Erzdiözese Wien
Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
In der antikirchlichen Erzdiözese Wien begehen auch höchste Vertreter schamlos und in aller Öffentlichkeit groß angekündigt Sakrilegen.
Sakrilegische Messe des Wiener Dompfarrers Toni Faber
Sakrilegische Messe des Wiener Dompfarrers Toni Faber
(kreuz.net, Wien) Bereits am 7. September stand der Dompfarrer von Wien, Hw. Toni Faber, einer sogenannte Westernmesse vor.

Die Veranstaltung fand auf dem Wiener Donauinselfest statt. Das Donauinselfest ist ein von den Sozialisten organisiertes Freiluftspektakel mit bis zu drei Millionen Besuchern.

Die Webseite ‘gloria.tv’ zeigt einen verharmlosenden Video-Bericht von der Skandalmesse.

Das Sakrileg fand vor einer für das Donauinselfest aufgebauten Country-Bühne statt.

Hw. Faber vollzog seine Riten inmitten eines Frühschoppens.

Ringsum standen Biertische und Verkaufsbuden für Speis und Trank. Die Meßbesucher saßen mit ihren Getränken an den Biertischen.

Einige Meßbesucher erschienen kostümiert zur Western-Eucharistiefeier.

Die Musik gestaltete der 300 Mann starke Wiener Longfield Gospel Chor. Er war nach Angaben von ‘gloria.tv’ die Hauptattraktion der Faber-Veranstaltung.

Einige Anwesende wußten gar nicht, daß sie einer „Messe“ beiwohnten. Sie wollten ein Konzert besuchen.

Hw. Faber lobte seine Gospelmesse als eine „besonders feine und exzellente Stimme“ des Donauinselspektakels.

Falscher Glaube

Der Gottesdienst während des Donauinselfests wurde ursprünglich von der altkatholischen Splittergruppe eingeführt.

Hw. Faber bedankte sich während der Westernmesse, daß der altkatholische Prediger Günther Dolezal auf dem sozialistischen Donauinselspektakel jahrelang einen Gottesdienst hielt.

Die katholische Kirche habe manchmal nicht richtig verstanden, daß zum Sonntag eine Messe dazugehöre – trompetete Hw. Faber.

Darum lobte er die Haltung der Organisatoren: „Wenn es die Katholischen oder die Evangelischen nicht machen, dann wenden wir uns an die Altkatholiken.“

Während seiner Zeremonien forderte Hw. Faber die Anwesenden auf, das Credo zu ändern und statt des Glaubens an die katholische Kirche einen „Glauben an die christliche Kirche“ zu bekennen.

Nachgeworfene Kommunion

Dompfarrer Faber propagierte auch die Auslieferung der Kommunion an Unvorbereitete und Nichtkatholiken.

Die ausgelegten Texte erklärten dazu im Widerspruch zur Lehre der Kirche: „Zur Kommunion sind alle getauften Christen eingeladen, die im Herzen den Wunsch zum Empfang der Kommunion spüren und die bleibende Gegenwart des Herrn in der Gestalt der Eucharistie bekennen.“

Die Anwesenden gingen von den Biertischen zu Hw. Faber und holten sich bei ihm die Kommunion ab.

Das katholische Kirchenrecht verlangt, daß die Messe an einem geheiligten Ort zu zelebrieren ist, außer zwingende Umstände erforderten etwas anderes: „In diesem Fall muß die Feier an einem geziemenden Ort stattfinden“ – so Canon 932.

Abschließend kündigte der Wiener Dompfarrer an, das Sakrileg auch im nächsten Jahr durchführen zu wollen.
      
101 Lesermeinungen
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#106   Mariahilfer   11:25:26 | Mittwoch, 15. Juni 2011
@ clarissa: C. 844 § 1 lautet:
„Katholische Spender spenden die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen; ebenso empfangen diese die Sakramente erlaubt nur von katholischen Spendern; zu beachten sind aber die Bestimmungen der §§ 2, 3 und 4 dieses Canons sowie des can. 861, § 2.“
Entscheidend ist das Wörtchen „nur“, im lateinischen Original „solis“. Sind die Voraussetzungen nicht gegeben und die Ausnahmen nicht erfüllt, ist die Spendung nicht erlaubt, also verboten(wenn auch trotzdem gültig). Tertium non datur: Es gibt (auch im Kirchenrecht) nicht etwas, dass ausdrücklich als nicht erlaubt bezeichnet, aber trotzdem nicht verboten ist.
Wie bereits Seefeldt dargelegt hat, waren die Bedingungen für die Erlaubtheit beim Wiener Affentheater nicht erfüllt.
Ihre Rechtsmeinung, es läge völlig in der Entscheidungsgewalt des jeweils Handelnden, die Erlaubtheit zu beurteilen, muss ich als vollkommen abwegig zurückweisen. Mit dieser Ansicht wäre das gesamte Kirchenrecht ad absurdum geführt. Richtig ist – das liegt ja schon in der Natur der Bestimmung – dass der Sakramentenspender zuerst urteilt. Das heisst aber nicht dass, nicht einer höheren Autorität darüber ein Urteil zusteht. Der Dompfarrer untersteht der Aufsicht seines ordinarius proprius, in diesem Fall des Erzbischofs Kardinal (Graf) Schönborn als Diözesanbischof, der hier leider – meiner bescheidenen Meinung nach – seine Ausfsichtspflicht vernachlässigt.
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#105   equalizer   10:55:06 | Montag, 9. August 2010
Keine dicken Backen machen!
Ey! Stellt Euch mal nich so an!
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#104   Seefeldt   23:21:56 | Freitag, 3. Oktober 2008
Absichtliche oder unabsichtliche Kommunionspende and Nichtkatholiken
Wer nichts gegen Zitieren hat, sollte auch nicht gegen das Zitieren lästern, wie GA das gestern um 17:48 tat.
Wer aber lästerte und dann behauptet, nicht gelästert zu haben, ist ein Falschspieler.
Die Frage, welche Rechtsfolgen ich aus dem Unerlaubten ziehe, habe ich auch schon beantwortet, nämlich ebenfalls gestern um 18:40 Uhr.
Was die „praktische Frage“ betrifft: Normalerweise kennt ein Pfarrer seine Schäfchen. Wenn ein ihm Unbekannter vor ihm steht, muß er darauf vertrauen/hoffen, daß der ihm Unbekannte Katholik ist.
Beim Wiener Affentheater geschah aber etwas ganz anderes: Da wurden Nichtkatholiken zum Kommuniongang aufgerufen. Hier wurde also wissentlich die Kommunion an Nichtkatholiken ausgeteilt.
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#103   Gratias Agamus   22:56:38 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Selbsverständlich haben (nur) Sie recht
Die Aussagen, die der Codex zum Thema Erlaubtheit der Sakramentenspendung an Nicht-Katholiken macht, wurden bereits im Vorfeld der Diskussion deutlich. Ich habe nichts gegen ein Zitat zur rechten Zeit am rechten Ort. Und wenn Sie das Gefühl hatten, dass ich über Ihre Zitate gelästert habe, dann müssen Sie wohl mir Ihren Gefühlen fertig werden.
Dann kann ich Ihnen jetzt noch einmal die Frage stellen, welche Rechtsfolge Sie aus dem „unerlaubt“ ableiten? Ich möchte Ihnen denn auch (noch einmal) die praktische Frage stellen, wie ein Kommunionspender, der sich skrupulös an das Recht halten will, herausfinden will, zu welcher Konfession der ihm gegenüberstehende Empfänger gehört?
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#102   Seefeldt   22:17:20 | Freitag, 3. Oktober 2008
Erlaubt und nicht erlaubt
Da davon auszugehen ist, daß einige Leser kein Latein können, dürfte die Wiedergabe einer deutschen Übersetzung die beste Möglichkeit gewesen sein, den Lesern die Aussagen des Kirchenrechts möglichst originalgetreu aufzuzeigen.
Die Maßgeblichkeit der Übersetzung ist in diesem Zusammenhang völlig belanglos, da wir hier nicht vor Gericht, sondern in einem Diskussionsforum sind.
Übrigens ist es auch in wissenschaftlichen Texten üblich, zu zitieren, auch übersetzte Zitate.
Und weil das so ist, verrät jemand, der über Zitieren lästert, seine Dummheit und Unsachlichkeit.
Der Text des CIC besagt klar, daß darin nicht Erlaubtes auch verboten ist. Über Gültigkeit oder Ungültigkeit mögen sich Juristen streiten.
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#101   Gratias Agamus   21:04:15 | Freitag, 3. Oktober 2008
@ Seefeldt
Sie haben übrigens nicht den Originaltext abgeschrieben, sondern die deutsche Übersetzung. Maßbeblich ist allein der lateinische Text. Und warum bin ich dumm, wenn ich feststelle, dass Sie abgeschrieben haben?
Es ist übrigens falsch anzunehmen, dass „verboten“ bzw. „unerlaubt“ mit „ungültig“ gleichzusetzen ist. Die Bischöfe der Piusbrüder sind allesamt unerlaubt geweiht worden, aber deswegen noch lange nicht ungültig. Die Priester, die sie weihen, werden samt und sonders unerlaubt geweiht, aber nicht ungültig.
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#100   Josef Preßlmayer   10:34:04 | Freitag, 3. Oktober 2008
Der „ewige“ Kampf zwischen Glaubensbewahrern und Einebnern
Es gibt immer wieder Menschen, denen das Befolgen von Regeln zuwider ist.
Göttliche Gebote lehnen sie ab, um eigene Willkür an deren Stelle zu setzen.
Sie bringen ihre Kinder im Mutterleib um, weil sie selbst Gott spielen wollen.
Ein ähnliches Greuel sind ihnen das feste Gefüge überlieferter Riten. So wie sie sich keinen Geboten unterwerfen wollen, lehnen sie auch überlieferte, stregen Regeln unterworfene heilige Handlungen ab.
Deshalb freuen sie sich über alles, was den Liturgie-Kanon aufbricht. Ihnen würde ein dünner Einheitsbrei aus Esotherik mit beliebiger, flacher, keineswegs strenger New-Age-Sittenlehre munden.
Sie wollen sich weiter wolllüstig in der Asche ihrer zu Abermillionen verbrannten ungeborenen Kinder wälzen und ihre Lustgier dort befriedigen, wo die ungeborenen Kinder ihr blutiges Grab gefunden haben und zerstückelt worden sind.
Tief im Inneren widert sie aber ihr eigenen Verhalten an, so wie jeder Verbrecher und Mörder weiß, dass er sich an Gottes Geboten vergangen hat.
Jesus Christus hat uns die Sündenvergebung geschenkt, indem wir bei den Priestern, seinen Nachfolgern, Buße tun dürfen.
Wer dieses Heilsangebot jedoch zurückweist und seine Sünden und Verbrechen verteidigt, staft sich auf Erden schon auf das Bitterste!
Er wird auf Erden nicht frei von seiner Schuld und wird am jüngsten Tag von Jesus in das „ewige Feuer“ gewiesen, das ihm „der Satan und seine Engel“ bereitet hat.
Der Glaubens-und Jesus-Verräter Faber ist einer der Höllen-Aspiranten!
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#99   Marcelus   21:37:13 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Theologicus Haereticus: Ein Häretiker kann schon römisch-katholischer Theologe sein,
nachdem auch Häretiker und sogar Ungläubige einen römisch-katholischen Theologieabschluß besitzen können, und in vielen Fällen auch haben,
wie z.B. Dr. Luther,
aber deswegen bleiben diese dennoch Nichtkatholiken.
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#98   Seefeldt   19:25:36 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Theologicus Haereticus
Die Selbstbezeichnung paßt.
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#97   Theologicus Haereticus   19:15:04 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Interkommunion? – Ein Affentheater!!!
Da schwillt mein Hals. Ich kann es nicht fassen, die schlauen Kommentare um die Vorschriften des CIC.
Ich, r. k. Theologe (Jahrgang 1935), laisiert, bin seit 1970 mit einer evangelischen Frau verheiratet. Ich habe nie verucht, sie zu „bekehren“, aber wir sind Sonntag für Sonntag miteinander in einen (katholischen!) Gottesdienst gegangen, auch darum, weil ich mich gern und leidenschaftlich kirchenmusikalisch (Organisten- und Kantorendienst) betätige. Selbstverständlich geht meine Frau auch zum Kommunionempfang. Jeder in den Gemeinden weiß um die Konfession meiner Frau, von den Priestern bis zum einfachsten Mütterchen, aber niemand nimmt Antoß daran.
Ich habe vor wenigen Minuten meine Frau nach ihrem Eucharistieverständnis gefragt. Sie wunderte sich und sagte: „Ich nehme HOC EST ENIM CORPÜS MEUM ernst“.
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#96   Seefeldt   18:40:50 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Zitat zur Veranschaulichung
Die Auszüge aus dem CIC habe ich zitiert, um den Lesern hier zu zeigen, was das CIC zu diesem Thema bestimmt, ohne daß die Leser zum Verweis müßten.
Wer sich darüber mit „abschreiben“ ausläßt, verrät damit nur seine eigene Dummheit und Unsachlichkeit.
Außerdem habe ich unter Verweis auf den Originaltext gezeigt, daß und wieso das Wiener Affentheater gegen das Kirchenrecht verstieß.
Das Strafmaß sei den kirchlichen Behörden überlassen.
„Unerlaubt“ heißt hier mit anderem Wort eindeutig „verboten“ und zugleich auch „ungültig“.
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#95   Gratias Agamus   17:48:58 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Rechtsfolgen?
Fein, dass Sie den Codex abschreiben können. Dann nennen Sie mir doch bitte auch noch die Rechtsfolge dieses Rechtsverstoßes. Auf „unerlaubt“ bin ich übrigens schon selbst gekommen. Von „ungültig“ steht da gar nichts, und auch nicht ein: „…ist zu suspendieren, verliert sein Amt, ist ipso facto laisiert“ oder sowas. Hat er denn jeden einzelnen sein Gebetbuch vorzeigen lassen, um zu erfahren, wer jetzt zu welcher Fraktion gehört?
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#94   Seefeldt   16:16:44 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Das Kirchenrecht im Wortlaut
Auf
CIC deutsch …w.codex-iuris-canonici.de/indexdt.htm
gibt es den CIC im Wortlaut.
Die entscheidenden Aussagen in diesem Zusammenhang sind:
844.2:
„Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind; dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die nach dem Urteil des Apostolischen Stuhles hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage sind wie die genannten orientalischen Kirchen.“
Zu beachten ist dabei, daß die Spende katholischer Sakramenten an Nichtkatholiken an bestimmte Gemeinschaften gebunden sind; die Evangelischen gehören nicht dazu.
844.3:
„Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind.“
Für Evangelische gelten somit 2 wichtige Einschränkungen:
1. Notlage
2. Bekundung des katholischen Glaubens und richtige Disposition
Für das Wiener Affentheater bestand weder das eine noch das andere. Somit gab es dort eindeutig Rechtsverstoß.
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#93   Gratias Agamus   13:47:11 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
katholisch werden
Preßlmayer, Sie schreiben: „Wenn ein Protestant jedoch tatsächlich an die Gegenwart des Heilandes in der Hostie glaubt, dann soll er Katholik werden. So einfach ist das.“
Falsch! 1. Ein Protestant glaubt an die Realpräsenz Christi im Abendmahl, allerdings nicht an ein bleibende.
2. Um katholisch werden zu können, müssen jemand die drei Bänder von Sakramenten und Bekennntnis und Glauben mit der Kirche verbinden.
Das rechte Sakramentenverständnis und die rechte Disposition auf Seiten des Empfängers erlauben es also dem Sakramentenspender, das Sakrament zu spenden (unter den genannten Voraussetzungen).
Hat Sie, Herr P., schon jemals jemand an der Kommunionbank danach gefragt?
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#92   iustus   12:43:29 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Werte Clarissa,
1. „grundsätzlich“ heißt nicht „ausnahmslos“, sondern genau das Gegenteil.
2. Bei der Auslegung von Gesetzen ist nicht nur der Wortlaut entscheidend (man muss ihn manchmal interpretieren).
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#91   clarissa colonia   11:40:45 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
So begreifen Sie es doch, werter Herr Preßlmayer, und geben endlich Ruhe,
die cann. 844 CIC bzw. 671 CCEO definieren Erlaubtheitsbedingungen, kein Verbot. Hätte der Gesetzgeber hier ein Verbot erlassen wollen, hätte er das sicher getan wie z.B. (auch im Sakramentenrecht) in can. 908 CIC: „vetitum est“ – zumindest beweist dies, daß die entsprechende Vokabel dem Gesetzgeber bekannt ist.
Adressat dieser Erlaubtheitsbedingungen ist der Sakramentenspender selbst.
Ort bzw. Zeitpunkt der Entscheidung über die Erfüllung der Erlaubtheitsbedingungen ist der/im Moment der Sakramentenspendung selbst.
Konkurrierende Zuständigkeiten Dritter bestehen (aut … aut – § 4) nur seitens des Diözesanbischofs oder der Bischofskonferenz.
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#90   Josef Preßlmayer   10:46:45 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Die Spendung der Kommunion an Nichtkatholiken ist und bleibt grundsätzlich verboten!
Während die katholische Kirche an der vom Glauben unabhängigen, wirklichen Gegenwart Christi unter den Gestalten von Brot und Wein festhält, ist das protestantische Abendmahl nur ein Symbol für die Gegenwart Christi und somit nicht gnadenwirkend.
Es gibt Ausnahmen
Es gibt dennoch gewisse andere christliche Gemeinschaften, die, trotz Mangel der vollkommenen Einheit mit der römisch katholischen Kirche, gewisse Sakramente in ebenso gültiger Weise vollziehen. Dies sind beispielsweise die orientalischen Kirchen. Mitglieder dieser Konfessionen dürfen von einem katholischen Spender die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung empfangen, wenn sie „von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind; dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die nach dem Urteil des Apostolischen Stuhles hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage sind wie die genannten orientalischen Kirchen.“ (CIC 844 §3) Dabei sollen jedoch auch die Richtlinien der jeweiligen anderen Gemeinschaften bezüglich Kommunionempfang in der katholischen Kirche berücksichtigt und eingehalten werden.
Die Umstände, damit Mitglieder protestantischer Gemeinden in der katholischen Kirche die Kommunion (sowie das Sakrament der Busse und der Krankensalbung) empfangen dürfen, sind noch enger gefasst.
Dies ist nur dann möglich,
wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt usw.
S. Kathpädia (Komm.)
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#89   clarissa colonia   10:35:03 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Werter Herr Preßlmayer,
schrieben Sie nicht:
„Kommunion an Nichtkatholiken ist grundsätzlich verboten!“ (Mittwoch, 1. Oktober 2008 19:13)
Darauf wies ich auf die Bestimmungen der cann. 844 CIC bzw. 671 CCEO hin, in denen eindeutig (in den §§ 2 u. 3) geregelt ist, daß
(§ 2) Katholiken, die wenigstens moralisch gehindert sind, einen katholischen Sakramentenspender anzugehen, sich (impletis implendis) um Spendung an einen nichtkatholischen Spender wenden dürfen;
(§ 3) katholische Sakramentenspender nichtkatholischen (orientalischen) Empfängern (impletis implendis) ebenfalls Sakramente spenden dürfen.
Damit war Ihre generelle Aussage als unrichtig erwiesen, zumal selbst an alle übrigen Christen (nach § 4 et impletis implendis) Sakramente gespendet werden dürfen. Außerdem setzt das Studium der Kanonistik zwar die Lektüre des Codex voraus (meist in der deutschen Rechtsnacherzählung); es kann es aber nicht ersetzen!
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#88   franziskus   09:52:35 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Lieber Josef P., warum so streng?
Clarissa C. hat ja die kirchenrechtliche Lage klar dargestellt.
Kennen sie nicht die canonische Unterscheidung zwischen unerlaubt und ungültig?
Wenn ein gläubiger Protestant wie gewohnt an der Präsenz Christi (nur) im Augenblick des Empfanges festhält, ist er genauso motiviert wie jeder Katholik.
Die Realpräsenz darf man zusätzlich genießen als eine Art homöopathischer Dosis mit verklärten Ewigkeitsatomen. Glücklich, wer die Kommunion als wahre Medizin für Leib und Seele sehen kann.
Den fragwürdigen Mythos von der Realpräsenz hat übrigens der von Ihnen geschmähte Prof. Gotthold Hasenhüttl in seiner Dogmatik „Glaube ohne Mythos“ entlarvt. Wie nämlich im Lauf der Geschichte die Eucharistie zum Trennungszeichen unter den Christen wurde, statt Symbol des gemeinsamen Lebens zu sein. >:)
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#87   Josef Preßlmayer   02:40:52 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Keine Stellungnahme der Anti-Christen zum Sakrileg Hasenhüttls, der umgehend suspendiert wurde?
Die Kommunion darf grundsätzlich nicht an Protestanten gespendet werden, nur in Todesgefahr ist dies unter bestimmten Umständen erlaubt:
„Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs beziehungsweise der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind.“
In meinem Posting von 15.42 habe ich erschöpfend erklärt, warum an Protestanten keine Kommunion ausgegeben werden kann und darf. Sie glauben weder an Transsubstantiation noch Realprasenz. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.
Wenn ein Protestant jedoch tatsächlich an die Gegenwart des Heilandes in der Hostie glaubt, dann soll er Katholik werden. So einfach ist das.
Das willkürliche, absichtliche und provozierende Austeilen der Kommunion an Nicht-Katholiken ist jedenfalls ein schmerzliches Sakrileg, das aber Menschen mit seichtem und rohem Gemüt wohl nicht nachvollziehbar ist.
Unerträglich ist auch die Verbiegung des katholischen Glaubensbekenntnisses: Ich glaube an die „Christliche Kirche“. Wenn ein katholischer Priester so seinen eigenen Glauben verrät, soll er gleich ganz auf sein katholisches Priestertum verzichten!
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#86   freddie schenk   23:34:20 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gegenpapst Joberens
Das stimmt; einen Persilschein gibts nicht!
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#85   joberens   23:32:28 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Clarissa
Das sind alles rein menschliche Meinungen und Entscheidungen ohne die geringste Garantie von oben und auch nicht vom Evangelium her. So muß man sie auch sehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#84   clarissa colonia   23:20:10 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Werte Galatea (et al.),
die cann. 844 § 1 CIC bzw. 671 § 1 CCEO definieren kein Verbot, sondern regeln die Erlaubtheit der Sakramentenspendung; dort heißt es nämlich nicht: „ministris catholicis administratio sacramentorum ad acatholicos omnino vetitur“, sondern: „ministri catholici sacramenta licite solis christifidelibus catholicis ministrant“ (can. 671 § 1 CCEO).
Dann folgen in den §§ 2-5 utr. cann. die Ausnahmen, in denen – bei Vorliegen der genannten Bedingungen – die Spendung der jeweils genannten Sakramente erlaubt ist.
Über das Vorliegen der Ausnahmetatbestände zu urteilen ist einzig der konkret um Spendung angegangene Spender. Wenn dieser moralisch überzeugt ist, daß einer der in den §§ 2-5 cann. cit. genannten Ausnahmetatbestände und eine hinreichende Disposition des Empfängers vorliegt, hat er nicht nur das Recht zu spenden, sondern aus den cann. 213 u. 912 sogar die Pflicht, zu spenden.
Kompetent für diese Entscheidung, ob ein Sakrament gespendet wird oder nicht, ist einzig der Spender bei der Spendung; von einer damit konkurrierenden Beurteilungs- oder Entscheidungskompetenz Dritter – und fühlten sich diese als hobbykanonistische Forenzuschreiber noch so kompetent – schreibt der oberste kirchliche Gesetzgeber (zumindest in meinen Codices) nichts; vielleicht steht das ja in den Ihrigen.
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#83   joberens   22:49:26 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Müller
Ich versuche doch nur Denkanstöße zu geben.
Josef Berens
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#82   freddie schenk   22:31:48 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gut, dass ich Sie hier treffe, Joberens!
Ich muss unbedingt wissen, wie ich Ihnen helfen kann, ihren einfach denkenden Glauben weiter zu verbreiten und Bruder Papst endlich aufzuwecken. Ich hätte da auch schon ideen, wenn Sie wollen!
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#81   Müller   22:31:41 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Herr Berens:
Wieso maßen Sie sich dann an, alles besser zu wissen? Sie unterstellen ja jedem implizit, der nicht so denkt wie Sie einfach denkender Katholik, dass er sich einlullen lässt! Kommt es Ihnen gar nicht in den Sinn, dass einfach wirklich mal Denkende zu einem anderen Schluss kommen könnten als Sie?
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#80   joberens   22:29:06 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Müller
Ich habe keine unfehlbaren Einsichten sondern versuche nur selbst zu denken, meinen ganz normalen Menschenverstand zu bemühen und mich nicht einfach einlullen zu lassen.
Außerdem wirkt der heilige Geist in jedem Menschen, der sensibel genug ist es zu vernehmen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#79   Müller   22:20:54 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Wahnsinn…
… gilt diese Einsicht:
„Eine ganz schlimme kath. amtskirchliche Krankheit ist die Selbstherllichkeit und Rechthaberei und der nicht zu verbergende mangelnde Respekt vor der Größe Gottes.“
Wieso dann nicht für den einfach denkenden, selbstherrlich alles Wissenden, unfehlbar Entscheidenden JoBerens?
Nochmal, Herr Berens, stehen Sie doch mal Rede und Antwort: Woher haben Sie Ihre unfehlbaren Einsichten?
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#78   freddie schenk   22:15:25 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Lieber Joberens
ich sehe das inzwischen alles gaaanz genauso wie Sie. sie haben mich überzeugt. Wie können wir kooperieren, äh, zusammenarbeiten?
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#77   derLeser   22:13:53 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
joberens
soso ?!
was sie immer so alles denken… :-D
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#76   joberens   22:07:46 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Kommunion an Nichtkatholiken
Ich denke, die Kath. Einstellung bezüglich Kommunionverweigerung an Christen, die nicht der kaht. Kirche angehören ist nicht in Ordnung und sogar unendlich unchristlich.
Daß man sich amtskirchlich bei der Eucharistie sortierend nach Katholiken und den übrigen Christen in den Weg stellt ist meiner Meinung nach sogar unchristlich und ist mit überhaupt nichts zu begründen.
Ich denke auch, daß man amtskirchlich in dieser Sache viel zu selbstherrlich und Rechthaberisch handelt ohne im Geringsten nach Gott zu fragen.
Nicht selten hat man ohnehin den Eindruck, daß man mit Gott umgeht wie mit einem alten Mann, der nicht mehr alles mitbekommt und dem man heimlich so einiges unter die Weste drücken kann ohne daß er es merkt.
Auch hier dürfte die ev. Kirche näher bei Jesus sein, der sicherlich, keinen Christen von seinem Mahl zu seinem Gedächtnis zurück weisen würde.
Die ev. Kirche handelt da christlicher, denn dort werden alle anwesenden Christen zum Abendmahl eingeladen.
Nun soll bitte keiner sagen, die evangelischen Wandlungsworte, die bekanntlich dieselben sind wie bei uns Katholiken hätten nicht dieselbe Wirkung.
Eine ganz schlimme kath. amtskirchliche Krankheit ist die Selbstherllichkeit und Rechthaberei und der nicht zu verbergende mangelnde Respekt vor der Größe Gottes.
Man glaubt sogar mit Dogmen, Enzyklikas, Lehrschreiben, Ge- und Verboten sowie Menschseinsbeschneidungen Gott beeindrucken bzw. bevormunden zu können.
Josef Berens
als einfacher, denkender Katholik
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#75   Hochmut   21:41:00 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Ist es noch zu fassen:
Über alles Mögliche und Unmögliche regt sich der kreuz.net Poster auf, doch hier, wo unglaublicher Frevel aufgedeckt wird, schmerzliche Sakrilegien am Herrn Jesus, da bleiben plötzlich die Meinungen aus. Die Meinungen all der super-kritischen, super-gebildeten, super-frommen Leute.
Ist es noch zu fassen?!
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#74   Galatea   20:55:19 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Werte clarissa colonia,
Wer etwas klarstellt, ist nicht in der Bringschuld.
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#73   clarissa colonia   20:38:46 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Care iuste,
antworten Sie jetzt für, als oder anstatt des Lesers Preßlmayr?
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#72   iustus   20:20:50 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
clarissa
Es stimmt doch, was Herr Preßlmayer schrieb:
Kommunion an Nichtkatholiken ist grundsätzlich verboten. Von diesem Grundsatz gibt es einige wenige Ausnahmen. Diese stehen in c. 844 CIC.
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#71   clarissa colonia   19:57:53 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Werter Herr Preßlmayer,
Sie schrieben:
„Kommunion an Nichtkatholiken ist grundsätzlich verboten“
Seien Sie doch so freundlich und vergleichen die Bestimmungen des can. 844 CIC mit Ihrer vorstehenden Meinungsäußerung; vielleicht sollten Sie, bevor Sie Meinung äußern, Sachkunde erwerben!
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#69   Josef Preßlmayer   19:13:26 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Kommunion an Nichtkatholiken ist grundsätzlich verboten!
Es ist verständlich, dass manchen Kirchenhasser hier, die „Events“ des Dompfarrers Faber entzücken, weil er sieht, dass der katholische Glaube dadurch zerstört wird.
Deshalb verteidigen sie auch dieses Zerrbild eines Priesters, der den Blasphemikern Hrdlicka und Nitsch seine Referenz erweist.
Schlimmer als Hasenhüttl hat jedoch Faber gehandelt, der den Umsitzenden, die sichtlich nicht im Stand der Gnade waren, frevelnd die Kommunion angeboten hat!
Aus dem Internet:
Bischof Marx lehnt Beschwerde Hasenhüttls ab
Der wegen einer gemeinsamen Abendmahlsfeier mit Protestanten suspendierte Saarbrücker Priester Gotthold Hasenhüttl (69) hat beim Trierer Bischof Reinhard Marx Beschwerde gegen seine vorläufige Amtsenthebung eingelegt – erfolglos.
Der Trierer Bischof Reinhard Marx hat die Beschwerde Hasenhüttls abgelehnt. Marx habe die Einwände des Theologen geprüft und abgewiesen, teilte die Diözese Trier am Freitag mit. Hasenhüttl kündigte nach dieser Entscheidung auf dpa- Anfrage an, nun Beschwerde beim Heiligen Stuhl in Rom einzulegen. Damit hätte seine Suspension vom Priesterdienst aufschiebende Wirkung, wie das Bistum bestätigte.
Kommunion an Protestanten
Hasenhüttl war am Donnerstag suspendiert worden, nachdem er er bei einem Gottesdienst am Rande des ersten Ökumenischen Kirchentags in Berlin Ende Mai auch an Protestanten die Kommunion ausgeteilt hatte. Dies ist nach katholischem Kirchenrecht verboten und nur in Notlagen erlaubt.
Faber ist zumindest umgehend zu suspendieren!
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#68   Seefeldt   18:31:29 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
keine Frage der Uniformität, sondern eine Frage der Ehrerbietung
Man sagt ja so oft, daß Geschmäcker verschieden sein – aber so absolut stimmt das gar nicht.
So haben doch die meisten Menschen ein gewisses gleiches Gespür für das Schöne, Häßliche, Gute und Böse.
Natürlich haben Menschen beispielsweise Vorlieben für unterschiedliche Farben, auch Haarfarben, aber letztendlich sich sich doch die meisten Menschen einig, wenn es darum geht, ob etwas oder jemand schön oder häßlich, gut oder böse ist. Es gibt offensichtlich ein natürliches Gespür dafür.
Und deswegen gibt es keine Ausrede für jene, die in schlampiger Kleidung zum Gottesdienst gehen oder im Gotteshaus ein Affentheater veranstalten.
Sie mißachten Gott, und wie Mt 22.11-13 zeigt, mag Gott so etwas ganz und gar nicht.
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#67   Gratias Agamus   17:00:41 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Uniformität?
Und vielleicht sind die Geschmäcker heute so sehr verschieden, dass man die innere Einstellung eben nicht mehr an der Kleidung ablesen kann. Was Ihnen missfällt, finden andere totchic. Was Sie als Affentheater am Altar abtun ist für andere Ausdruck größter Ehrfurcht. Ich will nur sagen, dass wir Menschen die Blick in das Herz eines anderen nicht haben.
Was ich verstehen kann, ist wenn Sie Ihre religiösen Gefühle missachtet sehen, wenn Sie glauben, dass andere das, was Ihnen heilig ist, mit Füßen treten, und das Sie das verletzt. Das ist aber keine „Verletzung einer objektiven Schöpfungsordnung“, sondern eine Verletzung Ihrer persönlichen religiösen Gefühle. Das ist aber etwas anderes.
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#66   Seefeldt   16:52:04 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Das Gleichnis vom herausgeworfenen Festmahlsgast …
… ist deutlich genug.
Da wurde jemand wegen unangemessener Kleidung zum Festmahl des Herrn vom Herrn herausgeworfen – nicht alleine der Kleidung, sondern auch der in der Kleidungsauswahl zutage getretenen inneren Einstellung wegen. Denn zwischen Äußerem und Innerem gibt es (fast) immer einen engen Zusammenhang.
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#65   Gratias Agamus   16:44:19 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ Seefeldt
Vielleicht ist ein Gleichnis ja ein Gleichnis und enthält deswegen ein Tertium Comparationis? Vielleicht meint die Kleidung in dem Gleichnis nicht die Kleidung? Vielleicht meint es wirklich nur die innere Einstellung, die, weil sie im Inneren liegt, nicht an Äußerlichkeiten abzulesen ist? Vielleicht gibt es tatsächlich Menschen, die sehr wenig Wert auf (ihr) Äußeres legen? Geschmäcker sind verschieden. Und ich bin mir sicher, dass unser Herrgott über alle Modefragen erhaben ist.
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#63   Gotthard   16:31:04 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Preßlmayer
Hat nicht ein katholischer Priester, der in Deutschland einem Protestanten die Kommunion reichte, umgehend sein Amt verloren?
NEIN!
dann gäbe es wohl keine Priester mehr im Amt…
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#61   Seefeldt   16:28:27 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Ein Gleichnis
Das Gleichnis von dem wegen seiner unpassenden Kleidung hinausgeworfenen Festmahlsgast enthält meines Wissens auch die Sache mit den von den Straßen eingeladenen Gästen.
Das mit dem Büßerkleid war übrigens auch ein bewußtes äußeres Zeichen innerer Einstellung.
Mir sind Leute, die sich nicht entblöden, zum GottesDIENST in schlampiger Kleidung aufzutreten, ebenso zuwider wie Leute, die bloß zur Selbstdarstellung in die Kirche kommen. Den einen wie den anderen gebricht es an Ehrerbietung vor Gott, und wie das Gleichnis von dem herausgeworfenen Festmahlsgast zeigt, mag Gott so etwas überhaupt nicht.
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#60   franziskus   16:03:42 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Na, bravo sagten sie zum Esel
als der heilige Antonius von Paduaeinen Esel dazu brachte, sich nicht zuerst aufs Futter zu stürzen, sondern vor der Monstranz nieder zu knien.
Als der Dogmatikprofessor Gotthold Hasenhüttl vor 5 Jahren beim Kirchentag in Berlin alle Getauften zum Zeichen der Ökumene einlud, den Herrenleib zu empfangen, wurde er prompt kaltgestellt und suspendiert.
Dabei ist ein großer Unterschied zwischen Massenfest und Kirchentag. Hasenhüttl stand halt nicht unter dem Schutz eines Kardinals. o^/
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#58   Gratias Agamus   15:46:10 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Preßlmayer
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.
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#57   Josef Preßlmayer   15:42:13 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Wann bricht der Krug?
Was muss der Homosegner, Protektor der Hrdlicka-Blasphemien, Schlacht-Projektor und Nitsch-Verehrer Faber noch anstellen, bevor er endlich abgesetzt wird?
Hat nicht ein katholischer Priester, der in Deutschland einem Protestanten die Kommunion reichte, umgehend sein Amt verloren?
Wie kann Anton Faber alle Umstehenden, an den Biertischen Sitzenden und vielleicht eine Stelze Schmatzenden zur Kommunion einladen?
Die Katholiken glauben an die wahre Gegenwart des Herrn in der Hostie. Die Protestanten verneinen dies. Deshalb ist es auch eine Glaubensverhöhnung und ein Verrat, einem Evangelischen die Kommunion anzubieten!
Er glaubt ja nicht an die Transsubstantiation und die Realpräsenz Jesu Christi!
Noch schlimmer ist es, irgenwelchen mehr oder weniger zufälligen Zaungästen, welche vielfach keine Ahnung von der Bedeutung der Realpräsenz Christi haben, die heilige Kommunion anzubieten.
Was in Deutschland gilt, muss auch in Österreich gelten!
Faber hat bewusst den Leib des Herrn geschändet, indem er ihn Besuchern anbot, von denen er nicht wissen konnte, ob sie Katholiken sind!
Nach dem Kirchenrecht hat ihn Kardinal Schönborn des Amtes zu entheben!
Sie lachen?
Wer Homo-Segnungen, Zutreiber zur Kinderschachtung wie die „Aktion Leben“ und die Beratung durch den Abtreiber fördert, soll einen Kommunion-Verteiler an Hinz und Kunz absetzen?
Anton Faber arbeitet schon an seinem nächsten „Event“, der Schlacht-Ausstellung im Dom und der Präsentation des Jesus-Schänders Nitsch!
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#56   Gratias Agamus   15:41:21 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@ Seefeldt
…und da gibt es auch das Gleichnis von dem Festmahl, zu dem die geladenen Gäste nicht erscheinen und die Diener auf die Straßen und an die Hecken und Zäune gehen.
Ehrfurcht und meine Einstellung Gott gegenüber kann sich in den Riten und in der Kleidung zeigen. Muss es aber nicht. Wie kommt es aber zum Beispiel, dass Büßer früher in „Sack und Asche“ ihrem Schöpfer gegenüber traten? Missachtung? Mir sind Menschen im Gottesdienst lieber, die in zerrissener Kleidung auftauchen, als solche, die im fetten Pelzmantel meinen, zuerst sich selbst darzustellen und dann die anderen beeindrucken zu müssen.
Es gibt Menschen, die drücken ihre Ehrfurcht in guter Kleidung aus, andere tun dies in demütigen Gesten wieder andere in Riten. Keinem der dies tut und keinem der dies unterlässt unterstelle ich Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Wäre dem so, kämen sie gar nicht erst in die Kirche.
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#55   Seefeldt   15:32:02 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Nicht Vergleich, sondern Hinweis
In meinem Vorbeitrag ging es keineswegs darum, Gott mit dem Arbeitgeber zu vergleichen, sondern lediglich darum, auf die Ehrerzeigungspflicht hinzuweisen, die schon dem Arbeitgeber und noch unendlich mehr Gott zu erbringen ist.
Es geht auch nicht um Äußerlichkeiten, sondern -wie ebenfalls geschrieben- um die innere Einstellung Gott gegenüber – die sich aber durchaus in Äußerlichkeiten wie Kleidung oder Riten zeigt. Denn wer Gott wirklich aus innerem Herzen ehrt, versucht auch, ihn durch angemessene Kleidung zum GottesDIENST oder durch feierliche Gottesdienstgestaltung zu ehren.
Und ich gestehe, daß mir wenige, aber tiefgläubige Gottesdienstteilnehmer lieber sind als viele, die durch ihre Kleidung oder auch durch ihr Verhalten ihre Gleichgültigkeit gegenüber Gott verraten.
Längerfristig übrigens dürften wenige Tiefgläubige durch ihr Vorbild eher wieder zu vollen Kirchen führen als viele Lasche, die doch nur abstoßen.
Was das Evangelium betrifft: Da gibt es doch ein Gleichnis von einem Festmahlsgast, der wegen unziemlicher Kleidung hinausgeworfen wird …
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#54   Aleph †   14:27:12 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Stimmung bei der Messe
Eine Stimmung wie im Video gibt es halt nicht bei einer oiden Messe.
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#52   Gratias Agamus   11:25:49 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Gottesdienst als Blasphemie
Das ist eine tolle Idee, Herr Kappes: Gottesdienste als Blasphemie. Jeder, der sein Gebet und Gottesdienst verrichtet und dabei ein Loch im Hemd hat, ist ein Blasphemiker. Erzählen Sie das mal einem Afrikaner. Obwohl wir uns nicht darum sorgen sollen, was wir anziehen sollen, fühlt Gott sich von bestimmten Kleidungsstücken beleidigt. Wo bekomme ich denn den Katalog für kommende Saison, in der garantiert blasphemiefreie Kleidung angboten wird?
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#51   Franz Kappes   10:07:01 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Gratias Agamus
Vielleicht ist es auch blasphemisch. o^/
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#50   Gratias Agamus   09:55:35 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Äußerlichkeiten
@ Seefeldt:
Gott mit einem Arbeitgeber zu vergleichen ist schon äußerst gewagt. Respekt, Ehrfurcht, Demut – da sind wir einer Meinung. Wie dieser Respekt, diese Ehrfurcht und diese Demut zum Ausdruck kommt ist eine Frage der Mode. Jeans sind ungehörig im Gottesdienst? Das hat man vielleicht noch vor 30 Jahren so gesehen. Andererseits ist es mir lieber, wenn junge Menschen in Jeans zur Messe kommen, als wenn sie gar nicht mehr kommen. Schicken Sie jemand weg, nur weil er Jeans trägt? Dann wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie bald allein im Gottesdienst sitzen. Wie Sie richtig anmerken, schaut Gott nicht auf die Äußerlichkeiten. „Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochenes Herz, einen zerbrochenen und zerknirschten Geist wirst Du, o Gott, nicht verschmähen.“ Geisteszustände an der Kleidung abzulesen halte ich für gewagt. Das sind die veräußerlichten Christen, die mit dem Gebetbuch in der Hand und feiner Kleidung meinen, bessere Christen zu sein. Die Beispiele aus dem Evangelium, in denen Jesus sich genau gegen solche Konventionen gewehrt hat, muss ich Ihnen sicher nicht aufzählen.
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#49   Regina 1961   08:25:01 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Krak de Chevalier
Na, mein Lieber, wir leben, Gott sei es gedankt, nicht mehr in Zeiten, in denen man einem Priester „gehorchen“ muß. Sie können das gerne tun. Ich denke lieber vorher nach.
Regina
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#48   Krak des Chevaliers   08:11:27 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Führungsschwäche und Autoritätsverlust
An diesem Fall zeigt sich einmal wieder die ganze Führungsschwäche und der erschreckende Autoritätsverlust des Episkopates im deutschsprachigen Raum. Sie verweigern dem Heiligen Vater den Gehorsam und ernten nun selber hundertfachen Ungehorsam. Die Bischöfe sehen dem Verfall der Liturgie, der eucharistischen Ehrfurcht und der katholischen Glaubenslehre untätig und zum Teil noch abnickend zu. Sie sollten barfüßig Buße tun in Sack und in Asche! o.O
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#47   Bernd-Jupp   01:41:13 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
Immer noch lieber als Thurn und Taxis
Man kann sicherlich geteilter Meinung über diese Messfeier sein; aber der Pfarrer ist für mich immer noch glaubwürdiger als Fam. Thurn und Taxis, die vornherum so altklug pius-katholisch tut (gegen Kondome und für das Gebet gegen Schwule und AIDS) und gleichzeitig im Studivz Werbung für Kondome macht. Gell da schaut Ihr ach so neunmalklugen Hardcore-Katholiken!! Soll sich frau Fürstin nur mal an die eigene bzw. die Nase ihrer Zöglinge fassen…
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#46   Biene Maja   23:18:57 | Dienstag, 30. September 2008
joberens
ja ich habe geschrieben da kann man gleich beim Fiala
Messe lesen soweit komms noch ENTEHRUNG!
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#45   Benedikt   23:07:29 | Dienstag, 30. September 2008
@ josberens
Ob Gott da nicht schon mal mitleidig lächeld oder gar verärgert weg schauen mag. Ob man wirklich glaubt, der Segen sei weiger wertvoll ohne diesen Zierrat??????
Außer Ihnen glaubt das niemand. Und Ihr Verständnis von Ritualen ist gelinde gesagt ausbaufähig. Rituale, keineswegs nur religiöse, halten Menschen zusammen.
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#44   joberens   23:03:19 | Dienstag, 30. September 2008
Biene maja
Bist Du sicher, daß Gott das auch so sieht???????
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#43   Biene Maja   22:48:08 | Dienstag, 30. September 2008
Seefeldt
Sie haben vollständig Recht Affentheater.
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#42   Seefeldt   22:32:38 | Dienstag, 30. September 2008
Ehrfurcht oder nicht Ehrfurcht
In meinem Vorbeitrag habe ich doch eigentlich deutlich genug geschrieben, daß kein Arbeitnehmer sich gegenüber seinem Arbeitgeber herausnehmen würde, was sich beim Wiener Affentheater gegenüber Gott herausgenommen wurde.
Bezeichnend, daß die Befürworter des Wiener Affentheaters diesem Punkt ausweichen.
Gott ist viel mehr als ein Arbeitgeber, also ist ihm gegenüber auch viel mehr Ehrerbietung angebracht als gegenüber dem Arbeitgeber.
Anderes Beispiel aus dieser Richtung: Wer in Jeans und auch ansonsten schlampiger Kleidung zum Vorstellungsgespräch beim gewünschten Arbeitgeber auftritt, ist einfach nur blöde. Doch Gott gegenüber gebührt noch viel mehr Achtung, und deswegen ist es ausgesprochen unziemlich, in Jeans, in schlampiger Kleidung zur Heiligen Messe zu gehen.
Gott bewertet die Menschen sicher nicht nach deren Kleidung, aber er bewertet sie sicher nach deren Einstellung ihm gegenüber – und diese Einstellung zeigt sich eben auch in der Kleidung zum Gottesdienst.
Und die Einstellung gegenüber Gott zeigt sich im Gottesdienst nicht nur in der Kleidung, sondern auch in der Art oder Unart, wie der Gottesdienst gefeiert oder verschandelt wird.
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#41   HeinrichvonOfterdingen   20:39:03 | Dienstag, 30. September 2008
Lieber Benedikt,
Die Überschrift ist übrigens abzulehnen. Die Kommunion kann niemals „unheilig“ sein.
… so ein Unsinn. Freilich kann die Kommunion unheilig, unwürdig sein. Natürlich ist nicht der Leib des Herrn unheilig oder unwürdig, sondern der unwürdige Empfang oder der Empfang durch eine unwürdige Person.
Wer nun unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. (aus dem Epheserbrief, irgendwo im 5.Kapitel)
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#40   Biene Maja   20:37:07 | Dienstag, 30. September 2008
an alle
ich bin auch empört das nächste mal gibs eine Messe beim
Fiala wenns so weiter geht. Gottes Bodenpersonal ist…
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#39   joberens   20:30:28 | Dienstag, 30. September 2008
kein Rital von Jesus
Liebe Leute, kommen wir doch mal wieder auf den Teppich zurück. Auf Jesus ist überhaupt kein Ritual für Gottesdienste weder das von der kath. noch das der evangelischen Kirche noch einer ander christlichen Glaubengemeinschaft zurück zu führen.
Ich denken sogar, daß Gott überhaupt keinen Wert auf Rituale legt. Jegliche Diskussion darüber dürfte so ziemlich unwichtig und gar unsinnig sein.
Ich denke, man sollte Gott gegenüber den nötigen Respekt wahren, zu ihm beten und ihn verehren, ohne da übertriebenen Wert auf Rituale zu legen.
Rituale werden sehr leicht und schnell auch zu viel zu Shows, was ja auch bei uns Katholiken zu beklagen ist.
So finde ich es immer ziemlich lächerlich, wenn ein Bischof für den Bischofssegen präpariert wird. Erst bekommt er eine hohe, meist goldene Mitra aufgesetzt, dann den Stab in die Hand gedrückt und erst dann scheint er in der Lage und fähig zu sein, den Segen zu spenden.
Ob Gott da nicht schon mal mitleidig lächeld oder gar verärgert weg schauen mag. Ob man wirklich glaubt, der Segen sei weiger wertvoll ohne diesen Zierrat??????
Da könnten nun noch mehr Beispiele genannt werden, doch ich will es bei diesem einen mal belassen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#38   Kilian   19:25:24 | Dienstag, 30. September 2008
Ein weiteres Indiz für den Skandal des sog. II. Vatikanums!
Wie kann jemand Jesus Christus vertreten wollen, der in schamlos ausliefert? Wie kann ein Mann sich Seelsorger nennen, der die Seelen mordet? Wie kann ein Mann ein Hirte sein, wenn er seine Schafe den Wölfen zum Raub überläßt?
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#37   Benedikt   17:28:40 | Dienstag, 30. September 2008
Notiz
Die Überschrift ist übrigens abzulehnen. Die Kommunion kann niemals „unheilig“ sein.
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#36   Pünktchen   16:55:00 | Dienstag, 30. September 2008
Die Feier des Altarsakramentes. Wer steht im Mittelpunkt?
Aus einer Kreuzweg-Betrachtung von Kard. Ratzinger aus dem Jahre 2005:
Müssen wir nicht auch daran denken, wie viel Christus in seiner Kirche selbst erleiden muß? Wie oft wird das heilige Sakrament seiner Gegenwart mißbraucht, in welche Leere und Bosheit des Herzens tritt er da oft hinein? Wie oft feiern wir nur uns selbst und nehmen ihn gar nicht wahr? Wie oft wird sein Wort verdreht und mißbraucht? Wie wenig Glaube ist in so vielen Theorien, wie viel leeres Gerede gibt es? Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muß doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie, eleison – Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25)
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#35   Gratias Agamus   16:53:55 | Dienstag, 30. September 2008
…und noch einmal die Frage,
woher Sie die Gewissheit nehmen, dass diese Veranstaltung keine Gottesverherung ist? Ist Ihr persönliches Geschmacksempfinden hierfür maßgeblich? Kann die Verehrung Gottes ausschließlich in der Form stattfinden, wie sie im Rituale Romanum und all seinen Supplementen festgelegt ist? Dass es sich hierbei möglicherweise (ich kann es nicht sagen, ich war nicht dabei) um eine Eucharistiefeier handelte, die nicht im Einklang mit dem Römischen Messbuch steht, will ich nicht bestreiten. Aber ist alles, was davon abweicht gleich eine Gotteslästerung? Vielleicht schafft dieser unorthodoxe Weg ja fernstehenden Menschen einen Zugang zum Glauben? Aber schicken Sie die Suchenden ruhig gleich wieder in die Hölle. Es gibt halt nur schwarz oder weiß. :-!
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#34   Seefeldt   16:45:08 | Dienstag, 30. September 2008
Wer Augen hat zu sehen …
… und zu lesen, der lese …
Ich schrieb, daß Glaube (und GottesDIENST) vor allem Gott zu ehren hat, und daß die Zirkusvorstellung von Wien alles andere als Gottesverehrung ist, und eben wegen der mangelnden Gottesverehrung nenne ich die Wiener Zirkusveranstaltung sowohl Zirkusveranstaltung wie auch Affentheater.
Kein Arbeitnehmer würde sich ein derartiges Affentheater vor seinem Arbeitgeber herausnehmen, und Gott ist doch unendlich mehr als ein Arbeitgeber.
Will heißen: wer sich vor seinem Arbeitgeber benimmt, sollte noch viel mehr sich vor Gott benehmen.
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#33   joberens   16:29:27 | Dienstag, 30. September 2008
Seefeld
Ein Anspruch, der in keinster Weise und mit nichts zu begründen ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#32   Gratias Agamus   16:00:38 | Dienstag, 30. September 2008
Woher wissen Sie das, Seefeldt?
Haben Sie einen derart guten Draht zu unserem Schöpfer, dass Sie genau wissen, was Gott ins Gesicht schlägt? Woher wissen Sie, welcher Gottesdienst Gott gefällt und welcher ihn beleidigt? Vielleicht freut Gott sich über das formell fehlerhafte Gebet eines Randständigen mehr als über das formvollendete Hochamt eines Frömmlers? Woher nehmen Sie das Recht, über die Frömmigkeit, über die Gebete anderer zu urteilen?
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#31   freddie schenk   15:59:10 | Dienstag, 30. September 2008
Ich habe Respekt vor Mitpostern hier,
die Messfeiern, wie die jetzt in Wien, als unwürdig empfinden mögen. Wenn jedoch von einer Zirkusveranstaltung die Rede ist, implementiert das die Annahme, dass hier niemand wirklich Gottesdienst feiern wollte. Stellt sich also die Frage, warum dieser Aufwand dann überhaupt betrieben wurde?
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#30   Seefeldt   15:51:50 | Dienstag, 30. September 2008
Glaube hat vor allem Gott zu ehren, …
… und diese Wiener Zirkusveranstaltung war alles andere als eine Ehrerbietung vor Gott.
Die katholische Kirche wurde von Christus und damit von Gott eingesetzt, daher obliegt es ihr auch, die GottesDIENSTE in ihrer Form zu bestimmen.
Doch unabhängig von kirchlischen Vorschriften schlägt ein derartiges Affentheater wie das von Wien Gott geradezu ins Gesicht.
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#29   hermes777   15:42:49 | Dienstag, 30. September 2008
Die Bibel sagt…
dazu… 1Kor11,17-34 o^/
Und macht doch recht deutlich wie das Mahl zu halten sei!!! (Und die Bibel steht bei mir erstmal vor dem kath. Kanon)
Wie sooft frage ich mich hier was euren glauben ausmacht, kath. Rechthaberei und Verteufelung anderer,die es wagen etwas falsch zu machen.Wer wirft den 1.Stein…??
Ich dachte immer Glaube hat was mit Liebe zu tun??
Zum Schluss noch Mt 7,1-5 o^/
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#28   Gratias Agamus   15:32:55 | Dienstag, 30. September 2008
Antikirchliche Erzdiözese
Ich könnte mich schon wieder krümmen vor lauter Lachen, wenn ich diese akatholischen Sprachvergewaltiger hier lese. :-D :-D :-D Wäre es nicht so traurig, müsste man sich eigentlich keine Gedanken machen. Und merke wohl auf, frommer Katholik: Sozialisten dürfen nicht beten! o^/ Wenn Sozialisten ein Fest organisieren, darf man dort nicht beten und erstrecht keine Messe feiern. :-O Dass einige der Leser den Unterschied zwischen einer Muss- und einer Sollvorschrift nicht kennen, wundert mich nicht, kennen hier doch nicht alle den Unterschied zwischen Glaube und Ideologie.
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#27   LandorganistII   15:32:33 | Dienstag, 30. September 2008
Marcel Faber,
entscheidet also wann und weshalb die Kirchenführung einzugreifen hat. Sehr interessant.
Warum beschweren Sie sich nicht bei den Bierzelt-Bischöfen der Piusse?
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#26   Marcel Faber   15:22:38 | Dienstag, 30. September 2008
Ich lege im übrigen Wert darauf,
mit diesem Zelebranten trotz Namensähnlichkeit nicht verwandt zu sein.
Scheußliche Angelegenheit, die den sofortigen Eingriff der Kirchenführung nötig macht. Wenn die Herren nicht jede Achtung verlieren wollen!
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#25   Heinz Josef   14:15:33 | Dienstag, 30. September 2008
Elijahu, Deine Technomesse
ist ja sowas von grottenschlecht. Da ziehe ich aber die Tridentinische in jedem Fall vor. ;-)
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#24   Krak des Chevaliers   13:34:14 | Dienstag, 30. September 2008
ungebremste Zerstörung
Solange solche Priester noch am Werk sind, braucht sich der Satan um die weitere Zerstörung der katholischen Kirche keine Sorgen zu machen. Er hat seine Handlanger gerade in den Reihen des katholischen Klerus bis in die höchsten Spitzen. Der Heilige Vater ist viel zu zaghaft bei der Ausmistung des Stalles, in den die Kirche nach dem V II verwandelt worden ist. o.O
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#23   Benedikt   13:14:14 | Dienstag, 30. September 2008
@ Kappes
Die Unehrlichkeit der Auseinandersetzung zwischen manchen „Liberalen“ und „Tradis“ führt leider zwangsläufig zu einer drastischen Beurteilung.
Die Argumente, die bisweilen wider die „alte Messe“ ins Felde geführt werden sind vor dem Hintergrund einer weitverbreiteten liturgischen Praxis an Fadenscheinigkeit kaum zu überbieten.
Ich verweise nur auf:
1. Die merkwürdige Lateinphobie einiger, die sofort geheilt ist, wenn über dem Lied: „T+M: Jacques Berthier“ steht (selbstverständlich ohne beigefügte Übersetzung).
2. Der Vorwurf der „heruntergeleierten Messe“, obwohl dies heute kein Problem der außerordentlichen, sondern der ordentlichen Form ist.
3. Der „Vorwurf“, es würde Rosenkranz gebetet, anstatt der Messe zu folgen, obwohl gleichzeitig solches wie im Artikel beschrieben an der Tagesordnung ist und schon jeder Pfarrer weiß, das in seiner Kirche sonntags Gläubige sitzen, die nichtmal die Akklamationen mitvollziehen.
4. Der Vorwurf, in traditionellen Kreisen würde „vorkonziliares“ Gedankengut vorherrschen. Dieser Vorwurf ist zwar nicht unbegründet, wirkt aber seltsam, wenn er von jemandem erhoben wird, dem ansonsten völlig egal ist, was sein Kirchenvolk glaubt, so lange es eben nichts „Vorkonziliares“ ist.
5. Der Vorwurf, die außerordentliche Form sei ein starrer Ritus, wo doch von den vielen Wahlmöglichkeiten im „NOM“ jene vorherrscht, die am kürzesten ist.
etc pp
Sie werden sicher verzeihen, dass ich sowas entsprechend kommentiere.
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#22   MarkX   13:11:50 | Dienstag, 30. September 2008
Altkatholische „Prediger“ und „geändertes“ Credo
Altkatholische Priesterweihen sind (sofern sie an Männern vollzogen werden) auch aus römischer Sicht gültig. Oder irre ich da etwa? Wenn nein, ist die Herabsetzung zu „Prediger“ unangemessen und polemisch: Hw. Dolezal ist Priester – wenn auch altkatholisch. Die Tatsache, dass sich die Altkatholiken weit vom katholischen Glauben entfernt haben, ändert daran zunächst einmal nichts! Und so weit vom heutigen „Mainstream-Katholizismus“, wie er in zahlreichen Gemeinden zu beobachten ist, sind die Altkatholiken in Wirklichkeit doch gar nicht entfernt…
Zur „Änderung des Credos“ möchte ich darauf hinweisen, dass die volkssprachlichen Übersetzungen bereits lange vor der Reformation bis weit ins 19. Jahrhundert hinein auch in der katholischen Kirche die „allgemeine christliche Kirche“ bekannten. (Ein röm-kath. Katechismus aus der Reformationszeit schreibt etwa: „eine heylige allgemeine christliche kirchen / gemeinschaft der heyligen“) Ein Gang in Bibliotheken mit Büchern aus dieser Zeit (vielleicht ist ja auch in der ein oder anderen Pfarrei derartiges erhalten) schafft Aufklärung. Wie war doch gleich die Übersetzung von „katholikos“? Und was war noch mal eine Bibliothek?
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#21   Colombe de la paix   13:11:01 | Dienstag, 30. September 2008
Hallo Chef
wieder übermütig?! :-D
Oder muss ich Robin sagen :-P ;-)
Rächer der Enderbten, Witwen und Waisen! :-D :-D
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#20   Jesuit †   13:08:21 | Dienstag, 30. September 2008
Ja natürlich!
Herr Schönborn und das Strafgericht mit dem Flammenwerfer des E.!!!!
Wenn die Existenz solcher Geister wie E. nicht so traurig wäre, müsste man sich nicht mehr einkriegen!
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#19   LandorganistII   13:07:21 | Dienstag, 30. September 2008
Ich möchte
daran erinnern, das die Vagantenbischöfe der Pius-Hanseln in einem Bierzelt „geweiht“ wurden.
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#18   Elijahu †   13:05:17 | Dienstag, 30. September 2008
Sehr verwunderlich…
…wird – ich glaube im Kanon – dem Christen nicht vorgeschrieben, mindestens eine Stunde vor dem Empfang der Heiligen Kommunion keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen?
Dies scheint in der Diözese Wien anscheinend keine Geltung zu haben, ganz im Gegenteil: das Mahl des Herrn ein Fest für Fresser und Säufer.
Es reiht sich Sünde an Sünde in Wien. Wo wird das noch enden? Ich glaube der werte Herr Schönborn sollte sich schon mal innerlich auf ein gewaltiges Strafgericht gefasst machen.
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#17   Franz Kappes   13:04:28 | Dienstag, 30. September 2008
@Benedikt
Wir sollten uns hüten, anderen die Verlogenheit vorzuwerfen. O:)
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#16   Benedikt   12:51:03 | Dienstag, 30. September 2008
So oder so
Es ist nicht angemessen, sich während der Messe mit dem leiblichen Wohl zu beschäftigen. Es ist auch amüsant, dass nicht wenige den Vorwurf im Munde führen, in der alten Messe würden die Gottesdienstbesucher nur Rosenkranz beten, dann aber nichts gegen solche Vorkommnisse einzuwenden haben. Das heißt, es wäre amüsant, wenn es nicht so verlogen wäre.
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#15   Franz Kappes   12:25:25 | Dienstag, 30. September 2008
Wiener Schmä
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#14   Elijahu †   12:19:10 | Dienstag, 30. September 2008
ololololo Westernmesse
Allen Liebhabern der Westernmesse möchte ich auch noch ausdrücklich den Besuch einer TECHNOMESSE ans Herz legen! Da kommt richtig Schwung in die Bude (Gottes)!
Hier ein Auschnitt:
www.youtube.com/watch?v=Pi2CdHoXbSg&…
Sensationell.
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#13   freddie schenk   12:03:27 | Dienstag, 30. September 2008
@Pünktchen
Ist wirklich die Wahl des Ortes entscheidend oder der aufrichtige Wille der Beteiligten zur Teilnahme am heiligen Messopfer?
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#12   clarissa colonia   12:02:01 | Dienstag, 30. September 2008
Kunde sollte vor Kündung kommen!
Der Begriff des Sakrilegs kommt im kanonischen Recht nur einmal vor:
Can. 1367 CIC: „Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder zu einem sakrilegischen Zweck wegnimmt oder zurückbehält, zieht sich die dem apostolischen Stuhl (zur Lösung) reservierte Exkommunikation als Tatstrafe (latae sententiae) zu …“
Das Wegwerfen, Wegnehmen oder zurückbehalten eucharistischer Gestalten setzt also zunächst das Wissen um deren Charakter als eucharistiche Gestalten und den Vorsatz, ein Sakrileg zu begehen, voraus. Im Gegensatz dazu stellt die sog eucharistische Nüchternheit nur eine sittliche Empfehlung dar:
Can. 919 § 1 CIC: „Wer die Heiligste Eucharistie empfängt, soll sich wenigstens eine Stunde vor dem Kommunionempfang der Speise und des Trankes. Wasser und Medizin ausgenommen, enthalten.“
Über die Angemesenheit einer Hl. Messe unter den berichteten Bedingungen bedarf es keiner Auseinandersetzung; sie stellt aber weder für den Zelebranten noch für einzelne „Anwesende“ einen Grund zur Exkommunikation dar. Also: Erst kundig machen, dann künden!
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#11   Seminarist   11:59:41 | Dienstag, 30. September 2008
@aliatus – Fremdscham
Ein besonders signifikantes Beispiel hierzu ist die Scham, die fromme und orthodoxe Juden in den Konzentrationslagern gegenüber ihren Peinigern empfanden, die ja auch letztendlich Geschöpfe des einen Gottes sind.
Genauso fühlt man sich beschämt über die blasphemischen und dummen Postings der hier anwesenden Apostaten und Sodomiten, deren einziger Lebenssinn in der Hetze gegen die Kirche und in animalischer Triebbefriedigung besteht.
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#10   Aliatus   11:26:24 | Dienstag, 30. September 2008
Fremdscham
°
@ Jesuit:
Wurde unlängst von einem Schüler gefragt, was unter dem Begriff Fremdscham zu verstehen sei. Da standen mir ihre, von hiesigen „Fraktionen“ in seltner Eintracht ignorierten, stets untreffenden Beiträge noch nicht zur Verfügung – diese exemplifizieren das unangenehme Phänomen nämlich ausgezeichnet!
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#9   iustus   11:21:01 | Dienstag, 30. September 2008
@catharina
Ist eine Diözese nicht vielmehr eine Ortskirche, in der die Gesamtkirche subsistiert?
Ja, aber eben doch nur „subsistiert“. o.O Die Kirche, die die Gesamtkirche „ist“, kann also noch Auffassung des Autors ganz woanders sein.
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#8   Pünktchen   11:17:20 | Dienstag, 30. September 2008
freddie
Nichts gegen Mission! Aber Sakrilege haben nun leider nichts Missionarisches, sondern sie annullieren den Glauben an das Heiligste. Wo eine Hl. Messe nicht mehr von einem Rock-Happening zu unterscheiden ist und die Hl. Eucharistie nicht mehr von einem Steh-Imbiß, da ist der missionarische Impuls gleich Null!
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#7   Krak des Chevaliers   11:12:53 | Dienstag, 30. September 2008
frenetisches Spektakel
Welcher Dämon mag in diesen armen Priester gefahren sein? Ich bin einiges gewöhnt, aber das setzt allem die Krone auf. Dieser Mann hat sich durch seine sekrilegische Aktion außerhalb der katholischen Kirche gestellt und sollte offiziell exkommuniziert werden. Hier ist EB Schönborn gefragt. Man kann nur hoffen, dass er Stärke und Mut beweist und diesen Mann unverzüglich aus dem „Dienst“ entfernt. Hoffentlich gibt es in Wien noch viele Gläubige, die sich mit lauten Klagen an den Heiligen Vater wenden! Ein solches Spektakel zeigt, das noch immer viele Zerstörer in der Kirche am Werk sind und dass denen mit gutem Zureden nicht beizukommen ist. Hier ist ein 8-kantiger Rausschmiss der einzige Weg!
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#6   freddie schenk   11:06:47 | Dienstag, 30. September 2008
Ja, so ist Kirche auch
Sie geht auch zu den Menschen, feiert mit denen Gottesdienst, die sonst vermutlich nicht zur Kirche gekommen wären. Auch eine Form von Mission!
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#5   catharina   11:04:35 | Dienstag, 30. September 2008
„Antikirchliche Erzdiözese“ –
na gibt’s denn so etwas? Ist eine Diözese nicht vielmehr eine Ortskirche, in der die Gesamtkirche subsistiert? Auch schwerste Mißstände können daran nichts ändern.
Ein theologisch bedauerlicher Lapsus also.
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#4   Pünktchen   11:01:01 | Dienstag, 30. September 2008
Jesuit: Knapp daneben ist auch verfehlt!
gehts immer vom Biertisch zur Kommunionbank und umgekehrt!
Es geht nur von der Kommunionbank an den Biertisch und nicht umgekehrt! Und das ist gut so!
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#3   Jesuit †   10:49:15 | Dienstag, 30. September 2008
Und im heiligen
Bayern gehts immer vom Biertisch zur Kommunionbank und umgekehrt! Selbst fürn Ratzi war das selbstverständlich! Eigentlich müsste den jetzt die gleiche Strafe treffen wie den CSU-Kasper mit seinem Seppl!
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#2   FioreGraz   10:45:34 | Dienstag, 30. September 2008
Wie im Mittelalter
Ringsum standen Biertische und Verkaufsbuden für Speis und Trank. Die Meßbesucher saßen mit ihren Getränken an den Biertischen.
Sollte doch die Tradis freuen, war das übliche Bild im Mittealter, ging in den Städten im Sommer fast so in den Kirchen zu. Man rastete in der Kirche, jausnete, spielte Würfeln, hielt Ratsversammlugnen ab, kühlte sich in der Kirche ab und das alles während vorne die Messe gelesen wurde.
Traditionellerweise war das Haus Gottes auch ein „Begnungszentrum“ und damit der glaube und Gott wesentlich verwurzelter als heute. Aber es ist halt immer die Sichtweise wieviel Tradition man zulässt (oder wie sehr man die Sicht darauf verengt). Der reine Bet- und Messraum ist eine „Erfindung“ / Nutzungseinschränkung neueren Datums.
Lg
Fiore
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