Evolution
Die Ursprache der Menschheit
Die Sprachentwicklung ist hochkompliziert. Doch je weiter man zurückgeht, desto klarer werden die Dinge. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Die Evolution funktioniert nur auf dem Papier
Die Evolution funktioniert nur auf dem Papier
© Flickr-Benützer: ‘Naked_Eyes’, CC
(kreuz.net) Evolutions-Ideologen behauptet, daß sich die menschlichen Sprachen aus dem Nichts und obendrein von selber aus Tierlauten entwickelt hätten.

Die evolutionistischen Halb- Vor- und Frühmenschen sollen zunächst nur eine kleine Gruppe gewesen sein. Daher geht man von einer einzigen Ursprache der Menschheit aus, von der alle anderen Sprachen abstammen.

Kann man diese Ursprache rekonstruieren? Heute gibt es etwa 6.000 bis 8.000 bekannte Sprachen. Die genaue Zahl ist schwer zu schätzen, da die Grenze zwischen Dialekt und Sprache nicht leicht bestimmbar ist.

Die Sprachen lassen sich in Familien einteilen – zum Beispiel die romanischen Sprachen: Italienisch, Rumänisch, Rätoromanisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch.

Diese stammen alle vom Latein. Aber es wäre unmöglich, Latein aus ihnen zu rekonstruieren.

Sprachfamilien können oft zu Sprachstämmen zusammengefaßt werden – romanische, germanische, slawische, indisch-persische Sprachen bis hin zum Indogermanischen.

Die Linguistik nimmt eine gemeinsame Ursprache eines jeden Sprachstammes an.

Die Stammsprachen sind von einander sehr verschieden. Einerseits sind sie grammatisch ungeheuer reich und komplex. Das Indogermanische hatte acht Fälle, diverse Modi, Aspekte und Tempora des Verbums und alles jeweils in Singular, Dual und Plural.

Etwas von dem Reichtum können wir noch im Altgriechischen sehen. Doch diese Sprache ist gegenüber dem Indogermanischen bereits stark reduziert.

Das Sumerische wurde bis etwa 1700 vor Christus im heutigen Irak gesprochen. Es ist mit keiner anderen Sprache verwandt und stellt darum einen eigenen Sprachstamm dar.

Grammatisch ist Sumerisch derart anders als Indogermanisch, daß kein gemeinsamer Ursprung vorstellbar ist. Im Sumerischen wird zum Beispiel formal nicht zwischen Verb und Substantiv unterschieden.

Derselbe Wortstamm kann beides bedeuten und wird bei der Flexion nicht verändert. Die Form des Verbums wird durch bis zu zehn verschiedene Präfixe vor und bis zu drei Suffixe nach dem Wortstamm angezeigt.

Es gibt zwei grammatische Geschlechter: Eines für Personen und eines für Sachen. Der Plural wird nur bei Personen markiert. Einen Dual gibt es nicht.

Die Reichtümer des Sumerischen – zum Beispiel der sogenannte Split-Ergativ – lassen sich dem Nicht-Linguisten nicht erklären, weil es so etwas in unserer indogermanischen Muttersprache nicht gibt.

Diese Phänomene passen eigentlich überhaupt nicht zur Evolutionstheorie – aber sehr gut zur biblischen Sprachverwirrung in Babel.

Die Menschheit bekam von Gott viele verschieden Sprachen. Hervorgegangen aus der Hand des Schöpfers waren sie Meisterwerke.

Diese Sprachen waren auch schwer erlernbar. Damit wurde die Absicht Gottes, die Menschheit sprachlich zu trennen, optimal erreicht.

Auch das Alter paßt. In den Fällen, bei denen man das Alter einer Stammsprache abschätzen kann wie im Indogermanischen, kommt man mit 6000 bis 8000 Jahren in die biblische Zeitrechnung.

Die Linguistik ist heute eine wichtige Stütze der Schöpfungslehre. Das hat auch eine neue katholische evolutionskritische Vereinigung ausführlich darstellt.

Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nordelsaß.
      
72 Lesermeinungen
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#87   Kunibert   22:25:32 | Sonntag, 5. April 2009
@Atheist und Peter-Pan
ET soll/will doch Naturwissenschaft sein, aber man extrapoliert unzulässig und tut dann so, als wäre Evo nachgewiesen. Ist das korrekt?
Wiki: „Die Evolutionstheorie de.wikipedia.org/…ki/Evolutionstheorie erklärt und beschreibt die Entstehung der Arten als das Ergebnis von Evolution de.wikipedia.org/wiki/Evolution
Man geht von einer ersten lebenden Zelle aus und versucht mit Hilfe der Evo(faktoren de.wikipedia.org/…i/Evolutionsfaktoren) eine Entw. zu den versch. Arten zu erklären.
Abiogenese ist ein anderes Thema. Wäre schön, wenn die ET auch etwas dazu sagen würde, aber was soll’s?
Das Konzept mit M+S (nicht die Reifen) klingt auf den ersten Blick einfach und logisch, wenn man sich jedoch mit den Details beschäftigt, dann treten diverse Probleme auf.
Z.B. fehlt jeglicher Nachweis einer Höherentw., geschweige denn neuer Gene.
Ich halte es für sinnvoll, Evo in die (nachgewiesene) Mikroevo (Variation/Optimierung/Spezialisierung von Vorhandenem) und die (noch nicht nachgewiesene) Makroevo (neue Baupläne/Funktionen) aufzuteilen. Das präzisiert und jeder weiß gleich, worum es geht.
Wolfskinder de.wikipedia.org/wiki/Wolfskinder wie
Victor von Aveyron de.wikipedia.org/…i/Victor_von_Aveyron
Wilder Peter von Hameln de.wikipedia.org/…der_Peter_von_Hameln
Bis zum Alter von 10 Jahren sollen Kinder leicht Sprachen lernen können und mit der Pubertät diese Fähigkeit dann wieder verlieren.
Wenn Kinder erst spät anfangen eine Muttersprache zu lernen, wird’s sehr schwierig.
Wolfskinder: keine Sprache, aber nachher bei Leuten mit Sprache –> Spracherwerb schwer
„Urmenschen“: keine Sprache, keiner kann sprechen –> Spracherwerb extremst schwer? Oder gar unmöglich?
Ich hab aber leider zu wenig Daten dazu. ;-)
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#86   Peter-Pan   18:21:51 | Sonntag, 5. April 2009
@Kunibert
Das verwundert mich auch nicht. Viel interessanter finde ich, daß diese Kinder, nachdem sie endlich unter Menschen kamen, trotz intensiver Bemühungen nicht mehr in der Lage waren, eine Sprache zu erlernen. Wenn der Erwerb einer Muttersprache nur innerhalb einer Kindheitsphase möglich ist, dann wird die Erschaffung der Ursprache doch noch viel unwahrsch.
Uh, Sie sollten wirklich ein paar Beispiele nennen, wenn Sie sowas in den Raum stellen. Ich habe auch von solchen Fällen gehört – und soweit ich es in Erinnerung habe, haben viele dieser Kinder im späteren Leben durchaus noch sprechen gelernt. Nicht alle besonders gut und sicherlich haben sie sich viel schwerer getan als Kinder die normal aufgewachsen sind.
Wie dem auch sei, was tut das alles zur Sache?
Denn wir reden bei der ursprünglichen Sprachentstehung doch erstens von einem Vorgang der etliche Generationen in Anspruch nahm, zweitens waren die Kinder dabei doch nicht isoliert.
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#85   vonHerzmanovsky-Orlando   17:40:02 | Sonntag, 5. April 2009
@atheist
von einem Buch, das im Original nur in Fragmenten vorliegt
immerhin das best überlieferte Buch der Antike. Da kannste dir den Caesar, den Sallust und alles andere dagegen in die Haare schmieren.
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#84   Atheist   17:19:45 | Sonntag, 5. April 2009
@Kunibert
erstens einmal extrapolieren Sie doch auch nur: von einem Buch, das im Original nur in Fragmenten vorliegt und von dem einige (ihnen unbekannte) Autoren behaupten, es würde das Wirken eines Gottessohn erzählen, extrapolieren Sie auf Gott als Weltenschöpfer?!?
Jeder glaubt an seine Dinge, und für alle braucht dieser Glaube -für jeden einzelnen- glaubwürdige Beweise oder zumindest Hinweise. Glaubwürdig heißt hier: würdig, geglaubt zu werden. Für mich als Atheisten gibt es glaubwürdige Beweise für die Evolutionstheorie, wohingegen alle mir bis jetzt dargestellten Gottesbeweise nicht überzeugt haben.
Aber zum eigentlichen Punkt: Evolutionstheorie. Könnten Sie, werter Kunibert, vielleicht zuerst einmal Ihrerseits eine Beschreibung der Evolution aus Ihrer Sicht geben, einmal beschreiben, was Sie unter Evolution verstehen?
Es scheint nämlich in diesen Diskussionen leider schon Usus zu sein, einen Begriff leicht umzudeuten und dann gegen diesen „Strohmann“ Argumente anzubringen. Nur wenn beide Seiten zuerst einmal ihre Begriffe klären, ist dies eine gemeinsame Ausgangsbasis, von der aus man eine Diskussion überhaupt beginnen kann.
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#83   Kunibert   15:53:08 | Sonntag, 5. April 2009
@Atheist und Peter-Pan
Entstehung der Ursprache nur durch Erweiterung des Wortschatzes? Sprache besteht doch auch aus Syntax und Semantik. Wenn vorher noch keine Sprache existierte, es also auch keine Referenz gab, wie konnte dann eine Sprache entstehen? Mir fehlt mir da die Fantasie.
„Warum um alles in der Welt sollten in Isolation aufwachsende Kinder überhaupt eine Form der Kommunikation entwickeln, wenn Sie sich doch ohnehin niemanden mitteilen können.“
Das verwundert mich auch nicht. Viel interessanter finde ich, daß diese Kinder, nachdem sie endlich unter Menschen kamen, trotz intensiver Bemühungen nicht mehr in der Lage waren, eine Sprache zu erlernen. Wenn der Erwerb einer Muttersprache nur innerhalb einer Kindheitsphase möglich ist, dann wird die Erschaffung der Ursprache doch noch viel unwahrsch.
„Ihre „Wahrheiten“ begründen sich auf einen langen, gründlichen Beweisprozess.“
Beweise? Man extrapoliert einfach vom Kleinen auf’s Große.
Ich könnte Ihnen genauso eine Schaufel geben und sagen, daß Sie damit überall hinkommen können – inklusive Mond, Mars, etc. Als Beweis würde ich dann verschiedene Tunnel nennen, insbesondere den Eurotunnel zwischen England und Frankreich. Wenn’s nicht funktioniert, dann haben Sie nicht lange genug gegraben oder die falsche Stelle oder Schaufel. ^-^
Das Hinterfragen gehört zur Wissenschaft und die Motivation ist dabei egal. Die Argumente für die ET haben mich noch nicht überzeugt.
Zu „Wissenschaftler vs Kreationist“ siehe den Beitrag hier www.kreuz.net/…ticle.8831-page.html vom 24.03.09 01:0…
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#82   Peter-Pan   12:12:13 | Sonntag, 5. April 2009
@Kunibert
Wenn ich davon lese, daß in Isolation aufgewachsene Kinder nachher keine Sprache mehr erlernen konnten, dann kommen mir Zweifel, ob der Mensch DIE Ursprache erschaffen konnte.
Tatsächlich? Warum um alles in der Welt sollten in Isolation aufwachsende Kinder überhaupt eine Form der Kommunikation entwickeln, wenn Sie sich doch ohnehin niemanden mitteilen können.
Und überhaupt, was würde das über einen Generationen-langen Prozess aussagen?
– Wahrheitsanspruch für Grundannahmen
– Ablehnung einer krit. Auseinandersetzung mit diesen Grundannahmen
– Unterbewertung oder Vernachlässigung von widerspr. Details der Realität
Evolution ist eine Wissenschaft, die zwar einst von Charles Darwin angestoßen wurde, sich aber seitdem 150 Jahre lang entwickelt hat. Ihre „Wahrheiten“ begründen sich auf einen langen, gründlichen Beweisprozess. Wir reden hier nicht von Religion.
Was die Ablehnung einer kritischen Auseinandersetzung angeht, haben Sie historisch fürchte ich einiges verpasst. Kein wissenschaftliches Thema ist kritischer und öfter diskutiert worden, als Evolution. Dass diese Diskussionsbereitschaft Grenzen kennt, ist natürlich. Würden Sie den Papst als verkappten Ideologen bezeichnen, wenn er sich einer öffentlichen, ernsthaften Diskussion um das weltenschaffende Spaghettiemonster entzieht.
Warum sollte sich also ein echter Wissenschaftler etwa dazu herablassen mit einem Kreationisten zu diskutieren. Er verliert dabei wahrscheinlich nur selbst an Glaubwürdigkeit.
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#81   Atheist   10:50:39 | Sonntag, 5. April 2009
@Kunibert: Sprach-Evolution kurz und knapp @Elijahu:Politischer Kampf durch Hinrichtungen?!?
Ich weiß, dass ich leider hier auf meistens taube und tumbe Ohren treffe, möchte aber einmal auf Kuniberts Fragen antworten:
– Evolution fragt nicht nach Vorteilen. Evolution geschieht einfach, ohne schon von vornhinein auf ein Ziel hinzuzielen. Wie die einzelnen Schritte einer Sprach-Evolution aussahen? Ganz einfach: Steinzeitmensch geht um einen Felsen herum, entdeckt ein bisher unbekanntes Tier und möchte dies den seinen erzählen, und wird dafür wohl irgendeinen noch nicht anders besetzten Grunzlaut verwenden. Andere Steinzeitmenschen bezeichnen das Tier mit anderen Grunzlauten, bis sich ein bestimmter Laut in der Gruppe durchsetzt.
– zuerst war die Sprache, dann kam die Schrift, um diese Sprache auch niederzuschreiben. Wir können nur noch Aussagen über alte Sprachen geben, von denen auch schriftliche Dokumente vorliegen, für alle anderen älteren Sprachen können -leider- keine Daten vorliegen. In diesem Fall: zugegeben: ja, das ist Spekulation. Aber für einen einigermaßen vernünftigen Menschen eine plausible Erklärung.
@Elijahu: Sie wollen also einen politischen Kampf mit Atheisten eingehen und diese an die Wand stellen? Was ist das denn für eine perfide, gottlose und menschenverachtende Meinung?
Politischer Kampf / Diskussion: ja. Wir Atheisten nehmen dies gerne an. Aber haben Sie schon jemals von einem Atheisten gehört (selbst den Hardcore-A. wie Dawkins und Hitchens): Gläubige an die Wand. Bitte, Herr Elijahu: werden Sie menschlich!!!
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#80   pamino   03:21:24 | Sonntag, 5. April 2009
einfache Frage
Samstag, 4. April 2009 06:32, wolfgang11: Die akustischen Lautzeichen=Sprache sind das magere Ergebnis eines degenerativen Prozesses. Höhere Menschheiten verständigen sich über Gedanken.
Also sprachlos?
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#79   schamane40   00:24:50 | Sonntag, 5. April 2009
Die Sprache der Nacht. Wer kennt die Nachtsprache?
Oh Mutter des Kosmos, Du hast alles geboren. Die Sterne und alle Lebewesen und uns Menschen und die Sprache in uns hineingelegt.
Lege Mehl, Eier, Honig nebeneinander und warte ob sich von selbst ein Kuchen backen wird.
schamane der ursache
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#78   Kunibert   00:16:39 | Sonntag, 5. April 2009
@Atheist und Peter-Pan
„eine primitive Ursprache aus Grunzlauten, anschließend regional unterschiedliche (Nischen-Evolution) Entwicklung dieser Ursprache zu immer höheren und komplexeren Sprachen, einige dieser Sprachen gehen unter oder entwickeln sich weiter… kurz und gut: Evolution“
Wie sollen die Schritte und Vorteile ausschauen?
„Aber das wichtigste Argument gegen den Doktor: er kann nicht widerlegen, dass es vor den hochentwickelten Ursprachen deren niedriger entwickelte Vorgänger gegeben hat, die alle (vielleicht?) aus einer Ursprache abgeleitet waren.“
Daten zu Vorgängern?
Keine Daten –> nur Spekulation
Bemerkenswert: Die ältesten, bekannten Sprachen waren nicht „primitiv“.
Wenn ich davon lese, daß in Isolation aufgewachsene Kinder nachher keine Sprache mehr erlernen konnten, dann kommen mir Zweifel, ob der Mensch DIE Ursprache erschaffen konnte.
„Dieser Begriff „Evolution-Ideologe“ ist eine witzige Erfindung religiöser Spinner. So wird ein Feindbild gepflegt.“
So ganz unzutreffend ist dieser Begriff nicht immer.
Wiki zu den allg. Merkmalen und dem Blickwinkel einer Ideologie de.wikipedia.org/wiki/Ideologe, z.B.
– Wahrheitsanspruch für Grundannahmen
– Ablehnung einer krit. Auseinandersetzung mit diesen Grundannahmen
– Unterbewertung oder Vernachlässigung von widerspr. Details der Realität
–> Prüfen Sie in dieser Hinsicht mal versch. Stellungnahmen von ET-Anhängern.
Und bzgl. Feindbild pflegen: Es gibt ET-Anhänger, die die Gegenseite nur als religiöse Spinner ansehen und jegliche Diskussion von vornherein ablehnen. ;-)
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#77   Lycos   23:05:15 | Samstag, 4. April 2009
@ Peter-Pan
Das ist ihr Glaube und den teile ich nunmal nicht.
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#76   vonHerzmanovsky-Orlando   21:14:17 | Samstag, 4. April 2009
@PeterPan
Er (der Mensch) hat sie sich selbst geschaffen.
Wo ist das Problem?
Deutsch wurde von der Uni Leipzig geschaffen. Deshalb ist es so miserabel. Wenn man damals die Uni Hamburg beauftragt hätte, dann wäre heute alles besser.
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#75   Peter-Pan   21:09:50 | Samstag, 4. April 2009
@Lycos
Und natürlich bekam der Mensch von Gott verschiedene Sprachen, von wem den sonst?
Von Niemanden. Er (der Mensch) hat sie sich selbst geschaffen.
Wo ist das Problem?
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#74   Lycos   16:13:13 | Samstag, 4. April 2009
Das Deutsche ist aber immerhin
noch eine Sprache mit überdurchschnittlichen ausdrucksmöglichkeiten.
Und natürlich bekam der Mensch von Gott verschiedene Sprachen, von wem den sonst?
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#73   Peter-Pan   16:01:13 | Samstag, 4. April 2009
Alles kommt von Gott – und Gott kommt von Nichts
Evolutions-Ideologen behauptet, daß sich die menschlichen Sprachen aus dem Nichts und obendrein von selber aus Tierlauten entwickelt hätten.
Dieser Begriff „Evolution-Ideologe“ ist eine witzige Erfindung religiöser Spinner. So wird ein Feindbild gepflegt.
Und welchen Sinn soll dieser widersprüchliche Satz eigentlich haben. Hier wird ein entweder-oder-Zusammenhang mit einem Und verknüpft.
Mal im Ernst: Wie viele Artikel gab es hier in den vergangenen drei Monaten die exakt dasselbe Thema auf exakt dieselbe Weise behandelt haben – teilweise im gleichen Wortlaut.
Diese Phänomene passen eigentlich überhaupt nicht zur Evolutionstheorie – aber sehr gut zur biblischen Sprachverwirrung in Babel.
Dass Dinge die völlig verschieden wirken mögen und sich in fast jeder Hinsicht unterschieden, letztlich doch den gleichen Ursprung haben, lässt sich nicht mit der Evolution vereinbaren? Seit wann das nicht?
Die Menschheit bekam von Gott viele verschieden Sprachen. Hervorgegangen aus der Hand des Schöpfers waren sie Meisterwerke.
Was für ein Blödsinn. Aber herrlich einfach und bequem.
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#71   Samurai   13:16:04 | Samstag, 4. April 2009
@ Wolfgang11
Höhere Menschheiten?
Mit Verlaub, es gibt nur eine Menschheit.
Und die angeblichen „Herrenmenschen“ sind Gott sei Dank Geschichte.
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#70   Mathias Wagener   10:36:13 | Samstag, 4. April 2009
Ursprache
Von einer einzigen Ursprache auszugehen, ist wirklich unwissenschaftlich. Nur Zwangsideologien können Derartiges verkünden. Insoweit ist dem Verfasser zuzustimmen.
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#69   Lycos   09:38:28 | Samstag, 4. April 2009
@ Wolfgang
höhere Menschen, sind das Herrenmenschen?
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#68   wolfgang11 †   06:32:44 | Samstag, 4. April 2009
Die akustischen Lautzeichen=Sprache
sind das magere Ergebnis eines degenerativen Prozesses. Höhere Menschheiten verständigen sich über Gedanken.
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#67   pamino   01:43:29 | Samstag, 4. April 2009
de artibus trivialibus et quadrivialibus
Es ist mit keiner anderen Sprache verwandt und stellt darum einen eigenen Sprachstamm dar.
Man muß wohl Medizin studiert haben, um die Logik in solchem Maße zu beherrschen.
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#66   DJM †   01:27:22 | Samstag, 4. April 2009
@Kirschbaumwasener
Die Sprache wurde aus dem Bedürfnis des Einzelnen entwickelt und nicht der Masse an und für sich. Die Entwicklung fand daher auf einer völlig anderen Ebene statt. So gab es nicht nur die Reize, sondern die damit verbundenen Ängste. Erst die Sprache versinnlichte das Imago des Einzelnen, welcher aus der Gebärde sprach. Da das Wort Mensch wurde, war die Sprache die Wirkung der Menschwerdung und nicht umgekehrt.
Die Entwicklung im lebendigen Wort gab dem Menschen Recht.
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#65   Tobit   01:22:47 | Samstag, 4. April 2009
Und weswegen genau…
ist jetzt die Evolutionstheorie unfug, ich kann es aus dem Text nicht erkennen?
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#64   Kirschbaumwasener   01:13:49 | Samstag, 4. April 2009
@DJM: „eigenes ICH“
Ich denke das ist schrittweise gegangen. Also wenn sich in irgend einer Horde die Leute um die letzten Knochen gestritten haben, dann hat erstmal niemand reflektiert, ob es ein ICH gibt. Die haben einfach gedacht „will haben“…und strengenommen nicht mal das wahrscheinlich. Dann ist mit der kulturellen Evolution die Sprache langsam aufgekommen und die Gruppen, die sich besser verständigen konnten hatten Vorteile usw. Damit ist natürlich auch das Denken verfeinert worden, weil man Begriffe mit Instinkten und Logik verbinden konnte…
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#63   DJM †   01:04:39 | Samstag, 4. April 2009
@Kirschbaumwasener
Hmm, wäre ein eigenes ICH zum Denken notwendig?
Ich dachte da eher vorab an Zahlen, oder andere Symbole, aber auch sie sind so etwas wie Worte, welche einen bestimmten Sinn in sich tragen. Ok, bei Zahlen ist das Sinnbild recht einfach, aber die Pyhtagoreer gaben den Zahlen andere Bedeutung als es heutzutage der Fall ist. Hmmm… Ja, die Zahl ist das Wort in 666.
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#62   Kirschbaumwasener   01:01:50 | Samstag, 4. April 2009
Das mit Sicherheit,
siehe Schimpansen.
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#61   DJM †   01:00:15 | Samstag, 4. April 2009
Hmmm…
Die Menschheit bekam von Gott viele verschieden Sprachen. Hervorgegangen aus der Hand des Schöpfers waren sie Meisterwerke.
Die Frage ist doch, ob der Mensch auch ohne Worte denken kann.
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#58   Jena-boy †   00:33:48 | Samstag, 4. April 2009
Einige fragen hab ich da!
Warum gibt es dann niederdeutsch, wenn alle sprachen von einer abhägen?
Warum nehmen manche Menschen statt ihren Gehirn eine Diktatur als Glaubensansatz?
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#57   schamane40   23:39:10 | Freitag, 3. April 2009
Runengesang zur Mitternacht
fa ur dorn as rit kan gebo not is ar sig tyr bar laf
man ird eh odala ing wunjo hagalas hagalas hagalas
od*chi
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#56   Erlöse Mich †   23:30:57 | Freitag, 3. April 2009
Leblhuber
Wir steigern uns exponential, das war erst der Warmup!
Kreuz.net wird im Gemurmel der Masse untergehen, die sinnfreie Diskussion hat ihr Ende gefunden, das Ziel des braunen Dunstes wird nicht erreicht werden.
Die Flut kommt
Wir sehen uns im Finale
Gruß,
die_gegenwart
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#54   DJM †   23:24:18 | Freitag, 3. April 2009
Das Buch Jona, Kapitel 2
Der Herr aber schickte einen großen Fisch, der Jona verschlang. Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches und er betete im Bauch des Fisches zum Herrn, seinem Gott: In meiner Not rief ich zum Herrn und er erhörte mich. Aus der Tiefe der Unterwelt schrie ich um Hilfe und du hörtest mein Rufen. Du hast mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere; mich umschlossen die Fluten, all deine Wellen und Wogen schlugen über mir zusammen. Ich dachte: Ich bin aus deiner Nähe verstoßen. Wie kann ich deinen heiligen Tempel wieder erblicken? Das Wasser reichte mir bis an die Kehle, die Urflut umschloss mich; Schilfgras umschlang meinen Kopf. Bis zu den Wurzeln der Berge, tief in die Erde kam ich hinab; ihre Riegel schlossen mich ein für immer. Doch du holtest mich lebendig aus dem Grab herauf, Herr, mein Gott. Als mir der Atem schwand, dachte ich an den Herrn und mein Gebet drang zu dir, zu deinem heiligen Tempel. Wer nichtige Götzen verehrt, der handelt treulos. Ich aber will dir opfern und laut dein Lob verkünden. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. Vom Herrn kommt die Rettung. Da befahl der Herr dem Fisch, Jona ans Land zu speien.
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#53   Leblhuber   23:23:26 | Freitag, 3. April 2009
Die absolut unfähige Redaktion hat inzwischen schon so viele Trolle am Hals, dass kreuz.net
komplett zugemüllt ist.
Und das hat kreuz.net auch verdient.
Braune Scheiße ist als Werkzeug für Fundamentalkatholen unbrauchbar. Wer die aus kurzsichtiger Taktik zulässt, hat seine eigene Liquidierung eingeleitet.
Und erst die „Artikel“! Jeder Gymnasiast kann deren sprachliche, stilistische und inhaltliche Mängel erkennen.
Nur die gute Galatea, Antipacelli und ein paar aufrechte rechtskatholische Recken, wie Marcellus, stehen noch stramm zur kreuz.net-Sache.
Kreuz.net ist eine Trollwiese!!!
Eigentlich schade. Wenn man selber kein Troll ist, macht es keinen Spaß mehr, in einem zum Quatsch-Forum verkommenen kreuz.net eine Gegenstimme zu sein.
Ich wette, dass die Finanziers dieses kreuz.net – Fiaskos bereits fieberhaft an alternativen Strategien arbeiten.
Aber es ist zu spät. Man hat den Bogen überspannt.
Nicht nur auf kreuz.net, auch bei der FSSPX.
Übrig bleibt ein lächerlicher Klüngel von Dummköpfen, die sich für katholisch ausgeben und doch etwas ganz anderes im Sinn haben!
Die von den Förderern eingesetzten Mittel werden verschwendet, die Ziele nicht erreicht. Statt desssen wird der finanzielle Einsatz durch Trolle ausgehebelt.
Mal sehen, was passiert.
>:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:)
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#52   catholic   23:22:17 | Freitag, 3. April 2009
Ich bin davon überzeugt, dass H.H. Elijahu nicht vom Affen abstammt.
Das kann die Wissenschaft keinem Affen antun.
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#51   Erlöse Mich †   23:17:40 | Freitag, 3. April 2009
Erlöse uns
Erlöse uns von Elijahu!
Hallelujah
(was geilt Sie eigentlich mehr auf, Ihre kranken Texte, oder die Reaktionen darauf?
Finden Sie das nicht sexuell grob abnormal?)
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#49   Elijahu †   23:14:54 | Freitag, 3. April 2009
Stellt sie alle an die Wand
Die Evolutionsideologie ist doch hier im Forum schon aufgrund ihrer diversen unhinterfragten und unwissenschaftlichen, ja unseriösen atheistischen Prämissen mehrfach widerlegt worden. Eine weitere Diskussion über Sinn und Wahrheitsgehalt dieser Atheisten-Ideologie erübrigt sich damit, es bleibt nur noch der politische Kampf, wir müssen diesen gottlosen Unsinn in einem Sturm gewalttätiger Entrüstung aus unserer Gesellschaft entfernen.
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#46   litterae sunt divitiae   23:06:23 | Freitag, 3. April 2009
@Gotthard
Sprachfamilien können oft zu Sprachstämmen zusammengefaßt werden – romanische, germanische, slawische, indisch-persische Sprachen bis hin zum Indogermanischen.
Sind die romanischen Sprachen nun eine Sprachfamilie oder ein Sprachstamm?
Aber ich glaube, Sie haben Herrn Lindemann missverstanden. Er bezeichnet die roman. Sprachen nicht als Stamm. Er hat doch Recht, wenn man genau hinsieht. Er schreibt, dass die roman., germ. slw. (usw.) Sprachen ZUM Indogermanischen Sprachstamm HIN zusammengefasst werden können. Also vllt. missverständlich formuliert, aber wahrscheinl. meinte Herr Lindemann das richtige.
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#44   Atheist   23:04:18 | Freitag, 3. April 2009
Same old story…
Langsam langweilt Dr. med. Lindemann… Immer dieselben -falschen- Argumente für eine (das war in früheren Beiträgen) oder mehrere Ursprache?
Dr. Lindemann argumentiert also mal wieder, dass die Existenz von mehreren -angeblich- hochentwickelten Sprachen die Existenz Gottes bedeutet, der diese Sprachenvielfalt den Menschen geschenkt hat.
Zuerst einmal die Frage: warum hätte Gott den Menschen mehrere Ursprachen schenken sollen, die sich erst (Sprach-Evolution) zu den heutigen Sprachen entwickelten – wäre es da nicht einfacher gewesen, gleich die heutigen Sprachen regional über die Welt auszuschütten?
Aber das wichtigste Argument gegen den Doktor: er kann nicht widerlegen, dass es vor den hochentwickelten Ursprachen deren niedriger entwickelte Vorgänger gegeben hat, die alle (vielleicht?) aus einer Ursprache abgeleitet waren.
Chronologisch betrachtet ist der Geist der Evolution klar erkennbar: eine primitive Ursprache aus Grunzlauten, anschließend regional unterschiedliche (Nischen-Evolution) Entwicklung dieser Ursprache zu immer höheren und komplexeren Sprachen, einige dieser Sprachen gehen unter oder entwickeln sich weiter… kurz und gut: Evolution
Bitte, Herr Dr. Lindemann: verschonen Sie uns ab sofort mit irrwitzigen, unfundierten und unseriösem Theorien über die Nicht-Evolution der Sprachen und Ihrem daraus abgleiteten Gottes-Beweis!!!
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#43   Samurai   23:03:38 | Freitag, 3. April 2009
Herr Itler,…
geben Sie mir doch mal einige Beispiele für Ihre „reine germanische Sprache“, nur, damit ich mir bei dieser Debatte ein Bild machen kann.
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#42   litterae sunt divitiae   23:01:51 | Freitag, 3. April 2009
@Gotthard
Die romanischen Sprachen sind genau genommen nur eine UNTERFAMILIE der Italischen Sprachen, welche wiederum eine FAMILIE innerhalb des Indoeuropäischen Sprachraums bilden. Das Indogermanische kann dann wohl als Stamm bezeichnet werden. Aber gewiss sind die roman. Sprachen kein eigener Stamm. Und auch nicht die germanischen.
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#41   Vineta   22:56:35 | Freitag, 3. April 2009
Was will uns Lindemann denn überhaupt sagen ?
Die Menschheit bekam von Gott viele verschiedene Sprachen“
Und wie soll das passen zu der Tatsache, daß vor unseren Augen immer neue Sprachen entstehen?
Aus dem Althochdeutschen entwickelte sich das Mittelhochdeutsche und daraus das Neuhochdeutsche , und wir können jeden Kleinstschritt dabei beschreiben.
Aus dem Lateinischen entwickelte sich das Italienische, das Spanische, Portugiesische, Das Französische, das Rumänische usw., und wir können die allerkleinsten Entwickungsschritte beschreiben.
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#40   Gotthard   22:53:41 | Freitag, 3. April 2009
@Linguistiker Lindemann
Die Sprachen lassen sich in Familien einteilen – zum Beispiel die romanischen Sprachen: Italienisch, Rumänisch, Rätoromanisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch.
Sprachfamilien können oft zu Sprachstämmen zusammengefaßt werden – romanische, germanische, slawische, indisch-persische Sprachen bis hin zum Indogermanischen.
Sind die romanischen Sprachen nun eine Sprachfamilie oder ein Sprachstamm?
weitergehende Fragen mag ich dem Doktor nicht stellen.
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#39   Lycos   22:53:26 | Freitag, 3. April 2009
Herr Itler
sie könnten ihren Computer, ihren Fernseher und ihr Radio verkaufen und sich nur noch mit Biografien deutscher Heiligen befassen.
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#37   litterae sunt divitiae   22:43:05 | Freitag, 3. April 2009
Herr Dr. H.Itler
diese verdammten Sprachen vermischen die unsrige reine germanische,
Das ist von den Besatzern geplant, schauen Sie sich doch mal die neumodischen Wörter an,
Welche neumodischen Wörter? Meinen Sie Anglizismen? Englisch ist – nur zu Ihrer Info – auch eine germanische Sprache. Und frei von Fremd- und Lehnwörtern war die dt. Sprache noch nie. Nehmen wir nur mal Wörter wie „Alkohol, KATHOLIZISMUS, NATIONALSOZIALISMUS“
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#36   Lycos   22:40:34 | Freitag, 3. April 2009
Herr Itler
Ihr Deutsch verfällt auch, alleine schon der Verfall der vielen schönen unregelmäßigen Verben.
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#34   Lycos   22:34:11 | Freitag, 3. April 2009
Nur machen die Sprachen
keine evolutionäre Entwicklung durch, sondern sie verflachen immer mehr.
Wo ist der Aorist und wo ist das Medium.
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#33   Galatea   22:29:33 | Freitag, 3. April 2009
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf,
Herr Inabikari:
Und daß ein grammatikalischer Formenreichtum nicht unbedingt eine ausdrucksreiche Sprache bedeutet, sondern einfach überflüssiger Ballast sein kann (siehe „der/die/das“ im Deutschen)?
– quasi eine Art parasitäres Erbe?
Das käme doch gut hin. Viel besser, als das, was es ist:
eine ausdrucksreiche Sprache bedeutet
Wem wollen Sie das Gegenteil verkaufen? Den Linguisten in Ihnen gefragt.
Merke: alles, was in einer Sprache einem als merkwürdiger Zufall auffällt, ist nie einer
Aber klar, grammatikalischer Formenreichtum weist auf besonders krasse Blödsprache hin.
Klar. Das werden Sie als Linguist ja wissen.
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#32   Vector   22:26:39 | Freitag, 3. April 2009
Nun ja, ich bin kein Mediziner…
… und kann deshalb nicht sicher sein, ob jemand so blöd ist, in einer Frage der Linguistik eher auf einen habilitierten Mathematiker als auf einen promovierten Arzt zu setzen.
Wie auch immer, extrem exotische Sprachen gab es im realen (physikalischen) Universum lange bevor irgendsowas wie „Babylon“ auf den ersten Keilschrifttafeln auftauchte.
Aber träumt ruhig weiter! :-]
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#31   Inabikari   22:23:40 | Freitag, 3. April 2009
Dr. Lindemanns dilettantische Versuche
Als Linguist kann ich über Dr. Lindemanns dilettantische Versuche auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft nur den Kopf schütteln. Wann endlich erklärt ihm jemand, daß sprachliche Entwicklungen nichts mit dem naturwissenschaftlichen Evolutionsbegriff zu tun haben? Und daß ein grammatikalischer Formenreichtum nicht unbedingt eine ausdrucksreiche Sprache bedeutet, sondern einfach überflüssiger Ballast sein kann (siehe „der/die/das“ im Deutschen)?
Aber da sich hier ein Mediziner zum Sprachwissenschaftler aufschwingt, darf ich mich als Linguist in Zukunft berechtigt fühlen, Aufsätze über medizinische Themen zu veröffentlichen.
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#30   Lycos   22:20:45 | Freitag, 3. April 2009
Nur sind viele Ketzer
nicht in der Hölle weil sie rein waren, sondern weil sie meinten rein zu sein.
@ zölibat
Das Adam katholisch ist könnte durchaus sein, aber der Herr Jesus Christus wird früher zurückkommen.
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#29   catholic   22:15:58 | Freitag, 3. April 2009
Evolution gab es nie. Adam war katholisch und sprach Latein.
Die Sprachen der Heiden stammen vom Teufel, der die Menschen verwirren will.
Von der katholischen Ursprache Latein stammen alle katholischen Sprachen. In Rom, im Herzen der Kirche stand der Paradiesbaum, von dem leider Eva den verbotenen Apfel gepflückt hat. Deshalb dürfen Weiber auch keine katholischen Priester werden als Folge der Erbsünde.
Die Wiederkunft Christi kann erst geschehen, wenn die lateinische Ursprache in der ewigen Missa Tridentina in allen Kirchen der ganzen Welt ihre Vollendung findet.
Orate fratres.
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#28   Mannheimer †   22:10:27 | Freitag, 3. April 2009
Liebe(r) Galatea: Nehmen Sie zur kenntnis
dass nicht ich das mit dem „Ketzer=Reiner“ gepostet habe, sondern Lycos. Wusste ich auch nicht mehr, obwohl ichs schonmal gehört hatte, wie ich mich jetzt erinnere.
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#27   Galatea   22:03:42 | Freitag, 3. April 2009
Herr Mannheimer,
Sie nehmen den kath. Glauben, die Offenbarung Gottes durch die Fleischwerdung seines eingeborenen Sohnes nicht recht ernst.
Denn sonst würden Sie hier nicht solche Argumente posten.
Freilich darf jeder glauben, was er will. Ich kann mich heute dafür entscheiden, das Tischbein, rechts, meines Küchentisches anzubeten als Schöpfer des Universums. – es ist aber nicht mehr recht katholisch.
Verstehen Sie, man muss sich im Zweifelsfalle schon einig sein, was das richtige ist und was als Irrlehre verworfen gehört.
Sie haben recht, das Wort „Ketzer“ ist ein scheinbar korrumpierter Begriff aus der Zeit der Katharer. Das beweist aber nicht, dass sog. Ketzer auch recht hätten.
Sie schreiben aber im Zweifelsfall nur noch Großbuchstaben.
Bitte weisen Sie mich darauf hin, wenn ich einmal ähnlich auf Sachargumente reagiere.
Ich hoffe, Sie verstehen den Unterschied.
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#26   Mannheimer †   21:58:03 | Freitag, 3. April 2009
Lycos: ich weiss es wieder!
Es ging um den Schöpfungsmythos und da brachte der andere User das.
Also nix mit Gesetz, sondern eben genau wie hier, etwas wörtlich als tatsachenbericht oder bildlich zu verstehen.
Leider find ich das grad nicht.
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#25   Lycos   21:52:16 | Freitag, 3. April 2009
@ Mannheimer
Ketzer heißt rein sein
und das ist zuerst ja nicht unbedingt schlecht.
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#24   Mannheimer †   21:50:33 | Freitag, 3. April 2009
Lycos: Ich hätte nachfragen sollen…
aber ich glaub, der damals meinte nicht das gesetz, sondern die Schrift. Aber absolut und 100%ig sicher bin ich jetzt nicht.
Aber DIE Steelle da, die Sie zitieren, die kenne ich und kannte sie auch schon vorher – die von dem damals nicht.
Naja, egal – jedenfalls: KEEEEETZEEEEER!!
(Ich mag das Wort einfach! ;-) )
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#23   Lycos   21:47:36 | Freitag, 3. April 2009
@ Mannheimer
Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
MT 5, 17-20
Vom Gesetz, nicht von der Schrift
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#22   Mannheimer †   21:42:18 | Freitag, 3. April 2009
Lycos: Ja, Ketzer!
Hab ich mir neulich hier anhören müssen, es stünde sogar in der Bibel, dass jeder direkt zu Hölle fahre, der auch nur ein bisschen an der Bibel verfälscht. Und da gings auch darum, etwas wörtlich oder bildlich zu nehmen.
Wenn also der hl Augustinus irgendwas nicht wörtlich genommen hat, dann ist er auch ein ketzer!!
Brennen soll er, und Sie und ich…!!
:-D
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#20   Sukigasakasa †   21:40:13 | Freitag, 3. April 2009
@Mannheimer
Ja den gleichen oder zumindest ähnlichen Unsinn gab es vor zwei Woschen schnon.
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#18   Lycos   21:34:35 | Freitag, 3. April 2009
Einige Beiträge
hier zu dem Artikel kann man nurnoch durch das Wirken Satans erklären der seine Jünger schickt um hier zeerstörerisch zu posten.
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#16   Erlöse Mich †   21:31:55 | Freitag, 3. April 2009
Erlöse ihn
Erlöse Rotfront von seiner Legasthenie
Hallelujah
(aus nächstenliebe, damit dich mal einer wahrnimmt)
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#15   Kirschbaumwasener   21:31:17 | Freitag, 3. April 2009
Ja, alles Dreck
Scheiße, kotzt alles an :-!
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#13   Erlöse Mich †   21:26:02 | Freitag, 3. April 2009
Erlöse ihn
Oh Herr, Erlöse Herrn Lindemann von seiner hochkomplizierten Sprachentwicklung!
Hallelujah
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#12   Lycos   21:17:10 | Freitag, 3. April 2009
@ Mannheimer
Warum Ketzer?
War der hl. Augustinus denn auch ein Ketzer?
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#11   Mannheimer †   20:50:50 | Freitag, 3. April 2009
Lycos: Oh-Oh!!
Metaphorisch zu sehen??
Sie Ketzer!
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#10   timpressum †   20:45:29 | Freitag, 3. April 2009
Schuster bleib bei Deinen Leisten…
…und Doktor bleib bei Deinen Pillen.
Wenn sich die medizinische Kompetenz des Herrn Dr. med. allerding so grandios ist wie seine linguistische, möchte ich nicht bei ihm in Behandlung sein!
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#9   Jena-boy †   20:10:00 | Freitag, 3. April 2009
so ein scheiß!
Und warum denkt ein Europäer, der ein Chinese oder Japaner sprechen hört, er gebe nur Tierlaute von sich?
PS: Das alte Testament wurde immernoch vor über 2000 Jahren von Juden zusammengestellt!
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#8   Lycos   19:52:30 | Freitag, 3. April 2009
Ein interessanter Artikel
An den Sprachen kann man schon vermuten das der Mensch ein bestimmter Schöpfungsakt gewesen ist.
Die Sprachverwirrung in Babel ist aber wahrscheinlich erst in der babylonischen Gefangenschaft geschrieben und beschreibt den Verfall eines Staates der sich viele Zwangsarbeiter aus vielen Sprachen und Nationen ins Land geholt haben ==> Sprachverwirrung
Der Turm zu Babel könnte dann der riesige Tempel des Stadtgottes Marduk gewesen sein.
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#7   wolfgang11 †   19:42:11 | Freitag, 3. April 2009
wer spricht
sündigt …
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#6   Marcelus   19:39:28 | Freitag, 3. April 2009
Mannheimer: Sprachennationalistische Tendenzen haben in der internationalen Römischen Kirche nichts
verloren, auch wenn es solche Leute immer wieder gab, insbesonders innerhalb des nationalistischen formal-katholischen polnischen Episkopates.
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#5   Mannheimer †   19:36:34 | Freitag, 3. April 2009
Fremdsprachen?
Nein danke!
Wir sollten unsere Strafe demütig annehmen und nicht mehr versuchen, einen Weg der Verständigung zu finden.
Wer Fremdsprachen lernt wird eeewig brennen!
Weg mit Französisch, weg mit Englisch, weg mit Russisch, weg mit Latein…ohoh…
:-D
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#4   Gotthard   19:27:58 | Freitag, 3. April 2009
Absicht Gottes
Die Menschheit bekam von Gott viele verschieden Sprachen. Hervorgegangen aus der Hand des Schöpfers waren sie Meisterwerke.
Diese Sprachen waren auch schwer erlernbar. Damit wurde die Absicht Gottes, die Menschheit sprachlich zu trennen, optimal erreicht.
die Absicht Gottes war es, den menschlichen Intellekt zu trainieren …
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#3   Mannheimer †   19:22:10 | Freitag, 3. April 2009
Gabs nichrt dengleichen Schmu vor 2 wochen schonma
Oder hab ich jetzt ein Deja-vu oder vor 2 Wochen oder so eine Vision?
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#2   Marcelus   19:17:16 | Freitag, 3. April 2009
SignumSalutis: Unsachlich und dumm
Wenn das die einzigen Säulen sind, auf denen der Darwinismus noch steht, und von Leuten wie Ihnen verteidigt wird, sollten Sie sich wirklich Sorgen über die Zukunft des Darwinismus’ machen – wahrscheinlich verschwindet der ebenso unerwartet wie der Kommunismus, der auf ebensolchen tönernen und dummen Säulen stand …
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