(kreuz.net) Vom 9. bis 11. August sollte in der italienischen Ortschaft Mandas eine dreitägige Veranstaltung
über ‘Summorum Pontificum’ und die von Papst Benedikt XVI. gewünschte Reform der Liturgiereform stattfinden.
Der 2400-Seelen-Ort Mandas befindet sich im Süden der italienischen Insel Sardinien.
Das Treffen wurde
unter anderem vom Ortspfarrer, Hw. Pascal Manca, organisiert. Fünfzig Priester und zahlreiche Laien wollten
daran teilnehmen.
Doch am 6. August mußte das Organisationskomitee mitteilen, daß Erzbischof Giuseppe
Mani von Cagliari den Studientag schriftlich und formell verboten hat:
„Mit Bedauern geben wir bekannt,
daß wir nicht über das Lehramt des Heiligen Vaters, die Schönheit der Liturgie und die beste Weise,
um die beiden Formen des einen Ritus ko-existieren zu lassen, nachdenken dürfen“ – erklärten die Organisatoren:
„Wir hoffen, daß wir uns schon bald zusammenfinden können, damit Priester und Gläubige die Möglichkeit
haben, die Heilige Messe in ihrer außerordentlichen Form kennenzulernen und um zu lernen, sie zu feiern
und an ihr mit Gewinn teilzunehmen.“
Die italienische Webseite ‘blog.messainlatino.it’ brachte das Verhalten
von Mons. Mani auf den Punkt:
„Der tyrannische Erzbischof von Cagliari verbietet eine Tagung über die
Reform des Heiligen Vaters. Die Begründung? Keine.“
Mons. Mani habe sich wie ein Lehnsherr benommen,
dem der Kaiser und König schnuppe ist. Das sei der Zustand in der Kirche von Cagliari – und darüber
hinaus:
„Die Sache die am meisten nach Rache vor dem Angesicht Gottes schreit, ist, daß dieser schamlose
Bischof sich nicht einmal bemüht hat, eine Begründung für seinen abscheulichen und willkürlichen Ukas
zu geben.“
Anstelle einer Begründung stehe die Willkür: „Stat pro ratione voluntas“.
Die Laune des
gerade regierenden Caligula zwinge seinen verrückten Willen dem Willen der Gläubigen und des Heiligen
Vaters auf.
Doch der Blog gibt sich siegessicher: „Gewisse Dinge, die zuerst den gesunden Menschenverstand
und erst dann den Papst und das Gottesvolk beleidigen, werden nicht ungestraft vorübergehen.“
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29 Lesermeinungen
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#30 Antipacelli † 15:42:29 | Dienstag, 11. August 2009
@MartinBieger: Es war weniger an die Methoden gedacht! Im Unterschied zum jüdischen Prof. Wolfsohn bin
ich ein strikter Gegner der Folter! Aber vom Vatikan sollte durchaus aktiv sichergestellt werden, dass
Bischöfe und Priester keine Häretiker sind und auch die Häresie und Apostasie durch ihr Verhalten nicht
fördern. Aber da müsste die Herren Kurienprälaten wohl zuerst vor der eigenen Tür kehren…!
#29 MartinBieger 15:16:03 | Dienstag, 11. August 2009
@Antipacelli Ist das jetzt so zu verstehen das sie die alte Inquisition mit ihren hochnotpeinlichen Verhörmethoden
zurück haben wollen. Das ist doch wohl nicht ihr Ernst.
Eindeutig Neuzeit In meinem Vorbeitrag stellte ich folgende Frage: Will irgendjemand behaupten, Luther
gehöre dem Mittelalter an? Die Frage blieb unbeantwortet, wohl aus verständlichem, aber nicht gutem
Grunde – denn Luther gehört eindeutig der Neuzeit an, und wenn Luther der Neuzeit angehört, dann natürlich
auch das Konzil von Trient, das 28 Jahre nach Veröffentlichung der Lutherthesen begann und sich ja auch
mit der von Luther ausgelösten Glaubensspaltung beschäftigte. Und wie schrieb ein Vorschreiber: da muss
man schon z. B. einen Zeitraum von 100 Jahren nehmen, um genau zu sagen, jetzt ist eine „neue“ Zeit entstanden
oder einschneidende Ereignisse Also wenn die von Luther ausgelöste Glaubensspaltung kein „einschneidendes
Ereignis“ gewesen sein soll, wüßte ich schon gerne, was für den Schreiber überhaupt ein „einschneidendes
Ereignis“ ist. Fassen wir also zusammen: Das Konzil von Trient gehört eindeutig der Neuzeit an, und wenn
jemand sich auf dieses Konzil berufenden Christen Mittelalterlichkeit unterstellt, verrät dieser Jemand
damit nur seine eigene Ignoranz. Übrigens: Das Mittelalter ist gar nicht so finster, wie es immer wieder
dargestellt wird. Im Mittelalter entstanden beispielsweise die herrlichsten Gotteshäuser und Burgen,
im Mittelalter wuchsen auch große Menschen und Christen wie Augustinus, Bonifatius, Thomas von Aquin
und viele andere auf, im Mittelalter erblühte Europa. Das hohe Mittelalter war auch eine hohe Zeit der
Menschheit.
Dieser machtgeile Konzilshengst gehört vor ein vatican. Gericht! Denn derart den Willen des Hl. Vaters
zu sabotieren ist ein zu starkes Stück seiner Machtversessenheit. Jeder Priester, der sich derart über
Anweisungen seines Ortsbischofs hinwegsetzten würde, den würde man schon „kleinkriegen“. Aber gegenüber
dem Papst selbst kann sich so ein Sardinen-Erzbischof aufführen wie die wilde Sau. Na, ja irgendeiner
hat ja mal diese Sau in den Weinberg gelassen… Auch so ein „Früchtchen“ der Konzilsarena … Hier sollten
die Piusbrüder künftig einen Diözesanbischof stellen, dann wär Schluss mit solchem Ungehorsam !!!
Beschwerde in Rom Ich hoffe, viele aus dem Klerus haben den Schneid, sich über den ungehorsamen Bischof
bei den zuständigen Stellen in Rom zu beschweren. Solche Bischöfe gehören mit einer Klage- und Beschwerdewelle
überzogen bis sie auf den Knien um Vergebung bitten!!!
@ der unbotmäßige Erzbischof Der Erzbischof von Cagliari, eben von „Confiteor“ zum Kardinal befördert“,
verbietet eine Tagung über ein päpstliches Dokument. Das ist starkes Tobak! Wäre Putin Papst, so würde
er den unbotmäßigen Kirchenmann an den Eier hängen – zu Recht – bis er „Gospodi pomilui“ schreit und
die Tagung genehmigt. Ob er eine Tagung überhaupt zu genehmigen hat, ist übrigens fraglich. Für die
Zelebration der Messe nach dem Missale Romanum von 1962 sieht „Summorum Pontificum“ kenerlei Genehmigungsbedarf
seitens des Ortsbischof vor. Anderen die freie Ausübung von Versammlungs- und Rederecht – egal über
welches Thema – zu verbieten, ist ein Zeichen von Schwäche und Willkür. Das hat sich in Sardinien noch
nicht herumgesprochen. Wie heißt nun ihre steinzeitliche Behausung? Die Entscheidung des komischen Erzbischofs
gehört vor der Bischofskongregation in Rom. Aber flott!
Seefeldt – Ich glaube, Sie gehen zu häufig schwimmen und tauchen, dabei muss Wasser in Ihr Gehirn gedrungen
sein. Sie können die Neuzeit und das Mittelalter nicht fein säuberlich voneinander trennen und sagen
bis 1.499 Mittel- ab 1.500 Neuzeit. Es gibt grundsätzlich in der Geschichte Überlappungszeiten, die
eine saubere Abgrenzung auf ein Jahr oder ein Jahrzehnt nicht ermöglichen, sondern da muss man schon
z. B. einen Zeitraum von 100 Jahren nehmen, um genau zu sagen, jetzt ist eine „neue“ Zeit entstanden oder
einschneidende Ereignisse, denn Veränderungen entwickeln sich langsam. Bilden Sie sich ein wenig, bevor
Sie posten!
@freddie schenk Ist der zuständige Ortsbischof etwa auch so einer??? Keine Ahnung! Vermutlich ist der
ein Modernist und leugnet jedes Jahr zu Ostern die Auferstehung. Kein Problem, gegenüber so sonderbaren
Sekten bin ich doch tolerant!
@freddie schenk Darf man mal bescheiden fragen wer denn Veranstalter der Tagung war? Pius-Brüder-Sympathisanten
etwa? Wohl kaum, sonst hätte das stattgefunden.
Neuzeit, nicht Mittelalter! Das Konzil von Trient fand in vier Sitzungsperioden zwischen 1545 und 1563
statt. Diese Jahre gehören aber nicht dem Mittelalter, sondern der Neuzeit an. Beispielsweise veröffentlichte
Luther seine 95 Thesen 1517 n.Chr., also 28 Jahre vor Beginn des Tridentinischen Konzils (!) Will irgendjemand
behaupten, Luther gehöre dem Mittelalter an? Einmal mehr zeigt sich die Ignoranz der V2-Fanatiker.
wenn es nicht so traurig wäre und wahr würde ich sage, alle V-II-Kleriker landen in der Hölle und die
einzigen Kleriker, die noch in den Himmel kommen sind die FSSP(x)‘ler und die Kleriker vom Institut Christus
König. Gelobt sei Jesus Christus
Eine Nachdenkreform über die gewünschte Reform der Liturgiereform wäre eigentlich der logische nächste
Schritt! Das könnte man durch eine Durchführungsreform der Nachdenkreform über die gewünschte Reform
der Lituriereform erreichen!
ungestraft? „„Gewisse Dinge, die zuerst den gesunden Menschenverstand und erst dann den Papst und das
Gottesvolk beleidigen, werden nicht ungestraft vorübergehen.““ Der gute Mann bestraft sich ja selber,
denn so ein Vorgehen führt bei Feinden wie Freunden nur zu Kopfschütteln und Unverständnis. Da werden
die meisten bei dem, was sie von diesem Herrn denken, dann gar nicht so verkehrt liegen. Selbstdemontage
hat bei den Liberalen irgendwie Konjunktur.
Nun, manchmal denke ich das für die Amtskirche wirklich alle in den Himmel kommen außer die Piusbrüder,
die kommen in die Hölle. Ich persönlich könnte dieses anerkennen wenn die Amtskirche nur die Wörter
Himmel und Hölle austauschen würden.
Im Prinzip stimme ich Leser ottaviani zu. Besser wäre noch, sich vorher nach Rom zu wenden, so daß von
dort aus die Maßnahme des Bischof für nichtig erklärt wird und die Veranstaltung stattfinden kann,
auch wenn sie dem Bischof nicht gerade gefällt. Warum eigentlich?
Erzbischo von Cagliari, und ander Angeblichen Katholiken. Es zeigt sich immer mehr das der Papst Benedikt
XVI, von widernatürlichen Erzbischöfen und andere angeblich Katholischen Leuten umgeben ist! Wie da
die Katholische Antifa Pax Christi Terrororganisation, die es wagt unseren Katholischen Katechismus so
zu verlinken, das man sich fragen muss, wie denn ihre Christlich Katholische Erziehung gewesen ist. Wer
Katholisch ist, liebt die einzige Heilige Kirche der Welt, oder der nicht Katholisch glaubt kann ja gleich
zu den Evangelischen Brüdern Laufen, aber die wollen so ein Pack auch nicht haben.Wenn der Papst sich
nicht eimal mehr auf seine Bischöfe und Erzbischöfe verlassen kann? auf wenn den dann? Es zeigt sich
wir brauchen sofort Konservativere Bischöfe, Kardinäle eine Radikale Veränderung jetzt sofort!!! Eine
Inquisition für die Moral wäre besoders für Deutschland und Österreich wäre sehr wünschenswert!
Gott schütze Papst Benedikt XVI und alle seine ihm voll ganz dienenen Kardinäle!
Beschwerde beim Heiligen Vater „Mit Bedauern geben wir bekannt, daß wir nicht über das Lehramt des Heiligen
Vaters, die Schönheit der Liturgie und die beste Weise, um die beiden Formen des einen Ritus ko-existieren
zu lassen, nachdenken dürfen“ – erklärten die Organisatoren: Da hilft wohl nur eine Beschwerde beim
Heiligen Vater. Wenn sich da der Bischof noch querstellt, befindet er sich offensichtlich im Ungehorsam
dem Pontifex gegenüber und gehört suspendiert. Ein Bischof, der selber nicht gehorsam ist, kann von
seinen Priestern auch keinen Gehorsam verlangen.
alles eine Frage der Physik! Wenn man einen faulen Apfel www.zeit.de/…e/2009/11/NPD-pleite auf einen
morschen Baum wirft, was passiert? Platzt der Apfel oder fällt der Baum um?
ausgeflippt „Die Sache die am meisten nach Rache vor dem Angesicht Gottes schreit, ist, daß dieser schamlose
Bischof sich nicht einmal bemüht hat, eine Begründung für seinen abscheulichen und willkürlichen Ukas
zu geben.“ Anstelle einer Begründung stehe die Willkür: „Stat pro ratione voluntas“. Die Laune des gerade
regierenden Caligula zwinge seinen verrückten Willen dem Willen der Gläubigen und des Heiligen Vaters
auf. Wer flippt denn auf solch widerliche Art und Weise aus?
Recht so, Herr Kardinal… Vom 9. bis 11. August sollte in der italienischen Ortschaft Mandas eine dreitägige
Veranstaltung über ‘Summorum Pontificum’ und die von Papst Benedikt XVI. gewünschte Reform der Liturgiereform
stattfinden. Der Erzbischof von Cagliari will nicht, daß seine Priester über die von Papst Benedikt
XVI. gewünschte Reform der Liturgiereform diskutieren. Recht so Herr Kardinal… :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
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