Papst zur Finanzkrise + ‘Express’ schmäht Toten + Vom Regen in die Traufe + Bester ausländischer Student + Grenzlose Raffgier
Papst zur Finanzkrise
Italien. Papst Benedikt XVI. sprach gestern vor der laufenden Bischofssynode über
die internationale Banken-Pleitewelle. Er mahnte, sich nicht auf falsche Werte zu verlassen. Geld könne
einfach verschwinden und sei letztlich nichts wert. Wer auf Erfolg, Karriere oder Geld setze, baue auf
Sand. Realist sei, wer sein Leben „auf dem Fundament baut, das ewig bleibt.“
‘Express’ schmäht Toten
Deutschland. Mit dem Titel „Leiche von schwulem Kardinal verschwunden“ hat die Kölner Boulevard-Haßzeitung
‘Express’ am Sonntag den Diener Gottes John Henry Kardinal Newman als Homo-Perversen beschimpft. Der Kardinal
„soll homosexuelle Neigungen“ gehabt haben – verleumdete die antikatholische Haßzeitung weiter.
Bester
ausländischer Student
Deutschland. Der Steyler Missionar, Frater Jacques Kamba Kabaya SVD, ist der Gewinner
des diesjährigen Preises des ‘Deutschen Akademischen Austauschdienstes’. Er stammt aus der Demokratischen
Republik Kongo und studiert seit vier Jahren an der Philosophisch-Theologische Hochschule der Steyler
Missionare in der Stadt Sankt Augustin. Der Preis geht an Studenten im Diplomstudiengang, die den besten
Notendurchschnitt des Jahres haben und sich im sozialen Bereich besonders engagieren. Er ist mit eintausend
Euro dotiert. Der Gewinner wird vom Professorenkollegium ermittelt.
Vom Regen in die Traufe
USA. Die
US-anglikanische Diözese Pittsburg hat am Samstag beschlossen, sich von den US-Anglikanern abzuspalten.
Diese seien zu liberal – erklärten die Delegierten der Diözesanversammlung mit 240 gegen 102 Stimmen.
Pittsburg will sich nun direkt der Anglikanischen Gemeinschaft unter dem anglikanischen Erzbistum Canterbury
in England unterstellen.
Grenzlose Raffgier
„Der US-Kongreß rechnete Lehman CEO Richard Fuld vor, daß
er seit 2000 rund 500 Millionen kassiert hätte. Allein das Gehalt betrug 2005 89 Millionen Dollar. Hinzu
kamen im Laufe der Jahre Boni und Gewinne aus Verkäufen von Aktien und Einlösung von Optionen. Kongreß:
»Sie haben fast eine halbe Milliarde Dollar kassiert, finden Sie das fair?« Fuld: Schweigen. Stottern.
»Die Zahlen sind nicht ganz akkurat.« Zittern.“
Die Wirtschafts-Webseite ‘mmnews.de’ über die Anhörung
des letzten Vorstandsvorsitzenden der Pleitebank ‘Lehman Brothers’ vor dem Kongreß der USA.
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20 Lesermeinungen
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@ Stephanus Doch, Stephanus, in traditionellen Gruppen wie der Piusbruderschaft, der Petrusbruderschaft
oder den Servi Jesu et Mariae gibt es sie noch, die wahrhaft guten Hirten. Darüber hinaus vereinzelt
auch sonst noch. – Ja, die hohen Besoldungen für Amtsinhaber in Deutschland führen oftmals zu Mißständen.
#19 Stephanus 15:58:39 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
So, so… mein ganzes Geld ist nun weg, jammert der Kunde vor dem Bankangestellten. So kann man das nicht
sagen, meint dieser: weg ist es nicht, es gehört jetzt nur jemand anderem. + + + Und das ist wohl bei
all diesen Themen der Knackpunkt: Wer ist in der Lage uns ungestraft um unser ganzes Vermögen zu betrügen?
Und zweite Frage: Warum sind wir so feige und lassen uns das immer und immer wieder gefallen? Liegt es
vielleicht an einem von uns total falsch verstandenen Evangelium bzw an einer total falschen Auslegung
desselben durch eine Geistlichkeit die genau weiß warum sie das so macht??? + + + Jetzt bitte Nichts
falsch verstehen, ich will nicht gegen die Kirche hetzen, aber mir kommt in den letzten Jahren immer öfter
der Verdacht, daß Vieles was nicht nur sonntäglich vor uns ausgelegt wird, nur deshalb so ausgelegt
wird, damit wir als Schafherde des Herrn möglichst nicht allzuviele unbequeme Fragen stellen? + + + Und:
wenn dem so ist, sind dann nicht viele unserer Hirten mit z.B A15 überbezahlt? Wo finde ich denn noch
rund um die Uhr, 24Stunden am Tag einen Seelenführer, einen Beichtvater, einen Zuhörer wenn tausend
Fragen nicht wissen wohin? Wo finde ich diese Pfarrer von Ars heute noch? Nicht mal in den traditionellen
Gruppen, muß ich feststellen.
Franz kappes Lieber Franz, nimm bitte zur Kenntnis. Es gibt keinen Stellvertreter Gottes auf Erden. Das
ist eine reine, unsinnige Amtsanmaßung Gott gegenüber und wer einen derartigen Anspruch stellt, beweist
damit, den Standes- und Größenunterschied Gott und winziger Mensch nicht mehr vor Augen zu haben. Ein
derartiger Anspruch ist also nicht nur unsinnig sondern beweist auch eine nicht zu überbietende Überheblichkeit
der Größe Gottes gegenüber. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@ karljosef – Zinskurve? Das glaube ich weniger, daß sich die depfa nur in der Zinskurve verspekuliert
hat. So lautet die offizielle Erklärung. Aber wie wollen Sie mit dieser Methode einen Schaden von 100
Milliarden Euro bewerkstelligen? Solch eine Summe kann man weder verfressen, noch versaufen noch bei schönen
Frauen lassen. Es reicht auch nicht, schlechtere Zinskonditionen zu erhalten. Um 100 Milliarden zu vernichten,
muß man ganz massiv und möglicherweise böswillig anvertrautes Geld in ein Faß ohne Boden lenken. Wer
hat denn zum Beispiel solch einen Finanzbedarf? Natürlich Amerika! – Es wurde ja bereits eingeräumt,
daß die depfa fremde Staaten mit Krediten versorgt hat.
#14 Heinz Josef 20:29:03 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Dank für die Sonne Dank für die Sonne Refrain:la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la, la,
la, la, la, la 1.Dank für die Sonne, Dank für den Wind. Dank für die Menschen, die um mich sind. Dank
für die Tage, Dank für die Nacht, Dank auch für jeden, der für mich wacht. 2.Dank für das Wasser,
Dank für den Fisch, Dank für die Speise auf meinem Tisch. Dank für das Lächeln, Dank für den Gruß,
Dank für die Liebe und jeden Kuss. 3.Dank für die Arbeit, Dank für die Kraft, Dank für das Wissen,
mit dem man schafft. Dank für die Schule, Dank für das Spiel. Was auch geschieht, hat immer ein Ziel.
4.Dank für die Freunde, die mit mir gehen, und Dank für alle, die mich verstehn. Dank in der Freude,
Dank in der Not, Dank sei für alles dir, o mein Gott.
#13 Franz Kappes 17:35:22 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Der Nebenkriegsschauplatz des Papstes Papst zur Finanzkrise Ich würde mir wünschen, dass sich der Stellvertreter
Christi auf Erden mit wichtigen Dingen abgibt und die moraltheologischen Fragen beantwortet, die den Gläubigen
auf dem Herzen brennen. Die Finanzkrise ist Sache des Staates, nicht der Kirche.
#10 Alois Bischof 16:14:23 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Weltwirtschaftskrise 1929 Diese wurde von den gleichen Mächtigen der Hochfinanz der USA, London, Frankfurt
und Paris ausgelöst die auch heute den Einsturz der Börsen und – künftig – mancher afrikanischer und
europäischer Staaten vorbereitet haben. Da geht es um ‘solve et coagula’ und ‘divide et impera’, die
Geldpolitiker vertuschen es ja nur. Diese Geldpolitik wird betrieben, damit man eine neue politische Weltordnung
weiter einführen bzw. ausprobieren könne. Kriege anzetteln, neue Ordnung schaffen. Die AMERO-Münzen
der heimlichen Northern American Union (USA, Kanada und Mexiko) sind schon produziert für den kommenden
Einsturz des US-Dollar.
panetta Sie haben von Wirtschaft keine Ahnung und überlassen Sie das spekulieren über dass was passiert
ist lieber anderen. Depfa hat sich mit der Zinskurve verspekuliert. Die Amis stecken nicht dahinter.
Werte Skuld (oder sollte das eine Ihrer Schwestern sein?), trotz meinem Respekt für Ihre Meinungsfreiheit
und Meinungsäußerung, deren inhaltliche Seite ich teile, ist deren „Dauerbeschuß“ doch ebenso lästig
wie pleonastisch.
Rodolfo Panetto Klug eingefädelt und als einzige Möglichkeit eingependelt, sind fast alle Finanzkrisen
so entstanden. Es sind immer kriminelle Eingriffe in die Gesetzmäßigkeiten des Finanzmarktes vorausgegangen…
Hinter der Finanzkrise steckt groß angelegter Betrug! Es ist gewiß nicht so, daß die Finanzkrise ein
Produkt von Leichtsinn und Fehlern war. Vielmehr dürfte eine langjährige betrügerische Manipulation
der Finanzmärkte durch die Mächtigen der amerikanischen Ostküste dahinterstecken. Aufklärung tut not.
So wurde zum Beispiel bekannt, daß die Tochterfirma der Hypo Real Estate, also die heute irische Depfa,
sich mit der Finanzierung ausländischer Staaten beschäftigte. Dies geschah wohl über verschachtelte
Finanzprodukte, welche auch für Fachleute undurchschaubar waren. Schon Bernie Cornfelds Prinzip war ja,
die Anleger unwissend zu halten. Welche Staaten nun die Depfa bedient hat und zu welchem Zweck, das kann
ich zwar nicht wissen. Wenn man aber die Größenordnung anschaut und bedenkt, daß Amerika wohl immer
noch AAA bewertet wird, dann kommt einem der Verdacht, daß sich Amerika bei solchen Firmen bedient haben
könnte, um seine verbrecherischen Kriege rund um den Globus zu finanzieren.
Was ist da antikatholisch? Mit dem Titel „Leiche von schwulem Kardinal verschwunden“ hat die Kölner Boulevard-Haßzeitung
‘Express’ am Sonntag den Diener Gottes John Henry Kardinal Newman als Homo-Perversen beschimpft. Der Kardinal
„soll homosexuelle Neigungen“ gehabt haben – verleumdete die antikatholische Haßzeitung weiter. Was soll
denn da geklittert und zurecht gebogen werden. Die Neigung von Kardinal Newman ist doch allenthalben bekannt.
Das lernt man doch schon im Religionsunterricht. Die Neigung des Kardinals ist doch nicht antikatholisch.