Evolution
Die mysteriösen Grunzlaute der Indogermanen
Ein Glaube, der Berge versetzt, reicht dem Evolutionisten nicht. Sein Glaube muß auch die Logik des Denkens aus den Fugen heben. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Die Logik der Evolutionisten
Die Logik der Evolutionisten
© Flickr-Benützer: ‘PhOtOnQuAnTiQuE’, CC
(kreuz.net) Unsere Sprache wurde nicht von Gott erdacht – sagen die Evolutionisten. Sie behaupten vielmehr, daß sich Halbmenschen und Menschenaffen das Sprechen selber schrittweise beigebracht haben. Kann man diese Ursprache rekonstruieren?

Viele europäische Sprachen ähneln sich bekanntlich untereinander. Deutsch und Englisch sind sich ähnlich, ebenso Französisch und Portugiesisch, Latein, Griechisch und Sanskrit.

Ähnliche Sprachen werden in Familien und Stämmen zusammengefaßt.

Die romanischen Sprachen entwickelten sich aus dem Latein. Zusammen mit den germanischen, slawischen, baltischen und anderen Sprachen entstammen sie dem Indogermanischen.

Indogermanisch war eine großartige Sprache, die vor 6000 Jahren gesprochen wurde. Sie bot Ausdrucksmöglichkeiten, von denen wir heute nur noch träumen können.

In unseren modernen Sprachen müssen wir umständlich mit Hilfsverben und Präpositionen umschreiben, was der Indogermane mit einer einzigen grammatischen Form sagen konnte.

Es gab dort acht Fälle, die nach drei Geschlechtern in Singular, Dual und Plural dekliniert wurden.

Ebenso wurde das Verb in Singular, Dual und Plural konjugiert. Es gab neben dem Indikativ und Konjunktiv auch den Optativ. Neben dem Perfekt und Imperfekt existierte ferner der Aorist.

Es wäre unmöglich, das Lateinische durch Vergleich und Analyse der romanischen Sprachen zu erschließen.

Ebenso ist es unmöglich, von den ältesten bekannten indogermanischen Sprachen Frühlatein, Homergriechisch, Sanskrit das Indogermanische zu rekonstruieren.

Man kann sich aber dessen grammatischem Reichtum ungefähr vorstellen.

Das Altgriechische liegt von den Sprachen, die in unseren Breiten noch bekannt sind, zeitlich und sprachlich am dichtesten beim Indogermanischen. Das macht Bibelübersetzern viel Kopfzerbrechen.

Denn der Aorist oder der Optativ und viele andere Reichtümer des Griechischen können auf Deutsch nur durch umständliche Hilfskonstruktionen wiedergegeben werden.

Bibelübersetzungen müssen aber andrerseits sprachlich ansprechend sein, wodurch die ursprüngliche Aussage vielfach verflacht wird.

Es ist auch interessant zu sehen, daß die Geschichte des Indogermanischen den Behauptungen der Evolutionstheorie genau entgegengesetzt ist.

Im Laufe der Jahrtausende haben die indogermanischen Sprachen immer mehr von ihrem grammatikalischen Reichtum verloren.

Der Wortschatz hat sich zwar vergrößert und die verlorengegangenen Formen wurden teilweise durch neue Bildungen und Hilfswörter ersetzt.

Aber insgesamt ist in der Formenlehre das Gegenteil von Höherentwicklung eingetreten.

Ein Evolutionist muß also behaupten, daß das hochkomplexe Ur-Indogermanische sich aus dem Grunzen von Affen heraus höher entwickelt hat als die modernen sogenannten Hochsprachen.

Die Linguistik ist heute eine wichtige Stütze der Schöpfungslehre – wie eine neue katholische evolutionskritische Vereinigung ausführlich darstellt.

Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nordelsaß.
      
109 Lesermeinungen
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#118   Schalom   08:20:19 | Dienstag, 24. März 2009
Heute Bibeltag Thema Grunzendes
Lev 7, 21
Wenn Dein Nachbar Lederhandschuhe vom grunzendem Vieh trägt, merz ihn aus, denn es ist vor dem Herrn der Scharen ein Gräuel.
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#117   Kunibert   08:13:53 | Dienstag, 24. März 2009
@clarissa colonia – Mißverständnis?
„übte ich das Lehramt aus, wäre Ihre Zuschrift wohl nur mit „mangelhaft“ (Thema verfehlt) zu beurteilen.
Der Autor des sog. Artikels macht sich, soweit von mir verfolgt, anheischig, Evolution anhand der indogermanischen Sprachentwicklung als widerlegt (resp. widerlegbar) darzustellen.
Dem widersprechend haben in der Materie offensichtlich sachkundigere Zuschreiber als Sie nachgewiesen, daß es zur These der sprachlichen Depravation (als sprachwissenschaftlicher Gegenthese zur naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie) durchaus Gegenbeispiele gibt, welche die Aussagefähigkeit der Ausgangsthese gegen die Evolutionstheorie zumindest in bezweifelbar machen.
Wenn Sie nun von der Möglichkeit einer glaubensbasierten Sprachwissenschaft schwadronieren, nur um Ihre hier bereits beäußerten Thesen zu stützen, verrät das kaum mehr als Ihre umfassende Inkompetenz in dieser Fragen – ohne, daß ich mich anheischig machen würde, mehr davon verstehen zu wollen.“
Hier könnte ein Mißverständnis vorliegen.
Ich hatte nicht das Thema des Artikels – Sprachevolution – im Sinn. Mein Kommentar bezog sich auf den Beitrag von Atheist vom 22. März 2009 20:52, in welchem er den Kommentar von Josef Preßlmayer vom 19. März 2009 12:20 einging, der nicht das Thema des Ausgangsartikels (Sprachevolution) betrifft, sondern Evolution im allgemeinen.
Bzgl. der Diskussion zum Thema Sprachevolution können Sie auch einige Beiträge hier drüben www.kreuz.net/…ticle.8830-page.html finden.
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#116   clarissa colonia   01:25:13 | Dienstag, 24. März 2009
Werter kunibert,
übte ich das Lehramt aus, wäre Ihre Zuschrift wohl nur mit „mangelhaft“ (Thema verfehlt) zu beurteilen.
Der Autor des sog. Artikels macht sich, soweit von mir verfolgt, anheischig, Evolution anhand der indogermanischen Sprachentwicklung als widerlegt (resp. widerlegbar) darzustellen.
Dem widersprechend haben in der Materie offensichtlich sachkundigere Zuschreiber als Sie nachgewiesen, daß es zur These der sprachlichen Depravation (als sprachwissenschaftlicher Gegenthese zur naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie) durchaus Gegenbeispiele gibt, welche die Aussagefähigkeit der Ausgangsthese gegen die Evolutionstheorie zumindest in bezweifelbar machen.
Wenn Sie nun von der Möglichkeit einer glaubensbasierten Sprachwissenschaft schwadronieren, nur um Ihre hier bereits beäußerten Thesen zu stützen, verrät das kaum mehr als Ihre umfassende Inkompetenz in dieser Fragen – ohne, daß ich mich anheischig machen würde, mehr davon verstehen zu wollen. Aber ich anerkenne die Kenntnisse von Experten.
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#115   Kunibert   01:02:08 | Dienstag, 24. März 2009
@Atheist
„Atheistische Wissenschaftler und Gläubige stehen vor demselben Dilemma: etwas glauben zu müssen, was niemand genau weiß, weil niemand dabei bei Beginn der Welt dabei war.“
So formuliert, könnte man meinen, daß es sich um 2 grundversch. Gruppen handelt. Es gibt/gab aber auch Wissenschaftler (W), die keine Atheisten sind/waren: z.B. Planck, Mendel, Kepler, Newton, Einstein, und viele andere.
Jeder Atheist/Gläubige glaubt etwas, egal ob W oder nicht.
Wichtig: Unterschied zwischen Motivation eines W und naturwiss. Ergebnissen/Argumenten für seine Hypothese.
„Einige glauben an die Überlieferungen eines „Heiligen Buches“, andere versuchen, durch Beobachtung der augenblicklichen Welt, Durchführung von Versuchen und Formulierung von Gesetzmäßigkeiten (und Testen derselben) eine „glaubwürdige“ Hypothese zu entwickeln.“
Ja, ID hat was. ;-)
„Wenn beide „Lager“ dies einmal anerkennen würden, wäre es sehr viel einfacher, miteinander ohne Polemik sprechen zu können.“
Nun, es betrifft das eigene Weltbild => schwierig, aber nicht unmöglich, sachlich zu bleiben.
„Übrigens können „die Atheisten“ ihre Frage 3.) beantworten: es ist das Gesetz der Evolution!“
Das sehe ich anders. Die ET bietet meines Erachtes nur eine fragwürdige, rein theoretische Erklärung. Bisher konnte z.B. noch keinerlei Makroevo nachgewiesen werden – trotz jahrzehntelanger, erfolgversprechender Forschung. Stattdessen steht man nun vor Variationsgrenzen für „Mutation-Selektion“ (=> Gesetz der rekurrenten Variation)…
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#114   Atheist   20:52:53 | Sonntag, 22. März 2009
@Josef Preßlmayer: Gute Fragen…und Gemeinsamkeiten zwischen Atheisten und Theisten
Vielen Dank für die Fragen, die Sie gestellt haben.
Es sind dies wirklich interessante Fragen, die auch die Wissenschaftler noch nicht abschließend beantworten und beweisen konnten.
Atheistische Wissenschaftler und Gläubige stehen vor demselben Dilemma: etwas glauben zu müssen, was niemand genau weiß, weil niemand dabei bei Beginn der Welt dabei war.
Also geht es ums „Hören-Sagen“: Einige glauben an die Überlieferungen eines „Heiligen Buches“, andere versuchen, durch Beobachtung der augenblicklichen Welt, Durchführung von Versuchen und Formulierung von Gesetzmäßigkeiten (und Testen derselben) eine „glaubwürdige“ Hypothese zu entwickeln. (und leider viel zu viele machen sich überhaupt keine Gedanken darüber)
Hier unterscheiden sich Theisten und Atheisten in keiner Weise.
Sie unterscheiden sich lediglich in der Entscheidung für eine der beiden Hypothesen (Gott oder BigBang?), wobei jede Gruppe andere Gründe ins Feld führt, warum ihre Hypothese die bessere ist.
Wenn beide „Lager“ dies einmal anerkennen würden, wäre es sehr viel einfacher, miteinander ohne Polemik sprechen zu können.
Übrigens können „die Atheisten“ ihre Frage 3.) beantworten: es ist das Gesetz der Evolution!
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#113   Kunibert   17:07:35 | Samstag, 21. März 2009
Evolution und Zufall
Mit „Mutation und Selektion“ und vielen kleinen Schritten, die alle einen Vorteil erbrachten, hatte die ET eine plausibel erscheinende Erklärung.
Aber auch nach jahrzehntelanger Forschung sind bis heute kaum positive Mutationen bekannt. Man sah sich daher gezwungen, auf viele kleine Schritte mit geringfügigen oder sogar unsichtbaren Auswirkungen umzusteigen.
Was bedeutet das für die natürliche Selektion?
„Die natürliche Selektion hat keinen zufälligen Einfluss auf die Änderung der Genfrequenz einer Population, sondern ist direkt gekoppelt an den Überlebens- und Reproduktionserfolg von Individuen, also deren Angepasstheit an ihre Umwelt. Die genetische Drift hat keine derartigen Ursachen, sondern ist rein zufallsbestimmt.“ (Wikipedia zu Gendrift de.wikipedia.org/wiki/Gendrift)
Wenn also selektierbare Unterschiede fehlen, dann kann die natürliche Selektion nicht wirken. Die Verbreitung von Mutationen erfolgt dann stattdessen per Gendrift.
Aus „Mutation und Selektion“ wird „Mutation und Gendrift“ und somit wird Zufall mit Zufall kombiniert, oder nicht?
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#112   DJM †   10:59:15 | Freitag, 20. März 2009
@Preßlmayer
Sie sind Protestant, gell?
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#111   defendor   10:29:41 | Freitag, 20. März 2009
Dr. Presslemayer…Ihr Beitrag ist eine ausgezeichnete „Ohrfeige“…
an die nach ihrer Auffassung „zufällig“ sich hier auf Erden Befindlichen !
Vielleicht darf ich noch hin zu fügen, dass wir – deren „Argumentation“ folgend – nun auch nicht annehmen können, dass deren „zufälligen Hirnaktivitäten mittels zufälligen synaptischen Verbindungen“ auch mehr als „Zufall“ sein können.
Ergo…sind die geisten Fähigkeiten der „Zufalls-Krakler“ selbst blosser „Zufall“ und daher ohne Sinn und Zweck in die Absurdität des „Zufalls“ eingebunden !
Ergo…sind deren Verlautbarungen…
nicht der Rede wert…denn sie verlieren sich „zufällig“ in der Sinn- und Hoffnungslosigkeit einer von GOTT und seiner liebenden Barmherzigkeit losgesagten Seele…
und besagen schlichtweg nichts !
und werden zu Schall und Rauch !
www.gloriapolo.net/
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#110   Josef Preßlmayer   10:05:18 | Freitag, 20. März 2009
Ist es wahr, dass wir durch Zufall entstanden sind oder nicht ?
Die Zufalls-Anbeter „DJM“, „Ultramontanus“ und „Peter Pan“, die der „Münchhausen-Religion“ angehören, wonach sich der Kosmos am eigenen Schopf aus dem Nichts gezogen hat, fühlen sich auf den Schlips getreten, weil jemand wagt, einige Fragen zu stellen, zu denen der menschliche Geist fähig ist, aber von den Anbetern des Götzen „Zufall“ ausgeblendet und verdrängt werden, womit, ähnlich der Sprachdegeneration eine solche der mentalen Funktionen festzustellen ist.
Tatsache ist, dass die Einbeziehung des Wirken Gottes in sein Werk von den Atheisten, die Darwin als ihren großen Säulenheiligen vereinnahmen, völlig verschwiegen wird.
Die „blinde“, gänzlich zufällige Mutation von Erbgut, an welche die Atheisten ebenfalls als Schleppenträger ihres Herzens-Prinzen glauben, ist durch den damit einhergehenden Verzicht auf eigene Denkfähigkeit ein weiteres Beispiel von Rudimentierung und Verarmung früher genutzter Funktions-Vielfalt.
Die Atheisten dulden keinen Sinn, keinen Plan, keine Intelligenz im Kosmos. Ihr einziges, degeneriertes Dogma, das sie gelten lassen, ist der Obergötze „Zufall“.
Wir können Gott nicht erfassen, begreifen. Was wir verstehen können, ist, dass alles eine Ursache hat. Diese letzte Ursache, auf die alles zurückgeht, ist Gott.
Das Wertvollste, was dem Menschen geschenkt wurde, ist die Liebe. Daher ist Gott auch die Liebe. Aus dieser göttlichen Liebe des Schöpfervaters gab sich Jesus für uns zur Sündenvergebung hin!
Danke, „Shalom“, für die guten Wünsche!
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#109   Jörg Guttenberger, Köln   22:59:43 | Donnerstag, 19. März 2009
Sprachgesetze
Hiermit gegen die Evolution zu argumentieren, geht an der Wirklichkeit vorbei. Fügespreitzung und Lautlässigung gehören nun einmal zu den Sprachentwicklunggesetzen.
Daß der körperliche Verschleiß sofort nach der Geburt beginnt, spricht schließlich auch nicht gegen das Wachstum!
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#108   franziskus   22:55:28 | Donnerstag, 19. März 2009
Sehr geehrte Frau Galatea!
Ich habe an die Bemerkung im Text angeknüpft, dass die Bibelübersetzer sich über die wohl beste Übersetzung den Kopf zerbrechen.
Hieronymus, der große Übersetzer der neuen römischen Staatsreligion hat selbst oft nicht weiter gewusst und so geschrieben, wie es Papst Damasus I. recht war.
Neue Forschungen haben gezeigt, wie frauenfeindlich damals interpretiert wurde.
Wenn ich meine anödende Reihe von Thesen dahingehend fortsetzen darf:
Jesus will nicht,
dass jemand seine Ehefrau um des Gottesreiches willen verlässt.(Lk 18,29)
dass seine Jünger ihre Frauen, Kinder oder das eigene Leben „gering achten“ (hassen, aufgeben) Lk 14,26)
dass jemand sein Leben für seine Freunde hingibt (Joh 15,13).
Jesus, der Auferstandene, spricht nicht abweisend oder überheblich zu Maria von Magdala. (Joh 20,17)
Jesus rügt Martha nicht dafür, dass sie ihn mit Speis und Trank bewirtet. (Lk 10,40)
Jesus tadelt seine Mutter nicht bei der Hochzeit zu Kana.(Joh 2,4)
Vor Ostern darf man sich schon eine kleine Auferstehung der urchristlichen frohen Botschaft wünschen.
Wie Viele sind doch heute noch – auch und gerade in diesem Forum – vom scharfmacherischen Geist falscher Übersetzungen begeistert.
:'(
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#107   pamino   22:47:52 | Donnerstag, 19. März 2009
gr. Akzente und spiritūs
Mittwoch, 18. März 2009 20:54, Burgorus: Ad litteras: Ich bin kein Linguistiker, sodass ich nicht in allen Sprachen mitreden kann.
Linguistiker können über alle Sprachen reden, tun es aber meist in der Muttersprache.
[…]
Das gr. gilt (meiner Meinung nach) als das erste vollständige Alphabet, das mit Akzent, Gravis, Circumflex und Spiritus lenis bzw. asper noch viel detailgenauer ist als unsere Schrift.
Das klass. Gr., das vom Athen des 5. Jh. v. Chr., kam noch ganz ohne die geschriebenen, weder Dynamik noch Vokallänge sondern Tonhöhe angebenden Akzente aus. Sie wurden erst gut 200 Jahre später von einem alexandrinischen Grammatiker erfunden, da man Homer nicht mehr richtig aussprach. Der acutus gab einen hohen, der circumflexus einen steigenden und wieder fallenden Ton an. Wo eine Endsilbe mit acuto nicht mehr zu ‘betonen’ ist, wird sie statt des acuti mit einem gravi geschrieben; dieser aber zeigt keinen Ton an, sondern bedeutet lediglich ‘nicht mehr acutus’. Die ‘Betonung’ ist ein lex. Parameter des gg. Wortes und kann nicht willkürlich geändert werden.
Schon im klass. Att. gab es ein Anhauchungszeichen, der sog. spiritus asper, das ggf. vor einem Vokal im Anlaut gesetzt wurde, und wo dieser nicht anzuhauchen war, wurde vor ihm ein Nichtanhauchungszeichen, der sog. spiritus lenis, gesetzt. Die Längenunterschiede Ε/Η und Ο/Ω wurden erst ab 414 v. Chr. geschrieben; vorher gab es nur E und O. Das frühere H [h] wurde senkrecht geteilt: l. H.=sp. asper, r. H.=sp. lenis.
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#106   Galatea   22:20:46 | Donnerstag, 19. März 2009
Klar, Herr Franziskus.
Obwohl Ihr Zuschreiben mit der Diskussion nicht das mindeste zu tun hat, muss man – wie das Murmeltier – Ihr: Jesus wollte dies nicht, Jesus tat das nicht, das Evangelium irrt hier, da – dort auch – in rhythmischen Abständen zur Kenntnis nehmen.
Es langweilt.
Klar, wir sind alle erlöst. Freilich, man muss das alles nicht persönlich nehmen, was die Evangelien berichten, die lügen und sind sowieso frauenfeindlich.
Zu Gott finden muss man nicht mehr, weil der Gott, der hat uns ja extra schon so erschaffen.
Das einzige, was der Mensch noch braucht, sind nette Sprüche, die möglichst was mir Umarmen zu tun haben.
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#105   franziskus   22:07:50 | Donnerstag, 19. März 2009
Entschärfte Jesusworte
Das Altgriechische liegt von den Sprachen, die in unseren Breiten noch bekannt sind, zeitlich und sprachlich am dichtesten beim Indogermanischen. Das macht Bibelübersetzern viel Kopfzerbrechen.
Der sprachliche Ausdrucksreichtum hat sich tatsächlich nicht fort-. sondern zurückentwickelt. Vom Lesen oder Hören kam man aber zum sehr fortschrittlichem bunten(Fern-)Sehen.
Wenn man manchen angeblichen Worten Jesu nachgeht, die depressiv oder widersprüchlich klingen, kann man auch zu besseren Übersetzungen kommen, als die Kirche über die Vulgata verbreitet hat.
Um nur einige Beispiele zu nennen, wo es um scheinbare Unterdrückung, Bevormundung oder „geistiges Sklaventum“ geht:
Jesus will nicht, dass seine Jünger „sich selbst verleugnen“ und „ihr Kreuz auf sich nehmen“
(Mk.6,34-35)
Jesus kündigt niemand an, dass er „sein Leben verliert“, wenn er es liebt. (Joh. 12,25)
Jesus wünscht sich von niemanden, dass er „der Letzte von allen“ und der „Diener aller“ sein soll. (Mk 9,35b)
Jesus komm nicht, um statt „Frieden“ das „Schwert“ und familiäre Entzweiung „auf die Erde“ zu bringen. (Mt 10,34-36)
Jesus komt nicht, um „Feuer auf die Erde zu werfen“ (Lk 12,49)
PAX ET BONUM! o^/
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#104   DerRabe   19:42:49 | Donnerstag, 19. März 2009
Es war einmal ein Mensch…
…der sprach lächelnd zu einem Affen: Wir stammen von euch ab Bruder! Da schaute ihn der Affe sehr erschrocken an und konnte sich nicht beruhigen, dass die Affen schuld am Menschen sein sollen.
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#103   pamino   17:03:39 | Donnerstag, 19. März 2009
:-) :-] :-D
Mittwoch, 18. März 2009 18:51, Ultramontanus: Wieso soll das gegen die Evolutiontheorie etwas taugen? Sprache kann auch irgendwann auf einem hohen Niveau sein und dann wieder degenerieren. Viellicht weil eine zu komplexe Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte eher ein Nachteil ist als ein Vorteil.
Ich sehe das eher als der progressive Abfall von der Gottesnähe im Paradies. Da der sprachliche Abfall der westlichen Welt schwerlich weitergehen kann, ohne daß die Sprache als solche zu existieren aufhört, nehme ich an, daß entweder das judicium per ignem bevorsteht, oder es sprachlich bald wieder aufwärts geht. Letzteres scheint mir wahrscheinlicher, denn wir haben den Babelturm mehr oder minder überlebt, und seit dem Babelturm gibt es auch noch die Erlösung. Schließlich bin ich ein Optimist.
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#102   mahner   15:53:33 | Donnerstag, 19. März 2009
homepage…
War gerade auf der homepage des Autors. UM HIMMELS WILLEN IST DAS PIMPFIG !!!!
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#101   Ultramontanus   15:15:07 | Donnerstag, 19. März 2009
„Wer hat …geschaffen?“
Diese Frage setzt doch schon voraus, dass es einen Schöpfer geben muss oder jedenfalls, dass er eine personale Identität hat. Sie ist also irgendwie nicht sinnvoll. Als Agnostiker kann ich nur feststellen, dass es Gottesvorstellungen gibt und das man sich als Mensch fragt, wo das Universum herkommt oder ob es vielleicht selbst ewig ist.
Soweit mir bekannt ist, ist Darwin als Agnostiker gestorben, nicht als Theist. Auf jeden Fall nicht als Christ.
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#100   Peter-Pan   13:26:22 | Donnerstag, 19. März 2009
@Josef Preßlmayer
Die Atheisten sind ein weiteres Beispiel für Degeneration. Sie können keine Antwort auf die Frage geben:

Und die Schöpfungsgelehrten hier suchen nicht einmal nach einer Antwort. Sie begnügen sich schlicht mit der Aussage, dass alles von Gott kommt und Gott von nichts kommt. Sehr bequem, sehr praktisch. Es macht eigenständiges Denken völlig überflüssig.
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#99   Schalom   12:46:47 | Donnerstag, 19. März 2009
Werter Herr Bröselmeier, Höhepunkt der Evolution ist der homo sapiens catholicus traditionalensis
caelebs.
Herzliche Glückwünsche zum Josefitag
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#98   DJM †   12:43:23 | Donnerstag, 19. März 2009
@Preßlmayer: Degenereszenz
ist der Zustand einer pathologischen Decadenz.
1. Die Materium ist nicht, was es zu sein scheint. Folglich gilt als Mutter der Wissenschaften, frei nach Schopenhauer die Frage nach dem WARUM? Warum wurde das Materium geschaffen?
2. Der Cosmos ist das Gegenteil von Chaos. Darin erübrigt sich auch Ihre Frage nach dem Sinn.
3. Die Frage danach WER die Gesetze geschaffen hat, entfällt hinsichtlich dem Paulusbrief, worin steht, dass der Mensch, der an Christus glaubt, nicht unter dem Gesetz steht, eben weil das Gesetz wegen der Sünde in die Welt kam und nicht umgekehrt.
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#97   pamino   12:28:48 | Donnerstag, 19. März 2009
Popozölibat: enfin !
Donnerstag, 19. März 2009 10:43, zölibat: […] homo sapiens catholicus traditionaliensis caelibatus
Nein, hier heißt es cælebs [adj. et subst.].
Es ist nicht überraschend, daß es ein Beitrag zur Sprache ist, den die Catamiten zu erschreiben versuchen.
Ad multos annos, Herr Dr. med., und mögen die Dr.es phil. endlich aufhören, über solche Überlegungen süffisant herabzulächeln!
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#96   Josef Preßlmayer   12:20:28 | Donnerstag, 19. März 2009
Ist Degeneration Teil der Evolution?
Der Zweifel, den Darwin selbst an seiner Lehre hatte, wird weitgehend verschwiegen.
Er anerkannte das Wirken Gottes, was von seinen atheistischen Epigonen jedoch verschwiegen wird. Nur für das Individuum könne seine Theorie der Evolution und Selektion angewendet werden, nicht aber für die Art.
Warum sollte aber die Schöpfung gerade vor dem Einzelwesen Halt machen, sonst aber alles nach seinen universalen Gesetzen gestalten? Die Schöpfung Gottes ist ungeteilt!
Die Atheisten sind ein weiteres Beispiel für Degeneration. Sie können keine Antwort auf die Frage geben:
1.) Wer hat die Materie geschaffen
1.a) Wer hat die mathematischen Gesetzmäßgkeiten geschaffen, denen die Materie folgt?
2.) Welchen Sinn hat der Kosmos?
3.) Wer hat die Gesetze geschaffen, nach denen sich Materie zu immer komplexeren, sich mit der Umwelt austauschenden und vermehrenden („lebenden“) Einheiten entwickelt?
Darwins Evolutionstheorie, nach welcher „zufällige“ Mutationen (Erbgutänderungen) einen Motor der Evolution darstellt, verhöhnt die Intelligenz der Naturgesetze Gottes.
Die Mutationen sind mit Sicherheit nicht blind, wie Darwin und seine degenerierten Epigonen behaupten, die seine vielfältigere Theorie heute depraviert, verarmt wiedergeben, sondern sind im Sinne einer besseren Anpassung zielgerichtet, sinnvoll.
So wie Galaxien, Arten und Zivilisationen aufblühen und degenerieren, wie wir es heute an unserer christlichen sehen, ist in den Schöpfungsplan wohl auch das Degenerieren einbezogen!
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#94   lateiniheini   11:27:55 | Donnerstag, 19. März 2009
Ein richtig schöner Witz…mit Pointe
Papst Benedikt, Kardinal Lehmann und „Bischof“ Williamson sitzen in einem Ruderboot und rudern über einen See. Williamson redet und redet und redet über Keuschheit, unbefleckte Empfängniss und nicht vorhandene Gaskammern!Er hört nicht auf zu reden! Da wird es Lehmann zu bunt, mitten auf dem See steigt er aus dem Boot, geht übers Wasser an Land und setzt sich auf eine Bank. Williamson redet weiter, dem Papst wird es auch zu bunt, er steigt auch aus, geht übers Wasser an Land und setzt sich neben Lehmann auf die Bank!Williamson redet weiter, plötzlich merkt er das er allein ist! Langweilig, denkt er, steigt auch aus…und säuft ab! Nach einer halben Stunde schaut der Papst Kardinal Lehmann an und meint: „Du, hätten wir ihm nicht doch besser verraten sollen, wo die Steine liegen?“ Daraufhin schaut Lehmann den Papst ganz entgeistert an und meint:“ Aber Benedikt, welche Steine denn?“
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#93   litterae sunt divitiae   11:22:12 | Donnerstag, 19. März 2009
Poposex,
hat denn diese Geschichte wenigstens eine gute Pointe?
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#91   catholic   10:43:13 | Donnerstag, 19. März 2009
Lieber sefirot*** Der hochentwickelte homo sapiens catholicus traditionaliensis caelibatus
steigt nur in einer von Cardinal Meise geweihten Duschalbe unter die Weihwasserbesprenkelanlage.
Wer es fassen kann, der fasse sich :(3
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#88   Sefirot   09:46:50 | Donnerstag, 19. März 2009
Die Illustration zum Text
besagt doch eindeutig, dass den beiden Affen ein
konservativer Katholik vorausgeht, um die darwinsche Theorie zu bekräftigen.
Um der Keuschheit Genüge zu tun, hat
er rasch noch einen Slip umgelegt, falls er in die Wanne
oder in die Sauna möchte, damit da nix passiert…
:-D :-D :-D
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#86   Schalom   09:30:15 | Donnerstag, 19. März 2009
matt3 Eahnane Urlaute über „Katholiken“ san ja scho ganz gwies richtig
Na, die kennan ned denga- dös siecht ma bei die Jesuitn, beim Babst und a bei mir ganz deitlich. Drum ist guad, dass sölane Leid gibt wiea Sie, die a so a profunds Gfui fia die Schprach ham. Da ham Sie so zwoa Kischterl, in dös oane deama die Schwärmer eini und in de ander de Denker. Genau, schlau.
Gäh, songs amoi, wo ham denn Sie as Denga glernt, Mista Siemgscheidl? :(3
Scheena Griass aus dem boarischn Schprachresärwa,
Eahna gans vaschwarmta schal om
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#85   matt3   09:01:25 | Donnerstag, 19. März 2009
Diese Sprachenkiste ist ein wenig relevanter Nebenschauplatz…
man kann von allen möglichen Ansätzen her gegen den Darwinismus argumentieren, wenn man es korrekt und unter korrekten Annahmen tut und mit den richtigen Argumenten.
Dieser Artikel ist äusserst dünn und gleitet schnell ab. Katholiken sind keine Denker, sondern Schwärmer.
Sprache ist Ausdruck des menschlichen Bewußtseins. Der Mensch lernt sprechen und spricht, weil er in seinem Wesen die Fähigkeit dazu besitzt in Gegensatz zum Affenwesen. Der Affe hat nicht das Potential des Menschen, daher hat er auch nichts Gscheites zu sagen als Urlaute.
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#84   Peter-Pan   07:28:39 | Donnerstag, 19. März 2009
Merkwürdiges Evolutionsverständniss
Es ist auch interessant zu sehen, daß die Geschichte des Indogermanischen den Behauptungen der Evolutionstheorie genau entgegengesetzt ist.
Inwiefern bitte? Inwiefern widerspricht dies der Evolutionsaussage, dass sich Anpassungsfähigkeit durchsetzt? Das ist doch der springende Punkt, oder?
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#83   Uwe Schmidt   02:41:24 | Donnerstag, 19. März 2009
Tocharisch
Habe jetzt alles gelesen bzw. überflogen und da ist mir ein alter Indogermanisten-Witz eingefallen:
Wie heißt „3 Ochsen“ auf Tocharisch?
Trai oxn.
Naja, Tocharisch ist aber nicht immer so einfach.
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#82   litterae sunt divitiae   01:15:51 | Donnerstag, 19. März 2009
Ach, Herr Schmidt
mit Chinesisch bin ich auch schon gekommen. Lesen Sie, was Galatea mir antwortete:
Dies Aussage ist allein dem Zeitgeist geschuldet, nicht der Erkenntnis. Selbiges gilt dem Chinesischen.
Leider kommt mir das Spanisch vor und Galatea hat es in guter kreuz.net – Manier noch nicht für nötig befunden, mir zu erklären, was Chinesisch mit Zeitgeist zu tun haben soll. Solange gelte ich aber „in dubio contra reum“ als widerlegt.
Und dass Tiere miteinander kommunizieren können, wurde auch schon vom User DJM widerlegt.
Sie sind nicht auf dem Stand der Dinge ;-) !
Gute Nacht und Grüße,
l.s.d.
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#81   Uwe Schmidt   00:41:21 | Donnerstag, 19. März 2009
Chinesisch tut’s auch
Das Chinesische verzichtet auch weitgehend auf Grammatik:
z.B. tâ dâng-rán bù qù.
Wörtlich: er genau-richtig nicht geh.
Gemeint ist: „Natürlich geht er nicht.“
Oder ni3 shuô-de tài kuài le.
du Sprech-weise zu schnell, definitiv.
„Du sprichst zu schnell!
Das Indogermanisch von vor 5000 Jahren und dessen Vorgängersprachen vor 10 000 Jahren waren aber längst noch keine Ursprachen. Der Mensch spricht schon seit sehr viel länger, schon Tiere können sich verständigen, natürlich nicht so ausgefeilt wie wir, aber es reicht, um Artgenossen z.B. zu warnen o.ä.
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#80   schamane40   00:33:13 | Donnerstag, 19. März 2009
Was ist wesentlich?
Ja, was?
Da flog gerade ein Volgel vorbei.
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#79   Burgorus   00:25:22 | Donnerstag, 19. März 2009
@litterae sunt divitiae @vineta
OK, aber Herr Lindemann behauptet doch das Gegenteil, dass sich nämlich Wörter abschleifen (z.B. amicus wurde im Frz. zu „ami“).
Da wird ja die Endung gestrichen, sodass Kasus-Bildung nicht mehr möglich ist, wofür die Präpositionen herhalten müssen.
Vineta schrieb: Daß ein umfangreiches Kasus-System einhergeht mit der Möglichkeit, sich differenzierter auszudrücken, will mir nicht einleuchten. Im Gegenteil: Mit Hilfe von Präpositionen läßt sich doch nicht selten deutlicher werden. Mancher Schüler denkt doch bei „timor dei“ vielleicht nur an „ die Furcht Gottes“ statt an „ die Furcht vor Gott“. Im Englischen haben die Präpositionen fast das ganze Kasussystem schon verdrängt. Kann man etwa deshalb sagen, ein Text John Henry Newmans lasse an Klarheit zu wünschen übrig im Vergleich zu einem Text Cäsars?
Da es eben unsere Kasus nicht mehr schaffen, alles klar genug auszudrücken, benötigen wir die Präpositionen. Elegant ist es aber, ohne sie auszukommen. Es wäre tatsächlich nötig, zwei Casus für Genitivus objectiveus und Genitivus subjectivus zu haben.
Eine Präposition oder auch eine Vorsilbe sorgt vor, dass nichts missverstanden wird, es sind also Angst-Wörter, die der Sprache die Kraft rauben, den Saft nehmen. In der Dichtung werden sie gemieden. Da will man mit wenig treffenden Wörtern viel sagen. Zugegeben, Dichtung lebt auch ein wenig von der Mehrdeutigkeit.
Dass Englisch mit weniger Vorsilben auskommt, gibt ihm den gewissen Reiz. Zu viele Vorsilben wirken umständlich.
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#78   litterae sunt divitiae   00:05:18 | Donnerstag, 19. März 2009
@Burgorus
Englisch ist nicht leicht. Ich behaupte aber, dass hängt mehr mit besonderen Eigenarten des Englischen zusammen, als mit seiner analytischen Struktur. Engl. hat ein undurchschaubares System, wann welche Präpositionen verwendet werden, hat sehr viele Idiome und eine gruselige Satzstellung im Bezug auf Adverben. Hinzu kommt die riesige Kluft zwischen Aussprache und Rechtschreibung, die etymologisch – historisch bedingt konservativ geblieben ist, während die gesprochene Sprache den „Great Vowel Shift“ durchlief.
Vorsilben und Präpositionen machen eine Sprache hässlich. Je kürzer die Sprache, umso eleganter ist sie, als umso intelligenter wird sie empfunden.
OK, aber Herr Lindemann behauptet doch das Gegenteil, dass sich nämlich Wörter abschleifen (z.B. amicus wurde im Frz. zu „ami“). – Was auch in den Fällen stimmt. Doch, wie Sie selber ja geschrieben haben, gibt es auch hier umgekehrte Tendenzen.
Außerdem müsste Ihnen Englisch doch dann besonders gut gefallen. Ich finde, Wörter sind dort – verglichen mit denen anderer germ. Sprachen, wie dem Deutschen, doch kürzer. z.B. heißt das engl. Partizip zu „sing“ SUNG, während das deutsche entsprechende „gesungen“ lautet, also um zwei Silben länger ist.
Grüße, l.s.d.
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#77   Burgorus   23:54:23 | Mittwoch, 18. März 2009
@litterae
Ich weiß nicht, ob die Behauptung verkehrt ist, dass Latein leichter als Englisch ist. Zumindest gilt hochwertiges Französisch als leichter als hochwertiges Englisch. Flexionen lernt man. Einmal gelernt, fertig. Aber wo es keine Flexionen gibt, sind einfach Nebensächlichkeiten wie Wortstellung viel wichtiger. Eine Privat-Englisch-Lehrerin hat mal verboten, englische Wörter zu lernen. Man dürfe nicht Wörter lernen, sondern Redewendungen. Anders ausgedrückt muss man immer gleich Sätze anstatt Wörter lernen, und Sätze gibt es mehr als Wörter, obwohl Englsich deren ohnehin schon so viele hat.
Ich finde es auch wesentlich eleganter, wenn die Deklination schon alles ausdrückt, wenn auch erst durch den Zusammenhang. „Ego te solvo peccatis tuis“ ist klassisches Latein. Im Kirchenlatein (Spätlatein) heißt es aber „Ego te absolvo a peccatis tuis“. Dieses „ab“ und dieses „a“ wirkt nicht elegant. Vorsilben und Präpositionen machen eine Sprache hässlich. Je kürzer die Sprache, umso eleganter ist sie, als umso intelligenter wird sie empfunden.
Die Mathematiker-Sprache ist so kurz, dass sie selbst Mathematiker selten verwenden, sondern um des besseren Zugangs willen lieber in der Umgangssprache schreiben.
Bei einigen Fachausdrücken, die Sie verwenden, schaue ich bei Wikipedia nach, um deren Bedeutung genau zu verstehen. Hatte jetzt gelernt, dass die Vorsilbe „be“ ein Affix ist, das ein intransitives Verb zu einem transitiven macht. Eigentlich klar, war mir aber zuvor nicht bewusst.
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#76   litterae sunt divitiae   23:51:53 | Mittwoch, 18. März 2009
Präpositionen
Im Artikel wird z.B. von umständlichen Umschreibungen mithilfe von Partizipien gesprochen.
Bevor’s mir jemand ankreidet: ich meinte natürlich Präpositionen.
Tja, selbst Vineta leuchtet das nicht ein, was an Kasus besser sein soll, als an präpositionalen Umschreibungen. Das ist dann aber ein schlechtes Zeugnis für Herrn Lindemanns Artikel.
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#75   Vineta   23:42:11 | Mittwoch, 18. März 2009
Wo aber die Dekadenz zweifelsfrei zu beobachten ist:
Daß ein umfangreiches Kasus-System einhergeht mit der Möglichkeit, sich differenzierter auszudrücken, will mir nicht einleuchten. Im Gegenteil: Mit Hilfe von Präpositionen läßt sich doch nicht selten deutlicher werden. Mancher Schüler denkt doch bei „timor dei“ vielleicht nur an „ die Furcht Gottes“ statt an „ die Furcht vor Gott“. Im Englischen haben die Präpositionen fast das ganze Kasussystem schon verdrängt. Kann man etwa deshalb sagen, ein Text John Henry Newmans lasse an Klarheit zu wünschen übrig im Vergleich zu einem Text Cäsars?
Eine andere Sache ist der Triumph des Schwachsinns über den gesunden Menschenverstand bei der Rechtschreibung. Zwar hat sich die mit dem Nimbus der Fortschrittlichkeit umgebende „ reformierte“ Schreibung längst als zig Mrd. Euro teurer Dreck nach dem Motto „ Als Erstes bekam ich am Freitag Abend im Nachhinein Recht „, erwiesen, in dem nun schon 12 Jahre lang Millionen Deutsche ( auch die meisten Poster hier) alleruntertänigst wühlen. ( Besonders makaber, daß es schon 1996 auch Kirchenzeitungen gab, die stolz auf ihr „neues sprachliches Outfit“ waren, statt dem Unfug zu wehren)
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#74   Mannheimer †   23:37:53 | Mittwoch, 18. März 2009
Oje, das gleiche Thema…
hatten wir das nicht vor kurzem schonmal?
Stöööhn…
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#73   litterae sunt divitiae   23:08:35 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
Bitte gern, geschehen. Noch zu Ihrem Einwand: nunja, es gibt da so ein Modell, dass eine Kreislaufentwicklung von Sprachen behauptet. Aus isolierenden können agglutinierende, aus agglutinierenden flektierende, durch Flexionsabbau wieder isolierende / analytische Sprachen entstehen. Von da ausgehend könnte theoretisch das Karussell nachmal von vorne beginnen. Das mag man jetzt für möglich oder abwägig halten. Das bleibt jedem offen.
Ich verstehe allerdings nicht ganz, inwiefern flektierende Sprachen hier als hochwertiger angesehen werden können. Ich meine, Latein machte mir beim Erlernen ja auch Spaß, insbesondere wegen der Grammatik. Aber man muss doch zugeben, dass Englisch auch für sich genommen ganz gut funktioniert. Genauso wie alle anderen modernen indoeuropäischen Sprachen ob mit oder ohne Flexion auch. Im Artikel wird z.B. von umständlichen Umschreibungen mithilfe von Partizipien gesprochen.
Der Ablativ im Latein war ja nun auch alles andere als ein Kasus, der’s leicht gemacht hätte. Die genaue Bedeutung des Ablativs kann nur aus dem Kontext erschlossen werden, was – nebenbei bemerkt – dann auch ein analytischer Aspekt mitten im Lateinischen ist.
Kann man sagen, dass Deutsch hochwertiger ist als die romanischen Sprachen, weil wir noch etwas Kasusflexion haben?
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#72   schamane40   23:05:42 | Mittwoch, 18. März 2009
Rabenschwarz ist die Nacht
Novize, erlerne die Kunst des Sterbens. Erlange von den Geistern das Wissen. Empfange das Sakrament der Heilung.
Aus dem Schoß des Lebens kommst Du.
Der Bergkristall lehrt Dich.
Werde ein Bergkristall.
Klar, hell, rein.
schamane wenigwort
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#71   Burgorus   22:48:38 | Mittwoch, 18. März 2009
@Litterae: Ja das suchte ich. Vielen Dank!
Seltsamerweise hatte ich zwei deutsche Übertragungen ebenfalls bei Wiki-Source gefunden, was mir im Englischen nicht gelang.
„Indoeuropäisch“ finde ich auch besser als „indogemanisch“. Letzterer Ausdruck verführt viele zu glauben, das „romanisch“ oder „slawisch“ nicht indogermanisch sei, da das „Germanische“ nicht nur als Westgrenze, sondern auch inhaltlich wahrgenommen wird.
Wenn es aber jetzt in der protoindoeuropäischen Sprache (PIE) ohne Flexion hergegangen sein soll, ist doch dann schwer zu glauben, dass das Ganze einen Umschwung nimmt und auf einmal die Hauptrichtung von Flexionen wegkommt.
Übrigens möchte ich nochmals betonen, dass ich nur das amerikanische Englisch als ein Gröhlen mit Frosch im Hals empfinde, das britische dagegen nicht. Als ich das letzte Mal britisches Englisch im Internet-Radio hörte, ist mir die Satzmelodie wieder mal so richtig aufgefallen. Sie ist so, wie sie mir ein Oxford-Student erzählt hat; fängt ganz oben an und wird dann immer tiefer, während das Deutsche die höchsten Töne in der Mitte des Satzes wählt: mittel … hoch … tief.
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#70   gutpfad   22:44:27 | Mittwoch, 18. März 2009
Das Lächeln des Budddha sagt alles.
Die Antwort des Ewigen: heiter
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#69   litterae sunt divitiae   22:41:34 | Mittwoch, 18. März 2009
@Galatea
Können Sie das verständlicher ausdrücken? Was hat die isolierende Struktur des Chinesischen mit dem Zeitgeist zu tun?
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#68   Galatea   22:39:17 | Mittwoch, 18. März 2009
Das stimmt nicht, Herr litterae.
Keine Sprache hatte z.B. je so viele Wörter wie das Englische.
Dies Aussage ist allein dem Zeitgeist geschuldet, nicht der Erkenntnis. Selbiges gilt dem Chinesischen.
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#67   gutpfad   22:31:58 | Mittwoch, 18. März 2009
Göttliche Wissenschaft, welch lange Sutren?
Dem Erleuchteten O:) reichen Lächeln und Blume :(3
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#66   litterae sunt divitiae   22:30:24 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
Hilft Ihnen dieser Link weiter?
en.wikisource.org/wiki/The_Raven_(Poe)
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#65   Meister Athanasius   22:30:00 | Mittwoch, 18. März 2009
@stimme der Vernunft
irgendwo weiter unten steht ein link, der Ihnen die Erfahrung, Herrn Lindemann in die Hände zu fallen, ersparen könnte…
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#64   Burgorus   22:28:28 | Mittwoch, 18. März 2009
@DerRabe: Edgar Allan Poe’s Gedicht „Der Rabe“
Wissen Sie vielleicht, wo man Edgar Allan Poe’s Gedicht „Der Rabe“ auf Englisch kriegt. Ich habe zwei deutsche Übersetzungen, und von der der letzten Strophe sogar eine dritte, aber die englische Original-Version finde ich nicht im Netz.
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#63   litterae sunt divitiae   22:26:48 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
Nun, ich weiß nicht, ob man das bei Latein so einfach sehen darf mit diesem Prinzip. Denn Latein hat sein Konjugations- und Deklinationssystem von älteren Indoeurop. (auch ich bevorzuge eigentl. diesen Begriff) Sprachen, bzw. letztlich vom PIE ererbt. Dass in der Vorgängersprache und in der Entwicklung des PIE synthetische Formen durch Agglutination entstanden sind, halte ich aber für möglich, bzw. besser gesagt, hält das die Indogermanistik / Linguistik für möglich.
Dass Ihnen Englisch wie Gegrunze oder so etwas in der Art vorkommt, kann ich nachvollziehen, aber das ist subjektiv, oder?
Ansonsten hat Atheist hier etwas wichtiges anklingen lassen: Die Fähigkeit des Menschn, zu sprechen, ist möglicherweise viel älter als das PIE oder andere (theoretische) Ursprachen. Also PIE und erst recht nicht die Sprachen der Antike, wie Latein oder Griechisch, dürfen als erste oder einer der ersten menschl. Sprachsysteme angesehen werden. Zur Entwicklung der flexionsformen war vermutlich vorher bereits genug Zeit, auch wenn nichts überliefert wurde davon (mangels Schrift und Tonbänder).
@Galatea: Es besteht aber ein Zusammenhang zwischen Zivilisation und der Kompliziertheit der Ausdrucksformen.
Kompliziertheit definieren Sie nur über Flexion. Das ist aber einseitig. Keine Sprache hatte z.B. je so viele Wörter wie das Englische.
Und was ist mit der Kultursprache Chinesisch? Flexionen sind dort schon seit Jahrtausenden rar.
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#62   JMX   22:25:28 | Mittwoch, 18. März 2009
Jetzt meint hier schon jeder Landarzt,
er könnte eigenhändig Evolutionsbiologie UND Linguistik in einem Zug aus den Angeln hebeln? o.O
Und da werft IHR uns Hybris vor? :-D
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#61   Galatea   22:24:52 | Mittwoch, 18. März 2009
Der Herr Strohsack, Heiliger, Herr Schüttel,
wird Ihnen sicherlich weiterhelfen können im Text.
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#60   stimme der vernunft †   22:22:59 | Mittwoch, 18. März 2009
wo praktiziert
eigentlich dieser Dr. med. Lindemann?
Nicht dass ich ihm mal in die Hände falle im Krankheitsfall. Er kuriert ja sicher wie Dr. Eisenbart seligen Angedenkens *schauder*
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#59   Galatea   22:21:56 | Mittwoch, 18. März 2009
Frau clarissa colonia,
bitte bringen Sie permanent solche Zuschriften wie Ihre letzte. Möglichst zu jeder Tages- und Nachtzeit.
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#58   clarissa colonia   22:16:44 | Mittwoch, 18. März 2009
Nun, werteste Galatea,
da halte ich es doch eher mit Franz Bopp und seiner Terminologie, denn ich bin keine Anhängerin der rectitudo politica.
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#57   Burgorus   22:16:30 | Mittwoch, 18. März 2009
@HBR:Das glauben’s, gelle, haben wir ja in der Schule so gelernt. Selbstständiges Denken? Zu schwer…
Und wieder kommen die diversen kreationistischen Sektierer aus ihren Löchern hervor. Diesesmal versuchen sie, über die Sprache ihren Aberglauben nahe zu bringen. Sorry, aber dadurch wird der kreationistische Stumpfsinn auch nicht wahrer.
Wegen solch indoktrinierter, selbstständigen Denkens nicht fähiger Gutachter der im Kursiven angedeuteten Art hat meiner eins enorme Schwierigkeiten, einfachste logische Dinge durch den wissenschaftlichen Review-Prozess durchzuboxen. Da muss man erst einen Gutachter finden, der zugibt „that it (mein Artikel) blames professionals“.
Solche aber gibt es wenige. Fast alle sind so gelernt-gläubig wie Sie. Das haben wir in der Schule gelernt. Da habe ich aufgepasst. Ich weiß das heute noch. Und weil es die Mehrheit so sagt, drum stimmt es. Und weil es schon seit 150 Jahren so gesagt wird, drum stimmt es erst recht. Und wenn’s noch so klar ist, dass es falsch ist, dann stimmt es trotzdem: Wir haben das nämlich in der Schule so gelernt, und alle sagen das so, also stimmt es, seit 150 Jahren sagt mans’ schon so. Und oft sagt man’s. Immer wieder hört man’s. Also stimmt es. Und wer was anderes sagt, ist ein Sektierer.
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#56   DerRabe   22:14:06 | Mittwoch, 18. März 2009
Athanasius,
Sollte ich jemals einen Menschen ein Scwein nennen dann bin ich augenblicklich ereit mich zu entschuldigen…bei den Schweinen…die man mit uns Säuen nicht vergleichen kann.
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#55   Galatea   22:13:49 | Mittwoch, 18. März 2009
Ist sie, Frau cc., sicherlich nicht.
Im übrigen würde ich den Begriff indoeuropäisch vorziehen.
Nicht nur ich. „Indogermanisch“ hat einen gewissen Nachgeschmack.
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#54   gutpfad   22:13:00 | Mittwoch, 18. März 2009
Oh Rabe, warum nennst Du Dich Rabe?
Alle Lebewesen kommen aus der gleichen Hand.
Wer lächeln kann, der lächle.
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#53   Meister Athanasius   22:10:28 | Mittwoch, 18. März 2009
@derRabe
Das hängt davon ab…hat jemand die Sprache der Schweine untersucht? Ich könnte mir vorstellen, dass die Sprache bei kreuz.net im allgemeinen von geringerer Komplexität ist, als die der Schweine…das würde Ihre These stützen :-D
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#52   gutpfad   22:10:03 | Mittwoch, 18. März 2009
Der Dalai Lama bekennt sich zur Evoltution.
Alles im Kosmos ist Entwicklung, Schöpfung, Werden.
Hingabe an den Gott des Lebens.
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#51   clarissa colonia   22:08:25 | Mittwoch, 18. März 2009
Oha, ist denn die große Galatea,
auch kundig indogermanischer Sprachlehre, oder übersah man bislang nur ihre omnikompetente Kenntnis?
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#50   DerRabe   22:07:49 | Mittwoch, 18. März 2009
Der Mensch stammt vom…
…Schwein ab?
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#49   Meister Athanasius   22:06:21 | Mittwoch, 18. März 2009
*lol*
Herzlichen Dank, Galatea, für diesen luziden Beitrag :-D
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#48   HBR   22:05:36 | Mittwoch, 18. März 2009
@Herr oder Frau Galatea
Kreationismus ist nicht im geringsten katholische Lehre. Die Kirche bekennt sich eindeutig und klar zur Evolution. Es sind einige Sektierer und Evangelikale, die sich den wissenschaftlichen Erkenntnissen verschließen und lieber mit religiösen Scheuklappen durch die Welt gehen.
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#47   Galatea   22:03:23 | Mittwoch, 18. März 2009
Sehr geehrte Frau oder Herr HBR,
gibt es vielleicht noch irgendetwas unkatholisches, womit man Ihnen Freude bereiten könnte?
Kein Thema gibt es, und lesen Sie es bei sich selber nach, bei dem Sie nicht gegen die katholische Lehre, gegen Rom, gegen Christus jederzeit Stellung beziehen, sich aber gleichzeitig als Insider gerieren. Wie fad.
Zum Thema: die Aktualität der ausgeführten Fragen wird niemand ernsthaft in Frage stellen. Kultur hängt von der Sprache ab. Umso fraglicher sind die Einwände von Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten. Dass Sprachen degenerieren, das ist nichts neues; auch die Tatsache nicht, dass Sprache eine wirkliche kulturelle Leistung ist. (et verbum caro factum est, nichts anderes ist Sprache umgekehrt)
Es besteht aber ein Zusammenhang zwischen Zivilisation und der Kompliziertheit der Ausdrucksformen. Hier enttäuscht der User litterae, wenn er dieses zu relativieren versucht.
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#46   Atheist   22:02:14 | Mittwoch, 18. März 2009
Bestätigung der Evolution durch Dr. Lindemann
Herr Dr. Lindemann nimmt an, dass das IndoGermanische der Anfang und auch gleich der Höhepunkt der menschlichen Sprachentwicklung war. Woher weiß er das?
Könnte es nicht vielmehr sein, dass die Menschheit eine lange Zeit brauchte, um sich von den ersten Grunzlauten zum IndoGermanischen hin zu entwickeln? Und dass das IndoGermanische sich eben auch weiterentwickelt, dass sich jede Sprache weiterentwickelt.
Ich muss aber noch einmal mit einem großen Irrtum aufräumen: Evolution strebt nicht notwendigerweise immer zum Komplexeren, ja Evolution kennt a priori überhaupt kein festes anzustrebendes Ziel. Nur a posteriori kann Evolution eine Entwicklung erklären:
Es wurde unter verschiedenen Alternativen diejenige ausgewählt, die in der aktuellen Situation als die am meisten geeignete angesehen wurde. („Survival of the fittest“)
Herr Dr. Lindemann lebt und demonstriert Evolution sogar in seinem Artikel und seiner Sprachwahl: warum schreibt er nicht in einer seiner geliebten alten komplexen, von Gott eingegebenen Hochsprachen? Weil er – bewusst oder unbewusst – erkannt hat, dass das degenierte Deutsch für einen kreuz.net-Artikel besser geeignet ist.
Übrigens ein Evolutionsschritt, den alle Redakteure und Autoren hier auf kreuz.net vollzogen haben. Sosehr sich manche auch gegen Evolution streben – evolutionäre Schritte vollziehen wir alle und immer.
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#45   Burgorus   21:58:06 | Mittwoch, 18. März 2009
@litterae
Ich muss mich zunächst korrigieren. Die Bezeichnung von Englisch als ein bisschen romanisch ist im Rahmen von Beugungen nichst sinnvoll, sondern nur hinsichtlich des Wortschatzes. Ich hätte also Englisch besser mit Altniederdeutsch (wenn’s das gibt) verglechen sollen.
Das Zusammenziehen des Genitiv Plurals mit illorum und illarum dürfte keine Erklärung der Beuguns-Endung sein, sondern nur der Verdeutlichung des Genitiv Plurals dienen. Der alte Genitiv Plural „dominum“ (bei Maskulinum) ist wohl, da wenig gebraucht, nicht sofort als Genitiv Plural erkennbar, sodass man halt den Genitiv Plural des Artikels hinzuzog.
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#44   Hom(o)er Simpson †   21:49:47 | Mittwoch, 18. März 2009
Hey, das bin ja ich!!!
Gibts ja gar nicht, vor ein paar Monaten hat kreuz.net mich und meine liebe, gelbe Familie gekeult und heute veröffentlichen sie einfach ein Bild von mir – ohne meine Erlaubnis.
Oh oh, das gibt Ärger.
Es sei denn, kreuz.net würde die Keulungsaktion gegen mich und meine Familie zurückziehen – man kann ja über alles reden! Unfassbar, erst mit der ewigen Verdammnis gestraft und dann setzten sie ein Bild von mir hier rein –
oder ob es eine Homage an mich sein soll??? o.O
Eine Homerage sozusagen :-O :-D
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#43   Meister Athanasius   21:45:53 | Mittwoch, 18. März 2009
@HBR:
Nicht wahrer, aber amüsanter!
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#42   Burgorus   21:42:40 | Mittwoch, 18. März 2009
@litterae
Das, was ich beobachte, dabei denke ich vor allem an die romanischen Sprachen, wozu ich auch das an sich germanische Englsich ein bisschen rechne, ist, dass Flexionen verschwinden.
Ich habe mir auch schon mal Gedanken gemacht, ob bei „laudas“ und „laudat“ nicht das „s“ vielleicht „du“ heißt und das „t“ vielleicht „er, sie, es“, doch dem ist nicht so, lediglich beim „laudavisti“ könnte das Schluss-„ti“ ein „tu“ bedeuten. Latein scheint hinsichtlich Beugung nicht für das Zusammengesetzsein aus Morphemen zu sprechen, und bei den verschiedenen Deklinationen scheint hier auch nichts zu finden sein, außer dem Genitiv Plural „-orum“ und „-arum“ von O- und A-Deklination, der soll ja durch Zusammenziehen mit „illorum“ und „illarum“ (dem heutigen italienischem Artikel) kommen, aber auch das schiebt ja das „arum“-„orum“-Problem nur auf dasselbe Problem mit dem Wort „ille, illa, illud“ (=jener (italienischer Artikel „il“, „la“)).
Und auch rein vom Gefühl her merkt man, dass Englisch, in der amerikanischen Aussprache zumindest, im Vergleich zum Lateinischen oder Griechischen eine bloße Hunde-Kaußerei ist. Latein und Griechisch empfinde ich dagegen als eine gepflegte Sprache, obwohl hier schon viel mehr zusammengezogen wurde, als der gemeine Mann weiß; die Dichtung zeigt das.
Man muss „Evolution“ und „Kreation“ zunächst wertneutral als völlig gleichberechtigt hinstellen. Nicht die Evolution glauben, weil sie seit 150 Jahren geglaubt wird, um als aufgeklärter als die Kirche zu gelten.
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#41   DJM †   21:42:36 | Mittwoch, 18. März 2009
@HBR---
Das ist eine Aussage. Und wieder kommt die tote Biene aus dem Bau und diesmal versucht sie einen Brummton höher zu fliegen, aber ihr fehlt der Stachel. Den hatte sie glaubhaft im Stumpf steckenlassen. Dumme Biene.
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#40   HBR   21:35:11 | Mittwoch, 18. März 2009
Ja ja der Aberglaube der Kreationisten
Und wieder kommen die diversen kreationistischen Sektierer aus ihren Löchern hervor. Diesesmal versuchen sie, über die Sprache ihren Aberglauben nahe zu bringen. Sorry, aber dadurch wird der kreationistische Stumpfsinn auch nicht wahrer
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#39   clarissa colonia   21:34:28 | Mittwoch, 18. März 2009
Nun, werter Orlando,
der Straub und der Oettinger können wohl nichts dazu, denn Strafrecht unterliegt der Gesetzgebungshoheit des Bundes, die m.W. noch nicht in Stuttgart ausgeübt wird.
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#38   Ultramontanus   21:33:13 | Mittwoch, 18. März 2009
Echt?
Seit wann sind die Länder für Strafgesetze zuständig? Wenn das gemeint ist…
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#37   vonHerzmanovsky-Orlando   21:31:37 | Mittwoch, 18. März 2009
Heute in BILD-online:
Landtagspräsident Peter Straub (CDU) sagte: „Unsere Erschütterung und Beklommenheit sind übergroß und übermächtig.“ Mit dem Amoklauf sei ein Alptraum Realität geworden. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) sprach den Helfern und Seelsorgern seinen Dank für ihren Einsatz aus.
An dem Tag an dem mit Zulassung dieser Menschen etwas 1000 Ungeborene ermordet wurden. Wie zynisch müssen diese Leute sein!
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#36   gutpfad   21:29:19 | Mittwoch, 18. März 2009
Der Buddha sitzt unter dem Baum und lächelt
und reicht Dir eine :(3
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#35   litterae sunt divitiae   21:12:16 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
Nun, ein bisschen Althebräisch habe ich auch gelernt. Sie haben da schon Recht. Im Hebräischen bestanden die Verbstämme aus 3-konsonantigen Wurzeln. Flektion wurde (auch) über Veränderung der Vokale erreicht, die natürlich ursprünglich nicht aufgeschrieben wurden. Insofern hat Ihr Einwand etwas für sich.
Finnisch als uralische Sprache hat erst im 16 Jhd. die lateinische Schrift übernommen. Aber in den folgenden Jahrhunderten lassen sich noch Wortneuschöpfungen und ein weiterer Aufbau an Flexionsformen aufzeigen. Was bei agglutinierenden Sprachen (und Finnisch ist agglutinierend) auch nicht verwundert, da Affixe durch klitisch (meist enklitisch) werdende Morpheme entstehen. Das heutige Finnisch zeigt durch „Zusammenfallen“ mancher Affixe auch fusionale Tendenzen, woraus, wenn weiter gedacht, eine flektierende Sprache entstehen könnte.
Auch in modernen i.germ. Sprachen lassen und ließen sich neuentstandene synthet. Formen beobachten.
Das heißt: flektierende Sprachen scheinen (zumindest für mich einleuchtend) durchaus aus letztlich aneinandergereiten Morphemen entstehen zu können. Dieser Vorgang wird auch für das Indogermansiche angenommen. Beweisen kann man ihn freilich nicht wirklich, da die Sprachwissenschaft nicht ausreichend weit in die Vergangenheit „schauen“ kann.
Also vielleicht hat Gott die Sprachen erschaffen, das kann meinetwegen jeder glauben, der’s will. Widerlegen kann man das auch nicht. Aber die Argumente von Herrn Lindemann finde ich dennoch zu schwach.
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#34   Burgorus   20:54:30 | Mittwoch, 18. März 2009
Ad litteras:
Ich bin kein Linguistiker, sodass ich nicht in allen Sprachen mitreden kann. Die Haupttendenz lässt aber doch die Degenerierung erkennen.
Ich kenne noch die semitischen Sprachen ein wenig, dachte bei Hebräisch zunächst auch, dass diese Sprache grammatikalisch viel einfacher ist, gibt es doch im Prinzip nur zwei Zeitformen (Perfekt und Imperfekt im wahrsten Sinne des Wortes „vollendet“ und „unvollendet“, was auch für Futur steht). Die Handhabung (Imperfekt steht zum Teil für Vergangenheit, teils aber wieder für Futur, mit wa oder w davor ändert sich die Bedeutung) ist für uns so schwierig, dass man es im Neuhebräischen vereinfacht hat (Perfekt = Vergangenheit, Partizip = Gegenwart, Imperfekt = Futur).
Doch schien es auch keine Konjunktive zu geben. Woher wissen wir das aber? Konjunktive unterscheiden sich vom Indikativ fast nur über die Vokale, die bei den Hebräern nicht geschrieben wurden. Das Griechische gilt (meiner Meinung nach) als das erste vollständige Alphabet, das mit Akzent, Gravis, Circumflex und Spiritus lenis bzw. asper noch viel detailgenauer ist als unsere Schrift.
Meist aber drückt die Schrift nie die ganze Sprache aus, und so glaube ich, dass es auch im Hebräischen Konjunktiv-Formen gegeben hat und vielleicht auch uralische Sprachen in der Aussprache noch viel nuancierter waren als es die überlieferten Aufzeichnungen verraten.
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#33   litterae sunt divitiae   20:35:28 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
Die unerwähnten „Details“ rechnen sich auf. Die These stützt sich ja nur auf die Annahme, dass nur Gott synthetische Sprachstrukturen schaffen könnte, was rechtfertigt wird dadurch, dass sich Sprachen angeblich nur einseitig in Richtung Abbau von Formen bewegen können. Dass dies nicht so ist, sondern auch ein umgekehrter Trend existieren kann, zeigt im indogerm. Sprachraum u.a. das Beispiel der tocharischen Sprachen. An uralischen Sprachen lässt sich das auch beobachten. Der Artikel geht also von Annahmen aus, die einfach widerlegt werden können. Ob Gott der Urheber der menschl. Sprache ist – nun, das ist persönliche Glaubenssache. Aber unpräzise und einseitig wissenchaftl. für diesen Glauben zu argumentieren ist eine andere Sache.
Im Übrigen haben Sie recht. An Universitäten kann es mitunter durchaus „dogmatisch“ zu gehen. Was der Professor sagt, ist oft Gesetz.
Das ändert aber nichts am Entstehen neuer synthetischer Strukturen in Sprachen, bei aller Liebe.
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#32   DJM †   20:23:58 | Mittwoch, 18. März 2009
@caritatem
Ich denke philosophisch und habe darin auch viele Jahre Erfahrung.
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#31   Burgorus   20:23:24 | Mittwoch, 18. März 2009
Ad litteras:
Kann man von Quark sprechen, wenn man nicht in alle Details geht? Dual und Paral dürften heute zusammengefallen sein, sodass heute der Dual für beides steht. Wenn es also im Indogermanischen zwei verschiedene Formen des Duals gab (Dual im ursprünglichen Sinn und Paral) und man das nicht erwähnt, heißt das, dass die Beschreibung nicht in alle Details gegangen ist.
Ich bin da viel mehr der Meinung, dass es Ihnen einfach darum geht, Dr. Lindemanns Artikel schlecht zu reden. Deshalb suchen Sie irgend etwas in diesem Sinne.
Sie hätten Ihr Statement genausogut als eine Ergänzung zur Verstärkung der These Dr. Lindemanns bringen können.
Wissen Sie, ich habe in meinem Bereich die Erfahrung gesammelt, dass an Universitäten eigentlich keine freie Forschung existiert. Man hat etwas vorgegeben, und forscht in diesem wahnsinnig engen Feld, das Vorgegebene wird nicht hinterfragt, obwohl es einem ab und zu im Unterbewusstsein schlecht vorkommt.
Gutachter verteidigen das, was man schon immer geglaubt hat. Ich spreche hierbei nicht vom naturwissenschaftlichen Bereich, sondern von was ganz Wertneutralem, mit dem ich mich auseinandersetze.
Ich hatte drei Versuche gebraucht, um letztlich mit 0:2, 0:2 und 1:1 Gutachtern etwas umzuwerfen, was man 40 Jahre dümmlich gehandhabt hat.
Jetzt will ich was hundert Jahre Altes umwerfen.
Deutsche hatten in meinem Bereich vor 2-3 Jahrzehnten äußerst lange gekämpft, um völlig Logisches bei den Amis durchzudrücken. Inzwischen ist das absoluter Standard.
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#30   caritatem   20:22:45 | Mittwoch, 18. März 2009
Dieses beruht sich
auf jahrelanger Wissenschaft und Beobachtungen !
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#29   DJM †   20:20:27 | Mittwoch, 18. März 2009
@caritatem
Die wollen ja nur ihre Lobby rechtfertigen. Das habe ich als Katholik nicht nötig.
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#28   caritatem   20:17:31 | Mittwoch, 18. März 2009
Unterhalten
Sie sich mal bitte mit Biologen…
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#27   DJM †   20:13:02 | Mittwoch, 18. März 2009
Unsere Sprache wurde nicht von Gott erdacht – sagen die Evolutionisten.
Gott ist Geist wie Jesus sagte und wer, wenn nicht der Geist habe denn die Sprache erdacht? Vor allem aber, wer hatte die Idee, Menschen kommunizieren zu lassen? Dass dies Tiere tun, betreite ich hierbei! Nur Menschen können kommunizieren, weil NUR Menschen das Bewußtsein dazu besitzen, das eigene bewußt Wahrgenommene zu reflektieren und zu suggestieren.
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#26   litterae sunt divitiae   20:11:30 | Mittwoch, 18. März 2009
@DJM: ja, ich glaub’, den kenne ich
Da administriert GANDALF, der HEXER.
:-D
Witzig! Ich habe bisher nur einmal zufällig einen Thread unter einem kath.net Video zu Bischof Williamson mitverfolgt (nicht selbst mitgeschrieben) und in der Tat war da so ein Admin – bin mir ziemlich sicher, dass er Gandalf hieß – der die Faschisten und Williamson – Sympathisanten maßregelte. Tja, das kommt eben davon, wenn man faschistoiden Blödsinn nicht in dafür zugedachten Foren (kreuz.net) reinschreibt, sondern anständige kath. Websites damit vollspamt.
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#25   Meister Athanasius   20:06:14 | Mittwoch, 18. März 2009
Hat Herr Lindemann…
…nicht auch im Lotto gewonnen und wird demnächst mit zusammen mit dem Papst eine Boutique eröffnen? Ich bin begeistert, welche Qualifikation so ein Doktor-Titel bedingt…
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#24   Lycos   20:05:51 | Mittwoch, 18. März 2009
@ Eifelplatz
Warum genau bin ich in ihren Augen gehirnamputiert?
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#23   Eifelplatz †   20:04:00 | Mittwoch, 18. März 2009
Zum Verfasser
www.wolfganglindemann.net/html/wl_privat.html
Hier alles Private: aber wo sind nur die Bilder von der Verlobung mit der importierten Gattin geblieben? Ist sie zum Re-Importartikel geworden?
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#22   litterae sunt divitiae   20:03:06 | Mittwoch, 18. März 2009
@Burgorus
es den Paral bereits im Indogermanischen gegeben haben muss.
Dann erzählen Sie das Herrn Lindemann. Dann hätte er nämlich noch einen sachlichen Fehler mehr in seinem Quark.
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#21   DJM †   20:02:40 | Mittwoch, 18. März 2009
@Eifelplatz
Kath.net ist 1000000000000000000000000x schlimmer. Glauben Sie mir. Da administriert GANDALF, der HEXER.
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#20   catholic   20:02:33 | Mittwoch, 18. März 2009
Die 12 besten wirksamen Mittel gegen Aids
1 Kastration
2 Zölibat
3 Mönch werden
4 Nonne werden
5 Priester werden
6 Papst werden
7 Enthaltsamkeit
8 Eheliche Treue
9 Fasten und beten
10 Masturbation ( aber für Katholiken strikt verboten)
11 Vegetarisch leben
12 Buddhist werden
PS. Kondome schützen nur.
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#19   Eifelplatz †   20:00:55 | Mittwoch, 18. März 2009
Nordelsaß
Nur noch Hirnamputierte halten kreuz.net für katholisch!
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#18   Burgorus   19:52:34 | Mittwoch, 18. März 2009
A litteris concludo,
dass es den Paral bereits im Indogermanischen gegeben haben muss.
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#17   Der Seher   19:43:23 | Mittwoch, 18. März 2009
Praktizierender Arzt im Nordelsaß
„Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nordelsaß“. Soso. Wisse, die Zeit wird kommen, da auch der Nordelsaß verstehen wird, daß auch andere Gottesgeschöpfe, wie etwa die Wale, kommunizieren, seit Jahrmillionen. Wie diese Kommunikation, wie dieser Austausch von Information mittels unterschiedlicher Informationsträger, jeweils in Gottes Schöpfung funktioniert, wissen wir heute überhaupt nicht. Niemand kann erklären, wie ein physisches Organ (Gehirn) Schallwellen herstellen kann, die Information tragen und in physische Organe (Gehirne) anderer Organismen (Menschenkörper) übertragen und dort wiederum in den identischen Informationsgehalt übersetzt werden.
Wisse, daß auch der Nordelsaß mit dem Rest von Deutschland kommunizieren darf, teils durch Menschengeschöpfe,teils durch Tiergeschöpfe. Bis aber der praktizierende Arzt dort zwischen Französisch-Saar und Bayrisch-Pfalz diese Zusammenhänge erkennt, wird recht viel Kommunikation nötig sein. Schwierig ist die Informationsübertragung jedoch in den Nordelsaß, da dieses Randgebiet des Frankenreiches seit Jahrzehnten nicht zu Deutschland zurückkehrt und somit vom wahren Verständnis der Kommunikationsinhalte ausgeschlossen bleibt.
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#16   St. Anton †   19:42:55 | Mittwoch, 18. März 2009
Juhu, erneut ein Lindemann!
Jaja, die Sprache vor 6000 Jahren:
Sie bot Ausdrucksmöglichkeiten, von denen wir heute nur noch träumen können.
…und tatsächlich träumen heute auch so manche Autoren von genau diesen Ausdrucksmöglichkeiten… es bleibt ihnen ja nichts anderes übrig.
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#15   litterae sunt divitiae   19:39:09 | Mittwoch, 18. März 2009
Ach, nicht schon wieder!
Indogermanisch war eine großartige Sprache […] Es gab dort acht Fälle, die nach drei Geschlechtern in Singular, Dual und Plural dekliniert wurden.
Ja, das war schon eine tolle Sache. Aber es geht noch toller: Die Tocharischen Sprachen kannten einige Kasus mehr und sogar einen zusätzlichen vierten Numerus (den Paral). Was muss DAS erst für eine tolle Sprache gewesen sein? Der Gag an der Sache: nichts weiter als eine aus dem Indogermanischen hervorgegangene Sprache, deren älteste Schriftzeugnisse auf gerade mal das 5. Jhd. n.Chr. zurückdatiert werden. Irgendwie haben die Tocharer es also geschafft, eine so perfekte und tolle Sprache, wie das Indogermanische noch besser zu machen… Leider ist sie dann aber – in ihrer Perfektion – im 12 Jhd. ausgestorben. Herr Lindemann wird also nicht in den Genuss kommen können, gepflegte Konversation in dieser Sprache zu praktizieren. Da muss er halt mit dem degenerierten Deutsch vorlieb nehmen, in welchem er seine Artikel verfasst. Passt ja dann aber auch besser zum Inhalt seiner Artikel… :-D
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#14   Schalom   19:38:51 | Mittwoch, 18. März 2009
Lieber badhofer … Das Gewissen des Menschen steht über dem Papst
Offizielle Katholischen Moraltheologie.
Ich habe mir als Katholik nie ein anderes Gewissen „verschaffen“ lassen, als das des mündigen Christen, orientiert an der Bergpredigt und an den Menschenrechten.
Ich ehre den Papst als Bruder, mehr nicht.
Als Professor: „Ich bin nicht unfehlbar.“ J.Ratzinger
Meine Sicht: Kondome haben mehr Aids verhütet, als abstrakte Päpstlichkeiten.
Es lebe der Papst, :(3 wir handeln nach unseren Gewissen!
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