Mons. Zollitsch auch die gegenwärtige, kinder- und familienfeindliche neoliberale Kinderkrippenpolitik
der deutschen Bundesregierung:
„Begriffe wie ‘Gebärmaschinen’ oder ‘Herdprämie’ gehören nicht zu meinem
Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern
sie einfach benötigen“ – glaubt Mons. Zollitsch vor ‘Spiegel Online’.
Gleichzeitig kritisierte er die
Christdemokraten, daß sie sich „stärker neoliberalen Thesen angenähert“ hätten. Sie stehe dabei in
der Gefahr, die soziale Marktwirtschaft oder das Soziale nicht mehr genügend im Blick zu haben.
Deshalb
sei die Nähe zwischen Kirche und CDU „geringer geworden“.
Andererseits würden andere Parteien wie SPD
und ‘Grüne’ „Dinge, die uns wichtig sind“, angeblich „stärker aufgreifen als früher“. Um welche Themen
es sich dabei handelt, ließ der Erzbischof im dunkeln.
Diese habe bei den Protestanten Verstimmung ausgelöst.
Darum meint Erzbischof Zollitsch: Die evangelische
Kirche „ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“
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#208 Melchisedech 23:51:42 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Bruder Theophil… …ich verstehe ihre Frage oder Aussage nicht. Meine Teilnahme an kreuz.net begrenzen?
Meine Beiträge halten sich in sehr sehr überschaubaren Grenzen, sind recht selten. Das können sie nachprüfen.
Was meinen Sie sonst? Ich unterstelle Ihnen, daß sie mir KEINEN Maulkorb verpassen wollen.
#207 Benedikt 23:38:36 | Mittwoch, 20. Februar 2008
@ Priesterkandidat Wenn jemand sich mal in die Priester reinversetzen würde, die irgendwo in einer Gemeinde
hocken, frustriert vom ach so tollen Gemeindeleben sind… Aha, und das soll jetzt ein tragfähiges Fundament
für eine Ehe sein? Beruflicher Frust?
#205 Melchisedech 22:16:26 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Reden wir mal drüber Der Posten eines „Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz“ ist nicht theologisch
notwendig! Auch ich bin gegen Denkverbote. So denke ich, man könne den Vorsitzenden abschaffen oder wenigstens
seine Amtszeit auf 3 Jahre begrenzen wie in anderen Ländern… Ein Abschied vom aktiven Wahlrecht der
Weihbischöfe wäre ein kleines Revolutiönchen, bei dem der Großteil der Exzellenzen nicht mitginge.
Begriffe von Bischöfen wie „Luther ist ein gemeinsamer Lehrer im Glauben“ (Kard. Lehmann) gehört nicht
zu meinem Wortschatz. Wir brauchen Schweigeklöster, weil manche Bischöfe sie einfach benötigen. Das
Interview von Erzbischof Zollitsch hat Verstimmungen ausgelöst, aber die katholische Kirche bleibt trotzdem
Kirche! Ich kann ihr das trotz des erzbischöflichen vorsitzlichen vorsätzlichen Interviews im Spiegel
nicht absprechen.
#204 tobiasmaria 05:35:47 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Bischof Zollitsch gibt die Marsch-Richtung vor! Diese Denk-Anstöße sind nur Politik, ohne konkrete Umsetzungspläne.
Man zeigt, in welche Richtung man kämpft. Lustig, daß es meistens den Jahren nach Ältere sind, die
den Modernismus verkünden. Jetzt fehlt noch Frauenordination in den Tönen der neuen 2 Bischöfe. Kard.Marx
hat ja bereits eins schon gesagt :„Für alle“ heißt’s. Oder etwa nicht? Tja, jetzt krachts. Wetten ?
Der Kampf gegen das MotuProprio oder „Bischöfe bleiben demonstrativ weg“ war nur der Anfang! 1/ Paul
VI ist tot, er kann sich also nicht mehr auf die Seite der Modernen stellen ! Joh.Paul II ebenso. 2/ Papst
Benedikt XVI ist konservativ. Er will die Lehre Jesu verkünden, sei es der Presse gelegen oder ungelegen.
(Wer war zuerst da, Eva Herrman oder Papst Benedikt XVI? Wo ist der Aufschrei gegen Frau Müller, Partnerin
Lafontaines? (Liebes kreuznet, man soll seine Feinde lieben. Ich übernehme nicht „Konkubine“…)) Also,
los gehts ! Ich kann nur den Herren Bischöfe sagen : Papstgehorsam, Papstgehorsam, Papstgehorsam. Und
nochmal: Papstgehorsam, Papstgehorsam, Papstgehorsam. Macht richtig Spaß. Also nochmal : Papstgehorsam,
Papstgehorsam, Papstgehorsam. Nochmal gegen die Achse des Bösen : Papstgehorsam, Papstgehorsam, Papstgehorsam.
Wahrscheinlich ist es jetzt mal genug. Ach was, noch einmal : Papstgehorsam Papstgehorsam, Papstgehorsam.
Ok jetzt. Aber ich komme darauf zurück. Auf was? Na, Papstgehorsam natürlich. Man müßte es singen:
Mit der Meldodie HänschenKlein? Langweilig. Besser „Morning has broken.“ Oder?
#203 Horst Metzker 15:39:52 | Dienstag, 19. Februar 2008
Neues Konzil, neues Glück? Theologisch ist der Zölibat nicht haltbar, jedoch wäre zu seiner Abschaffung
ein neues Konzil nötig. Nun hat aber erst vor ein paar Jahren Papst Johannes Paul II, Pius IX und seine
Unfehlbarkeitstheorie vom Konzil 1869/70 selig gesprochen. Es wäre also notwendig, erst den guten Pius
zu widersprechen, bevor man an den Zölibat geht. Außerdem bei einer Öffnung stände viel mehr auf dem
Spiel wie der Zölibat. Im Prinzip wäre jede Glaubenswahrheit neu diskutierbar und dies würde wiederum
einen völlig neuen Katholizismus ergeben. Will das jemand, ich glaube nein, und am allerwenigsten Rom.
Machen wir uns keine Hoffnung, auch im Vatikan steht Politik über Theologie.
#202 Antirassist † 13:22:10 | Dienstag, 19. Februar 2008
Die Abschaffung des Zölibats wäre nur logisch und konsequent… …schließlich hat mit dem 2. Vatikanum
eine zweite Reformation verbunden mit einem Mehrfachschisma der Art Katholische Kirche –-> Katholische
Kirche + neuprotestantische Konzilssekte + FSSPX stattgefunden und ist nicht einzusehen, warum in der
Konzilssekte im Hinblick auf die Lebensweise ihrer Scheinpriester (seit 1969 sind die Priesterweihen bekanntlich
allenfalls zweifelhaft gültig!) andere Maßstäbe gelten sollen als für die Pastoren einer anderen (alt-)protestantischen
Konfession…!
Zollitsch hat Recht! Zollitsch hat Recht! Der Zölibat ist nicht notwendig, da er noch keinen guten Priester
ausmacht. Diese Lebensform sollte jeder frei wählen und nicht aufgedrückt bekommen und dann nach paar
Jahren nur wegen des Zölibates den Priesterstand aufgeben. Wenn jemand sich mal in die Priester reinversetzen
würde, die irgendwo in einer Gemeinde hocken, frustriert vom ach so tollen Gemeindeleben sind… und
dann ihre Einsamkeit spüren… die nicht mit dem Gebet und der Messer allein gelöst werden kann, der
würde nicht mehr pro Zölibat sein… oder wieso gabs denn nachm Konzil so viel Laisierungen? Weils so
toll war im Zölibat? Wieso sollen Priester wie Eunuchen leben… auch nach der Weihe haben sie noch Sexulität
und gerade noch Männer, die schon mit 25 geweiht werden. Ja, denken denn alle, die beten ihre Sexualität
weg? Was rauskommt, sieht man ja immer wieder an den Skandalen etc.
Lieber Metzker, nehmen Sie das doch nicht ganz so ernst. Auch ich habe ein halbes Leben lang so einige
Fremdwörter falsch geschrieben, eben so, wie ich sie phonetisch im Ohr hatte. Man spricht’s, aber schreibt’s
praktisch nie. Meine letzte Erkenntnis hatte ich erst kürzlich beim Wort „Janagel“. Habe gestaumt über
die richtige Version „Janhagel“. Ich hoffe, Sie sind nun wieder ein wenig versöhnt. In Sachen Zollitsch
scheiden uns aber gewiß weiterhin die Geister. Entweder ist er ein ganz Naiver oder er ist ein ganz …
#196 Horst Metzker 17:29:55 | Montag, 18. Februar 2008
Tja Heggi und Bruder Theophil, werde bei nächster Gelegenheit, meine Tippfehler bei gedanklichem Weitergehen
beichten, haben sie euch offensichtlich auf falsche Wege geführt. Doch Zynismus ist die Labsal der Dummen.
Gebetserhörung Am 16. Januar schrieb kreuz.net in einer Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz www.kreuz.net/article.6527.html: „Wir hegen keine persönlichen Ressentiments
gegen Kardinal Lehmann. Aber wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland
ein Ende gesetzt hat. Die Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen. Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken
in diesem Land zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum
unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.“ Die
Gebete wurden offensichtlich erhört!
#190 Horst Metzker 16:39:23 | Montag, 18. Februar 2008
@ Ja lieber Heggi, wie ich aus „gut informierten Kreisen“ aus, (das erzähl’ich doch nicht) erfahren habe,
wissen wir doch, dass Zölibatäre überhaupt keine Ahnung vom Leben haben. Ihre ganze Jugend haben sie
sich schon in Priesterseminaren versaut, und dann auf den Zölibat hingearbeitet, um der Kirche bigott
zu dienen. Als Kanalienjournalist muss ich das so schreiben. Das will der Leser, und der zahlt mein Gehalt,
bzw. Prämie.
Benedikt 1. Schauen Sie mal bei kath.net rein, was Bichof Müller dazu gesagt hat. 2. Ich hatte den Gedanken
vergessen einzufügen: Ich bin davon überzeugt, daß Zollitsch wohldosiert einen Versuchsballon gestartet
hat. So macht man sich zum Gespräch, so kommt man ins Gespräch. So testet man die Reaktionen. Wird es
zu heftig, nimmt man wieder etwas zurück, relativiert, wie es Zollitsch auch im BamS-Interview gemacht
hat. Ich halte Zollitsch auch für eine Nummer zu klein, um hier wirklich etwas bewegen zu können. Dennoch
ist in Rom die Verärgerung, wie ich erfahren konnte, ziemlich groß. Warum Zollitsch dieses Faß völlig
ohne Noit aufgemacht hat, ist mir wirklich auch nicht verständlich.
Zölibat Ein Fall des Zölibat löst natürlich gar keine der tieferen Probleme. Der Fall des Zölibats
ist hauptsächlich eine Forderung derer, die eine permanente Revolution in der Kirche haben wollen, in
der Veränderungen um ihrer selbst willen zu geschehen haben. Man muss sich ja nur mal ansehen, wie viele
Leute das interessiert, obwohl nur 1/3 der Deutschen katholisch sind und nur rd 0,05% der Katholiken in
D Priester sind. Warum interessiert die das? Warum hielten viele den Fall des Zölibats für einen Aufbruch?
Was würd das denn überhaupt ändern? Ich behaupte, dass ein Fall des Zölibats gar nichts ändern würde.
Dass es in Deutschland heute weniger Priester gibt hat nichts mit dem Zölibat zu tun. Denn die Einschätzung
„weniger“ beruht auf dem Vergleich mit früheren Zeiten (50er – 70er). Doch in diesen Zeiten gab es den
Zölibat ebenfalls. Der Hauptgrund ist nicht der Zölibat, sondern in erster Linie der Rückgang von Gläubigen
an sich. Gibt es weniger Gläubige, gibt es auch weniger Priester. Es macht gar keinen Sinn, eine Regelung
aufzuheben. um für diese weniger werdenden Gläubigen mehr Priester zu bekommen. Es ist auch offensichtlich,
dass die Diözesen sich das überhaupt nicht leisten könnten. Zu dem Problem mit dem Gläubigenrückgang
kommen erhebliche Probleme bei der Berufungspastoral. Schließlich ist noch zu sagen, dass selbstverständlich
statt dem Fall des Zölibatsbruchs der Fall des geschiedenen Priesters zum Problem wird. Auch dort löst
die Zölibatsabschaffung keine Probleme.
„Estremistische Grüne“ Das Thema Zölibat haben wir durch. Kommen wir also zum Thema „extremistische
Grüne“. Was hat Zollitsch gesagt? „Den Schutz des Lebens etwa vertreten viele Grüne in unserem Sinne.“
Es war eine CDU-Ministerin die die Diskussion über die Verschiebung des Stichtags im Stammzellgesetz
losgetreten hat, während die Fraktion der Grünen geschlossen OHNE EINEN EINZIGEN ABWEICHLER gegen die
Stichtagsverschiebung gestimmt hat. Den Entwurf der FDP – keine Einschränkung bei der embryonenverbrauchenden
Forschung hat – KEIN EINZIGER GRÜNER ABGEORDNETER unterschrieben. Der „GRÖSSTE TEIL DER GRÜNEN-FRAKTION
hat – einschließlich des bösen „Homoideologen Beck“ den Entwurf unterschrieben, der auch das alte Stammzellgesetz
abschaffen will – also gar keine embryonenverbrauchende Forschung zulassen will. Umdenken, umschwenken
liebe Redakteure!
Eine Lösung dieser Problematik… …könnte sich durch eine Verbreiterung der sakramentalen Kompetenz
der Diakone anbieten. Im schlimmsten Fall könnte sich daraus eine Zwei-Klassen-Priesterschaft entwickeln.
Aber das wäre immer noch besser, als das Thema Zölibat wie eine Moräne vor sich her zu schieben und
moralische Angriffspunkte zu bieten.
#184 Horst Metzker 15:54:33 | Montag, 18. Februar 2008
Mammutaufgabe, Rakete, Revolution? Die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sagte mal zu einem anderen
Thema sinngemäß: Die Inquisition hat die Kirche längst abgelegt, doch haben die Medien die Rolle längst
übernommen. Dem ist kaum was hinzu zu fügen.(Siehe Mixa, Meißner, Herman, jetzt Zöllisch, und wieviele
andere schon?) Ein weißes Blatt verkauft sich nur zum Herstellungspreis. Ein Senderzeichen ist auf einem
Bildschirm 24 Stunden lang nicht genug. Man braucht „Reißer“, um die höchsten Einschaltquoten, bzw.
Marktführer zu sein. Mit Journalismus hat dies längst nichts mehr zu tun. Ebensowenig, wie die Inquisition
einmal mit der Lehre der Kirche zu tun hatte.
Der Zölibat… …ist ein schwieriges Thema. Theologisch als auch menschlich. Wie wir ja wissen, waren
nicht wenige Apostel verheiratet und auch Paulus weist auf verheiratete Bischöfe hin. Schon deshalb kann
es kein Dogma sein. Aber was würde bei verheirateten Priestern passieren: Als vorteilhaft würde ich
es ansehen, dass die Homosexualität im Klerus und der Missbrauch von Messdienern austrocknen würden.
Aber was würden wir im Gegenzug verlieren ? Schauen wir uns den Fall Käßmann an. Welche Glaubwürdigkeit
bleibt denn noch ? Wieviel Zeit bleibt für die Gläubigen und die Gemeinde, wenn die Familie ihr Recht
fordert ? Das ist natürlich nur ein kleiner Abriss. Ich bleibe eher geneigt zu sagen, dass wir insgesamt
mit dem Zölibat nicht schlecht fahren. …und dass Priester wegen der nicht vorhandenen Familie weniger
zum Thema Familienberatung sagen können, ist so ziemlich das Lächerlichste, was man dazu in die Diskussion
bringen kann.
@ Heggi Zollitsch hat Bedeutung und Wert des Zölibats doch gar nicht herabgesetzt. Zudem hält er den
Fall des Zölibats für ausgesprochen unwahrscheinlich.
Benedikt Gewiß, der Zölibat ist nicht sakrosankt, aber doch gleichsam wie! Eine Änderung hier ist nicht
ohne Brüche in der Kirche hinzubekommen. Der Zölibat ist eben auch ein wichtiges Stück katholischer
Identifikation. Und außerdem nützlich! Zollitsch war 20(!) Jahre Personalchef des Erzbistums. Da hat
er natürlich mit den Zölibatsproblemen seiner „Zöglinge“ genug zu gehabt. Vermutlich sieht er die Dinge
noch immer aus diesem Blickwinkel.
#180 Florian Geyer 15:37:04 | Montag, 18. Februar 2008
Immerhin hat Zolli nicht „gemeint“ dass Priester im Bett eine Rakete sein müssen damit keine weiblichen ?
Klagen über den Stand kommen. Ich finde das ist ihm hoch anzurechnen. Ohnezweifel reiht er sich damit
ein in die Reihen der „Konservativen“ eben weil er dies NICHT gesagt hat.
#179 Horst Metzker 15:34:54 | Montag, 18. Februar 2008
@ Benedikt, sie haben Recht, doch vielleicht wollte Zöllitsch diejenigen ansprechen, die der Meinung
sind: „Man müsse die Pfarrer heiraten lassen, damit sie im wahren Leben mitreden können!“ Doch den Zölibat
gibt es seit über 600 Jahren, und die Katholiken weltweit, sind ca. über eine Milliarde Menschen. trotz
Zölibat der, keine Ahnung habenden.
Ironie und was Zollitsch wirklich sagte Muß mir doch noch mal ein Schild basteln „Achtung folgendes ist
ironisch gemeint“ aber dann ist die Pointe ja schon gelaufen. Bin ja auch deshalb Katholik geworden, weil
nicht wenige meiner lieben protestantischen Mitbrüder und -schwestern für gewöhnlich zum Lachen in
den Keller gehen. Nun ja, es gibt leider auch die grimmig katholischen. Zollitschs Interview, daß ich
den geneigten Lesern zur Lektüre empfehle, finde ich eigentlich gar nicht sooo schlimm. Über das Zölibat
heißt es da „Einerseits ist die Ehelosigkeit der Priester ein großes Geschenk für unsere Kirche. Es
ist immer wieder die Entscheidung, die Herausforderung: Ist Gott die Realität, für die ich alles auf
diese Karte setze? Ohne die Verbindung zwischen Priesterweihe und Ehelosigkeit würden wahrscheinlich
nur wenige mit diesem Ernst darüber nachdenken.“ … Frage: „Würde ihrer Kirche der Abschied vom Zölibat
eher guttun oder eher schaden.“ Anwort: „Es wäre eine Revolution, bei der ein Teil der Kirche nicht mitginge.“
Fazit: Die Abschaffung des Zölibats schadet der Kirche. Man sollte immer sehr sorgfältig unterscheiden,
was ein Kirchenmann gesagt hat, und was die Presse sagt, das er gesagt habe.
@ Heggi Na, da wünsch ich Ihnen viel Glück. Viel ist nicht zu holen: Der Zölibat ist tatsächlich nicht
sakrosankt und Zollitsch hat nicht gesagt, dass er ihn weghaben will, im Gegenteil, seiner Meinung nach
hat er sich bewährt. Wo da noch groß Raum für Auseinandersetzung bleibt erscheint mir doch eher fraglich.
@Mohrmann Na dann geh doch wieder zurück zu den Evangelen! Wenn du wegen irgendwelcher Äusserungen irgendwelcher
Hierarchen über Glaubenswechsel nachdenkst, dann hast du eh noch nicht verstanden, was katholisch bedeutet.
Benedikt Für seinen Profilierungsversuch im neuen Amt und für das dabei unnötiger Weise geöffnete
„Zölibatsfaß“, für seine Quasi-Warnung an die römische Adresse.
@ruhrgebietler: Dümmliche Vorschläge wie ein Rating zu den Postings sind fehl am Platze. Möglicherweise
habe ich in meinem Leben eine andere Meinung auch schon als dümmlich bezeichnet, aber fairerweise nicht
ohne ausführliche Begründung! Wünschenswert wäre hingegen elementares Glaubensgut zu verfechten und
zu wiederholen Wer soll das denn tun? Die Kreuznet-Redaktion tut es anhand von Tagesereignissen. Manche
Kommentatoren tun es mehr oder weniger gut, gehen aber unter im Wortbrei der vielen gegensätzlichen Meinungen!
Die sonst üblichen Zensoren werden hier in Schranken verwiesen Ja, da muß ich Ihnen zustimmen! Bei anderen
Zeitungen werden mindestens 50% der Kommentare unterdrückt, je idiotischer man schreibt, desto größer
sind die Chancen auf Veröffentlichung. Wie Sie bin ich ein Gegner der Löscheritis! Aber ein beachteter
Meinungsstrom, so etwas wie eine Bewegung mit Wirkkraft kann halt nicht entstehen, wenn diejenigen Beiträge,
die das Weltbild der Redaktion unterstützen, nicht als solche gekennzeichnet werden. Ihr Traum vom Gegenpol
zerplatzt sonst wie eine Seifenblase.
Ach wäre ich doch Protestant geblieben! Der große Nachteil, der es bedeutet, Katholik zu sein, ist,
daß man aus der Kirche, aus dem Bistum, aus der Gemeinde, zu der man gehört nicht einfach austreten
kann. Wem die galoppierende Selbstsäkularisierung so mancher protestantischen Landeskirche nicht paßt,
der kann z.B. zur SELK über treten (was ein lieber, protestantischer Freund, ehemals Dekan der theologischen
Fakultät in Frankfurt, denn auch getan hat). Was aber tun, wenn man die Äußerung des Vorsitzenden der
DBK einfach nur grauenvoll findet? Ach wäre ich doch Protestant geblieben!
Danke an die Redaktion – und ein aufrichtiges VergeltsGott! denn: Machenschaften wie von Zollitsch und
Co. und der V-II-Sekte müssen klar aufdeckt werden! Sie müssen als das herausgestellt werden, was sie
sind: Die Zollitsch-Clique hat sich den Untergang der rkK in D zum Ziel gesetzt – finanziert aus Steuerzahlergeldern.
Nach-mir-die-Sündflut! Oberdreist!! Das hinter diesem Server stehenden Team scheut in diesem Sinne keine
Mühe und kein finanzielles Opfer, in die Köpfe der Menschen eine andere als die heute vorherrschende
Meinung zu transportieren, um das untergehende christliche Abendland noch zu retten. Dafür VergeltsGott!
Der Mainstream hat somit zumindest einen Gegenpol! Gott-Sei-Dank! Die Erfolgsbilanz bietet Anlaß zum
Jubeln! Schnelle Informationen und Meinungsvielfalt! Die sonst üblichen Zensoren werden hier in die Schranken
verwiesen! Dümmliche Vorschläge wie ein rating zu den Postings sind fehl am Platz. Wünschenswert wäre
hingegen, elementares Glaubengut zu verfechten und zu wiederholen.
Was kreuz.net und seine Ziele betrifft! Vergleicht man den obigen Artikel von kreuz.net mit denen von
spiegel, focus … zum selben Thema, fällt auf: Kreuz.net läßt durch Attribute und Wortwahl erkennen,
daß es nicht entzückt ist von Zollitsch und seinen Äußerungen. Kreuz.net leistet sich eine stark wertende
Sicht der Dinge. Das hinter diesem Server stehenden Team scheut offensichtlich keine Mühe und kein finanzielles
Opfer, in die Köpfe der Menschen eine andere als die heute vorherrschende Meinung zu transportieren,
um das untergehende christliche Abendland noch zu retten. Die Erfolgsbilanz dürfte aber bisher kein Anlaß
zum Jubeln sein! Meine Diagnose: Einfach deshalb, weil bei diesem Meinungswirrwarr der Kommentatoren hier
zwar sich neu einklickende Leser nicht gerade im dunkeln tappen, aber es ihnen halt doch zu wenig aufgeht,
welches Ziel hier eigentlich verfolgt wird. Und wie kann man dem Abhilfe schaffen? Meine Anregung lautet:
Kreuz.net sollte die Leserbeiträge hier auf sein Ziel hin prüfen und die erwünschten und für gut befundenen
irgendwie kennzeichnen und belobigen. Ideal wäre vielleicht, Texte bzw.Textstellen, die dem großen Ziel
dienlich sind, zu markieren, z.B. rot erscheinen zu lassen. Sogar gegen den sprachlichern Vandalismus
könnte man vorgehen, indem dann im roten Text die falschen Buchstaben schwarz bleiben! Das würde doch
wohl einen großen Run auf gute Ideen und gute Schreibe auslösen und letztendlich wirklich was bewirken!
Wie Schulkinder würden hier alle um ein gutes Zeugnis kämpfen!
#165 Brahmachari † 22:52:23 | Sonntag, 17. Februar 2008
Gerne, Bruder Theophil! Und an der Stelle möchte ich auch gleich ARTOIS meine Bewunderung aussprechen.
Der weiß wirklich, wie man mit Gesocks umgeht. Zwar muss man wirklich nicht immer schimpfen, damit meine
ich jetzt mich, aber man muss Scheiße auch Scheiße nennen dürfen. So kranke und verlogenen Typen wie
das Latexluder, wollen die Menschen nur von ihrer nicht vorhandenen Schlauheit überzeugen, damit sie
selbst daran glauben können. Dem geht es doch nicht um Menschen, der will sich nur profilieren. Schön
und wichtig reden, mächtig sein. Aber selbst der ungebildetste Arbeiter kapiert, dass der Dodlhuber
ein großer Bluffer ist. Er ist ein kreidefressender Wolf im Schafspelz. Der hätte am liebsten, dass
sich die Arbeiter, die Welt, jemandem wie ihm unterordnet. Doch niemand ordnet sich einer Flasche unter.
Das kann er eben nicht ertragen, gewöhnlich zu sein. Aber genau das ist die Ledertuba: gewöhnlich! PS:
Meine Fehler dürft ihr behalten!
#164 Leblhuber 22:52:01 | Sonntag, 17. Februar 2008
Brahmachari: Halt’s Maul! Wenn nicht für mich, dann im Namen Jesu! Und was deine Geistinkontinenz und
Verbalinsuffizienz anbelangt, du missratener, ahnungsloser, verlogener, polemisierender – nein, nicht
Sprachkompetenzler – Sprachimpotenzler: Lange wirst Du Dich mit deiner „Sprachakrobatik“ hier nicht halten.
Du missverstehst dieses Forum. Geistige Nackerpatzerl sind, langfristig gesehen, auch hier absolut out.
Mach nur so weiter!!!
#160 Leblhuber 22:10:41 | Sonntag, 17. Februar 2008
Bruder Theophil: Ich an einen Dritten: „Du bist ein präpotentes Ekelpaket, das seine geistige Blöße
durch Unverschämtheiten kompensiert.“ Das gilt auch für Sie! Mehr als einen Theophil können wir hier
wirklich kaum ertragen.
@ Leblhuber Du bist ein präpotentes Ekelpaket, das seine geistige Blöße durch Unverschämtheiten kompensiert.
Hatten Sie in der Zeile darüber nicht etwas von ANSTAND gesagt ?
#158 Leblhuber 21:20:33 | Sonntag, 17. Februar 2008
Brahmachari: Noch muss man sich nicht dafür schämen, dass man anständig ist. Na, dann lass Deinen Anstand
an den Unflätigkeiten messen, die Du hier schon abgelassen hast. Dieser Art von ANSTAND solltest Du umgehend
entsagen. Du bist ein präpotentes Ekelpaket, das seine geistige Blöße durch Unverschämtheiten kompensiert.
Wenn Du uns noch ein Weilchen erhalten bleibst, wird aus dem hinterfotzigen, selbstverliebten Widerling
eine traurige Gestalt. Deine Meinungen sind bestenfalls unappetitliche Rülpser.
#157 Brahmachari † 20:02:12 | Sonntag, 17. Februar 2008
… das kommt mir so vor, wie der Neid der bösen Königin in Schneewittchen. Richtig, matt2, genauso
ist es. Die Lasterhaften Judasse verlachen anständige Menschen öffentlich, aber insgeheim beneiden sie
diese. Wenn man einem anständigen Menschen gegenüber steht, dann merkt man so etwas. Da bedarf es noch
nicht einmal eines Wortes. Ich selbst hatte nie in der Gegenwart so eines Menschen ein schlechtes Gewissen,
warum wohl? Ich beneide Menschen, die mir etwas voraus haben auch nicht, ich sehe sie als Vorbilder, an
denen ich mich gegebenenfalls orientiere. Noch muss man sich nicht dafür schämen, dass man anständig
ist. :(3
Ja, Spätmerker Das sind nun wirklich spätmittelalterliche Ansichten. Aber: Werde glücklich damit. Im
übrigen lebe ich jetzt, als Sicherheitsmann am Frankfurter Flughafen, sicherlich näher am Evangelium
als früher mit meinem riesigen Pfarrergehalt (sind ja gut 4000 Euro), ich verdienen JETZT etwas über
2000 – mit Schichtzulage. Ob uns das etwas sagt? Das war aber wirklich meine letzte Äußerung zu diesem
unglücklichen Thema. Carpe diem!
#153 Spätmerker 17:18:31 | Sonntag, 17. Februar 2008
Johanna Willmann war also früher Priester? Nun, da stellt sich natürlich die Frage, ob man transsexuellen
Pfarrern nicht erlauben sollte, sich den Schniedelwutz abzurasieren, damit sie dann andere Pfarrer „ehelichen“
können.
Ich war früher Priester Ja, ich war früher Priester, kennen etliche Pfarrer, und weiß wie die meisten
sich sehr „gut-bürgerlich“ à la Studienrat eingerichtet habe. Vielleicht braucht man deswegen den Zölibat –
damit es wenigstens „einen“ Unterschied gibt? Ich selbst arbeite am Flughafen und taste die Menschen zwecks
Sicherheit ab. Einen guten Sonntag!
#150 Rübezahl 16:06:22 | Sonntag, 17. Februar 2008
@ Regina Sie argumentieren vollkommen an der Sache vorbei. Sie unterstellen unmittelbare Zusammenhänge,
wo keine sind. Im genannten Wort des Herrn geht es wohl nicht nur darum, dass nur jener „es erfasst“,
wer die „Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen“ auch persönlich umsetzt, sondern auch wer diese als
sinnvoll anerkennen und verstehen kann. In letzterem Sinne haben Sie es – zumindest nach menschlichem
Ermessen (den lieben Gott lassen wir hier mal aus dem Spiel) gemäß Ihren Postings – scheinbar nicht
gefasst. Was auch immer Sie mit Ihrem „Pflichtzölibat nur ein usus?“ aussagen wollen – mein nachfolgender
Vergleich mit Gesetzen machte mehr als deutlich, dass ich den Zölibat ebenfalls unter diese einordne.
Abusus non tollit usum ist ein altes (und so wahres) lateinisches Sprichwort, welches auf alle möglichen
Sachbezüge anzuwenden legitim ist. Übrigends: Auch ein Gesetz, welches schon länger – in diesem Fall
schon Jahrhunderte – in Gebrauch ist, könnte legitimer Weise als Gewohnheitsgesetz, also in gewissem
Sinne als usus bezeichnet werden. Geben Sie jemandem anderen Nachhilfe in begrifflicher Genauigkeit und
nehmen Sie sie selbst in logischem Denken. Fernerhin: Regina: „Mann, lernen Sie erst mal Theologie bevor
Sie sich so in den Misthaufen setzen!!!“ Bezüglich der Beurteilung meiner theologischen Qualifikation
haben Sie sich wohl selbst „in den Misthaufen“ gesetzt – aber das konnten sie ja nicht wissen! Ein sichtlich
amüsierter Rübezahl
#149 Regina 1961 15:36:43 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Rübezahl Sie halten sich ja für ein ganz schlaues Kerlchen, wer es fasse, der fasse es!. Sie haben
es auch nicht gefasst. Oder sind Sie römisch-katholischer Priester? Und selbst wenn Sie das wären, ob
Sie es gefasst hätten oder nicht, kann man in diesem Forum Gott seis gedankt, nicht beurteilen. Abusus…:
Pflichtzölibat nur ein usus? Mann, lernen Sie erst mal Theologie bevor Sie sich so in den Misthaufen
setzen!!! Wenn es „nur“ ein usus wäre, wäre eine Abschaffung doch überhaupt kein Thema. Trotz allem
liebe Grüße Regina1961
samurei Wenn ich Ihren Beitrag so lese, denke ich mir: Die ersten Christen wie auch die orthodoxen Priester
bis in die Gegenwart können sich nur geirrt haben. Übrigens: Wie kommt die Schwiegermutter (!) des Petrus
in die Apostelgeschichte? Gewisse Wahrheiten haben sich in der katholischen Kirche erst mit der Zeit herausgebildet.
Der ganze Glaube ist nicht sofort mit der Auferstehung Christi vorhanden sondern entfaltet sich. Ich nehme
an, die Kirche des Ostens könnte ohne den Zölibat ihrer westlichen Schwester ihr Priestertum auf diese
Weise aufrechterhalten.
Regina 1961 (Fortsetzung) …mit am Zölibat gescheiterten rk-Priestern auf. Viertens dauert die „Vorprüfung“
bis zum Eintritt in die zölibatäre Verpfrlichtung rund sechs Jahre. Zeit genug sich zu prüfen. Dagegen
läßt sich kaum jemand auf die Vorbereitung zur Ehe kaum jemand sechs Jahre ein. Sie und andere reden
zudem immer wieder von der Aufhebung des Pflichtzölibats bei Weltpriestern. Ich habe Männer und Frauen
gekannt, die im schlimmen Pflichtzölibat leben mußten. Das waren vor allen Dingen Frauen nach dem Kriege,
die keinen Mann fanden, weil viele im Krieg tot zurückgeblieben sind. Oder Frauen, die zu Kriegswitwen
geworden waren, und keinen neuen Ehepartner und Vater für ihre Kinder mehr fanden. Und sechstens kenne
ich Behinderte, die auf Grund ihrer Behinderung immer im „Pflichtzölibat“ leben müssen oder werden.
Nein, kein Weltpriester im Zölibat tut mit leid!!!!!!! Ich nenn Ihnen in der 3. Fortsetzung solch einen
„spinnenden“ ehemaligen Weltpriester beim Namen, wenn Sie wollen.
@matt2 Ich weiß zwar nicht was sie da geraucht haben, oder doch nur zu tief am Weihrauch geschnüffelt,
aber ein tipp: Sie sollten zumindest bevor sie Auto fahren die Finger davon lassen oder sie sind schneller
bei Ihrem Schöpfer als Ihnen lieb ist
#145 Antirassist † 15:21:57 | Sonntag, 17. Februar 2008
@matt2: Quadratur des Kreises man hat mit dem zölibatären Priesteramt etwas sehr erhabenes geschaffen
und sollte es nicht mutwillig zerstören, bloß weil die Kirche in einer momentanen Krise steckt, die
mit dem Zölibat wohl wenig zu tun hat Das Zweite Vatikanum, das von Zollitsch zu 100% verteidigt und
gefördert wird, hat damit begonnen, die Quadratur des Kreises zum Programm zu erheben, sprich an sich
Unvereinbares („katholische Tradition“ und „Moderne“) miteinander zu vereinbaren. So wie die Quadratur
des Kreises noch nie jemandem gelungen ist, wird man wohl lange experimentieren müssen, bis dies in diesem
Fall gelingt. An vielen Stellen ist das Scheitern solcher Experimente bereits mit den Händen zu greifen…
Abgesehen davon, daß das „Konzil“ an einigen Stellen seine Gleichgültigkeit der Kirche Christi gegenüber
offen zum Ausdruck bringt… (vgl. z.B. NA, DH, GS 44).
@ heiner Wenn ich Ihren Beitrag so lese, denke ich mir: Die ersten Christen wie auch die orthodoxen Priester
bis in die Gegenwart können sich nur geirrt haben. Übrigens: Wie kommt die Schwiegermutter (!) des
Petrus in die Apostelgeschichte? Samurai
Ich glaube viele Menschen nehmen Anstoß am Zölibat, weil sie neidisch sind… das kommt mir so vor,
wie der Neid der bösen Königin in Schneewittchen. Die böse Königin identifiziere ich jetzt mal mit
dem vergnügungssüchtigen, materialistischen Weib. Das kennt nur seinen äußeren Schönheitswahn und
sündige Gelüste. Über die Männer will es herrschen wie eine Domina. Sie sollen es wie Dronen umschwärmen
in seinem Reich aus diabolischen Freuden. Jetzt ist aber da das Schneewittchen, welches eine Schönheit
ausstrahlt, die aus seinem edlen und makellosen Wesen hervortritt, das ganz seinem edlen Rettern, seinem
Bräutigam anhangt und sich den Schlichen der bösen Hexe verweigert. Diese ist nun ganz Neid zerfressen
und will das Wittchen meucheln, noch ehe sie den Bund mit ihrem Bräutigam schließen kann. Der vergiftete
Apfel ist dabei natürlich wieder Symbol für die sündige Abkehr von Gott. Ein vortreffliches Märchen
muss man sagen und so passend auf unsere heutige Zeit. Aber wir wissen ja, am Ende siegt der edle, der
göttliche Königssohn und haut die Hexe tot, wie sie es verdient aufgrund ihrer boshaften Intriganz.
Und sodann hält er natürlich ein opulentes Hochzeitsmahl, wie sich das für königliche Maßstäbe gebührt.
Zölibat- nur Vorteile Ohne Zölibat wäre die Kirche und die Menscheit verloren. Er ist der Ausdruck
des wahren Gottsuchers und gibt Zeugnis von der Liebe und Gegenwart Gottes in dieser Welt. Nur im Zölibat
kann der Priester mit all jenen fühlen, die einsam und verlassen sind, und ein Beispiel für ein erfülltes
Leben mit Christus geben. Für die Männer ist er ein Vorbild, sich nicht um jeden Preis den Frauen und
der Ehe auszuliefern. Gerade in unserer Zeit, in der Sex, Verführung und Freizügigkeit an jeder Straßenecke
lauern und ein keusches Leben von allen Seiten angegriffen wird, in der Mini-Rock, offenen Bluse, tatowierter
Bauchnabel Synonyme der modernen Frau geworden sind, die offensichtlich immer mehr gewillt ist, das Zepter
im Geschlechterkampf an sich zu reißen, scheint der Zöllibat die letzte Bastion selbstbehaüuptender
Männlichkeit zu sein. Dein Wunder, dass sich vorallem Frauen darüber aufregen. Für den Priester ist
es richtig, wenn er nicht um Anerkennnug einer Frau buhlt. Das ist seiner unwürdig. Den Hunger nach Liebe
und Aufmerksamkeit darf er im Diensst an Christus und seiner Gemeinde kompensieren. Ohne Zölibat hätten
wir bald die Kirche voller karrieresüchtiger und von Weibern bervormundeter Priester.
Regina 1961 Ich glaube, Sie überbewerten die positiven Effekte einer Freistellung des Zölibats für
Weltpriester maßlos. Erstens, und da wiederhole ich mich, ist die Ehe wirklich keine Lösung für am
Zölibat gescheiterte oder verzweifelnde Weltpriester. In Relation zu gescheiterten Ehen ist die Zahl
der gescheiterten zölibatären Weltpriester weit höher. Zweitens kenne ich inzwischen eine Reihe sog.
Außer-Diensten-Weltpriester, die in ihren jetzigen Partnerschaften ganz ähnliche profane Probleme haben,
wie in anderen Ehen auch. Einige davon leben bereits in der zweiten und dritten Partnerschaft. Was z.B.
mit solchen Priestern bei einem freigestellten Zölibat geschehen sollte, möchte ich auch mal von Ihnen
wissen. Schließlich kenne ich eine ganze Reihe von Pastoralassistenten und Laien-Diplomtheologen, die
ihre Priesterausbildung abgebrochen haben wegen des Zölibats, aber jetzt auch reihenweise in ihren Ehen
gescheitert sind. Privat leben sie inzwischen alle im Konkubinat. Mein Bischof weiß das, weil einige
von Ihnen in der Diözesanverwaltung ziemlich oben stehen. Vielleicht meinen Sie auch, daß man in solchen
Fällen ein Zweitehe erlauben soll. Drittens sagte vor knapp zwei Wochen eine sog. lutherische Pröpstin
vor etwa 100 KfD-Frauen, daß es im protestantischen Bereich Nachwuchsprobleme im Pastorendienst gebe,
obwohl bekanntlich hier bereits vor fast 500 Jahren tabula rasa gemacht worden ist. Das gleiche bei Altkathothiken.
Sogar noch schlimmer!. Hier füllt man vielmehr die lichten Reihen …
#140 Biene Maja 14:58:54 | Sonntag, 17. Februar 2008
Zölibat Bleibt rein Ihr „Geweihten“. Alles andere führt in die Irre, Sex ist nicht alles reine selbstlose
„Liebe“ führt zu Gott, wie Jesus uns vorgelebt hat bis zur Entäussserung. Beibt standhaft in der Versuchung
so werdet „stark“ werden, freut euch am Herrn „Er“ unsere Kraft. Ich bete für euch.
#139 Brahmachari † 14:56:37 | Sonntag, 17. Februar 2008
Es ist schon erstaunlich, dass hier alle weiblichen Poster sich gegen den Zölibat aussprechen… Zu den
größten Ängsten der Frau gehört die, nicht mehr sexuell attraktiv zu sein. Das ist ihre einzige Waffe.
Wie sonst kann eine Frau einen Mann manipulieren? Mit Schlägen, Geld eventuell? Was macht denn die Frau,
wenn der Mann sich zur Abwechslung emanzipiert und nicht hinter jedem Hintern her läuft wie ein Hündchen?
Man wird die Karten neu mischen müssen! Die Machtspiele zwischen Mann und Frau werden sich dann auf eine
andere Ebene verlagern oder man wird endlich wahre Gleichberechtigung schaffen. Gleiche Rechte, gleiche
Pflichten, keine Spielchen!
Es ist schon erstaunlich, dass hier alle weiblichen Poster sich gegen den Zölibat aussprechen… die
wollen sich wohl alle einen schmucken Geistlichen unter den Nagel reissen und ihn sodann wie einen Vogel
im goldenen Käfig halten. Bei denen muss man aufpassen, denen sitzt die Schlange im Nacken. Ich denke
man hat mit dem zölibatären Priesteramt etwas sehr erhabenes geschaffen und sollte es nicht mutwillig
zerstören, bloß weil die Kirche in einer momentanen Krise steckt, die mit dem Zölibat wohl wenig zu
tun hat.
#136 Peter-Pan 14:39:17 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Was geht das dich an? Widerlege doch meine Aussage, Peter-Marzipan, bevor du den Klugscheißer
spielst. Du gutmenschelst bis hierher. Bei mir kommst du mit deiner Scheinheiligkeit nicht an. Wow, Sie
haben nicht nur ein Problem mit Frauen, Sie haben scheinbar noch eine ganze Menge mehr Probleme . Und
Sie schlechtmenscheln bis hierher . Aber das Praktische an Menschen wie Ihnen: Spätestens wenn ihr eure
Wut kriegt, entlarvt ihr euch selbst. P.S.: Also Sie haben nur mit Frauen Probleme, die gemein zu Ihnen
sind. Das ist okay :)3 . Da will ich nichts einwenden.
Zölibat so allmählich kommt die Einsicht, dass die Verpflichtung zwischen Priesteramt und sexueller
Enthaltsamkeit nicht notwendig ist. Und bis ins 12 Jahrhundert gab es ja keine Zölibatsverpflichtung
per Kirchengesetz. Es bleibt nur die Hoffnung, dass der Vatikan endlich dieses uralte Relikt aus den Kirchengesetzen
verbannt und dabei etwas flotter arbeitet als sonst üblich. o^/
#133 Brahmachari † 14:07:05 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Peter-Marzipan / Wer redet mit dir? Äh, ja. Stand das irgendwie in Frage? Wenn zwei Menschen als Paar
ein Kind adoptieren, sind auch beide in der Pflicht! Logisch. Das war eine polemische Frage gepaart mit
Zynismus. Du Schwätzer! Sagen Sie, haben Sie irgendein Problem mit Frauen? Was geht das dich an? Widerlege
doch meine Aussage, Peter-Marzipan, bevor du den Klugscheißer spielst. Du gutmenschelst bis hierher.
Bei mir kommst du mit deiner Scheinheiligkeit nicht an. Sag, hast du irgendein Problem mit dem Erwachsenwerden,
Peter-Pan? PS: Nein, ich habe kein Problem mit den Frauen, nur mit den ungerechten. Aber das gilt auch
für Männer, Peter-Marzipan. Jetzt lass ab von mir, ich hab genug mit anderen … zu tun. Over and out!
#132 20mancro5 † 13:56:39 | Sonntag, 17. Februar 2008
@von Spee Die Mühe kann er sich sparen.Wenn dieser Bischof so weiter macht wird er vom Vatikan sowieso
zurückgepfiffen.Und wenn er seinen Job behalten will wird er auch klein beigeben.
#131 von Spee 13:48:02 | Sonntag, 17. Februar 2008
Zurückgeben! Ist der 68er-Institutionen-Durchmarsch nun auch schon bei den deutschen Bischöfen angelangt?
Das Alter könnte stimmen: 29 war man da gerade! Richtig, Grosser Vorsitzender! Wie hiess es damals: Macht
kaputt, was Euch kaputt macht! Bitteschön, aber vorher zuerst das Amt in die Hände dessen zurückgeben
von dem man es empfangen hat!-
#130 Peter-Pan 13:30:26 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Aber wenn sie ein Kind allein adoptieren, dann müssen sie allein für das Kind aufkommen!
Wenn man zu zweit adoptiert wohl alle beide?! Äh, ja. Stand das irgendwie in Frage? Wenn zwei Menschen
als Paar ein Kind adoptieren, sind auch beide in der Pflicht! Logisch. Was soll daran sensibel sein? Ich
kenne eine junge Frau, die ist ca. 23 Jahre alt und hat auch zwei uneheliche Kinder. Aber weil ihr Exfreund
jetzt etwa 30 Jahre alt ist, meinte sie, er wäre ein Kinderverzahrer gewesen. Als er sie noch bestiegen
hat, da sah sie das sicher anders. Da war er wohl wie ein großer Bruder oder väterlicher Beschützer.
Ja, nachher war immer alles Scheiße. Wenn die Frauen soooo intelligent und sensibel sind, warum fallen
sie dann immer auf die „pöhsen Männer“ rein? Sagen Sie, haben Sie irgendein Problem mit Frauen?
#129 Rübezahl 13:27:27 | Sonntag, 17. Februar 2008
@ Regina 1. Jesus selbst sagt schon zu diesem Thema: „Wer es fassen kann, der fasse es“ (Mt 19,12b) Sie
scheinen es nicht zu fassen. 2. Abusus non tollit usum Mißbräuche des Zölibats waren noch NIE ein Argument
gegen diesen. Sonst müßte ebenfalls alle staatlichen und sonstigen Gesetze aufgehoben werden, weil es
immer wieder Leute gibt, die sie brechen. Eine solche Argumentationsweise ist also bestenfalls sophistisch,
eher aber absolut unlogisch. Liebe Grüße der Rübezahl
#128 Brahmachari † 13:24:36 | Sonntag, 17. Februar 2008
In meiner Nachbarschaft ist auch eine Frau 19 J. die mittlerweile zwei Kinder hat und nicht vom selben
Vater. Seltsamerweise regt sich niemand bei +.net darüber auf. Gesagt getan: Mann so eine Schlampe! Ich
hasse solche Weiber. Sie meinen, dass sie sensibler wären als Männer, aber nehmen sich anscheinend immer
den falschen. Was soll daran sensibel sein? Ich kenne eine junge Frau, die ist ca. 23 Jahre alt und hat
auch zwei uneheliche Kinder. Aber weil ihr Exfreund jetzt etwa 30 Jahre alt ist, meinte sie, er wäre
ein Kinderverzahrer gewesen. Als er sie noch bestiegen hat, da sah sie das sicher anders. Da war er wohl
wie ein großer Bruder oder väterlicher Beschützer. Ja, nachher war immer alles Scheiße. Wenn die Frauen
soooo intelligent und sensibel sind, warum fallen sie dann immer auf die „pöhsen Männer“ rein? Ich mache
keiner ein Kind. Sollen sie adoptieren, die Waisen brauchen Eltern. Aber wenn sie ein Kind allein adoptieren,
dann müssen sie allein für das Kind aufkommen! Wenn man zu zweit adoptiert wohl alle beide?!
@ Peter Pan / Bramachari: Adoptionen Idealerweise bietet sich natürlich ein Paar an – vorzugsweise mit
entsprechender Verwandschaft (Möglichen Großeltern oder so). So ist es. Aber was auch ganz wichtig ist,
ist die finanzielle Situation der Adoptionswilligen. Gerade auch für Adoptionswillige Homosexuelle ist
die „Homo-Ehe“ von grosser Bedeutung, denn vor dem Gesetz gelten sie alle als Einzelpersonen / „Alleinerziehende“,
auch wenn sie beispielsweise schon seit 20 Jahren in einer festen Partnerschaft sind.
#126 Regina 1961 13:08:16 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Heggi und H. v. O. Ja, teilweise habt ihr ja Recht. Ich als Frau kann gar keine Ahnung haben. Auch als
Ordensschwester nicht. Da diese Frauen geloben, ehelos zu leben, haben sie natürlich keinen blassen Schimmer
vom Zölibat… Und wie ein Mann „funktioniert“… Nun ja, nach 3 Kindern und mehr als 2 Jahrzehnten’in
einer Ehe, maße ich mir an, doch ein wenig über die „Funktionalität“ eines Mannes zu wissen. Nur ein
kein wenig. Aber immerhin! Was mich an der ganzen Diskussion immer wieder stört, ist die Sturheit Roms.
Der Zölibat mag als Lebensform noch in einem Ordensgefüge seine Heimat behalten nicht aber bei Weltpriestern.
Dort ist er in meinen Augen und in den Augen vieler anderer eben nicht mehr von großer Bedeutung. Überlegt
man in der Geschichte einmal die elendlangen Diskussionen, so stellt sich die Frage, ob der Zölibat überhaupt
jemals sinnvoll gewesen ist. Und gefordert wird dieser Zölibat oft von denen, die nicht bereit sind ihn
zu leben. Regina1961
#125 20mancro5 † 13:07:10 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Weiss doch wie du das meinst .Ich meinte eher Kinder damit.Was das anbelangt sind wir Schwule
klar im Vorteil. In meiner Nachbarschaft ist auch eine Frau 19J. die mittlerweile das zweite Kind,und
nicht vom selben Vater. Seltsamerweise regt sich Niemand bei +.net darüber auf.
#124 Brahmachari † 13:03:21 | Sonntag, 17. Februar 2008
Nur bis auf den Unterschied das dieser bei uns ohne folgen bleibt. Kommt darauf an, ob man die „Homo“Krankheit
Aids als negative Folge bezeichnet oder nicht. o^/ Sorry, aber das musste sein. Wir sind schließlich
kreuz.net!
#123 20mancro5 † 12:58:17 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Das stimmt immer mehr Heten haben uneheliche Kinder.Und uns Schwulen wirft man Unzucht vor.Nur
bis auf den Unterschied das dieser bei uns ohne folgen bleibt.
#122 Peter-Pan 12:50:05 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Dann kann also auch eine Einzelperson ein Kind adoptieren?! Es gibt kein Gesetz, dass einer
Einzelperson die Adoption verbietet. Idealerweise bietet sich natürlich ein Paar an – vorzugsweise mit
entsprechender Verwandschaft (Möglichen Großeltern oder so). Aber auch ein Einzelner kann eine Adoption
beantragen – und je nach den Umständen auf Erfolg hoffen. Adoptionen durch Einzelpersonen sind insbesondere
in familiären Situationen nicht unüblich: Eltern sterben, Tante oder Onkel nimmt die Kinder. Ich bezweifle,
dass das in Östereich anders ist.
#121 Brahmachari † 12:41:48 | Sonntag, 17. Februar 2008
Nicht alle Menschen natürlich; die zukünftigen Lebensbedingungen für Kinder werden genau überprüft.
Dann kann also auch eine Einzelperson ein Kind adoptieren?!
#120 Peter-Pan 12:35:08 | Sonntag, 17. Februar 2008
@Brahmachari Da Geistlichen die Ehe verboten ist, sind ihre Kinder zumeist unehelich. Dürfen Homos denn
schon Kinder adoptieren, in Dtl.? Sie rollen die Sache falsch auf. Menschen dürfen in Deutschland Kinder
adoptieren. Nicht alle Menschen natürlich; die zukünftigen Lebensbedingungen für Kinder werden genau
überprüft. Aber es gibt kein Kriterium: „Falsche Sexualität – Adoption verweigern“ oder so etwas in
der Art.
#119 Brahmachari † 12:28:21 | Sonntag, 17. Februar 2008
@20mancro5 Ich wüsste jetzt gar nicht, ob die das bei uns (AUT) auch dürften. Komisch aber, dass man
Kinder adoptieren, also großziehen darf, aber nicht heiraten oder was so alles dazugehört. Obwohl es
unter den Heteros, meinem Gefühl nach, ohnedies immer mehr gibt, die uneheliche Kinder haben.
#116 20mancro5 † 12:04:38 | Sonntag, 17. Februar 2008
Mal was zynisches Unterhalten sich zwei Bischöfe.Fragt der eine den anderen“Meinst du wir erleben noch
das Ende des Zölibates.Nein sagt der andere wir wohl nicht mehr,aber vielleicht unsere Kinder“
Regina1961 Nach einem gescheiterten Zölibatsversprechen das Heil in der Ehe zu suchen, und zwar bei 50%
Scheidungen und mehr, muß verrückt sein. Regina1961: Wie verrückt sind Sie denn?
#113 Regina 1961 11:09:22 | Sonntag, 17. Februar 2008
Zölibat ist überflüssig Es ist mal wieder die gesammelte Riege der Herren hier im Forum, die von Zölibat
null Ahnung hat. Oder gibt es hier etwa Priester im Forum? Ich meine, echte Priester? Die meisten, die
hier schreiben, reißen das Mundwerk auf über das, was ein Prieter ihrer Meinung nach alles nicht tun
darf. Aber hat auch nur ein Einziger von Euch diesen Lebensweg eingeschlagen? In diesem Bereich ist persönliche
Erfahrung die einzige Erfahrung, die zählt. Haltet doch euren dummen Mund, wenn ihr keine Ahnung davon
habt. Regina1961
Zollitsch Nach der heutigen kath.net-Meldung (SamS-Interview vom heutigen Tage) ist der Herr Zolltisch
dabei, zurück zu rudern. Dies besonders mitgeteilt für die Claqueure Gotthard & Co., die auch sonst
bei jedem F… deutscher Bischöfe „Salve, salve“ rufen.
Aus der Sicht der „Modernisten“ ist der Zölibat wirklich überflüssig, hat doch ein Diözesanpriester
heutzutage mehr oder weniger einen Achtstundentag wie jeder andere leitende Angestellte auch. Und da bleibt
genug Zeit, sich um eine Familie zu kümmern. In meiner Jugend war es noch so, dass ein Pfarrer Tag und
Nacht (bis auf vielleicht 3 Wochen Urlaub im Jahr) für seine Gläubigen da war. Da hätte sich eine Familie
sehr bald über die mangelnde Präsenz des Vaters beschwert. Was soll’s also. Lasst sie ruhig heiraten.
Es wird den Untergang nur beschleunigen…
#110 Peter-Pan 10:16:45 | Sonntag, 17. Februar 2008
So so, famielenfeindlich… Ein starkes Stück, den Grünen Familienfeindlichkeit vorzuwerfen, wenn man
Ehe und Kinder für Kirchenvertreter selbst kategorisch ablehnt. Wer hält Ehepartner und Kinder denn
für ein Hinderniss, wenn nicht die Römisch Katholische Kirche. Er hat angeblich Sympathien für die
lebens-, familien- und kinderfeindlichen Sozialisten und extremistischen ‘Grünen’. Oder Anders: Die Menschenfeindlichen
und fundamentalistischen kreutz.net-Hetzer zeigen auch heute wieder Sympathien nach rechts, fordern ein
Verbot abweichender Meinungen und setzen sich für die Einführung eines christlichen Gottesstaates ein.
EB Zollitsch hält also den Zölibat nicht für notwendig? Nun denn. Ich bin in der glücklichen Lage,
EB Zollitsch weder nötig zu haben noch ihn für nötig halten zu müssen. Und das beruhigt ungemein.