(kreuz.net, Essen) In Deutschland gibt es mehrere verheiratete evangelische Prediger, die katholische
Priester geworden sind.
Davon berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 19. Juli.
Seit Papst
Pius XII. († 1958) besteht die Möglichkeit, daß konvertierte protestantische Prediger in der katholischen
Kirche zum Priester geweiht werden und ihre bestehende Ehe weiterführen.
Dafür bedarf der Weihekandidat
jedoch eine päpstliche Dispens vom Weihehindernis der Ehe.
Weltweit gibt es mindestens dreihundert katholische
Geistliche, die aus protestantischen Gemeinschaften zur Kirche konvertiert sind und die Priesterweihe
empfangen haben.
Die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ berichtet von Hw. Peter Moskopf:
„Er hat drei
wunderbare Kinder, ist seit über 25 Jahren glücklich verheiratet, war evangelischer Pastor und ist jetzt
katholischer Priester“ – so die Zeitung.
Hw. Moskopf stammt aus der Stadt Norderstedt im Süden des deutschen
Bundeslandes Schleswig-Holsteins, direkt an der Grenze zu Hamburg.
Ursprünglich war er Krankenpfleger
an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf.
Nach dem Studium der evangelischen Theologie arbeitete
er als evangelischer Vikar in Niebüll im Kreis Nordfriesland. Danach wirkte er acht Jahre als Gemeindepastor
in Büchen im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Er habe schon immer evangelischer Pfarrer werden wollen – erklärt
der jetzige Priester vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen’.
Doch schon während seines Studiums der evangelischen
Theologie wurde ihm der Keim zur Konversion ins Herz gelegt.
Mit Begeisterung folgte der den Vorlesungen
des abgefallenen Dominikaners und späteren Professors für systematische Theologie an der evangelisch-theologischen
Fakultät Hamburg, Otto Hermann Pesch (77).
Seine Diplomarbeit schrieb der spätere Konvertit über den
Heiligen Kirchenlehrer Thomas von Aquin († 1274):
„Im Laufe der Zeit bin ich dann der katholischen Kirche
näher gekommen und habe ihre schönen Seiten immer besser kennen gelernt.“
Die schönen Seiten der Kirche
sind für ihn die Liturgie, der Rosenkranz und die Wallfahrten.
Hw. Moskopf besuchte unter anderem die
Wallfahrtsorte La Salette, Ars, Rom und Santiago de Compostela: „Maria spielt für mich eine große Rolle“,
fügt er hinzu.
So reifte in ihm der Entschluß „mein Leben nach meinem Denken und Glauben auszurichten“.
Im Jahr 2000 trat Hw. Moskopf zusammen mit seiner Frau Gisela, Tochter Astrid und den Söhnen Florian
und Ferdinand zum katholischen Glauben über.
„Meine Familie steht voll hinter mir“, unterstreicht er.
Nach seiner Konversion studierte er katholische Theologie in Erfurt, besuchte das Priesterseminar und
arbeitete gleichzeitig als Seelsorger in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Laurentius in Wismar an
der Ostseeküste.
2004 wurde er von Erzbischof Werner Thissen von Hamburg zum Priester geweiht.
Jetzt
wirkt Hw. Moskopf als Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Joseph-St. Georg im Lübecker Stadtteil Kücknitz.
An der priesterlichen Ehelosigkeit stört sich Hw. Moskopf nicht: „Der Zölibat ist eine kluge Einrichtung“ –
betont der überzeugte Ehemann und Vater:
„Eigentlich ist ein Pfarrer für seine Familie eine Zumutung.
Ich kann meiner Frau nur danken, daß sie das alles so geduldig und liebevoll durchträgt.“
Seine Konversion
hat Hw. Moskopf nie bereut: „Eigentlich bietet die katholische Kirche mehr Freiheit als die evangelische.
Die theologische Bandbreite und Vielfalt ist einfach größer.“
Ein Glücksfall sei auch, daß die evangelische
Kirche seinen Wechsel nicht als Niederlage und die katholische Kirche ihn nicht als Triumph empfunden
habe.
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195 Lesermeinungen
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#198 HarroMeyer † 15:49:52 | Mittwoch, 13. August 2008
Da finde ich die Regel der Juden besser: als Hohepriester muss man ein vernünftiges Familienleben mit
Frau ond Kindern vorweisen. Das hat ja schon den Paulus zur Verzweiflung gebracht, bis ihm die Erleuchtung
kam, besser eine eigene Religion zu gründen,
Och, frustriert bin ich darüber eigentlich nicht so, wie gesagt, eher ein bisschen geschmeichelt. Aber
ich tippe mal trotzdem auf „unerforschlich“, dann muss ich mich nicht weiter wundern.
EvaHermanFan akaFreimaurerin Unerforschliche Ratschlüsse oder wie? Tippen Sie mal darauf, dann ist der
Frust nicht ganz so groß, wegen des Metaphysischen Backgrounds…
Versteht hier eigentlich jemand die Logik beim Löschen von Beiträgen? Gibt’s eine? Ich seh nur gerade,
dass einer von meinen Beiträgen am 24. Juli gelöscht wurde. Ich meine, ich fühl mich ja fast geschmeichelt,
aber ich weiß noch so halbwegs, was drin stand, und das war wirklich nur ein bisschen unanständig. Da
hab ich schon Schlimmeres geschrieben (von anderen Teilnehmern ganz zu schweigen). Unerforschliche Ratschlüsse
oder wie?
Aleph: Zölibat Sie bringen für die Priesterliche Homosexualität rein praktische Gründe: es fällt
nicht so auf und ist in reiner Männergesellschaft leichter praktizierbar, also gewissermaßen ein moralisches
Hintertürchen. Darum geht es aber nicht, es ist sogar widersinnig, das vom Herrn selbst eingesetzte Ehesakrament
zu verbieten, die genannten Ersatzbefriedigungen aber zu erlauben Es geht darum, körperliche Liebe in
geistige Liebe zu verwandeln im Sinne einer Ganzhingabe an den Herrn, wie sie in anderen Traditionskirchen
ausschließlich vom Mönchtum gefordert oder besser, geradezu vorausgesetzt wird. Das setzt nicht nur
eine auf diesen Lebensstand ausgerichtete geistliche Schulung voraus, sondern auch Körperbeherrschung,
wie sie in der ostchristlichenTradition die Hesychia und in fernöstlichen Religionen das Yoga lehrt.
Im Westen ist mir zu diesem Thema nichts bekannt. Mir ist die derzeitige Ausbildungspreaxis in den Priesterseminaren
völlig unbekannt. Die Häufung von Misbrauchsfällen wirft aber die Frage auf, ob dieser Punkt in der
Priesterausbildung ausreichend beachtet wird. Hinzuzufügen ist, daß die Beherrschung solcher Techniken
den eisernen Willen, ein ernsthaftes geistliches Leben und Askese nicht ersetzt. Hierzu sei auf die entsprechenden
Ausführungen der Regula Benedicti verwiesen. Probleme machen heute der hohe Streß, dem auch Priester
ausgesetzt sind, der ein Geistliches Leben erschwert und der fehlende Familienanhang. Eine leibliche Schwester
gibt schon menschliche Wärme.
Marcelus Der Begriff Sodomie hat biblische Ursprünge. Dennoch habe ich den Eindruck, dass Sie ihn bewusst
verkehrt anwenden, um gezielt Verwirrung zu stiften. Das ist nicht korrekt. In der Diskussion geht es
um Homosexualität, nicht um Sodomie…!
Jörg Guttenberger, Köln Mehrmals habe ich schon dargelegt, weshalb Homosexualität gerade für Priester
eine „legale“ Sexualität immer schon war, ist, und immer sein wird. Eben weil sie sich günstiger realsieren
lässt, als die Heterosexualität, besonders dann wenn Kinder zu alimentieren sind. Dann lässt sich das
kaum unter der Decke handeln. Homosexualität ist für Priester zwar nicht zwangsläufig, weil es auch
heterosexuell orientierte Priester gibt und ein paar zölibatär leben wollende. Dennnoch ist es in der
priesterlichen Männergesellschaft leichter, gleichgesinnte Partner zu finden. Das ist wohl ein Naturgesetz
bei Männergesellschaften. Davon ist der Klerus nicht ausgenommen. Wollen Sie mir da grundlegend widersprechen?
Die heterosexuell orientierten Kleriker haben genug abschreckende Probleme zu lösen… Dennoch bin ich
der Ansicht, dass das Zölibat eine zu akzeptierende Lebensform ist, die mitunter gelingen kann. Zumindest
sollte das Zölibat keine Verpflichtung sein, durch die Lebensvollzüge einfach eliminiert werden… Vor
allem sollten nicht zölibatär Lebende über schwach gewordene Priester keinen Stab brechen, zu Gericht
sitzen und Forderungen erheben, die sie selbst nicht zu leben bereit sind.
protestant, aleph p.: Glauben Sie an die Realpräsens des Herrn in der konsekrierten Hostie in der katholischen
Liturgie? Ich verstehe Sie jetzt natürlich besser, nachdem Sie schreiben, in einer konfessionsverschiedenen
Ehe zu leben. Hier ist die Sehnsucht auch nach geiustlicher Einheit verständlicherweise besonders groß.
Kirchenrechtliche Folgen zieht ein Empfang des Altarssakramentes für Evangelischen in der katholischen
Kirche bzw. des Abendmahles für den Katjholiken in der evangelischen Kirche nicht nach sich, wenigstens
nicht für Laien, wie ich mir von fachlicher Seite ausdrücklich bestätigt wurde. A.: Ihre Ausfürhugen
kann ich nicht vollumfänglich nachvollziehen. Von der Natur her dient Sexualität zunächst ausschließlich
der Fortpflanzung. Erst beim Meschen kommen die anderen Gesichtspunkte hinzu. Daher kann man m. E. nicht
sagen, Sexualität diene in erster Linie der Lebensfreude. Vielmehr ist die Lebensfreude eine Folge von
Sexualität. Den genannten Zusammenhang mit dem Zölibat verstehe ich nicht. Der Zölibat öffnet doch
keinen Weg zur Homosexualität!
Jörg Guttenberger, Köln Was Sie ansprechen, verstehe ich sehr gut, kann Ihnen auch streckenweise gut
zustimmen. Aber Sexualität ist zunächst Ausdruck der Lebensfreude. Die ist zunächst einmal grundlegend.
Die Weiterentwicklung ist eine völlig andere Sache. Sie ist sinnvoll, notwendig, hat aber keinen Anspruch
auf Ausschließlichkeit. Die andere Form der Sexualität hat ebenso eine Position im Heilsplan, sonst
brauchte es keine zölibatsverpflichtete Priester zu geben. Die Einrichtung hätte keine Rechtfertigung.
Von da gibt es auch keine Weiterentwicklung. Deshalb sollten andere Formen der Sexualität nicht verteufelt
werden. Sie sind ebenso Phänomene der Schöpfung. Darüber sollte der Mensch nicht richten.
#183 Protestant 23:46:25 | Freitag, 1. August 2008
@jörg guttenberger wie das Altarssakrament Einheit mit dem Herrn ist, und im Herrn mit allen Menschen
die im Herrn sind und mit dem gesamten Kosmos, Danke, herzlichen Dank, Sie bestätigen meine Position…
ich bin in Einheit mit dem Herren und im Herren mit allen Menschen, die im Herrn sind!Also werde ich auch
kein Problem haben, als Prostant die Kommunion in der röm.-kath. Messe zu empfangen, wie das Abendmahl
in meiner eigenen Kirche! Gut auch für meine röm.-kath. Ehefrau zu wissen!
Aleph: Sexualität Ihre Gleichstellung von Homo- und heterosexualität sehe ich nicht unbedenklich. Sexualität
ist auf Lebensweitergabe zugeordnet. Genauso, wie Essen und Grinken – hier mit dem Tierreích gleichziehend –
zuznächst eine rein natürliche Bedeutung hat, geht beides beim Menschen deutlich über diesen Rahmen
hinaus: so hat Essen und Trinken zusätzlch seine kulturelle Bedeutung: gemeinsames Mahl bedeutet Einheit.
Genauso ist es mit der Sexualität, die bekanntlich aus vollzogene Einheit ist und damit über ihre natürliche
Funktion hinausgeht. Homosexualität hingegen hebt völlig von ihrem natürlichen Hintergrund ab und ist
damit keine ernsthafte Weiterentwicklung im Sinne einer Erhöhung odr der Evolution, wenn Sie so wollen.
Bei Essen und Trinken kommt zur kulturellen Bedeutung noch die kultische hinzu, so im Herrenmahl = heilige
Messe (ohne, um Mißverständnissen vorzubeugen, die hl. Messe auf ihren Mahlcharakter zu beschränken).
Genauso ist es mit der Sexualität: wie das Altarssakrament Einheit mit dem Herrn ist, und im Herrn mit
allen Menschen die im Herrn sind und mit dem gesamten Kosmos, ist der Vollzug des Ehesakramentes Einheit
mit dem Partner (bzw. der Partnerin), im Partner bw. Partnerin Einheit mit dem in ihm bzw. ihr lebenden
Herrn, mit allen die im Herrn leben und mit dem gesamten Kosmos. Ich sehe hier für Homosexualität keinen
Platz.
Herz-Jesu-Freitag durch ein Sühnegebet kann heute übrigens ein Vollablass erreicht werden. von Papst
Pius XI. Gütigster Jesus, Deine übergroße Liebe zu uns Menschen wird mit soviel Verachtung, Nachlässigkeit,
Gleichgültigkeit und mit schmachvollem Undank vergolten. Siehe, wir werfen uns vor Deinem Altare nieder,
um die sündhafte Lauheit der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollen Herzen überall zufügen,
durch eine besondere Huldigung zu sühnen. Leider gehörten auch wir einst zur Zahl dieser Unwürdigen;
aber heute erflehen wir, von tiefstem Reueschmerz durchdrungen, Deine Barmherzigkeit vor allem für uns
selbst. Wir sind bereit, durch freiwillige Buße nicht nur für unsre eigenen Sünden Sühne zu leisten,
sondern auch für die Frevel jener, die weit vom Wege des Heiles abgeirrt sind. Wir nehmen uns fest vor,
alle diese beweinenswerten Vergehen zu sühnen. Insbesondere wollen wir wiedergutmachen alle Unehrbarkeit
und Schamlosigkeit in Lebensweise und Kleidung, die freche Verführung unschuldiger Seelen, die Entheiligung
der Sonn- und Feiertage, die schrecklichen Fluchworte gegen Dich und Deine Heiligen, die Schmähungen
Deines Stellvertreters und des Priesterstandes, die Verachtung des Sakramentes Deiner Liebe und seine
Entweihung durch schändlichen Gottesraub, sowie die öffentlichen Verbrechen der Völker, die sich den
Rechten und Lehren der von Dir gegründeten Kirche widersetzen.
@ diverse @ fragender: Für ein lächerliches Forum investieren Sie erstaunlich viel Zeit. Oder haben
Sie progressive Langeweile oder treiben Sie es nach dem Motto gleichundgleichgeselltsichgern? @ Täubchen:
Bemühe mich um eine bildhafte, kräftige Sprache. Leise Tönen werden hier sowieso nicht verstanden –
zudem hat unsere geliebte Kirche mit den leisen Tönen der Kirchenpantoffelfürsten ohnehin nur verloren.
Das Volk braucht Deftiges, von dem es satt wird, verbale Erbsensuppe und so, jawoll! Allen wünsche ich
selbstverständlich zum heutigen Herz-Jesu-Freitag und zum Fest des Hl. Alfons Maria einen gnadenreichen
Tag! Jawoll!
@ Colombe Werte Taube, natürlich nehme ich dieses Forum ernst! Als Hort aufrechter Christlichkeit, katholischer
Tradition, inquisitorischer Moral, praktizierter Nächstenliebe, glühenden Bekenntnisses zum VII etc.
ist es die einzige wahrhaft christliche Seite des ansonsten ja fest in antikirchlicher Hand befindlichen
Internets! o^/ o^/ o^/
@aufrechterk. ich denke eine gewisse katholisierung täte Ihnen auch mal ganz gut, denn ihre ständigen
Flegeleien (haben Sie bei Bruder Theophil oder am Fussballplatz Unterricht genossen?), ihre verquerten
Ansichten über Frauen und Ehe etc. sind genauso unkatholisch (und lächerlich) wie dieses Forum ganz
grundsätzlich. Jawoll, mein Aufrechter!!
Zwangskatholisierung? Wenn ich mir so Schlümpfe wie Sie anschaue, dann kann man nur Abstand davon nehmen,
manche „Protestanten“ mit welchen Anstrengungen auch immer in die Hl. katholische Kirche aufzunehmen.
Um Himmels Willen, so schlimm sind wir nun wirklich nicht dran, dass wir jede Kreatur nehmen müssen.
Wie schon gesagt: Für Sie kein jawoll!
#173 Protestant 20:43:43 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@aufrechter Katholik Also, ich find das klasse! Im Ernst, wenn Sie michloben würden, hätte ich wahrscheinlich
irgendwas verkehrt gemacht oder gesagt! Der allergrößte Witz ist aber, das Sie das Wort Ökumene in
den Mund nehmen!Wahrscheinlich hat ihnen irgendwann man jemand, der von irgendeinem gehört hat, der jemanden
gekannt haben könnte, der dieses Wort kennt…und außerdem, Sie verbinden wahrscheinlich mit Ökumene
sowieso die „Zwangskatholisierung“ aller Ihrer Meinung nach Ungläubigen! Und dagegen, mein lieber, kann
man gar nicht genug Argumente finden!
#172 Fragender 20:41:37 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ aufrechterk. Zur erinnerung: ich hatte angemerkt, daß ich in meiner Studentenzeit Kontakt mit Burschenschaftern
hatte (ich war aber natürlich nie Mitglied in irgendeiner Verbindung). Sie haben darauf ihn ihrer katholischen
Sanftmut folgendes festgestellt: Aber wir danken Ihnen, dass Sie uns den Grund für Ihre Demenz genannt
haben. Vermutlich haben Sie sich mit den Alkoholexzessen Ihrer Jugend der Verstand herausgesoffen Sie
haben also diese Konnex erstellt und mich der Demenz bezichtigt, auch wenn Sie sich jetzt nicht mehr daran
erinnern können (sic!)
Protestant Selbst wenn der Witz, welchen Sie sich heute abend abzusondern erblödeten, neu wäre, wäre
er schlecht. Aber er ist alt und schlecht. Und das ist nun wirklich schlimm. Sollte noch jemand ein Argument
gegen Ökumene suchen: Sie sind es. Verkriechen Sie sich in Ihre kirchenähnliche Vereinigung und legen
Sie sich ein Bußschweigen auf. Mehr ist nicht drin. Und ein jawoll haben Sie auch nicht mehr verdient,
Sie re-defomierter!
#170 Protestant 20:28:03 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@fragender Ansonsten bedanke ich mich für ihre klaren Flegelworte, die deutlich zeigen, wes Geistes Kind
Sie sind- und dieser Geist ist sicher nicht heilig. (siehe Mt. 5,22). Gerne schließe ich mich diesen
Dankesworten an! Aber wir ja unwahrscheinlich langmütig und verzeihen den Herren (oder Damen) Ansgar
und aufrechter Katholik von ganzem Herzen, beten für sie und wünschen ihnen, das sie ihr Seelenheil
noch erreichen werden-auf das ihnen ihre Sünden vergebn werden!
dummer fragender Ich habe hier gar nichts hergestellt – Sie sind es doch, der mich, gewiss zu meiner Ehre –
mit Herrn Ansgar gleichsetzen wollten. Nein nein, allerwertester, dem Alkohol bin ich nicht zugetan, weder
allein noch mit anderen. Überprüfen Sie vorher, welche Verbalinjurien Sie absondern. Und kehren Sie
um. Solange Sie leben ist es noch nicht zu spät dafür! Jawoll!
#168 Fragender 20:16:25 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ aufrechterk. Also die gedankliche Verbindung zwischen Kontakt zu anderen Studenten und Alkoholexzessen
haben SIE hergestellt- wenn Sie dieses Vorurteil jetzt plötzlich dumm und verwerflich finden, sind wir
ausnahmsweise einer Meinung. Ansonsten bedanke ich mich für ihre klaren Flegelworte, die deutlich zeigen,
wes Geistes Kind Sie sind- und dieser Geist ist sicher nicht heilig. (siehe Mt. 5,22).
@ dumm fragender P.S.: Geben Sie sich mit jedem Studenten, den sie treffen Alkoholexzessen hin??? Naja-
wer’s mag… Jetzt scheinen Sie es zu sein, der hier sich ungeordneten Fantasien hingibt. Da Ihnen offenbar
eine aufrechte, vom klaren Wort und echter Freundschaft geprägte Beziehung zwischen richtigen Männern
völlig fremd zu sein scheint und Sie hier Alkoholexzesse oder stumpfe Burschenschaftsherrlichkeit rsp.
Homohedonismus wittern, da Ihnen auch das dem rechten Glauben entsprechende Frauenbild des Hl. Paulus
widerlich zu sein scheint: Ja, was soll man Ihnen, Sie geistig verlauster Modernist, noch schreiben? Suhlen
Sie sich doch in Ihren pervers libertinistischen Vorstellungen, fühlen Sie sich mit dieser Teddybärreligion
wohl, die nichts mit dem wahren Katholizismus zu tun hat, genießen Sie die Wonnen. Möge Ihnen Ihr Aufenthalt
in der Hölle genauso angenehm sein wie der Weg dorthin. Jawoll!
@ Colombe … naja- im Kreise von Fundamentalisten (egal ob Taliban, Katholiban oder andersartig Verwirrte)
sicher nicht- denn das haben derartige Männer nicht nötig… am ehesten wohl an der Seite einer starken,
bewundernswerten Frau. :(3
PAAAAH! Was habe ich denn jetzt schon wieder so Schlimmes von mir gegeben, dass ich hier wieder so dermaßen
angepampt werde? Das ist kein christliches Internetforum, das ist schon fast ein Saloon hier. Bevor ich
hier gleich noch eine Flasche Whiskey von einem katholischen Cowgirl über den Kopf bekomme, gehe ich
lieber schlafen. Guts Nächtle!
@ aufrechterk. … Ihre Liebe zu dem 2000 Jahre alten Frauenbild ist schon verständlich, denn damals
wurden den Frauen von schlappen Angsthasen wie Ihnen die Bildung verweigert, damit Sie den Männern Ihre
angebliche Überlegenheit glauben. GOTT SEI DANK sind diese Zeiten vorbei, und jeder Mann mit ein wenig
Selbstvertrauen und geistiger wie körperlicher Standhaftigkeit kann den wunderbaren Frauen auf gleicher
Augenhöhe und als gleichberechtigter Partner begegnen. Welch eine bereicherung für das männliche Leben!
P.S.: Geben Sie sich mit jedem Studenten, den sie treffen Alkoholexzessen hin??? Naja- wer’s mag…
col… Ich ahne schon, Sie wollen die vorgerückte Stunde nutzen um mir zu spotten. Nix da, ich werde
nun das Tagewerk beenden und mich der frommen Betrachtung zuwenden. Ihnen aber rufe ich zu: Erwecken Sie
Reue und Sühne, bevor Sie nächtigen. Und träumen Sie gut. Jawoll!
meine Träume… danke der aufrichtigen Nachfrage. Ich schlafe sehr gut. Ich bete jeden Abend den huldvollen
Rosenkranz. Das reinigt die Seele und lässt froh und glücklich im Herrn schlafen. Kann ich Ihnen auch
nur empfehlen. Sie sollten es probieren.
@aufrecht Zudem schätzen wir an der Frau ihre dem Epheserbrief zukommenden Eigenschaft wie Demut, Respekt
vor dem Ehemann, Wovon träumen Sie nachts, wenn Sie tagsüber schon so schlecht träumen ?
Frollein Rottenmeier, lange schon habe ich mich nicht mehr dafür geschämt, Geschlechtsgenossin solchen
Auswurfs zu sein. Sie aber schaffen es. Und ihresgleichen regiert mittlerweile die Republik von oben bis
unten.
@ dummer fragender Auch dort stehen Frauen nicht gerade hoch im Kurs. Ich darf Sie doch wohl daran erinnern,
dass in unseren Kreisen die Jungfrau Maria sich höchster Ehrerbietung erfreut. Zudem schätzen wir an
der Frau ihre dem Epheserbrief zukommenden Eigenschaft wie Demut, Respekt vor dem Ehemann, die Bereitschaft,
eine gute Mutter zu sein und so manches mehr. Würden Sie hier häufiger sich bemühen zu lesen, könnten
Sie feststellen, dass ich ein aufrechter Bewunderer von Frau Herrmann bin und eine hier im Forum häufiger
auftauchende Dame sich deshalb sogar nach dieser mir so wunderbar leuchtenden weiblichen Ikonie umbenannt
hat. Aber wir danken Ihnen, dass Sie uns den Grund für Ihre Demenz genannt haben. Vermutlich haben Sie
sich mit den Alkoholexzessen Ihrer Jugend der Verstand herausgesoffen und müssen sich nur von einem Anhänger
einer kirchenähnlichen Gemeinschaft sekundieren lassen. Mann, was sind Sie für ein anoetischer Schlichtling.
Sie sollten die Armut im Geiste nicht so wörtlich nehmen! Scheren Sie sich in die protestantische Hölle,
jawoll!
Marlboro-„Idyll“ war gestern! Ansgar schrieb: „… und ich leben eben in einer Ihnen fremden Welt, in
der ein anerkennender Händedruck noch zählt, in der das feste Männerwort noch gilt. Wo man mit sehniger
Faust Unholde von der Familie fernhält, doch abends mit lieben Brüdern beim dunklen Bier sitzt“ Ja,
is klar! Fehlt nur noch der Cowboyhut, das Lasso und der Saloon, wo die Fäuste fliegen und ordentlich
Porzellan zertrümmert wird. Wie ne Szene aus einem schlechten Marlboro-Werbespot. Oh Schreck, oh Graus!
Da lobe ich mir doch den neuen, soften Metromann. Nix sehnige Hände! Zarte, gepflegte Hände mit sauberen
Fingernägeln und einer Spur duftender Feuchtigkeitscreme benetzt. Dank Lingen hatten wir hier ja bereits
Zahnpflegetipps. Von mir nun einen Link zur professionellen Männer-Maniküre: www.lifeline.de/…/content-130738.html
@ Protestant Danke für Ihre freundlichen Worte. Die „festen Männerworte“ und die „Brüder-Bier“-Szimmung
kenne ich aus Studienzeiten, als ich mit einigen Burschenschaftern zu tun hatte. Auch dort stehen Frauen
nicht gerade hoch im Kurs. Fundis hier wie dort. (Ansgar und der Aufrechte erinnern mich irgendwie an
Haider und (s)ein Buberl Westentaler- ähnlich verstockt, ähnlich aggressiv, ahnlich wehleidig und genauso
doppelbödig moralinsauer) Daß sich die angeblich „asexuellen“ Hochleistungs-Katholiken (Zitat Ansgar:
Mit etwas Übung und Gelassenheit kann beinahe jedermann ohne vollzogene Sexualität auskommen- naja-
fast jeder ausser Ansgar halt, denn der masturbiert) hier aufgeilen ist ja schon alleine an dem Umstand
zu ersehen, daß hier mehr „Homoparaden“-Bilder zu finden sind als auf einschlägigen Seiten- aber natürlich
nur, um die Sünde sichtbar zu machen- ein Schelm, wer Anderes denkt! Bemerkenswert weiters, daß auf
den Bildern fast immer nur halbnackte Männer gezeigt werden, und fast nie halbnackte Frauen… naja-
werden den Tradis halt besser gefallen, die knackigen Jungs… Ich werde also weiter fragen, und freue
mich, wenn Sie weiter protestieren!
#150 Protestant 21:37:04 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Lieber Fragender… …das alles kennen wir doch! Aber ist Ihnen denn schon mal aufgefallen, wie sich
hier die üblichen Leute an allen Themen, die irgendwas mit Sex zu tun haben, aufgeilen? Das „feste Männerwort“
und die lieben „Brüder“ beim dunklen Bier sagen doch alles über die verworrene und frauenfeindliche
Geisteshaltung dieser Leute! Ich hoffe, dass sie eben nicht verheiratet sind! Das ist besser für die
Frauen und es wäre auch schön, wenn die sich nicht auch noch vermehren würden! Der Schwachsinn ist
allgegenwärtig, vor allem hier!Aber lassen sie es sich gesagt sein… Sie sind weder ein „niedriger Neiding“(was
auch immer das sein mag…aber ich denke, so wie ich ihre Gesprächspartner hier kenne, was fieses),noch
ein „Einfätling“ (diese Wortkreationen wundern mich immer wieder! Sie sind eigentlich dass, was jedes
totalitäte und autoritäre System verabscheut-wie der Teufel das Weihwasser: Ein Fragender!
@ Ansgar & Aufrechterk. Sie beide sind echt ein schnuckeliges Pärchen! :(3 Ansgar ist mit sehniger Faust
und unflätigsten Ausdrücken wie wichsende Kasperl, Masturbationsadept“ latent gewalttätig in Wort und
Tat (hält das aber für christlich) , ist aber zu feige, konkrete Fragen konkret zu beantworten (da fehlt
doch noch eine Antwort, oder?) und sonst noch ein wenig im 19. Jahrhundert steckengeblieben. der aufrechte
katholik hat noch schlechtere Manieren, ist rethorisch auch nicht gerade eine Leuchte dafür aber offensichtlich
ein blinder Anhänger von Katholiban-Guru Ansgar. Ansgats Unflätigkeiten hält er für gottgefällig,
konkrete Fragen (wie alle Fundamentallisten) für sündhaft und- weil er sie offensichtlich nicht versteht-
auch noch für frech und dumm. Gemeinsam sind den beiden panische Angst vor Frauen, Angst vor Ihrer eigenen
Sexualität, die Arroganz sich selber für weise und alle anderen für blöd zu halten und die unergründliche
Überzeugung, daß der doppelbödige, traditionalistische Schwachsinn, den Sie von sich geben, unheimlich
katholisch sei… Kurz und gut: ein schnuckeliges Pärchen, wie es die Muppet-Show nicht besser kreieren
hätte können. :(3 Ansgar: was ist jetzt mir Ihrer konkreten Antwort auf meine konkrete Frage? Fehlt
da der Mumm????
@ fragender Ja, wo sind Sie denn geblieben? Keine Antwort? Keine kleine Schmäh? Verzogen in sein libertinisches
Dumpfloch. Einfach weg. Weg. Weg. Damit wäre er Vorbild für andere. Jawoll!
Fragender, Fragender: Der Aufrechte… … und ich leben eben in einer Ihnen fremden Welt, in der ein
anerkennender Händedruck noch zählt, in der das feste Männerwort noch gilt. Wo man mit sehniger Faust
Unholde von der Familie fernhält, doch abends mit lieben Brüdern beim dunklen Bier sitzt und – nach
einem frommen Gebet – manch guten Humpen leert. Da ist für wortbrüchige Jammerlappen wahrhaft kein Platz.
Da beugt man das Haupt vor dem Höchsten, doch der Sünde blickt man keck ins Schlangenauge! Ich werde
mir meine Hochachtung für den Aufrechten von Ihnen nicht bekritteln lassen, niedriger Neiding!
@ fragender 2. gehe ich den von Ihnen zur beinahe anbetungswürdigen „Lichgestalt“ erhobenen Ansgar (ist
das ihre zweite Existenz in diesem Forum? Oder verbindet Sie eine andersgeartete tiefe Zuneigung?) nicht
flapsig an…, so schreiben Sie. Und lehren mich: Es mag sein, dass es keine dummen Fragen gibt. Wohl
aber strohdumme Fragende. Ja meinen Sie elender Schlichtling denn etwa, ich sei so egozentrisch wie Sie
vermutlich, dass ich einen Zweitaccount erfinde um mich dann zu loben? Ja können Sie Schlumpf denn nicht
lesen? Ansgar ist schon viel länger auf diesem Schlachtfeld der Verteidigung des katholischen Glaubens
tätig als ich. Ansonsten könnten Ihnen sprachliche und stilistische Unterschiede helfen. Könnten, sofern
Intelligenz vorhanden. Das aber scheint ein Irrealis zu sein. Gute Nacht, Sie Einfältling, jawoll!
@ aufrechterk. 1. wünsche ich keinem Priester die „Last der Ehe an den Hals“, sonder höchstens die Freuden
der Ehe. Aber daß sie eine absolut unkatholische Abneigung gegen dieses heilige Sakrament und gegen eine
gottgegebene, erfüllte Sexualität zwischen Mann und Frau haben, ist ja sattsam bekannt. 2. gehe ich
den von Ihnen zur beinahe anbetungswürdigen „Lichgestalt“ erhobenen Ansgar (ist das ihre zweite Existenz
in diesem Forum? Oder verbindet Sie eine andersgeartete tiefe Zuneigung?) nicht flapsig an, sondern frage
ihn konkret, was er – vielsagend- mit Schweigen beantwortet. Wenig ist für einen (in diesem Fall pseodokatholischen)
Fundamentalisten schlimmer als konkrete Fragen zu beantworten…
@ fragender Ich bin nicht beleidigt, nur der Spaßfaktor ist recht gering.- Wobei, das muss man Ihnen
zugestehen, Sie gewiss nicht ganz freiwillig, für den Spaßfaktor hier sorgen: Mit Ihrer von wenig Erleuchtetsein
zeugenden Art und Weise, die ehrwürdigen Gebräuche und Regeln unserer Hl. Kirche in Frage zu stellen,
die Größe und Erhabenheit des Zölibats zu diskreditieren und den ohnehin schon durch Leid und Mißachtung
geplagten Priestern nach die Last der Ehe an den Hals zu wünschen. Nein, wir mißachten nicht die Würde
des Sakraments, doch seien wir ehrlich: Es bedarf auch einer großen Mühe, dieses Sakrament würdig zu
leben. Es ist gewiß eine hohe Berufung, doch noch höher ist es, darauf zu verzichten um die Himmelreichs
willen und die Liebe der einzigen Liebe zum Herrn aufzuopfern – um von ihm reich beschenkt zu werden in
diesem Leben, um die wahre Freiheit im Dienst zu erfahren und im jenseitigen Leben, wo die ungeteilte
Liebe des Herrn auf den Zölibatären wartet. Alle Meinungen, die dem entgegenstehen, sind von der Kirche
in ihren einschlägigen Dokumenten als dem wahrhaft christlichen Leben nicht dienlich zurückgewiesen
worden. Im übrigen sollten Sie Ansgar nicht so unsachlich und mit flapsigen, vor Peinlichkeit triefenden
Sätzen angehen. Er ist in diesem Forum einer der erleuchtendsten Geister und zeugt von einer tiefen Liebe
zum Hl. Vater und allen ihm treu ergebenen Söhnen unserer Hl. katholischen Kirche. Lassen Sie also Ihre
Unflätigkeiten und bekehren Sie sich! Jawoll!
@Ansgar: Ich bin nicht beleidigt, nur der Spaßfaktor ist recht gering. Aber bitte… bevor Sie ganz ünglücklich
sind… Wenn Sie nach Argumenten gefragt werden, weichen Sie hemmungslos und feige in Beleidigungen oder
Allgemeinplätze aus. Sie schulden mir z.B. nach wie vor eine Antwort auf die von Ihnen dargelegten Widersprüche:
1. behaupten Sie: Mit etwas Übung und Gelassenheit kann beinahe jedermann ohne vollzogene Sexualität
auskommen. 2. erklärten Sie Ihre „Kläglichkeit“, und Ihre Reue und Sühne, also Ihr klägliches,persönliches
Scheitern darin. das bedeutet entweder ist das doch nicht so einfach, und trotz Ihres Scheiterns sind
Sie unfähig, das zu erkennen oder Sie wissen um die Schwierigkeit und die Behauptung ist schlicht und
einfach wider besseres Wissen gelogen. Ersteres stellt Ihre Intellegenz in Frage (halte ich für weniger
wahrscheinlich), zweiteres ihre Aufrichtigkeit (kann nicht sein, wo Sie sich doch für sooooooo katholisch
halten). Wie ist denn das jetzt- ganz konkret und ohne persönliche Anwürfe??????
@ Fragender Sie lassen sich tief ins Gemüt schauen. So denkt „Fragender“: Wenn keine Argumente mehr zur
Hand sind, wird der Disput schmollend abgebrochen. Wenn sexuelle Gelüste einen überkommen, bricht man
eben das Zölibatsgelübde. Wenn einem die Ehefrau auf die Nerven geht, läßt man sich scheiden, heiratet
‘ne neue. Von Verbindlichkeit und Streitkultur hält „Fragender“ nicht viel.
@ Ansgar Ich hoffe sie verzeihen, wenn ich darauf verzichte, ihren Namen zu verhundsen- ich habe das einfach
nicht nötig. Zölibat nur deshalb hassen, weil er Ihnen vor Augen führt, wie unsauber und medioker Ihre
Lebensweise ist Meine glückliche Ehe ist weder unsauber noch medioker sondern überreich beschenkt und
gesegnet. Offenbar halten sie vom Sakrament der Ehe genau so viel wie ihr „aufrechrter“ Gesinnungsgenosse.
Vermutlich haben Sie beide aufgrund Ihrer fragwürdigen Einstellung zu Frauen entsprechend schlechte Erfahrungen
gemacht… schade. Die anderen „liebevollen“ Anwürfe (misantrop, daher einsam, desperater Horizont etc.)
verzeihe ich Ihnen aufgrund ihre fundamentalistischen Verblendung. Ich freu mich für Sie, daß Sie in
Ihrem ganzen Leben nie einsam waren- so etwas ist sehr selten, denke ich. Sie brauchen nicht mehr langmütig
und verständnisvoll die Splitter in meinem Auge zu kommentieren- sparen wir uns beide die Mühe- es gibt
wohl in unser beider Leben Wichtigeres. Gott segne Sie! P.S.: Dies ist kein katholisches Forum.
@ Fragwürdiger Ja, wundert es Sie denn, daß Sie das bittere Brot der Einsamkeit essen mußten, so misanthrop,
wie Sie hier daherstolpern? Wer will schon freiwillig mit Ihnen etwas zu schaffen haben? Deshalb wenden
Sie sich auch mit Ihren unausgegorenen Phantastereien an ein katholisches Forum, wo Sie so langmütige
und verständnisvoll-strenge Diskutanten finden wie mich. Oder den Aufrechten (ein tadelloser Mann von
erstaunlichem Geist, im übrigen). Sie konnten jedoch bislang meine Beobachtung nicht entkräften, daß
Sie den Zölibat nur deshalb hassen, weil er Ihnen vor Augen führt, wie unsauber und medioker Ihre Lebensweise
ist. Ja, wären Sie Stadtplaner, Sie würden Gründerzeitviertel, Burgen und Schlösser niederreißen
lassen und alle Bürger in Plattenbauten pferchen – um nicht daran erinnert zu werden, daß es mehr gibt
als Ihren desperaten Horizont. Viel mehr.
@aufrechterk. Teil 1 Jeder sog. Pastor der kirchenähnlichen Vereinigung der sog. evangelischen Kirche,
der in zweiter oder dritter Ehe mit einem emanzipiertem Weib leben muss (um in der Gemeinde nicht den
Verdacht der Homounzüchtigkeit aufkommen zu lassen) beneidet uns um den Zölibat, macht er doch frei
von dem Irdischen und frei für den Herrn! Also wo fange ich an- alleine in diesem einen Satz steht so
viel Streibares (Ihre Meinung über die „Lichtgestalt“ Ansgar und seiner aufrechten Gesinnung über „wichsende
Kasperl“-Priester möchte ich nicht diskutieren): Da ich in Studententagen viel in ökumenische Kreisen
verkehrt habe, kenne ich sehr viele evangelische Pfarrer, manche davon geschieden, viele sehr glücklich
verheiratet (wie übrigens ich auch, aber ich bin kein Pfarrer). Mir sind die Probleme daher genauso bewußt,
wie die Vorteile. Sie verstehen offenbar unter Ehe die zwanghafte Verbindung mit einem emanzipiertem Weib.
Sie halten wohl nicht viel von diesem Sakrament und von Frauen auch nicht… nicht sehr aufrecht für
einen Katholiken. Frei von einem emanziperten Weib zu sein ist nicht gleichbedeutend mit frei sein für
den Herrn. Es kann auch das trieste versinken in Einsamkeit bedeuten, was alles andere als frei ist. (Auch
dieses Gefühl kenne ich aus meiner Biographie)
@ fragender Ihr sog. Dialog mit Ansgar, einem lichtreichen Repräsentaten aufrechter Gesinnung, ist in
der Tat von gravierenden Anoetismen Ihrerseits gekennzeichnet. Es entbehrt jeglichen Respekts gegenüber
einem mannhaften Vertreter des wahrhaft rechten Glaubens. Doch mögen Sie den Strauß mit ihm persönlich
ausfechten. Gestatten Sie mir nur eine Anmerkung zu Ihrem Posting: die unter dem völlig widernatürlichen
Lebenskonzept Zölibat leiden Wissen Sie eigentlich, was Sie da, gelinde gesagt, für einen Blödsinn
schreiben? Jeder sog. Pastor der kirchenähnlichen Vereinigung der sog. evangelischen Kirche, der in zweiter
oder dritter Ehe mit einem emanzipiertem Weib leben muss (um in der Gemeinde nicht den Verdacht der Homounzüchtigkeit
aufkommen zu lassen) beneidet uns um den Zölibat, macht er doch frei von dem Irdischen und frei für
den Herrn! Ist er doch ein hervorragendes Zeichen für das zu erwartende Himmelreich, Sie Schlichtling!
Und hält er doch die Seele und das Herz rein von Gelüsten jeglicher Art (zumindest insofern sie nicht
praktisch werden). Und Sie schreiben von einem widernatürlichen Lebenskonzept! Meinen Sie Dummling denn
alles, was natürlich sei, sei gut? Und denken Sie mal darüber nach, dass jeder Alumne, der sich in einem
Seminare anmeldet, doch durchaus weiß, worauf er sich einlässt. Auch einer, der mit 23 Jahren heiratet,
sollte wissen, was Sache ist! Und das gilt auch für einen Seminaristen! Also, das Herz rein, die Hände
unbefleckt und den Geist frei! Jawoll!
@ Asgar: Sie arroganter Heuchler! Sollten Sie Bösewicht vielleicht versuchen, meine Freimütigkeit, mit
der ich hier meine Kläglichkeit bekannte, auszuweiden? Ein weiterer unschöner Charakterzug an Ihnen.
Da Sie zu sinnerfassendem Lesen in der Lage sind, wissen Sie genau, daß ich Ihnen das nicht vorwerfe.
Ich werfe Ihnen die ARROGANZ und Hochmütigkeit vor, wenn Sie behaupten Mit etwas Übung und Gelassenheit
kann beinahe jedermann ohne vollzogene Sexualität auskommen. obwohl Sie aus eigener erfahrung wissen,
daß das eine Lüge ist. Ich werfe Ihnen die ekelhafte Arroganz vor, mit der Sie sich über Priester lächerlich
machen, die unter dem völlig widernatürlichen Lebenskonzept Zölibat leiden , indem Sie diese als „wichsende
Kasperl“ beschimpfen. DAS ist wirklich kläglich!
@regina 1961 …kannste mal sehen, hier finden sich immer noch genug Dumme, um über was ganz Normales
zu reden! Nääää,wat bi ich froh, datt ich meine noch nocht in der Pubertät habe…(und keine Mädels…obwohl…ich
hab nix gegen Mädels).Aber,wie dem auch sei-ob rk oder ev-entscheidend ist der gesunde Menschenverstand…
und den haben wir -glaube ich-beide- zumindest in etwa…
#135 Regina 1961 22:07:39 | Sonntag, 27. Juli 2008
„Scharf“… …war auch nicht anzüglich gemeint. Habe auch gerade meine 3 Rangen ins Bett gebracht, es
ist auch ein pubertierendes Mädchen (…) dabei. Aber für den Mist, der hier auf +.net geschrieben wir,
muß man einfach Zeit haben. Da gibt es wenigstens ab und zu mal eine Lachnummer. So richtig ernst nehme
ich die Sache hier sowiewso nur noch bei einigen Forumsteilnehmern. Alles andere ist entweder widerwärtig
oder lachhaft. LG Regina
@regina1961 Schön…die Anführungszeichen! Aber scharf, naja, ich bin z.Zt. Strohwitwer, d.h. mit meinen
drei Jungs allein!Meine Frau kommt morgen abend wieder, die hat mal eine notwendige Auszeit genommen!
Sei ihr von Herzen gegönnt! Ich komm gut klar (sowieso, mit Jungs ist das überhaupt kein Problem ,
die schlafen jetzt!Da kannste mal sehen, mit welchem Sch… (außer Sport) ich mich so beschäftige…(grins)!
@regina und @ansgar Ja seid ihr denn immer noch dabei!Ich dachte,die Diskussion wäre längst abgeschlossen
und die alte Heulsuse Ansgar hätte sich wieder „Anti-Homo-Propaganda“ verschrieben, anstatt hier weiter
gegen die Frau mobil zu machen! Aber jeder so wie er mag!
#131 Regina 1961 21:41:38 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Ansgar Wer von uns beiden die Heulsuse ist, brauche ich hier gar nicht erst zu benennen. Mit Ihren Postings
jhaben Sie das schon zu genüge getan. Regina1961
@ Colombe Sie haben es getroffen! Wir Eheleute und Eltern haben auch täglich einen Kampf zu kämpfen.
Vita militare est. Wer davonläuft, ist ein Lump. Für die Priester trifft dasselbe zu. Fallen können
auch Heilige, doch müssen sie aufstehen und zerknirscht Reue, Beichte, Buße tun. Was ist das für ein
Gefasel von „Freiwilligkeit“? Wer Rettungsschwimmer wird, muß schwimmen können. Zum Dachdecker empfiehlt
sich Schwindelfreiheit. Und um Priester zu werden, muß man Keuschheit geloben. Was maßen sich so verkrachte
Weineweiber wie Regina an, daran zu kritteln? Ungeheuerlich.
@Benedikt: In der römisch-katholischen Kirche sind die höchsten Leitungsämter dem Klerus vor- behalten,
also den Männern. Im Staatswesen ist das anders.
@marcelus Ich verstehe nicht was SIe meinen? Ich lebe mit der Kirche. Ich suche mir dort Rat. Sonst wäre
ich mit vielen Dingen in meinem Leben gescheitert
@ Marcelus Ob eine Gesellschaft funktioniert, ist immer auch Sache der Frau, auch, wenn die Frauen keine
offiziellen Leitungsämter innehaben Frauen haben Leitungsämter inne.
@Colombe de la paix: Das Wirken eines Christen ausschließlich in Eigenregie, ohne der Kirche? Ein einzelner
Christ ohne Kirche ist kein Christ und kann auch gar kein Christ sein.
@marcelus Ich gestehe Ihnen zu, Hlife ist tatsächlich nur im Gebet möglich. Aber dürfen wir Christen
uns ansonsten einmischen ? Ich habe 2 Priester in der Familie, die voll und ganz zu ihren Gelöbnissen
vor Gott stehen. So wie ich mit meinem Treueversprechen vor GOtt mit meiner Ehe. Die wirklich nicht einfach
ist! Aber das möchte ich öffentlich nicht weiter ausführen!
@Regina1961: Nicht unbedingt Sie selbst, aber für die repräsentative Mehrheit des Denkens und Agierens
der deutschen Frauen stimmt das sicherlich, sowohl gegenüber ihren Kindern als auch gegenüber der Gesellschaft,
ähnlich wie auch für die „liberalen“ US-Amerikanerinnen. Ob eine Gesellschaft funktioniert, ist immer
auch Sache der Frau, auch, wenn die Frauen keine offiziellen Leitungsämter innehaben.
#120 Regina 1961 15:19:51 | Sonntag, 27. Juli 2008
Typisch „Männer“ Zu blöd, zum Lesen. Aber Kommentare verfassen, die komplett an der Realität bzw. am
Geschriebenen vorbeigehen. Wo habe ich etwas von „nicht ausgelebter Sexualität“ geschrieben? Wo? Nirgends.
Und ich impliziere dieses Thema auch nicht unbedingt in jede Zölibatsdiskussion. Mir geht es um die Freiwilligkeit.
Um den Pflichtzölibat. Auch in einer Ehe kann man seine Sexualität nicht immer ausleben. Oh Ansgsar,
wenn Sie wüßten… Regina1961
Und genau das ist die Ideologie, die den Deutschen in Schule und Familie eingetrichtert wird Weil die
deutsche Nation keinen christlichen Glaubensgeist mehr besitzt. Schuld an scheiternden Priestern sind
auch Menschen wie Sie, die den Geistlichen permanent einflüstern, ausgelebte Sexualität sei notwendig
und alles andere ungesund.
@ Regina, alt Der Priester muß seinem heiligen Stande entsagen, wenn er die Gelübde nicht einhalten
kann. Ein festes Männerwort bricht man nicht! Und die Gelübde stehen noch darüber. Schuld an scheiternden
Priestern sind auch Menschen wie Sie, die den Geistlichen permanent einflüstern, ausgelebte Sexualität
sei notwendig und alles andere ungesund. Und was meine Lebenserfahrung betrifft; Weib, wenn Sie wüssten…
@Regina1961: Wieso legt ein Priester sein Amt nieder? Weil er keinen Glauben besitzt. Oder weil die Gemeinde
und seine Familie keinen Glauben besitzt, und ihn dazu drängt, zu heiraten. Schuld ist also der Unglaube,
wie alle Mißstände in der Kirche.
#116 Regina 1961 15:08:56 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Marcelus Also wirklich, einfacher geht’s nimmer. Hinter jeder „Amtsniederlegung“ steht ein oft jahrelanges
Ringen. Kein mir bekannter Priester, der diesen Schritt gegangen ist, hat es sich leicht gemacht. Und
viele wären gerne im Amt geblieben. Alleine schon der Menschen wegen, die sie als Seelsorger betreut
haben. Regina1961
@Regina1961: Ein Priester, der sein Amt niederlegt: Daran sind zuallerst, in den meisten Fällen, die
Gläubigen schuld, die somit schwere Schuld trifft, und die Gott auch straft.
#114 Regina 1961 14:51:02 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Marcellus Und was, wenn das alles nicht mehr hilft? Wenn ein Priester einfach keine andere Möglichkeit
sieht, als sein Priesteramt niederzulegen? Ist das ultima ratio? Warum kann er nicht Priester bleiben?
WARUM? Darauf habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Von niemandem. Und es würde mich auch wundern.
Es gibt darauf nämlich keine Antwort. Regina1961
Werther Marcelus und wandert ebenso dem ewigen Feuer der Hölle entgegen, welches nach Lehre Jesu Christi
allen bereitet ist, die die katholische Kirche verlassen, oder sich weigern, in diese einzutreten. Der
Mühe des Textes hätten Sie sich nicht unterziehen müssen, dann hätte man sich das Lesen desselben
ersparen können. Bei Ihnen hätte der Name gereicht und schon hätte man gewusst, dass Sie was zum Nörgeln
gefunden haben und dass Sie so gern als lieber Gott alle Menschen in die H… schmeißen würden. GsD
sind Sie aber kein lieber Gott, sondern ein selbsternannter nörgelnder Moralapostel. Wem die Rolle genügt…
bitte säähr!
@Colombe de la paix: Ihre Auffassung ist nicht richtig und nicht katholisch Die Gläubigen haben die Aufgabe,
ihren Seelsorger und ihren Priester durch ihr Gebet zu stützen, und auch generell zu stützen.
Wir dürfen uns nicht einmischen! Wir , die kein zölibatäres Leben führen, können nichts ändern.
Jeder Priester hat für sich alleine eine Entscheidung zu treffen. Wenn er mit dem Versprechen nicht mehr
leben kann. Sollte er sein Priesteramt niederlegen oder konvertieren. ( Orthod. oder was dem kath. Glauben
so in etwa entspricht ).
Wen wundert das schon Der Religionswissenschaftsphilosoph Jörg Guttenberger aus Köln ist leider auch
kein Katholik, und wandert ebenso dem ewigen Feuer der Hölle entgegen, welches nach Lehre Jesu Christi
allen bereitet ist, die die katholische Kirche verlassen, oder sich weigern, in diese einzutreten. Aleph
Das könnte von mir stammen Jörg Guttenberger, Köln.
Kein Steinwurf weit entfernt Gegen Ihre Auffassung, sofern ich Sie richtig verstanden habe, Sexualität
könne keine Sünde sein, habe ich nicht unerhebliche Bedenken. Selbst bei größerer Freizügigkeit ergeben
sich m. E. Grenzen, außerhalb derer die Würde des Partners bzw. der Partnerin umso mehr verletzt wird,
je mehr er / sie lediglich als Konsumartikel mißbraucht wird. Das könnte von mir stammen Jörg Guttenberger,
Köln. Der Text ist aber von Ihnen. Sie sehen, dass ich von Ihrer Auffassung keinen Steinwurf weit entfernt
bin. Sexualität kann keine Sünde sein, wenn die Würde des Partners nicht verletzt wird und der Partner
nicht als Konsumartikel degradiert wird. Da spielt die Ausrichtung der Sexualität hetero- oder homosexuell
keine Rolle. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
@Frau Bussemann mitschuldig an jedem Leid der Priester, die an dieser Zölibatsverpflichtung Tag für
Tag aufs Neue kaputt gehen und in ihrer Einsamkeit – es ist nicht Alleinsein – in schwerste Depressionen
verfallen und sich in Psychiatrischen Kliniken vor allem Frauen anvertrauen, weil sie von Männern sichnicht
verstanden fühlen. [mehr…] Glauben Sie, dass Frauen sich in der Ehe anders fühlen, auch hier kann
es sowohl für Männer ,aber auch für Frauen ganz schön einsam werden. Auch die Ehe ist keine Medizin
für diese Männer. Es wäre doch ein neues Treueversprechen, dem diese sich beugen würden. Anhand der
Postings von Priestern hier in diesem Forum, sieht man doch, dass diese eine andere Vorstellung von Liebe
haben,als wir. ( es soll kein VOrwurf an die Priester sein. Denn HIlfe in der Beichte fand ich nicht)
Und Psychologen helfen den Ehen erst Recht nicht!!!
#107 Regina 1961 13:45:24 | Sonntag, 27. Juli 2008
@Ansgar Doch, Ansgar, Sie schaffen es, Frau Bussmann zu toppen. Und das mit Leichtigkeit. Ihre Postings
bezüglich des Zölibats zeugen von einer menschenverachtenden Haltung gegenüber allem Sexuellen. Sie
habe wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung vom realen Leben. Regina1961
@ Frau Bussmann Frau Bussmann! „Frauchenverachtend“ ist aber ein arges Wort! Zügeln Sie Ihren Spott!
Priester, die zu Ihnen kommen, müssen wirklich arm dran sein. Der Zölibat ist edel, sinnvoll, kühn
und richtig; er hat eine jahrhundertelange Tradition, die auch die frauchenverachtende Frau Bussmann (Theologin,
die David und Salomon für ein schwules Paar hält) in ihrer beschränkten Einsicht nicht diskreditieren
kann.
Zölibat Männersache??? An allel Männer, die es immer noch nicht kapieren, der Zölibat wird in Gedanken,
Worten und Werken in der Regel mit einer Frau gebrochen, denn die wenigsten Priester sind homosexuell.
Ich weiß als Theologin und in der Seelsorge stehende Frau, die mit Priestern zu tun hat, wie dieser Pflichtzölibat
diese Männer belastet, sogar bis hin zum Suizid. Nur noch zur weiteren Erklärung, ich bin auch Psychologin.
Und ich weiß von was ich schreibe, wenn ich den Pflichtzölibat abgeschafft haben will und ihn für unmenschlich,
unchristlich, unverantwortlich und frauchenverachtend halte. Wenn jemand der Leser und Leserinnen den
Zölibat immer noch für heilig und gerecht und eine kluge Einrichtung hält, kann er das ruhig tun und
als seine Meinung vertreten, er wird aber vort Gott mitschuldig an jedem Leid der Priester, die an dieser
Zölibatsverpflichtung Tag für Tag aufs Neue kaputt gehen und in ihrer Einsamkeit – es ist nicht Alleinsein –
in schwerste Depressionen verfallen und sich in Psychiatrischen Kliniken vor allem Frauen anvertrauen,
weil sie von Männern sich nicht verstanden fühlen.
Werter Herr Guttenberger wenn Sie kein katholischer Priester oder Ordensangehöriger sind, dann haben
Sie Ihr Leben bisher ehelos gelebt, ohne daß Sie mit der Problematik des Priesterzölibats persönlich
konfrontiert worden wären. Das ist Ihre persönliche Entscheidung und als solche von mir nicht zu kommentieren.
Praktische Erfahrungen mit dem Pflichtzölibat der katholischen Priester haben Sie also nicht. Das wollte
ich nur wissen. Ich finde es nicht gerechtfertigt, wenn Sie Frau Bussmann das Recht absprechen, in dieser
„genuin männlichen“ Angelegenheit sich zu äußern, denn man kann den Zölibat auch zusammen mit einer
Frau brechen. Entschuldigung für diese etwas frivole Formulierung, aber ich konnte sie mir wirklich nicht
verkneifen.
Geyer, Rheinländer: ZHölibat Geyer: Herzlichen Dank für Ihre wichtige Ergänzung meiner Ausführungen!
Rheinländer: wie bereits geschrieben, habe ich mein 65-jähriges Dasein bisher ehelos verbracht und weiß
daher um die damit verbundenen Vortele und Probleme, beides ist ganz wichtig. Was wollen Sie jetzt von
mir wissen? Ich habe den Eindruck, daß die Probleme vom lustzentrumsorientierten Teil der Bevölkerung
bewußt hochgespielt wird. Aus den vielen Ehescbeidungn ist doch bekannt, daß die Ehe eben auch kein
Allheilmittel ist und genauso des göttlichen Beistandes bedarf, wie das ehelose Leben einschließlich
Zölibat. Wenn pädophiles Fehlverhalten von (verheirateten) Pädagogen und anderen mit Kindern befaßten
Berufen bekannt wird, bleibt es meist bei einer einzigen Pressenotitz. Bei einer entsprechenden priesterlichen
Verfehlung liest man tage- und wochenlang davon. Dadurch werden die zölibatäten Probleme enorm aufgebläht.
Wie ich von einem auf dem Land lebenden Verwandten, der sich sein Studium als Taxifahrer verdient hat,
weiß, hat er regelmäßig eine ganze Reihe von verheirateten Männern zum Puff einer Großstadt fahren
müssen. Zölibatsbruch beschädigt das Verhältnis zu Gott, Ehebruch zerstört zusätzlich eine Familie.
Letzteres ist daher eindeutig schlimmer.
@brigitte bussmann Versetzen Sie sich einmal in die Lage, nur für einen Augenblick: Weihnachten, die
Familie geht in die Christmette und feiert. Der Priester zelebriert die Christmette und ist dann allein,
ein priesterlicher Freund erzählt immer wieder: nach jeder meiner vielen Weihnachtsmesse komme ich aus
der Kirche –--- und niemand steht mehr dort. Der Drang nach Hause ist gerade an diesem Fest sehr sehr
hoch. Die liturgische Festfreude mündet in die persönliche Fest-Einsamkeit – und zwar sehr abrupt!
#101 Florian Geyer 23:57:58 | Samstag, 26. Juli 2008
Guttenberger Meistens ist der Gang in die Öffentlichkeit eine Flucht, nämlich vor dem eigenen Gewissen.
Es geht ihm um öffentliche Anerkennung zur Ausschaltung des eignen Gewissens. nicht immer oft wollen
sich diese auch systematsch gegen die „Amtskirche“ Profilieren wohlwissend dass es eine starke Gesinnungsloby
für diese Sache gibt die auch medial heiß geliebt wird. Dh der öfentliche Zölibatsbreche stellt sich
gerne als „Opfer der sexualfeindlichen kirchenpolitik“ dar was gerne aufgegriffen wird umd ihm nebenbei
auch (als Buchautor ?) ein ökunomisches Überleben abseits des Kirchensoldes sichert.
Werter Herr Guttenberger, Sie legen großen Wert auf eigene praktische Erfahrung, wenn man sich hier zum
Thema Zölibat äußert. Sie erwähnen nun Priester, die den Zölibat öffentlich oder heimlich nicht
befolgen und geben dazu sehr dezidíerte Wertungen ab. Welche eigenen praktischen Erfahrungen haben Sie
in solchen Situationen? Sind Sie katholischer Priester? Wenn neín, welches sind Ihre praktische Erfahrungen,
die Sie zu einer Stellungnahme legitimieren? Wenn ja, haben Sie den Zölibat stets beachtet? Wenn nein,
öffentlich oder heimlich?