Sätze, wie sie Kant, Fichte oder Hegel konstruiert haben
Papst Benedikt XVI. ist Sympathieträger. Die problematischen Themen – Massenabfall der Gläubigen, Kinderabtreibung, Homo-Unzucht und Ehescheidung – spart er aus. Pressesplitter zum Papstbesuch.
Papst Benedikt XVI. besuchte zum zweiten Mal eine Synagoge.
Professoren-Latein
„Es ist eine leise Stimme, die sich hier zu Wort meldet. Es ist die Stimme eines Gelehrten,
der nicht durch die Emphase der Rede überzeugen muss, sondern durch deren Inhalt. Es ist die Stimme eines
bescheidenen und feinsinnigen Menschen, der nicht versucht, durch Lautstärke und Theatralik zu punkten.
[…] Er liest Sätze vor, wie sie Kant, Fichte oder Hegel konstruiert haben könnten. Es ist eine Rede,
die das theologische Fundament liefert für die von seinem Vorgänger geforderte Uno als ‘moralisches
Zentrum’.“
Alexander Schwabe in einem Kommentar „Rückfall ins Professoren-Latein“ für ‘Spiegel online’
vom 19. April.
„Wie geht es nun weiter?
Zwar hat die katholische Kirche in den USA dank der legalen wie illegalen Einwanderung von Millionen Katholiken
aus Lateinamerika noch immer 65 Millionen Gläubige. Doch darauf darf sie sich nicht ausruhen. Das weiß
Benedikt XVI. sehr wohl. Er weiß auch, daß seinen Worten Taten folgen müssen. Josef Ratzinger wird
im Tonfall zwar sanft und freundlich bleiben, aber hinter verschlossenen Türen mit seinen Kollegen in
den USA – vom einfachen Priester bis zum Bischof – Klartext reden. Endlich.“
Aus einem Kommentar von
Peter Königsberger für die ‘Allgemeine Zeitung’ Mainz
Popularität statt Theologie?
„Dieser Papst
aus Marktl am Inn, mag man nun Benedikt-Fan sein oder nicht, ist fähig und in der Lage zu großen humanen
Gesten und herausragender Herzensgüte. Zwar hat er sich bisher nicht überall und immerzu beliebt gemacht,
etwa durch die Regensburger Attacke auf Mohammed oder das jüngste Fürbitten-Ansinnen an die Juden, sie
möchten doch Jesus als Gottes Sohn anerkennen. Doch über diese theologischen Feinheiten hinaus kann
der Papst auch ins populäre Fach der Mitmenschlichkeit greifen.“
Aus einem Kommentar von Albert Franz
in der Oberpfälzer Regionalzeitung ‘Der neue Tag’.
Historisches Ereignis
„Mit seinem Besuch in der
Park East Synagogue von Manhattan hat Papst Benedikt XVI. am Freitag dem Dialog zwischen Juden und Christen
einen neuen Impuls gegeben. Rabbiner Arthur Schneier, ein gebürtiger Wiener, der als Jugendlicher in
Budapest die Hölle der nationalsozialistischen Judenverfolgung überlebt hat, hieß den Papst zu der
knapp halbstündigen Begegnung willkommen und sprach von einem ‘historischen Ereignis’.“ Aus einem Bericht
der österreichischen katholischen Nachrichtenagentur ‘Kathpress’ vom 19. April
Er kann nicht anders
„In ihrem Innern hält die Kirche bis heute wenig von den Rechten der Frauen, der sexuellen Minderheiten,
aber auch von der Gewaltenteilung oder dem rechtlichen Gehör für fehlbare Gläubige. In den letzten
Tagen liefen die Medien in den USA abermals Gefahr, Benedikt zum Weltgewissen zu überhöhen.“
Der antikirchliche
Journalist des Schweizer ‘Tagesanzeiger’, Michael Meier, in einem Kommentar zur Papstrede vor der UNO.
Bewegende Bankrotterklärung
„Mit schamhaft gesenktem Haupt hörte sich Benedikt die Schicksale der
Opfer an, hielt ihre Hände und betete gemeinsam mit ihnen das »Vater Unser«. Tränen flossen. Eine
bewegende Begegnung, wie drei Betroffene später zu Protokoll gaben. […] Die Entschädigungszahlungen
in Höhe von insgesamt mehr als zwei Milliarden US-Dollar führten sechs Diözesen in den Bankrott.“
Aus einem Artikel der Schweizer Regionalzeitung ‘St. Galler Tagblatt’ vom 19. April.
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@matt2 Lassen Sie sich durch meinen Widerspruch nicht in eine Glaubenskrise stürzen , aber als im Kern
göttliches Wesen kann ich mich nicht sehen… Ein blinder Dogmatiker bin ich nicht (meine große Autorität
ist die Bibel, nicht der Denzinger-Hünermann! Auch wenn das einige hier evtl. als protestantisch schelten,
bin ich trotzdem katholisch) und ich werde mir auch nicht anmaßen, über Ihre Rechtgläubigkeit zu urteilen
oder irgendwelche Exkommunikationen aussprechen (ersteres kann, muss und will ich nicht, letztes halte
ich für schlichtweg lächerlich!). Aber ich möchte betonen, dass ich persönlich mit dem Menschenbild
der Bibel sehr viel anfangen kann, das den Menschen als ein auf Gott hin geschaffenes und (im Idealfall)
bezogenes Wesen sieht. Die Würde des Menschen entspringt aus seiner Geschöpflichkeit (und der daraus
resultierenden „Abhängigkeit“ von, und Bezogenheit auf Gott hin). Selbst ein göttliches Wesen zu sein
oder einen göttlichen Funken in mir zu tragen, der geweckt werden müsste – das entspricht einfach meinem
Menschenbild nicht und ich denke das macht mich als Mensch nicht würdelos oder mickrig! Sie werden damit
leben müssen, dass ich nicht Ihrer Meinung sein werde, aber ich bin sehr überzeugt, dass Sie das verkraften
können, oder?
Kant: Carl du Prel entdeckte vergessene Vorlesungen Carl du Prel (1839 – 1899) Deutscher Philosoph, der
noch in seiner Dienstzeit als bayrischer Offizier Philosophie studierte. 1868 promovierte er aufgrund
einer Dissertation über die Traumdeutung, die ungewöhnliche Beachtung fand, an der philosophischen Fakultät
der Universität Tübingen. Er ist der Begründer einer transzendentalen, monistischen Psychologie, in
der er sowohl den materialistischen Monismus und seinen Chemismus des Geistes wie den durch die Thesen
des Spiritualismus in unlösbare Widersprüche gekommenen Dualismus Seele-Leib zu überwinden sucht. Wenn
Kräfte vorhanden sind, welche nicht am Organismus haften, so muß der Träger dieser Kräfte notwendig
den Tod überdauern, und seine jenseitige Existenzweise wird dann eben darin bestehen, von diesen Kräften
Gebrauch zu machen. Aus: Carl Du Prel: Das Rätsel des Menschen. Eine Einführung in das Studium der Geheimwissenschaften
(S.94-107) Neu herausgegeben, eingeleitet, ergänzt und kommentiert von Dr. Herbert Fritsche R. Löwit .
Wiesbaden Eine weitere mögliche Entgegnung auf die von Verfechtern des Rationalismus immer wieder behauptete
„absolute Erkenntnisgrenze“ nach Kant wäre, dass Kant (in den von ihnen zitierten Werken) sich nur auf
die äußeren Sinne bezog. Nicht aber auf die inneren Sinne. Und dort Meditation und Kontemplation überhaupt
nicht erwähnte und als veränderte Bewußtseinszustände mit einbezog.
@iudex: Sie werfen ja auch nur mit Dogmen um sich… da halte ich meine Einsichten schon für klüger
als die Ihren. Seien Sie ruhig bloßes Geschöpf. Ich will Ihnen diese Selbsteinschätzung nicht madig
machen. Wer es fassen kann, der fasse es. Aber ich lasse es mir von Ihnen auch nicht madig machen, dass
ich Gottes Sohn bin im Vollsinn der Wesensgleichheit und somit Prinzip aller Schöpfung. Und es ist mir
ehrlichgesagt egal wie sich das mit der katholischen Theologie vereinbart. Ich habe mich nie geschert
um die Spiritualität der Kirche. Für mich war die populäre Kultur immer wesentlich aufschlußreicher
und erbaulicher als das Getue in den Kirchen. Ich bin bezogen auf Gott den Vater. Ich brauche Jesus nicht,
aber ich leugne ihn ebensowenig. Ich bin mir selbst mein eigener Messias. Die kath. Kirche wird in mir
freilich nur einen Abtrünnigen und den Antichristen vermuten. Ihre geistige Naivität lässt sie in mir
nichts anderes erkennen. Darum ist sie ja auch nicht meine Kirche. Wenn sie wissen wollen wer meine Kirche
ist… es sind solche Menschen wie der Falco einer war. Die repräsentieren mich. Und selbst wenn ihre
Selbstdarstellung und ihre Lebensweise eingeschworenen Katholiken destruktiv erscheint, so ist das Wesen
dahinter das Universalgenie der Schöpfung und an ehrlicher Hingabe nicht zu überbieten. Aber ich meine
ja, dass die populäre Kultur durchaus auch aus dem katholischen bzw. christlichen Milieu wächst. Diese
neue Kirche hat also durchaus Qualitäten der alten übernommen, aber mein Geist wohnt ihr inne, nicht
Eurer.
@matt2: Ich verstehe den Satz wirklich nicht: „Das göttliche Bewußtsein ist potentiell im Menschen gegeben.“
Meinen Sie das Bewusstsein (des Menschen), dass es einen Gott gibt? Oder meinen sie Gottes eigenes Bewußtsein,
das auch im Menschen steckt? Letzteres halte ich für genauso falsch, wie Ihre Aussage: „Ja ich gehe soweit
zu sagen: der Mensch selbst ist potentieller Gott.“, die ich in der Tat nicht verstehe, da zwischen Gott
und Mensch kein gradueller sondern ein substantieller, also wesensmäßiger Unterschied besteht, der auch
durch eine noch so gewaltige „Höherentwicklung“ des Menschen nie überwunden werden kann. Ein Mensch
ist halt kein Gott (Mit einer einzigen Ausnahme, und auch bei der werden ja göttl. und menschl.- Natur
bei aller Einheit auch deutlich geschieden!) – und er wird auch keiner! Das hat auch mit Aristos Akt-Potenz-Schema
nix zu tun! Selbst das Diktum der alten alexandrinischen Theologe: „Gott wurde Mensch, auf dass der Mensch
vergöttlicht werde“,das auf den ersten Blick ihrer Aussage ähnlich zu sein scheint, meint keine wesensmäßige
Veränderung des Menschen, sondern eine Annäherung des Menschen an Gott in dem Sinne, dass der erlöste
Mensch Gott als sein Gegenüber finden kann – dabei in der Nähe Gottes ist, aber bestimmt kein Gott wird!
Der Mensch ist als Geschöpf auf seinen Schöpfer hin geschaffen und findet seine Erfüllung in der Gemeinschaft
mit ihm; aber er ist nicht in der Potenz, Gtt gleich zu werden! So bin ich in der Tat von Ihren Thesen
nicht überzeugt!
@iudex: was erscheint Ihnen an meinen Gedanken so abstrus? Ich glaube Sie stellen Sich absichtlich unwissend.
Das göttliche Bewußtsein ist potentiell im Menschen gegeben. Nichs anderes heisst der Satz: das Himmelreich
ist in Euch. Ja ich gehe soweit zu sagen: der Mensch selbst ist potentieller Gott. Was ist daran so schwer
zu verstehen? Wenn Sie das nicht verstehen, dann können Sie eigentlich auch nicht verstehen, wie aus
einem Senfkorn ein Senfbaum wächst. Haben Sie noch nie was von der aristotelischen Akt-Potenz-Lehre gehört?
Jede Entwicklungsbewegung ist die Realisierung eines gegebenen Potentials. Was ist so abwägig daran zu
denken, dass Gott das wahre Potential und Bewußtsein des Menschen ist. Man müsste eigentlich fragen:
wie soll man es denn sonst denken.
@matt2 – alias Hobby-Kant, alias Möchtegern-Fichte… Sie haben ja einen Beitrag hier abgesetzt – alle
Achtung! Den werd ich noch diese Woche in einem meiner Seminare meinen Studenten vorlegen! „… (Gott),
dessen Bewußtsein zumindest als Möglichkeit in uns verborgen ist. Deshalb sagt ja Jesus: „das Himmelreich
ist in Euch“. Es ist zwar zunächst wie ein Senfkorn, aber es ist grundgelegt im Menschen.“ Gottes Bewußsein
ist also als Möglichkeit in uns verborgen und wie ein Senfkorn im Menschen grundgelegt. Also gründet
Gottes Bewußtsein im Menschen und ist eine (bloße?) Möglichkeit? Oder meinten Sie das Wissen von Gott?
Und das ist auch nur eine Möglichkeit? „Aufgrund welcher Motivation aber werden wir was wir sind – obgleich
man ja nie von einem Determinismus sprechen kann, sondern von freiwillentlicher Entscheidung im Sinne
unseres göttlichen Potentials-?.“ Was hat Motivation mit „Deteriminismus“ (?) zu tun?? Was ist ein „göttliches
Potential“? Kann der Mensch Gott werden? Ist er es schon? „Entscheidend ist dabei weniger ihre Aufrichigkeit
als ihr Wille. Und es gibt Menschen denen es gefällt ihnen in bestimmter Art anzuhangen und zu huldigen.
Und so sehe ich eigentlich Mann und Frau. Der „geistige Mann“ ist die göttliche Ambition, die Frau ist
der huldigende Geist, der geistige Leib der diese Ambition erträgt und gebiert.“ Diese Theorie geben
Sie am Besten mal in heiterer Runde von sich! Der Erfolg wird überwältigend sein! Da bleibt keine Hose
trocken! Im Ernst: Was wollte uns Ihr Beitrag sagen?
ich kann mich erinnern, dass hier einmal das „Erkennen vom Absoluten her“ aufgebracht wurde… das ist
für mich ein sehr wichtiger Denkansatz. Wer meine Argumentation kennt der weiß, dass ich nichts davon
halte Gott und Mensch im strengen Sinn als duale Wesenheiten zu sehen. Für mich ist es widersinnig von
einem Absoluten zu sprechen und nicht zugleich als Absolutes desjenigen Wesens zu proklamieren, das davon
reden macht. Und hier scheinen nicht wenige Gläubige Angst davor zu haben Gott als ihren Vater zu kennen,
dessen Bewußtsein zumindest als Möglichkeit in uns verborgen ist. Deshalb sagt ja Jesus: „das Himmelreich
ist in Euch“. Es ist zwar zunächst wie ein Senfkorn, aber es ist grundgelegt im Menschen. Jetzt ist es
also Sache des Menschen was er daraus macht, sprich: was er aus sich macht. Aufgrund welcher Motivation
aber werden wir was wir sind – obgleich man ja nie von einem Determinismus sprechen kann, sondern von
freiwillentlicher Entscheidung im Sinne unseres göttlichen Potentials-?. Die Dualität von Mann und Frau
darf hier auch nicht verschwiegen werden und das was sie in geistigem Sinn bedeutet. Ich glaube es gibt
seit jeher Menschen, die sich aufraffen göttlich zu sein, die es zumindest von sich meinen. Entscheidend
ist dabei weniger ihre Aufrichigkeit als ihr Wille. Und es gibt Menschen denen es gefällt ihnen in bestimmter
Art anzuhangen und zu huldigen. Und so sehe ich eigentlich Mann und Frau. Der „geistige Mann“ ist die
göttliche Ambition, die Frau ist der huldigende Geist, der geistige Leib der diese Ambition erträgt
und gebiert.
@Grüße Kurt Ich habe mal im Packetdienst gearbeitet, am Fließband, dabei Vokabeln gelernt und wenn
eine Lücke zwischen den Pakten war jongliert. Meine Kollegen waren amüsiert und haben mirs gedankt.
Ich sehe Parallelen.
SimonNeuss Live-Ticker… hehe… ja… eigentlich erobere ich grad mit dem Deutschen Orden das heidnische
Litauen und schau halt immer dann, wenn der Rechner den Computer-Zug ausrechnet, bei xnet rein.
@Kurt Immer noch am Live-Ticker. Leben kommt von Leben und nicht von toter Materie, das ist mein Credo.
Du akzeptierst es als Möglichkeit. Die ET ist am wahrscheinlichsten – dein Credo. Ich akzeptiere sie
als Möglichkeit. Was hälst du davon? Eigentlich müssten wir uns doch besser verstehen. Schade eigentlich.
Grüße Kurt. Gelobt sei Jesus Christus.
SimonNeuss Nur lassen sich diese („seltsamen“ – intolerant) Weltbilder über die du lachst (intolerant),
nicht mit einer Hypothese widerlegen über die man von einer bestimmten Warte aus ebenso lachen könnte.
Au Contrair! Weder ist es intolerant, ein Weltbild seltsam zu finden, noch ist es intolerant, darüber
zu lachen. Du scheinst einen seltsamen Begriff von Toleranz zu haben. Weil wir vieles noch nicht wissen,
bleibt die ET Hypothese. Korrekt. Diese Kuriositäten stellen die ET in Frage. Falsch. Erklärungs-Lücken
widerlegen keine Theorie. Widersprüche widerlegen etwas. Und genau das ist der Trugschluss all dieser
Bücher und Webseiten der Kreationisten und anderer ET-Ablehner: Die suchen Lücken (und finden welche –
logo!) und sagen dann: „AHA! Hier kann die ET dies und das nicht erklären – also ist sie falsch.“ Das
ist aber nicht der Fall. Es bedeutet lediglich, dass sie noch nicht genau genug ist und noch Wissenslücken
bestehen. FALSIFIZIEREN durch Widersprüche konnte die ET noch niemand. Nur eben Lücken in ihr finden.
Dann kannst du akzeptieren, das sich die Nichtexistenz Gottes auch nicht beweisen läßt. Natürlich!
Wer behauptet, die Nicht-Existenz eines oder mehrerer Götter liesse sich beweisen, ist ein Spinner.
#49 the_atheist † 00:15:18 | Sonntag, 20. April 2008
–---- Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich sitze nicht 24/7 vor dem PC. @SimonNeuss: Glaubst
du an die zufällige Evolution? Selbstverständlich. Als Atheist wäre es wohl seltsam, wenn ich an eine
gottgesteuerte glauben würde… @HBR: Sehen Sie etwa Homo-Unzucht nicht als Problem an? Natürlich ist
es kein Problem, wenn sich zwei Menschen des selben Geschlechts lieben; auch wenn das der Ideologie einiger
‘Christen’ widerspricht. Sie sind doch nicht etwa Jein.
@ Kurt Es gibt ein Menschenrecht auf seltsame Weltbilder (Religionsfreiheit) – aber es gibt kein Menschenrecht
darauf, dass diese nicht widerlegt werden, und auch keines, darauf, dass nicht über dieses Weltbild gelacht
wird. Stimme zu, will aber daran erinnern das ich den Darwinismus als mögliche Theorie akzeptieren kann,
weil ich dann einen Schöpfer an den Anfang stelle. Nur lassen sich diese („seltsamen“ – intolerant) Weltbilder
über die du lachst (intolerant), nicht mit einer Hypothese widerlegen über die man von einer bestimmten
Warte aus ebenso lachen könnte. In Frage stellen? Naja… also ich würde eher sagen: Es gibt in der
Wissenschaft noch vieles, was wir nicht wissen. Diese Kuriositäten stellen die ET in Frage. Weil wir
vieles noch nicht wissen, bleibt die ET Hypothese. Mach ich nicht. Kann ja sein, dass im „Rechenzentrum“
irgendwer sitzt und das ganze steuert. DAS kann keiner ausschliessen, der ehrlich ist. Und DAS ist in
der Tat Glaubenssache. Dann kannst du akzeptieren, das sich die Nichtexistenz Gottes auch nicht beweisen
läßt.
Lieber Kurt K., Mach ich nicht. Kann ja sein, dass im „Rechenzentrum“ irgendwer sitzt und das ganze steuert.
… jedenfalls auch sehr tolerant, wenn er zuläßt, dass da so was wie Sie rauskommt. Nu ja, vielleicht
wurden Sie ja als schlechtes Beispiel in das System eingeführt. Gell
SimonNeuss Eben, das ist das Anmaßende. Da bin ich wesentlich toleranter Es gibt ein Menschenrecht auf
seltsame Weltbilder (Religionsfreiheit) – aber es gibt kein Menschenrecht darauf, dass diese nicht widerlegt
werden, und auch keines, darauf, dass nicht über dieses Weltbild gelacht wird. Es gibt auch interessante
Kuriositäten in der Natur, wie bspw. den Bombadierkäfer, die die ET milde gesagt, in Frage stellen.
In Frage stellen? Naja… also ich würde eher sagen: Es gibt in der Wissenschaft noch vieles, was wir
nicht wissen. Wenn du aber ausdrücklich von zufälliger ET spricht, könnte man dir ebenso widersprechen.
Mach ich nicht. Kann ja sein, dass im „Rechenzentrum“ irgendwer sitzt und das ganze steuert. DAS kann
keiner ausschliessen, der ehrlich ist. Und DAS ist in der Tat Glaubenssache.
für mich sind alle Darwinisten Satanisten… so wie die Widersacherteufel hier in den Meinungen. Von
Lächerlichmachen kann keine Rede sein. Ich geniere mich nicht für meine biblische Überzeugung. Leider
hat sich die Kirche von den arroganten Satanisten ihre boshaften Lügen aufschwatzen lassen. Sie posaunen
von Wiss., aber sie sind garkeine Wiss, denn die wahre Wiss. steht ja nicht in Gegensatz zum rechten Glauben.
@Grüße Kurt Na, mit einer Autorität die du leider ablehnst. Da ich jetzt kath. bin, würde ich mir
nicht freunde machen, wenn darauf verweise. Aber du kannst selbst suchen. Ich habe dir ja schon Quellen
genannt. Mit anmaßend ist doch gemeint, daß es andere hochentwickelte Kulturen gibt, die ebenso ihre
Weltbilder haben und die durch die ET lächerlich gemacht werden, zu unrecht. Nein, zu Recht. Eben, das
ist das Anmaßende. Da bin ich wesentlich toleranter. Es gibt auch interessante Kuriositäten in der Natur,
wie bspw. den Bombadierkäfer, die die ET milde gesagt, in Frage stellen. Wenn du aber ausdrücklich von
zufälliger ET spricht, könnte man dir ebenso widersprechen.
„wunderbar“ „Die Evolution ist zudem etwas so wunderbares und atemberaubendes, dass sie eher zu einem
Glauben an eine höhere Macht führt, als diese lustige Story von Adam und Eva!“ Da wär ich mir nicht
ganz so sicher. Wenn der angenommene Mechanismus und der Verlauf der ET/Evolution eines nicht aussagt,
dann das, dass etwas mit einem Schöpfer erklärt werden müsste. Was daran jetzt so „wunderbar“ sein
soll, dass der Motor der Entwicklung u.a. Siechtum und Tod sein soll, das ist wohl Geschmackssache.
SimonNeuss: Gewiss gibt es viel unsinniges, es gibt aber eben autorisierte Schriften. Autorisiert? Von
wem? Mit welcher Autorität? In der ISKCON bspw. gibt es solche Schriften. Internationale Gesellschaft
für Krishna-Bewusstsein? Mit anmaßend ist doch gemeint, daß es andere hochentwickelte Kulturen gibt,
die ebenso ihre Weltbilder haben und die durch die ET lächerlich gemacht werden, zu unrecht. Nein, zu
Recht.
@Kurt Mit anmaßend ist doch gemeint, daß es andere hochentwickelte Kulturen gibt, die ebenso ihre Weltbilder
haben und die durch die ET lächerlich gemacht werden, zu unrecht. Genau so ist es. Niemand kann das Gegenteil
nachweisen. So die Kirchen auf der Schöpfung bestehen würden, wie sie in der Bibel steht, würden sie
sich nur lächerlich machen. Dazu lies mein Posting an sexy-christ. Ja? Also bisher haben mich die Gestalten
hier auf xnet nicht überzeugen können, obwohl die uns Vertreter der ET schon dermaßen zugebombt haben
mit Webseiten voller angeblicher Gegenbeweise zur ET, dass einem Hören und Sehen vergeht. Bisher alles
Mumpitz. Gewiss gibt es viel unsinniges, es gibt aber eben autorisierte Schriften. In der ISKCON bspw.
gibt es solche Schriften. @sexy: Die Love Story, wie sich die ersten zwei Mikroben vereinen wäre sicher
nicht weniger lustig. Das erinnert doch an Zacharias. An die Erscheinung des Engels konnte er offensichtlich
glauben, nicht aber an die die Geburt Johannes d. Täufers – ein Paradox. Was den Inzest betrifft müsste
man auch auf Lot und seine Töchter verweisen, aus denen u.a die Moabiter hervorgegen sind. Wie du ja
schon sagst: „Was ist euch lieber …“ Beliebigkeit bleibt Spekulation und das gilt eben für die ET,
mehr ist eigentlich nicht zu sagen.
Anmaßend, Simon? Für die kath. Kirche wäre einfach unnötig einen Konflikt mit der modernen Wissenschaft
zu suchen, wo man doch auch der ET einen Schöpfer an den Anfang stellen kann. Genau so ist es. Niemand
kann das Gegenteil nachweisen. So die Kirchen auf der Schöpfung bestehen würden, wie sie in der Bibel
steht, würden sie sich nur lächerlich machen. Du glaubst wahrscheinlich nicht einmal an eine gottgewollte
ET. Korrekt. Ich kanns nicht ausschliessen, aber ich glaub nicht dran. Es gibt eine Menge hochinteressante
und überzeugende Literatur, daß die ET falsch ist. Ja? Also bisher haben mich die Gestalten hier auf
xnet nicht überzeugen können, obwohl die uns Vertreter der ET schon dermaßen zugebombt haben mit Webseiten
voller angeblicher Gegenbeweise zur ET, dass einem Hören und Sehen vergeht. Bisher alles Mumpitz. Du
kannst nichts anderes tun, als zu sagen, du glaubst an die ET, im Sinne von nicht wissen. JAIN. Es ist
eine andere Art von Glauben als Glaube an die Schöpfung beispielsweise. Für die Schöpfung gibts keinerlei
Belege. Nur ein Buch mit einer Geschichte darin. Gegen die Schöpfung und für die Evolution sprechen
viele viele Belege. Beweise sind es nicht, das stimmt. Abe wie gesagt: Es gibt keine Beweise in der NW.
So gesehen ist es auch ein Glaube, dass ein Bleistift, der über die Tischkante rollt, nach unten fallen
wird.
@matt2 @kurt @matt2: Hab schon verstanden, Kurt hat mich aufgeklärt. Für die kath. Kirche wäre einfach
unnötig einen Konflikt mit der modernen Wissenschaft zu suchen, wo man doch auch der ET einen Schöpfer
an den Anfang stellen kann. Die Schöpfungslehre bleibt aber an erster Stelle stehen. @Kurt: Du glaubst
wahrscheinlich nicht einmal an eine gottgewollte ET. Ich wollte nur sagen, daß es gegnüber anderen Kulturen,
besonders asiat. anmaßend ist, die ET als wahrscheinlichste Möglichkeit anzunehmen. Im Hinduismus bspw.
(war mal in der ISKCON) ist von der Evolution der Seele und nicht der des Körpers die Rede. Es gibt eine
Menge hochinteressante und überzeugende Literatur, daß die ET falsch ist. Z.B „Leben kommt von von Leben –
Eine Herausforderung an die Wissenschaften“). Da wird einem plötzlich klar, daß unser Weltbild „konditioniert“
ist. Es gibt sehr viele Ideologien, auch bekannte die die ET ablehnen. Du kannst nichts anderes tun, als
zu sagen, du glaubst an die ET, im Sinne von nicht wissen. Aber das hast du ja schon gesagt. Grüße
@ matte rübe usw.: Das klingt schon fast panisch von euch! NEIN, es kann doch nicht sein, dass unsere
geistige Ähnlichkeit mit einem Affen einen Grund hat! NEINEINEIN!!!!! Die Evolution ist zudem etwas so
wunderbares und atemberaubendes, dass sie eher zu einem Glauben an eine höhere Macht führt, als diese
lustige Story von Adam und Eva! Übrigens! Was ist euch lieber? Die Nachkommen von Affen zu sein oder
inzestuöse Missgeburten?
Sie dürfen davon ausgehen, daß die Leute, die affirmativ die E-Theorie akzeptieren (darunter der „Papst“)
nie und nimmer die Kirche repräsentieren KÖNNEN. Selbst der Porno-Kardinal Schönborn setzt sich ja
langsam aber dezent davon ab …
JPII und BXVI zur ET JPII stjosef.at/…kumente/evolutio.htm: In Anbetracht des wissenschaftlichen Forschungsstandes
der Zeit und der Erfordernisse der Theologie betrachtete die Enzyklika Humani generis die Lehre vom „Evolutionismus“
als ernstzunehmende Hypothese, die es ebenso wie die gegenteilige Annahme verdiente, genauer untersucht
und bedacht zu werden.[…] Heute, beinahe ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen der Enzyklika, geben
neue Erkenntnisse dazu Anlaß, in der Evolutionstheorie mehr als eine Hypothese zu sehen. Es ist in der
Tat bemerkenswert, daß diese Theorie nach einer Reihe von Entdeckungen in unterschiedlichen Wissensgebieten
immer mehr von der Forschung akzeptiert wurde. Ein solches unbeabsichtigtes und nicht gesteuertes Übereinstimmen
von Forschungsergebnissen stellt schon an sich ein bedeutsames Argument zugunsten dieser Theorien dar.
BXVI www.spiegel.de/…,1518,476820,00.html: Zur Evolution – Top-Streitthema zwischen aufgeklärten Rationalisten
und Anhängern anderer, spirituell inspirierter Weltsichten – bekräftigt Benedikt XVI. den Standpunkt
einer „theistischen Evolution“. Diese Mainstream-Haltung vieler Christen, nicht nur von Katholiken, leugnet
die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie zwar nicht, postuliert aber hinter allem Gott als Creator Spiritus –
freilich bar jedes belastbaren Hinweises auf einen solchen geistigen Schöpfer.
@Simon: und das ist traurig… weil es nämlich keinen Grund gibt die Schöpfungslehre zu verachten und
als unwissenschaftlich anzusehen. Die Kirche hat sich einfach den Darwinisten unterworfen und das hat
viel Trübsal über die Menschheit gebracht. Und ich würde der Kirche raten diesen Fehler gutzumachen
und zurückzukehren zur Idee der biblischen Schöpfung.
@matt2 Ja matt, das sehe ich genauso. Die Kirche hat aber ein Zugeständnis, an die Wissenschaft gemacht
und die ET als mögliche, wenn auch nicht beweisbare Theorie akzeptiert.
SimonNeuss / Flo Geyer SimonN. : Die kath. (ev. auch ?) Kirche sieht das doch aber anders, oder? Klaro!
Der (jetzige und auch manch früherer) Papst und viele der höheren Priester sind intelligente Menschen
(ob man sie nun mag oder nicht), die, wenn die Beweis- / Beleg-Last zu hoch wird, auch neue Lehren übernehmen
und diese mit dem Glauben zu vereinbaren suchen – was bei der ET natürlich bissl schwierig ist. Diese
Typen hier (Matt, Pamesan z.B.) sind eher Evangelikale (evangelikaler Kreationismus), die die Bibel wortwörtlich
auslegen, anstatt Katholiken. Flo: Die meisten Ihrer Sätze sind wahr. Und wie schon gesagt: Nennen SIe
mir eine Zeit in der Geschichte, in der es besser war.
nein meine ich nicht… weil ET. insgesamt ein verlogenes Phantasma vorstellt und Entwicklungszusammenhänge
aufzeigen will, die es garnicht geben kann. Es kann garnicht funktionieren wie die Affenmenschen sagen,
weil Entwicklung ja stets nur die Realisierung eines gegebenen Wesens(potentials) ist. Ist das Wesen eine
Mikrobe, so realisiert sich eine Mikrobe. Ist das Wesen ein Fisch, so realisiert sich ein Fisch. Ist das
Wesen ein Affe realisiert sich ein Affe. Ist das Wesen ein Mensch so realisiert sich ein Mensch. Ein Affe
kann keinen Menschen realisieren, weil er kein menschliches Wesen hat. Hätte er es, so wäre er ja kein
Affe sonder selbst ein Mensch. Und so einfach ist die Widerlegung von ET. Man kann aus einem Wesen nur
machen, was es ist und nicht etwas was es nicht ist. Das ist im Grunde so einfach wie der Grundsatz der
Logik: A = A = –(-A). Wie schon gesagt: die Darwinisten versuchen Entwicklungsvorgänge, -zusammenhänge
zu konstruieren die es nicht gibt, die einfach falsch/unmöglich sind.
#30 Florian Geyer 22:37:18 | Samstag, 19. April 2008
Kurt K Wenn jeder sähe, daß er in einem niederträchtigen Gefängnis sitzt, wenn jeder wüßte, wie
er an der Nase herumgeführt wird, wenn jeder erkennen würde, daß all die Leiden des Menschen absichtlich
von psychotischen Regierenden erzeugt werden, dann gebe es natürlich sofort abscheuliche Volksaufstände
und das Spiel der Unterdrücker wäre dahin. Also belästigt man die Häftlinge mit suggerierender Propaganda –
und die klingt so:- Ihr Glückskinder lebt in einer Demokratie in Friede und Freiheit! Ihr Lieblinge der
Götter könnt eure Regierung frei erwählen! Ihr könnt tun und lassen, was ihr wollt! So gut wie euch
Sonnenkindern geht es niemandem sonst auf der ganzen Welt (schaut nur auf die ganzen anderen schrecklichen
Zustände in anderen Ländern)! Ihr Glücksseligen habt eine dufte soziale Marktwirtschaft (niemand fällt
hier durch das soziale Netz, ihr seid wohl behütet)! Ihr Goldmarien seid reich, es geht euch gut, ihr
lebt in Wohlstand! Ihr lebt in einem freien Land mit einem tollen Grundgesetz, das streng eingehalten
und vom Verfassungsschutz gehütet wird, wie unser Augapfel! Ihr Bürger habt Rede- und Meinungsfreiheit,
Demonstrationsfreiheit, Versammlungsfreiheit Ihr Glückspilze habt Pressefreiheit, keine Zensur, Freiheit
der Information! Ihr Lieben habt Glaubensfreiheit, jeder darf seien Religion frei ausüben! Ihr habt tolle
Wissenschaft und tollen Fortschritt, die euch ein schönes Leben bescheren! Ihr habt einen Rechtsstaat,
der für Gerechtigkeit für alle sorgt, es gibt…
und daher ist es so wichtig, dass alle aufrechten Menschenkinder ihren Vater in Wahrheit bezeugen… und
ihre göttliche Herkunft offenkundig machen, den teuflischen Affenmenschen (Darwinisten) zum Trotz.
SimonNeuss: Tatsache?! Eine sehr gut belegte Theorie ist es. Bewiesene Tatsachen gibt es in der Naturwissenschaft
nicht. Aber dazu darfst du gerne die ca 999 Threads hier bei xnet durchlesen. Kein Problem.
@Peter-Pan Das alles ändert aber nichts daran, dass der Mensch seinen Ursprung im Tierreich hat, und
das er, bei all seinen Erfahrungen und Errungenschaften (und Schandtaten), nach wie vor ein Säugetier
unter vielen ist. Dein Wort in Gottes Ohr. Das ist eine schöne Theorie, aber was noch? Bewiesene Tatsache?
Florian / Matt: Wann…? Aha… naja… dann mal so ne kleine Frage am Rande: WANN in der Geschichte wurden
Menschen denn jemals besser behandelt von den Mächtigen? WANN gab es mehr Freiheit? WANN wurde die Würde
des Menschen mehr geachtet? WANN war ein Menschenleben mehr wert? NIE. Also kann das mit dem „wir sind
alle Tiere“ nicht so schlimm sein.
@matt matt, matt, hatten wir uns nicht irgendwann darauf geeinigt, dass das Wort „Untermenschen“ rassistisch
ist und möglichst nicht mehr verwendet werden sollte. Es sollte doch inzwischen einschlägig bekannt
sein, als wessen Geistes Kind man sich outet, wenn man auf ein solches Vokabular zurückgreift. Wissenschaft
und Religion sind im Einklang in den Geisteswissenschaften und… in der ehrlichen Auseinandersetzung
der Naturwissenschaften mit der Schöpfung. Was natürlich völliger Quatsch ist. Religion und Wissenschaft
waren noch nie miteinander im Einklang zu bringen. Natürlich gab und gibt es auch gläubige Wissenschaftler,
doch die meisten von denen hatten meist eher eine relativistische und nicht sehr strenge Sicht ihrer jeweiligen
Religion. Man kann sich beispielsweise nicht ernsthaft mit der Erdgeschichte auseinandersetzen, wenn man
in der Genesis irgendetwas anderes als eine bunte Metapher sieht. Und ja, der Mensch hebt sich von allen
anderen Tieren der Welt ab: Durch seine Fähigkeiten, zu denken und zu handeln, durch seinen Verstand
und was er damit anstellt, mitunter auch dadurch, Massenvernichtungswaffen zu bauen. Das alles ändert
aber nichts daran, dass der Mensch seinen Ursprung im Tierreich hat, und das er, bei all seinen Erfahrungen
und Errungenschaften (und Schandtaten), nach wie vor ein Säugetier unter vielen ist.
#20 Florian Geyer 21:29:53 | Samstag, 19. April 2008
Es hat System Man trichtere dem Einzelnen ein, ein seelenloses Körpertier, ein Klumpen Fleisch, ein Hamburger,
ein Stück Gehirn oder einfach ein kleiner Hanswurst zu sein, während man gleichzeitig alles unternimmt,
um den natürlichen Feind dieser materialistischen Weltanschauung zu vernichten: Wohlmeinende, unabhängige
Religionsgemeinschaften. Das Produkt sind kranke und kaputte Menschen, die sich für Körper halten, die
glauben, nur ein einziges Leben zu leben, und die Orte wie die Pest fürchten, an denen echte Wahrheiten
verkündet werden. Heute ist der erste Angriffspunkt der Mensch selbst. Er muß von einem geistigen Wesen
zu einem tierischen Reaktionsmuster erniedrigt werden damit man absolute Kontrolle hat. Der Masse wird
vorenthalten dass wir eigentlich freie, unabhängige, unsterbliche und mächtige geistige Wesen sind,
die manipulierende Minderheit ist sich dessen aber sehr wohl bewusst
@matt Diese seine edle Herkunft, die wiederum auch seine Daseinsbestimmung ist wird von boshaften, nichtswürdigen
Untermenschen in Abrede gestellt, weil sie des Teufels sind und sich gegen den Menschen verschworen haben.
Du reklamierst für Dich eine edle Herkunft? Solch nichtswürdige Texte können nicht von edlen Menschen
verfasst werden.
Wissenschaft und Religion sind im Einklang in den Geisteswissenschaften und… in der ehrlichen Auseinandersetzung
der Naturwissenschaften mit der Schöpfung. Die einzigartige Stellung des Menschen in der Schöpfung,
seine Beziehung zum Absoluten lässt sich sehr wohl wiss.-philosophisch argumentieren. Und auf dieser
Ebene müsste auch argumentiert werden nicht mit debil-unzulänglichen biologisierenden Denkschemen. Es
geht nicht um Zellprozesse sondern um das Potential des Menschen im Unterschied zum Tierischen. Ein niederes
Potential kann kein höheres hervorbringen. Der Mensch zeugt von Gott, er zeugt vom Bewußtsein des Schöpfers.
Diese seine edle Herkunft, die wiederum auch seine Daseinsbestimmung ist wird von boshaften, nichtswürdigen
Untermenschen in Abrede gestellt, weil sie des Teufels sind und sich gegen den Menschen verschworen haben.
@ The Atheist Warum siehst du Homosexualität eigentlich das ‘Problematik’ an? [Bitte OHNE Bibelargumente
begründen]. DAS kann matt nicht. Und ansonsten, Matt, wieso meinst du, glauben die meisten Menschen nicht
mehr an die Schöpfungsgeschichte als reale Tatsache? Vor sagen wir 150 Jahren hat das noch beinahe jeder
geglaubt. Dann kam Darwin (und dann seine Nachfolger) und Menschen, die bis eben noch an die Schöpfung
geglaubt haben, haben gemerkt: Oh, das kann nicht so richtig stimmen. Sie haben also die Fakten, die für
die jeweilige Lehrmeinung standen, abgewogen und sind zu dem Schluss gekommen: Biblische Schöpfungsgeschichte =
Unsinn (bzw Metapher); Evolution = Logik. Und genau dasselbe passiert tagtäglich mit den Kindern. Manche
Eltern, Pfaffen und Religionslehrer erzählen ihnen immer noch den Schmu von der Schöpfung – und Biolehrer
erzählen was anderes. Dann wägen die Kinder ab. Und entscheiden sich zu wahrscheinlich mehr als 95%
für die ET und gegen die Schöpfung. Um das zu ändern müsste man den Kindern jegliche Freiheit zu wählen
nehmen und sie nicht mehr erziehen, sondern dressieren.
#14 the_atheist † 20:39:50 | Samstag, 19. April 2008
@matt: Darwin persönlich hat die Evolution als „göttlichen Vervollkommnungstrieb“ bezeichnet. Ich weis,
daß es schwierig ist, Religion und Wissenschaft in einklang zu brigen, da die Wissenschaft nicht nur
aus Hypothesen besteht. der Mensch […] wird auf die Ebene des Tierischen gestellt Menschen sind halt
auch nur Tiere. Vielleicht kannst Du das nicht vertragen, weil Du erst dann bemerkst, daß einige Nematoden
als du intelligenter sind… Warum siehst du Homosexualität eigentlich das ‘Problematik’ an? [Bitte OHNE
Bibelargumente begründen]. Bist Du vllt. selbst latent homosexuell, und willst es nicht wahrhaben? Homosexuelle
sind im übrigen keine Ideologen. Ich selbst habe seinen Bisexuellen Freund, und bemerke, daß er wesentlich
klarer denkt, als so mancher Religionslehrer. Merke: „Nur Scheinheilige haben einen Heiligenschein, die
wahren Heiligen titulieren sich nicht“
@an verschiedene „sie wollen ewig herumreiten auf Themen die ohnehin hochgespielt werden um der Kirche
zu schaden.“ Ein guter Gag! Ich möchte schon wissen, WER hier STÄNDIG auf denselben Themen herumreitet.
Aha, hochspielen nennen Sie also das, wenn man Themen wie Missbrauchsskandale anspricht. Dann ist mir
alles klar. Sie bestimmen also, was aktuell drängende Probleme sind und was nicht. Wie bescheiden und
demütig!
matt: Jaja… Man muss Kindern die Schöpfung durch Gott lehren, man muss den Kindern beibringen, dass
sie Geschöpfe Gottes sind nach dem Bild ihres himmlischen Vaters Und dann kommen sie in die Schule und
stehen (zu Unrecht) als Idioten da. Denn die Eltern sind die Idioten.
@matt Ich finde auch, dass es notwendig wäre, dass der Papst die Homo-Problematik und die Abtreibung
direkt anspricht. matt, nur weil Sie ein Problem mit Homosexuellen haben, und vielleicht der Papst ein
Problem mit Homosexuellen hat, heißt das nicht, dass eine Homo-Problematik existiert. Die Mehrheit hat
längst kein Problem mehr mit Schwulen und Lesben; einer wurde in Berlin sogar zum Bürgermeister gewählt.
Und Darwin ist übrigens seit hundertdreißig Jahren tot; und es sind nicht seine Lehren, die heute unterrichtet
werden, sondern die von Zehntausenden von Wissenschaftlern, Forschern und sogar einigen Geistlichen in
mehr als anderthalb Jahrhunderten zusammengetragen Untersuchungen, Ergebnisse und Fakten. Darwin hat dieses
Forschungsgebiet vielleicht als erster betreten, aber dessen Bedeutung ist weit über seinen Namen und
seine ersten Erkennstnisse hinausgewachsen. Und die Erkenntnis, dass auch der Mensch aus dem Tierreich
abstammt, ist für Sie vielleicht zu entwürdigend, um sie akzeptieren, aber nichtsdestotrotz wahr (und
wird weiter gelehrt). @Floarian Geyer: Ihre kleine Studentenanekdote ist leider aus dem Zusammenhang gerissen
und damit nicht ganz einzuordnen. Außerdem scheint sie mir nicht sehr wahrscheinlich. Dieser Satz klingt
nicht nach einer spontanen Antwort, sondern nach etwas, das man vor dem Spiegel übt oder für ein Internetforum
ausformuliert… Und übrigens, wenn man kreuz.net so glauben darf, dann waren diese Großinquisitoren
ja gar nicht so üble Kerle…
#10 Florian Geyer 19:34:49 | Samstag, 19. April 2008
und dem Relativismus/Rationalismus „Welche Freiheit meinen Sie?“ fragte kürzlich eine spanische Studentin,
als ein deutscher Student ihr mit einem spöttischen Lächeln zu verstehen gab, in Spanien gebe es ja
keine Freiheit. „Meinen Sie, wir müßten oder sollten in der Art frei sein wie die Tiere oder wie ein
Schwein? Dann wären wir nicht frei, sondern getrieben; dann lebten wir nicht in echten selbstverantworteten
Entscheidungen, sondern in Verhängtem, in Verhängnissen, nicht in der Ordnung, sondern in einem weichen
zerfließenden Chaos. Viel Unfreiheit wäre nötig, diese Art Freiheit zu beseitigen.“ Die Liberalisten
wollen Christus zu einem braven kleinen Weltanschauungs-Spießer machen, zu einem gutmütigen menschlichen
Seelengewerkschaftler und Impresario für pantheistische Harfenkonzerte. Diese liberalen Analytiker und
Altertumsforscher der Theologie spielen sich als Großinquisitoren auf. Sie zitieren Christus vor ihren
Schreibtisch: Nehmen Sie mal Platz, Christus, wir müssen mit Ihnen sprechen… –
Man muss dem Darwinismus den Kampf ansagen… ich sehe die Indoktrination der Kinder mit den gottlosen
Lehren Darwins als ebenso gefährlich, wie die mit den gottlosen Lehren der Homo-Ideologen. Gegen beides
sollten Christen bestimmt vorgehen. Man muss Kindern die Schöpfung durch Gott lehren, man muss den Kindern
beibringen, dass sie Geschöpfe Gottes sind nach dem Bild ihres himmlischen Vaters. Nur im Licht dieser
Wahrheit können sie sich selbst als würdige und liebenswerte Wesen begreifen. Das teuflische Ansinnen
der Darwinisten von Anbeginn war es diese Dinge durch Lügen zu verschleiern und für obskur zu erklären.
Damit verliert der Mensch sein Selbstverständnis als göttliches Geschöpf und wird auf die Ebene des
Tierischen gestellt. Das ist Lüge und Betrug!
@unteroktav Zustimm! Er mußte die Themen auch allgemeiner halten, sonst hätten viele beanstandet, dieses
oder jenes Thema sei zu kurz gekommen oder wäre unerwähnt geblieben. Das Thema Homosexualität wäre
aus meiner Sicht völlig Fehl am Platz gewesen.
die Liberalen sind eine Heuchlerbande… sie wollen ewig herumreiten auf Themen die ohnehin hochgespielt
werden um der Kirche zu schaden. Ich finde auch, dass es notwendig wäre, dass der Papst die Homo-Problematik
und die Abtreibung direkt anspricht. Ich bin davon überzeugt, dass die USA einen entscheidenden Beitrag
leisten zum Weltgewissen und der Aufrechthaltung fundamentaler Moral. Wenn man der Homo-Ideologie einen
Hieb versetzen will, dann muss man es hier tun und nicht bloß mit abstrakten Sätzen die Sache beiläufig
abtun. Ein anderes Anliegen wäre natürlich die Unterstützung und Förderung eines kreationistischen
Weltbildes. Ich fürchte aber, davon hält die Kirche selbst bislang nicht genug. Amerika ist hier die
einzige herausragende Nation wo es noch Wissenschaftler gibt, die sich nicht von den Darwinisten unterdrücken
lassen. Man google beispielsweise nach dem neuesten Film von Ben Stein „Expelled: No Intelligence Allowed“.
Ich finde soetwas großartig. Hier wird wirklich gegen ein großes Lügenmonstrum vorgegangen, was die
Welt fest im Griff hält, das Teufelswerk der gottlosen Darwinisten. Da wäre Unterstützung vonnöten.
So etwas gibts doch garnicht! Missbrauch durch die Priester der heiligen römisch-katholischen Kirche,
so etwas gibt es doch nicht! Die waren selber schuld und haben mithilfe von Freimaurerdrogen die Priester
verführt! Der Papst lässt sich von diesem Gewäsch auch noch einwickeln! Aber dieses fiese Homoproblem
ignoriert er! STÜRZT DEN PAPST!
Zu gegebenen Anlaß hat der Papst die Sexualpraktiken vieler amerikanischen Priester aufs Strengste verurteilt,
was ja lange von ihm gefordert wurde. Es war eben nicht der gegebene Anlass über die anderen Fehlungen?
zu sprechen. Wo ist das Problem? Dass der Papst nicht im Wischiwaschi spricht, wie von den Medien gefordert,
die diese Art der Unterhaltung, nicht der Information vorzüglich beherrschen.
Da siehts man mal wieder Die schrecken nicht mal davor zurück gegen den Papst zu hetzen.Denen ist sicher
auch zuzutrauen sich dem Teufel zu verkaufen,wenns nur ihrer Sache dient.
Widerlich „Papst Benedikt XVI. ist Sympathieträger. Die problematischen Themen – Massenabfall der Gläubigen,
Kinderabtreibung, Homo-Unzucht und Ehescheidung – spart er aus.“ Sind etwa die Missbrauchsskandale in
den USA keine problematischen Themen? Ist der Papst etwa in die USA gefahren, um alle kirchlichen und
gesellschaftlichen Probleme (bzw. das, was manche kranken Gehirne in ihren Wahnvorstellungen als Problem
propagieren) in ein paar Tagen zu lösen? Kaum ein Wort bislang, auf +.net, dass der Papst sich dem für
viele amerikanische Gläubige und die amerikanische Kirche brennenden Problem der Kindesmissbräuche durch
Priester gewidmet hat. Anscheinend ist das für euch eine Lappalie. Widerlich.
Hey, haken-kreuz.net! Wo bleibt der Hetz-Artikel gegen den Papst, weil er sich mit amerikanischen Juden
getroffen hat? Das ist jetzt schon fast 24 Stunden her, und Ihr habt immer noch nichts dazu geschrieben!
Dabei hätte man den Artikel doch wunderbar aus alten Beiträgen zusammenkopieren können! Naja, lang
wird’s wohl nicht mehr dauern … Gespannt sein müssen wir ja nicht, weil eh schon klar ist, was da drin
stehn wird.
Nein sowas aber auch Papst Benedikt XVI. ist Sympathieträger. Die problematischen Themen – Massenabfall
der Gläubigen, Kinderabtreibung, Homo-Unzucht und Ehescheidung – spart er aus. Der Papst ist nicht auf
der Linie von Hetz.Net.Wie kann er sowas denn nur machen.